Nein, am Ende bin ich noch nicht. Aber ich mache mir viele Gedanken.!!!!Habt ihr lust meine Gedanken zu lesen? Ich muß meine Gedanken einfach einmal nieder schreiben. Vielleicht geht es einigen von Euch ja auch so wie mir. Ich habe jetzt seid eineinhalb Jahren die Diagnose Fibro und C.P. Ich habe meinen Beruf dadurch verlor (ich war Kindergärtnerin und habe gerne mit d. K. gearbeitet) Zum Glück habe ich einen lieben Mann( der leider auch Krank ist) und eine liebe Tochter und Enkelin. Nach der Reha habe ich MTX und Tilidin als Schmerzmittel bekommen und das haute mich ganz schön um. Ich habe mich arbeitslos gemeldet und aus eigener Kraft, weil ich zuverdienen musste, einen Telefonjob gezucht.(Von Arbeitsamt kam nichts). Ich bin dann auch noch von Nierdesaches (Achim) in den Teutoburger Wald zu meiner Tochter und Enkelin gezogen. Meine Tochter hatte Krebs ( jetzt ist er weg)und ich wollte einfach in ihre Nähe sein. Manchmal habe ich gedacht ich schaffe das alles nicht mehr. Immer wieder diese Schmerzen. Dann bin ich auch noch so dick geworden und musste mir neue Kleidung kaufen, die ich eigentlich von meinen paar 'mücken' gar nicht kaufen konnte. Aber man wollte ja auch nicht in einer Hose rumlaufen ,die wie eine Wurstpelle an der Haut klebte. Dazu kam auch noch, das mir die Haut ja auch schmerzte wenn ich was zu enges an hatte. Tag für Tag stand ich früh auf weil ich morgens schmerzen hatte. Meine Hausarbeit teilte ich mir ein, weil ich ja schließlich noch Kraft für meinen tollen Telefon-Job brauchte. Eines Tages als ich in den Briefkasten schaute , in der Hoffnung Post von derm Sozialv.vorzufinden, Mein Rentenantrag lief schon einige Zeit, fand ich einen wirkich sehr witzigen Brief vom Arbeitamt vor. Ich sollte einen 4ooEuro Job annehmen . In einer Klinik bei Schwerstbehinderten und Pychisch Kranken. Mit diesem Brief ließ ich mich aufs Sofa nieder und lachte mich ersteinmal .
..aus. Das Arbeitsamt wuste vom Gutachter des Arbeitsamtes, das ich nur noch 3-6STD arbeiten konnte. Ich nicht heben, bücken und tragen sollte und keine feinmotorischen Dinge für meine Hände in frage kämen. Ich fand es wirklich sehr lustig. Ich informierte sie, das ich ja diesen Telef.-Job hätte. Aber ich bedankte mich auch für eine wirklich belustigende viertelstunde. Oh man, das war wirklich ein Erlebnis. Nach einiger Zeit bekam ich Schmerzen im Bauch und meine Hausärztin und Schmerzthp. fragte ob ich den kein Magenschutz vom Rheumadoc bekommen habe! Ich verneinte und sie war sauer. (verschrieb es mir gleich) Bei meinem nächsten Rheumadoctermin, stellte er fest das ich MTX wohl nicht mehr nehmen könnte. NUn bekam ich Arava, aber mir vielen die Haare aus und vom Klo kam ich auch manchmal nicht runter. Also, mein Arzt wurde langsam unruhig. Wieder mal klappte seine Basisth. nicht(dazwischen waren noch andere combis) Da mein Arzt auch 200 km entfernd war beschloss ich nun hier einen Neuen RA zu suchen. Ich habe am Freitag einen Termin. Inzwischen lernte ich noch einen Rheuma-Chefarzt kennen, der mir sagte, also: die Schmerzmittel brauchen sie gar nicht zu nehmen, da bekommen sie nur Magenprobleme und wenn MTX und Arava nicht geholfen haben, dann haben sie auch kein Rheuma. Und auf Fibro gibte es keine Rente. (Man muß dazu sagen ,er hatte sich auf Fibro spezialisiert und war Gutachter für die BfA. Welch eine Kombination!)
