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kommt das alles vom RHEUMA??????

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von moni3, 12. Januar 2014.

  1. moni3

    moni3 Aktives Mitglied

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    muss ich euch wieder mal fragen.aber beschimpft mich nicht gleich.grins.
    geht's euch auch so.?????wenn ja was macht ihr dagegen,bzw wie lebt ihr damit,????

    1.früher viel unterwegs,heute lieber daheim,auch ohne schmerzn.
    2.früher oft gäste geladen,heute bitte nicht zu oft so viel gerede usw.
    3.früher gerne bummeln gegangen heute nur mehr kleine Geschäft,der wirbel macht mich krank.
    4.früher gerne liebeb gemacht,heute oft keine lust drauf.
    5.früher gerne verreist,heute ach Gott ist das anstrengend.
    6.früher 5 Sachen erledigt,heute geht grad mal eins,dann kaputt.
    7.früher nicht gerne alleine gewesn,heute sehr wohl manchmal.
    8.früher geren Auto gefahren,heute oft zu unkonzentriert dazu und zu schlapp.
    9.früher unternehmungslustig gewesn,heute oft antriebllos.
    10.früher Familienfeiern nix ausgemacht,heute am liebsten würd ich sie absagen.........


    oft zu nix zu gebrauchn,nur fernschaun und PC,alles andere freut mich nicht und alleine sein wolln,wenn dann nur den Partner um sich haben aber sonst keinen.
    manchmal den auch nicht.grins.
    ne das ist nicht zum lachn,aber ja so ist es nun mal,
    das Rheuma ändert einem zu 100%

    geht's euch auch so??????????????????
    irgendwie wird man als Egoist hergestellt.aber nein es ist so und geht nicht mehr anders.
    die Psyche erträgt das alles nicht mehr nur wegn dem sch......RHEUMA.
    freu mich auf austausch.
    wenns euch das Thema nervt dann sperrt es oder antwortet nicht,aber bitte keinen streit.okay.danke.lg.moni
     
    #1 12. Januar 2014
    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2014
  2. Luna-Mona

    Luna-Mona Aktives Mitglied

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    Hallo moni !

    Ja, mir geht es genauso, außer mit der Liebe, da hab ich immer noch Lust drauf.

    Luna-Mona
     
  3. Louki

    Louki Fibro

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    Keine Ahnung, ob das speziell vom Rheuma kommt,
    an mir stelle ich fest, dass ich jetzt großes Unbehagen kriege, wenn ich Belastungen auf mich zukommen sehe.
    Dass ich mich lieber irgendwo rausnehme als zu versuchen, wie lange ich etwas vielleicht doch schaffen kann.
    Vermutlich ist das ein Schutzmechanismus, um mich vor Überlastungen zu schützen.

    Ich habe früher immer "meine Frau gestanden", egal wie happig es kam
    und jetzt komme ich mir so hilflos vor.
    Und ich bin deutlich unkonzentrierter. Das nervt mich sehr.
     
  4. kukana

    kukana Moderatorin

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    @Moni,
    Manchmal habe ich das Gefühl du bist eine Rheuma Neupatientin. Natürlich ändert sich im Leben vieles, manches auf Dauer, manches nut zeitweise, das hat aber nicht grundsätzlich mit dem Rheuma zu tun, sondern mit dem Leben an sich. Das Leben ist Veränderung! Und es fragt dich nicht ob du damit einverstanden bist. Du kannst nicht die komplette Kontrolle haben über dein Leben, auch wenns manchmal schön wäre, wenn viel Mist passiert.

    Leben heisst für mich akzeptieren und wenn ich Entscheidungen treffen, dann zieht das Konsequenzen nach sich die ich mir vorher überlegen muss um sie später akzeptieren zu können.

    bei Rheuma aber laufen Autoimmunprozesse ab die man nicht wirklich kontrollieren kann. Lebe damit, versuch zu ändern was zu ändern ist und akzeptiere das was nicht änderbar ist.

