M
Mücke
Guest
u.a. bezugnehmend auf den thread "erwerbsmnderung/arbeitsunfähig ja oder nein? wie jetzt?
mir ist aufgefallen, dass user derzeit häufiger schreiben
- ich kann gar nichts mehr-was sich dann bei genauerem nachfragen als, nicht ganz richtig herausstellt
- ich kann nicht mehr arbeiten-die schmerzen sind zu stark etc
ich versuche die rente zu beantragen, mal sehen obs klappt entweder ich kann nicht mehr arbeiten und dann versuche ich nciht ob es klappt, sondern dann MUSS es in meinen augen klappen
- ich kann keine rente einreichen, weil es mich finanziell ruiniert--öhm, wozu gibt es staatliche gelder wenn dem so ist, das arbeiten wirklich nicht mehr geht--ich lebe u.a. davon und viele andere auch, auch mit familien--nicht gut--es ist kein luxus, dafür ist der staat nicht da--aber zu sagen--ich muss arbeiten damit ich finanziell über die runden komme, sorry--dann bin ich noch nicht soweit, dass eine rente not tut--meine meinung
ich finde, hier gibt es so ein schwarz-weiß denken--wobei schwarz sehr vorherrscht derzeit
ein grau...ich kann mit schmerzen trotz rente etwas arbeiten ist sehr selten oder diese user äußern sich nicht oder ich bin zu blind
ich möchte niemanden, der berentet ist, auf die rente wartet, in au ist etc... zu nahe treten, das er /sie arbeitsfaul etc wäre...jeder hat seine gründe, aber viell kann man diese ab und anl überprüfen.schon um seinem leben wieder etwas mehr sinn zu geben und wieder mehr selbstbewusstsein zu bekommen und in die gesellschaft integriert zu werden..was durchaus auch wirkung auf die gesellschaft haben könnte, denn ihr seid es, die dann erfahrungen und informationen verbreitet. so kann ein ein gegenseitiges geben und nehmen entstehen und sich ein verständnis aufbauen
der beitrag von ursl53 in erwerbsmnderung/arbeitsunfähig...
hat mir in diesem zusammenhang sehr gefallen und mir die idee für diesen thread gegeben
ja die beste therapie ist die ablenkung wozu ja bekanntlich auch der beruf zählt
der focus, auf schmerzen, krankheit etc vergeht für eine weile und diese zeit tut einem unheimlich gut.
geht es nicht mehr in dem beruf oder bezieht man eu-rente gibt es genügend sachen die man nebenbei machen kann... und wenn es nur, wie hier in hamburg den bücherhallen läuft--vorlesen für kinder-
schularbeitenhilfe in kindergärten--einfach nachfragen, wenn ihr es ehrenamtlich macht, dann werden viele mit kusshand genommen und gleichzeitig hat man wieder kontakt zur außenwelt und tut was für die grauen zellen--man muss ja nicht mit täglich anfangen--viell einmal wöchentlich
oder deutschilfe in kiga oder einfach mal in mietshäusern unten ans klingelbrett hängen--da entscheidet ihr, wie weite strecken ihr euch zu traut oder ob es eben sogar noch im selben haus ist
kiga gibt es vielen ecken, sind also auch nicht so weit entfernt
es sind sind kann hilfen und wenn es einem nicht gut geht, dann geht es eben mal nicht--in dem fall ist man zusätzlich da, die normale versorgung der schulaufgaben muss wird intern anders geregelt sein
es gibt im netz auch seiten auf denen man ehrenamtliche stellen bzw vereine finden kann
klar sind die froh wenn sie jemanden haben, der zuverlässig jede woche o.ä kommen kann aber ich denke nicht dass jemand abgelehnt wird, weil er aus krankheitsgründen nicht regelmäßig kommen kann
ich habe seit einigen wochen wieder in einigen supermäkten einen zettel für kinderbetreuung aushängen--zu meinen bedingungen,
klar ist es schwerer dann da etwas zu finden, aber versuch macht klu(ch)g
für mich ist es ein kleines herantasten an die arbeitssituation, wirklich eine kleine..denn kinder betreuen, ist doch noch einige stufen unter kinder logopädsich zu versorgen
abreißen können die leute zumindest die telefonnummern gut, nur mit dem wählen hapert es noch
ich sitze gerade im glashaus und werfe mit steinen, dessen bin ich mir sehr bewusst, aber manchmal muss man mal etwas anstubsen und jemand bekommt eine idee.wie er sein leben doch noch anders gestalten kann, außer zu sagen ich beziehe rente, ich warte auf meine rente, ich habe diese, jene etc krankheit oder kann nicht arbeiten
gehen bestimmte arbeiten nicht, wie bei mamaela, das kisten schieben/ schleppen nicht mehr, versuche ich einen anderen minijob oder etwas ehrenamtliches zu machen..
dort kann ich eher nachfragen was für mich in frage kommt und man kann eher verhandeln wie mein "arbeitsplatz" ,aussehen sollte um bestmöglichst eingesetzt zu werden und selber mein bestes geben zu können und somit auch wieder etwas für mein inneres gleichgewicht zu tun
klar eininge werden jetzt sagen, sie hat ja auch kein rheuma ...eds, gehört u.a. auch zum rheumatischen formenkreis, hat nur ganz andere auswirkungen auf den körper--eins ist uns aber allen gemein und das sind die schmerzen--wo diese in dem fall herrühren ist völlig egal...
ich bekomme keine basismedis etc wie viele von euich, bin also von denen nicht auch noch beeinträchtigt
aber die medis für meine zweiterkrankung (die psychischer natur ist, weswegen ich innerhalb der letzten 6 jahre, mind 3J. stationär verbringen durfte-- und trotzdem arbeitserprobungen hatte)
sidn auch nicht ganz ohne..
die berentung habe ich auf grund der psychischen problen bekommen--
laut der orthopäden aus der uniklinik würde ansonsten eine rente wegen des eds auch begrüßt werden,
vogelstraußpolitik oder ich bin krank ist leider mehr als einfach,als dass man den komplizierteren weg gehen würde
ich selber mache das leider nach wievor auch viel zu häufig ( vor allem ersteres), aber ich arbeite daran und ich denke dass ist wichtig--das es keinen stillstand, sondern eine entwicklung gibt
ehrenamtliche suche mal nur für hamburg---
http://www.google.com/search?q=ehre...ox&ie=UTF-8&oe=UTF-8&sourceid=ie7&rlz=1I7SUNA
angebote noch und nöcher und begleitungen zu ämtern, begleitung bei der alpakatherapie , etc...
in diesem sinne möchte ich euch ermutigen, eure ressourcen die ihr alle habt, mal ein wenig zu durchwühlen und vielleicht findet der ein oder andere ja etwas, was das leben durch ablenkung durch einen minijob oder ehrenamtliche hilfen/arbeit wieder etwas lebenswerter und schmerzärmer wird.
sorry, für den roman und viell auch das ein oder andere übersichtlichkeitschaos, in anbetracht der zeit-evtl nachzuvollziehen
*mal hoff* :o
liebe grüße dat mückerl--dem es auch oft schwer fällt die flügel auszubreiten und zu fliegen aber jetzt mit euch in eine neue woche startet
mir ist aufgefallen, dass user derzeit häufiger schreiben
- ich kann gar nichts mehr-was sich dann bei genauerem nachfragen als, nicht ganz richtig herausstellt
- ich kann nicht mehr arbeiten-die schmerzen sind zu stark etc
ich versuche die rente zu beantragen, mal sehen obs klappt entweder ich kann nicht mehr arbeiten und dann versuche ich nciht ob es klappt, sondern dann MUSS es in meinen augen klappen
- ich kann keine rente einreichen, weil es mich finanziell ruiniert--öhm, wozu gibt es staatliche gelder wenn dem so ist, das arbeiten wirklich nicht mehr geht--ich lebe u.a. davon und viele andere auch, auch mit familien--nicht gut--es ist kein luxus, dafür ist der staat nicht da--aber zu sagen--ich muss arbeiten damit ich finanziell über die runden komme, sorry--dann bin ich noch nicht soweit, dass eine rente not tut--meine meinung
ich finde, hier gibt es so ein schwarz-weiß denken--wobei schwarz sehr vorherrscht derzeit
ein grau...ich kann mit schmerzen trotz rente etwas arbeiten ist sehr selten oder diese user äußern sich nicht oder ich bin zu blind
ich möchte niemanden, der berentet ist, auf die rente wartet, in au ist etc... zu nahe treten, das er /sie arbeitsfaul etc wäre...jeder hat seine gründe, aber viell kann man diese ab und anl überprüfen.schon um seinem leben wieder etwas mehr sinn zu geben und wieder mehr selbstbewusstsein zu bekommen und in die gesellschaft integriert zu werden..was durchaus auch wirkung auf die gesellschaft haben könnte, denn ihr seid es, die dann erfahrungen und informationen verbreitet. so kann ein ein gegenseitiges geben und nehmen entstehen und sich ein verständnis aufbauen
der beitrag von ursl53 in erwerbsmnderung/arbeitsunfähig...