Nach diesem Besuch dachte ich,ich spinne, oder? Manchmal fängt man echt an zu verzweifeln. Man fühlt sich körperlich so beschissen, muß aber weiter machen. Man pfeift sich morgens dann die ersten Schmerzmittel Celebrex usw. rein um seinen Tag gut über die runden zu bekommen. K.O bin ich dann schon, wenn ich mich Mittags ins Auto setzt um zu meinem Job zu fahren.(18 km)Ich glaube an manchen Tagen, ich kann bald nicht mehr . Im Moment auch noch ohne Basismedic., da ist man so kraftlos. Man denkt im Körper ist immer einer der die Händbremse zieht. Wie lange kann ein Mensch das aushalten?? Vor eingen Tagen kam dann endlich Post vom Sorialverb. Mein biligte mir Teilweise ErwerbsminderungRente bei Berufsunfähigkeit auf Dauer zu. Toll, super!. Sie haben sich in diesem 1Jahr nicht einmal nach meinen Gesundheitszustand erkundigt. Die BfA hat nach Reha Aufenthald vor einem Jahr entschieden. (Dann hätten sie mir letztes Jahr nicht absagen brauchen). Ich muß weiter Klagen. Denn sonst geht alles so weiter wie bisher. Mein Telef.-job müsste ich weiter machen. Meinen Beruf hatte ich ja schon vor einem Jahr aufgegeben. Von drei Ärzten habe ich es schriftlich, dass ich nicht mehr arbeiten kann, ich schrieb noch eine Stellungnahme dazu und schickte alles wieder zum Sozialverband. Nun darf ich weiter Bangen und Hoffen. Manchmal wundere ich mich schon, wie der Körper doch belastbar ist. Bestimmt weil er ' immer weiter mit machen muß'. Finanziel sitzen einem auch so manche Dinge im Nacken. Angst, Existensangst ?, ja, die habe ich manchmal. Ich darf nicht schlapp machen. Ohne Job kein Geld. Verpflichtungen können nicht von 3ooEuro Arbeitlosengeld gezahlt werden. Aber mit dem Job ist es auch nicht gerade viel mehr. Der nächste Gedanke ist, was richten die ganzen Medis mit meinem Körper an? Sterbe ich irgendwann an diesen Medis, oder am Rheuma, oder vielleicht doch an Altersschwäche!!. Jetzt wünsche ich mir nur fürs erste Medikamente mit denen ich klar komme und mein größter Wunsch, um zur Ruhe zu kommen,meine Eu-Rente. Ich hoffe mein Schreiben hat Euch nicht ermüdet. Vielleicht geht es einigen von Euch ja auch so wie mir und wir können unser 'Leid' hier teilen. Allen, die wie ich jeden Tag aufs neue kämpfen, wünsche ich noch schmerzfreie , schöne Tage. Gruß Eure Lilalu
Nach diesem Besuch dachte ich,ich spinne, oder? Manchmal fängt man echt an zu verzweifeln. Man fühlt sich körperlich so beschissen, muß aber weiter machen. Man pfeift sich morgens dann die ersten Schmerzmittel Celebrex usw. rein um seinen Tag gut über die runden zu bekommen. K.O bin ich dann schon, wenn ich mich Mittags ins Auto setzt um zu meinem Job zu fahren.(18 km)Ich glaube an manchen Tagen, ich kann bald nicht mehr . Im Moment auch noch ohne Basismedic., da ist man so kraftlos. Man denkt im Körper ist immer einer der die Händbremse zieht. Wie lange kann ein Mensch das aushalten?? Vor eingen Tagen kam dann endlich Post vom Sorialverb. Mein biligte mir Teilweise ErwerbsminderungRente bei Berufsunfähigkeit auf Dauer zu. Toll, super!. Sie haben sich in diesem 1Jahr nicht einmal nach meinen Gesundheitszustand erkundigt. Die BfA hat nach Reha Aufenthald vor einem Jahr entschieden. (Dann hätten sie mir letztes Jahr nicht absagen brauchen). Ich muß weiter Klagen. Denn sonst geht alles so weiter wie bisher. Mein Telef.-job müsste ich weiter machen. Meinen Beruf hatte ich ja schon vor einem Jahr aufgegeben. Von drei Ärzten habe ich es schriftlich, dass ich nicht mehr arbeiten kann, ich schrieb noch eine Stellungnahme dazu und schickte alles wieder zum Sozialverband. Nun darf ich weiter Bangen und Hoffen. Manchmal wundere ich mich schon, wie der Körper doch belastbar ist. Bestimmt weil er ' immer weiter mit machen muß'. Finanziel sitzen einem auch so manche Dinge im Nacken. Angst, Existensangst ?, ja, die habe ich manchmal. Ich darf nicht schlapp machen. Ohne Job kein Geld. Verpflichtungen können nicht von 3ooEuro Arbeitlosengeld gezahlt werden. Aber mit dem Job ist es auch nicht gerade viel mehr. Der nächste Gedanke ist, was richten die ganzen Medis mit meinem Körper an? Sterbe ich irgendwann an diesen Medis, oder am Rheuma, oder vielleicht doch an Altersschwäche!!. Jetzt wünsche ich mir nur fürs erste Medikamente mit denen ich klar komme und mein größter Wunsch, um zur Ruhe zu kommen,meine Eu-Rente. Ich hoffe mein Schreiben hat Euch nicht ermüdet. Vielleicht geht es einigen von Euch ja auch so wie mir und wir können unser 'Leid' hier teilen. Allen, die wie ich jeden Tag aufs neue kämpfen, wünsche ich noch schmerzfreie , schöne Tage. Gruß Eure Lilalu
Zuletzt bearbeitet: