An der Innsbrucker Uni getestet
Hi,
Krallendorn ist vor ca. zwei Jahren an der Innsbrucker Universität mit Erfolg getestet worden (ich erinnere mich noch gut an die damaligen Medienberichte im Tiroler Lokalfernsehen). Man muss Krallendorn tatsächlich drei bis sechs Monate einnehmen, ehe sich eine Wirkung zeigt. Mein Partner hat es eine Zeit lang eingenommen und er hätte es auch weiter genommen, aber er hatte den Eindruck, dass es bei ihm den Blutdruck erhöht.
" »Krallendorn«, eine Heilpflanze aus Südamerika, verbessert laut einer Studie der Uniklinik Innsbruck bei Patienten mit chronischer Polyarthritis nachweislich die damit einhergehende Bewegungseinschränkung. Das Medikament, das vom Tiroler Pharmakonzern Immodal hergestellt wird, ist mittlerweile auch zugelassen, erklärte der Leiter der Studie, Erich Muhr, von der Abteilung Innere Medizin der Innsbrucker Uniklinik.
Die Studie wurde drei Jahre lang an 40 Patienten mit einem Durchschnittsalter von 50 Jahren durchgeführt. Die Personen hatten bereits etwa sieben Jahre an der »aktiven chronischen Polyarthritis« gelitten. Durch diese Erkrankung kommt es zu einer schmerzhaften Schwellung mehrerer Gelenke. 20 Patienten wurden im Zuge der klinischen Untersuchung 24 Wochen lang mit Placebos behandelt, die andere Hälfte mit dem Krallendornprodukt.. Während sich bei diesen bereits eine Besserung der Beschwerden einstellte, verspürte die erste Gruppe keine positiven Effekte, wie Muhr erläuterte. Anschließend erhielten alle Patienten für die Dauer von sieben Monaten die südamerikanische Heilpflanze Krallendorn - Uncaria tomentosa. Die Zahl der geschwollenen Gelenke sowie die Morgensteifigkeit habe dadurch bei allen Betroffenen nachweislich abgenommen.
Im Gegensatz zu den verbreiteten Rheumatherapien gibt es bei der Einnahme von Krallendorn kaum Nebenwirkungen. Der Wirkstoff nimmt direkt auf die T-Lymphozyten Einfluss, die bei Rheumatismus die Knorpelzellen in den Gelenken angreifen. Diese überaktiven Abwehrzellen werden beruhigt, gleichzeitig wird die Bildung von harmlosen Abwehrzellen angeregt.
Die Patienten müssen drei Mal täglich eine Kapsel einnehmen."
Quelle:
http://www.natur-apotek.net/letter/2003/feb_03.htm
Gruß,
Magenta