hat mir in diesem zusammenhang sehr gefallen und mir die idee für diesen thread gegeben
Ich habe einen GdB von 90 G, aG und B unbefristet und bin auf Dauer berentet.
Trotzdem bin ich dankbar, daß ich stundenweise geringfügig noch arbeiten "darf". Für mich ich das die beste Schmerztherapie!
Und das alles obwohl ich in den letzten Jahren 12 Operationen (einschl. Gelenkversteifungen an den Händen) und insgesamt 32 Wochen Klinikaufenthalt hinter mir habe.
Außerdem bin ich in mehreren Organisationen ehrenamtlich tätig, aber nur so wenig oder so viel, wie ich kann. Oftmals ist das für mich besser als manche Tablette!
Sitze ich alleine zu Hause tut mir oft einfach alles weh und ich leide so vor mich hin.
Wichtig ist als chronisch Kranker, daß man sich selbst neu sortiert und orientiert, dann kann man auch den Alltag wieder zur eigenen Zufriedenheit erleben (meistens). Und wenn das nicht geht, dann leide und jammere ich einfach - und auch das geht keinen was an!
Heute morgen habe ich gejammert, jetzt gehts mir trotz Schmerzen gut!
Ursula
ja die beste therapie ist die ablenkung wozu ja bekanntlich auch der beruf zählt
der focus, auf schmerzen, krankheit etc vergeht für eine weile und diese zeit tut einem unheimlich gut.
geht es nicht mehr in dem beruf oder bezieht man eu-rente gibt es genügend sachen die man nebenbei machen kann... und wenn es nur, wie hier in hamburg den bücherhallen läuft--vorlesen für kinder-
schularbeitenhilfe in kindergärten--einfach nachfragen, wenn ihr es ehrenamtlich macht, dann werden viele mit kusshand genommen und gleichzeitig hat man wieder kontakt zur außenwelt und tut was für die grauen zellen--man muss ja nicht mit täglich anfangen--viell einmal wöchentlich
oder deutschilfe in kiga oder einfach mal in mietshäusern unten ans klingelbrett hängen--da entscheidet ihr, wie weite strecken ihr euch zu traut oder ob es eben sogar noch im selben haus ist
kiga gibt es vielen ecken, sind also auch nicht so weit entfernt
es sind sind kann hilfen und wenn es einem nicht gut geht, dann geht es eben mal nicht--in dem fall ist man zusätzlich da, die normale versorgung der schulaufgaben muss wird intern anders geregelt sein
es gibt im netz auch seiten auf denen man ehrenamtliche stellen bzw vereine finden kann
klar sind die froh wenn sie jemanden haben, der zuverlässig jede woche o.ä kommen kann aber ich denke nicht dass jemand abgelehnt wird, weil er aus krankheitsgründen nicht regelmäßig kommen kann
ich habe seit einigen wochen wieder in einigen supermäkten einen zettel für kinderbetreuung aushängen--zu meinen bedingungen,
klar ist es schwerer dann da etwas zu finden, aber versuch macht klu(ch)g
für mich ist es ein kleines herantasten an die arbeitssituation, wirklich eine kleine..denn kinder betreuen, ist doch noch einige stufen unter kinder logopädsich zu versorgen
abreißen können die leute zumindest die telefonnummern gut, nur mit dem wählen hapert es noch
ich sitze gerade im glashaus und werfe mit steinen, dessen bin ich mir sehr bewusst, aber manchmal muss man mal etwas anstubsen und jemand bekommt eine idee.wie er sein leben doch noch anders gestalten kann, außer zu sagen ich beziehe rente, ich warte auf meine rente, ich habe diese, jene etc krankheit oder kann nicht arbeiten
gehen bestimmte arbeiten nicht, wie bei mamaela, das kisten schieben/ schleppen nicht mehr, versuche ich einen anderen minijob oder etwas ehrenamtliches zu machen..
dort kann ich eher nachfragen was für mich in frage kommt und man kann eher verhandeln wie mein "arbeitsplatz" ,aussehen sollte um bestmöglichst eingesetzt zu werden und selber mein bestes geben zu können und somit auch wieder etwas für mein inneres gleichgewicht zu tun
klar eininge werden jetzt sagen, sie hat ja auch kein rheuma ...eds, gehört u.a. auch zum rheumatischen formenkreis, hat nur ganz andere auswirkungen auf den körper--eins ist uns aber allen gemein und das sind die schmerzen--wo diese in dem fall herrühren ist völlig egal...
ich bekomme keine basismedis etc wie viele von euich, bin also von denen nicht auch noch beeinträchtigt
aber die medis für meine zweiterkrankung (die psychischer natur ist, weswegen ich innerhalb der letzten 6 jahre, mind 3J. stationär verbringen durfte-- und trotzdem arbeitserprobungen hatte)
sidn auch nicht ganz ohne..
die berentung habe ich auf grund der psychischen problen bekommen--
laut der orthopäden aus der uniklinik würde ansonsten eine rente wegen des eds auch begrüßt werden,

vogelstraußpolitik oder ich bin krank ist leider mehr als einfach,als dass man den komplizierteren weg gehen würde
ich selber mache das leider nach wievor auch viel zu häufig ( vor allem ersteres), aber ich arbeite daran und ich denke dass ist wichtig--das es keinen stillstand, sondern eine entwicklung gibt
ehrenamtliche suche mal nur für hamburg---
http://www.google.com/search?q=ehre...ox&ie=UTF-8&oe=UTF-8&sourceid=ie7&rlz=1I7SUNA
angebote noch und nöcher und begleitungen zu ämtern, begleitung bei der alpakatherapie , etc...
in diesem sinne möchte ich euch ermutigen, eure ressourcen die ihr alle habt, mal ein wenig zu durchwühlen und vielleicht findet der ein oder andere ja etwas, was das leben durch ablenkung durch einen minijob oder ehrenamtliche hilfen/arbeit wieder etwas lebenswerter und schmerzärmer wird.
sorry, für den roman und viell auch das ein oder andere übersichtlichkeitschaos, in anbetracht der zeit-evtl nachzuvollziehen
*mal hoff* :o
liebe grüße dat mückerl--dem es auch oft schwer fällt die flügel auszubreiten und zu fliegen aber jetzt mit euch in eine neue woche startet

Es ist ein sehr schweres und verfahrenes Thema. Klar tut es bestimmt jeden gut, aber es gibt viele die können es überhaupt nicht, wie denn auch? Hätte ich meine Kinder nicht, sag ich dir so wie es ist, würde ich im Bett liegen und nicht mehr aufstehen wollen, weil die schmerzen zu stark sind. Ich hab die Kraft durch meine Kinder entwickelt, aber die die keine mehr haben oder schon größer sind, was haben sie dann an Kraft. Die Schmerzen können nicht unterdrückt werden, die sind einfach da. Und das ist normalität und kein Faulsein.
aber schöön *seufz*