    Gruß Kukana


    *da gibt es eine Art Gebet zu:
    Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
    ** http://www.aphorismen.de/suche?f_autor=1429_Khalil+Gibran&f_thema=Leben
    Und noch ein paar Weisheiten von Khalil Gibran zum Thema Leben
     
  5. moni3

    moni3 Aktives Mitglied

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    hy.kukana.ne neu bin ich nicht.aber ja ich bin noch immer am lernen und akzeptieren da hast du schon recht.
    ich merke auch mit mehr Egoismus geht's mir besser.
    das gebet ist sehr schön,danke dir.lg.
     
    #5 12. Januar 2014
    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2014
  6. Liebe Moni,:)

    Kukana trifft die Sache ganz genau. Kann mich nur ihrer Meinung anschließen. :top:

    Ganz liebe Grüße von

    Mizi
     
  7. Nanni63

    Nanni63 Neues Mitglied

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    Auch ich möchte Kukana zustimmen:LEBEN IST AKZEPTANZ UND VERÄNDERUNG!
    Liebe Moni,ich möchte dir nicht zu nahe treten,aber du tust mir fast leid,dass du es so negativ siehst.Es gibt einige Rheumatiker hier ( und da zähle ich mich auch dazu) denen geht es gesundheitlich schlechter. Aber ich kann nur von mir sagen,ich habe es akzeptiert und freue mich auf die Zukunft.Klar gibt es Situationen da fällt es schwerer,aber die positive Grungeinstellung zählt.Als besonders wertvoll finde ich,dass mein Mann,meine Tochter und ich,also zwei Gesunde und eine Kranke,trotzdem als ein TEAM das Leben meistern.Natürlich müssen sie Einiges ohne mich machen,ich bin sicher öfter alleine als früher,aber das ist halt so.Punkt!
    Ich beschäftige mich mit den Problemen und Situationen,die ich ändern kann,nicht die,die vorgegeben sind,denn das Leben mit Rheuma ist Arbeit,nicht Friede,Freude,Eierkuchen,aber ich wünsche mir nur,dass diese Arbeit für mich immer machbar sein wird.LG NANNI
     
  8. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Moni, mir gehts genauso.
    Das Problem mit der Akzeptanz liegt aber nicht an mir (natürlich denk ich auch oft, früher ging dies und das noch), sondern eher bei meinen Mitmenschen.
    Ich hab aber auch keine Lust und Kraft mehr, mich immer rechtfertigen zu sollen, warum ich manches nicht mehr will oder kann.
     
  9. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    Ich bin noch "neu im Rheumageschäft" aber auch ich merke natürlich die Einschränkungen. Ich bin leidenschaftlicher Reiter und mein Mann und ich versorgen unsere Pferde komplett selbst. Ich versuche, nicht ständig über diese Rheumageschichte nachzudenken, sondern ich mache einfach weiter. Für Härtefälle hab ich mir jemanden organisiert, der mir in evtl. auftretenden Notlagen zumindest die Stallarbeit übernimmt. Ich freu mich aber, dass ich so viele Sachen noch recht gut selbst machen kann, auch wenns diverse Einschränkungen gibt. Da organsier ich einfach etwas um.

    Ich sag mir immer: nach schlechten Zeiten gibts auch immer wieder gute und selbst in schlechten Zeiten gibts trotzdem schöne Momente. Und dann denke ich mir genauso, es hat alles seinen Sinn, warum Dinge passieren. Auch wenns im ersten Moment nicht unbedingt was angenehmes ist. Das Leben geht eben einfach weiter und es liegt wirklich an uns selbst, was wir daraus machen. Ich war und bin schon immer ein Optimist gewesen, was mir im täglichen Leben sehr hilft;)
     
  10. Nanni63

    Nanni63 Neues Mitglied

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    Tut mir leid,vielleicht bin ich da sehr pragmatisch und selcstbewußt.Aber nur ich als gesundheitlich 'Eingeschränkte' sage,das kann ich und das kann ich nicht.Was ich mache und was nicht,muss ich vor niemandem rechtfertigen,sondern das gibt mir die Natur vor. LG NANNI
     
  11. moni3

    moni3 Aktives Mitglied

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    ja nanni du sagst es.aber es ist trotzdem oft schwer den mitmenschn das kalr zu machen.es versteht einem doch fast keiner.
    wen man sagt nein heute keinen besuch(wird gefragt warum nicht)
    wenn man sagt nein heute mag ich nicht bummeln(wird gefragt warum du sagtest doch es tut dir heute nix weh)
    verstehst was ich meine.????
    nein sagn muss man lernen auch ich tue es.aber mich nervt es wenns keiner versteht und 10000 mal sag ich es wieder.
     
  12. moni3

    moni3 Aktives Mitglied

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    maggy 63.du sagst keine lust zum rechtfertigenw arum du diese oder jenes nicht magst oder kannst.
    was machst du dann sagst einfach nein ohne wenn und aber.??????
     
  13. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Doch, das mach ich schon. Aber mancher Mitmensch will sich mit einem einfachen 'nein' nicht zufrieden geben.
    Bin grad dabei, mir Erklärungen abzugewöhnen. Ab und zu klappt das schon ganz gut :D
     
  14. moni3

    moni3 Aktives Mitglied

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    danke merry.ja ab und zu aber nicht immer.
    weist was ich meine,ich kann nicht immer nein sagenw enn mir danach ist.das klappt als single aber mit in Familie.,
    aber du hast recht wir müssn uns bemühn oft nein zu sagen,denn dann geht's uns besser.
     
  15. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Ja, manchmal gehts nicht.
    Heute z.B., am liebsten würde ich mich jetzt hinlegen, aber ich hab zugesagt, dass ich mich um meinen kleinen Enkel kümmer. Da muss ich jetzt durch ;).
    Aber meinen Geburtstag z.B. hab ich nicht gefeiert, weil mir das alles zu viel war. Hat auch nicht jeder verstanden, aber das soll nicht MEIN Problem sein...
     
  16. moni3

    moni3 Aktives Mitglied

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    ja genau maggy.super grundeinstelung.ich wird auch mehr dran arbeiten dann geht's mir besser und wie heissts immer wenns mir besser geht tuts auch den anderen gut.
    enkerl aupassn,ja das machte ich auch mal aber das schaff ich fast nicht mehr.er ist erst 16 Monate.wie alt ist deine????
     
  17. kaufnix

    kaufnix Mitglied

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    Ok, überall habe ich mich gefunden. ABER, ich sag mal das hat nur primär was mit Rheuma zu tun. Jedenfalls bei mir.
    Zw. 20-40 Jahren habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht. Immer und überall dabei.
    Heute mit 55 Jahren geht mir vieles davon auf den S***, unabhängig ob ich mich wohlfühle oder nicht.
    "Früher" habe ich am Wochenende ganze Häuser gebaut, heute bin ich froh, wenn ich bis Montag wieder halbwegs arbeitsfähig bin ;).
    Übrigens, meine Frau ist gesund, aber in die Stadt zu Einkaufen bringe ich die auch nicht mehr :D.

    Im "Alter" wird man(n) einfach ruhiger :D
     
  18. moni3

    moni3 Aktives Mitglied

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    danke kaufnix ja da kannst du auch recht haben.
    aber früher war es mir halt egalw enn ich mal was machte wo ich aber e schon vorher müde war,heute geht es nicht weil die Psyche nein sagt zu vielen dingen.ebn eins nachm anderen.
     
  19. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    @Moni:
    Ich finde mich auch in vielem wieder, was du beschrieben hast, aber ich hab aufgehört, mir darüber Gedanken zu machen. Es ist halt nun mal so. Und man wird ja auch nicht jünger, da geht auch bei den Gesunden alles etwas langsamer, und vieles ist dann auch gar nicht mehr so wichtig. Ich tue, was ich kann, und wenn ich nicht mehr kann, dann höre ich auf und ruhe mich aus. In der Arbeit versuche ich schon, alles so gut wie möglich zu schaffen, aber es wird auch akzeptiert, wenn ich mal nicht alles schaffe. Und ich sehe an allem das Positive - so habe ich mehr Zeit für mich selber und meine Interessen.
     
  20. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Moni, da bist du ja schon ne 'alte' Omi :D. Unser Kleiner ist grad 9 Monate.
    Ich helf ja gern, aber meine Tochter muss auch akzeptieren, wenns mal nicht geht.
    Was mir oft im Wege steht, ist mein schlechtes Gewissen. Ich bin halt so gepolt worden, immer für alle da zu sein. Davon muss ich dringend runter. Aber wie gesagt, ich übe...