[FONT=&]
Erst einmal ein herzliches hallo an alle!
Ich habe hier schon viele Leidensgeschichten gelesen und würde mir jetzt gerne selbst mal meine von der Seele schreiben. Vielleicht kann mir ja jemand von euch weiter helfen, ich würde mich über jede Antwort freuen [/FONT]
[FONT=&]Ich bin 26 Jahre alt. Seit ich 16 war, hatte ich immer öfter mal Gelenkschmerzen, damals hauptsächlich in der Knien und dem Rücken. Auch meine „Sonnenallergie“ und meine Migräne fingen damals an.
[/FONT]
[FONT=&]Beim ersten Besuch beim Orthopäden wurde Morbus Scheuerman festgestellt, der Kommentar vom Arzt „einfach mal gerade aufrichten“. Die restlichen Schmerzen wurden einfach ignoriert. Naja dachte ich mir wird wohl nicht so schlimm sein wen der Arzt so reagiert …
[/FONT]
[FONT=&]Nach und nach verschlimmerten sich die Gelenkschmerzen, mir tat nahezu alles weh, ich hatte Muskelschmerzen die teilweiße so schlimm waren das ich z.b einmal meinen Arm garnichtmehr bewegen konnte (generell ging das immer so nach 3 Tagen wieder weg), ständige Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Gewichtszunahme etc. [/FONT]
[FONT=&]mein allgemeines Wohlbefinden wurde zunehmend schlechter...[/FONT]
[FONT=&]Ende 2011, fing es schlagartig an noch schlimmer zu werden. Ich fing an zu zittern, morgens war mein Gesicht geschwollen und alles fühle sich nach den aufstehen so „eingeschlafen“ an. Meine Augen waren trocken und ich hatte immer so ein schmerzhaftes ziehen hinter den Augen, ich bekam so einen druck schmerz unter den Rippen und es tat für kurze Zeit beim einatmen weh, meine Ohren und Nase „gingen zu“, meine Muskeln waren total angespannt vor allem in der halsregion, hatte nachts immer das Gefühl ich müsste mit den Beinen "kicken", ich bekam Verdauungsbeschwerden, Herzrasen, Schlafstörungen…[/FONT]
[FONT=&]Als ich dann noch starke Schluckbeschwerden bekam ging ich erst mal zum hausartzt, dieser überwies mich zum Radiologen um meine Schilddrüse zu untersuchen. Er meinte „die Schluckbeschwerden kommen definitiv nicht von der Schilddrüse“. [/FONT]
[FONT=&]Thyr. Peroxidase-AK MAK i. S. (MEIA) - 2[/FONT]
[FONT=&]TSH Rezeptor_AK TRAK i. S. (EIA) - <0.10
[/FONT]
[FONT=&]Also ging ich zum HNO der meinte mein Rachen ist gereizt und die Schluckbeschwerden kommen von Reflux. eine Magenspiegelung wurde vorgenommen aber ohne Ergebnis.[/FONT]
[FONT=&]Ich beschloss zu einem anderen Orthopäden zu gehen. Der ignorierte meine Aussage, dass mir alles wehtut komplett und fragte mich was mir den jetzt gerade am meisten wehtut und konzentrierte sich somit nur noch auf die rechte Schulter. Nach einer Kernspintomographie stellte sich eine Schleimbeutelentzündung heraus. Er verordnete mir Krankengymnastik die zwar auch nicht half, aber da fiel zum ersten mal das Wort Rheuma. Ich informierte mich ein wenig und beschloss einen Rheumatologen aufzusuchen. [/FONT]
[FONT=&]Der Besuch brachte folgende Ergebnisse: [/FONT]
[FONT=&]CPR - 9.3[/FONT]
[FONT=&]TSH basal - 3,08 [/FONT]
[FONT=&]Ana-Sreening (IFT) – Negativ[/FONT]
[FONT=&]AAK CCP (MEIA) - 2,3
[/FONT]
Er denke „es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, so in Richtung Sjörgen-Syndrom, wegen der Trockenheits Symptomatik“ sagte er. Mein Rheumafaktor sei Grenzwertig, ich habe eine leichte Entzündung im Blut und eine leichte Anämie. Er verschrieb mir 2,5 mg Decortin und Quensy.
[FONT=&]Ich fühlte mich ein wenig besser (Muskelschwäche, Bindegewebsfestigkeit, Zittern etc.) aber immer noch weit von gut. [/FONT]
[FONT=&]Nach paar Wochen bekam ich schmerzen in den Beinen die im Ruhezustand schlimmer sind, auch manchmal so ein druck Gefühl in Beinen, Armen und Kopf.
[/FONT]
[FONT=&]Nach 6 Monaten wurde nochmals mein Blut untersucht. die Entzündung war weg, allerdings hatte ich diesmal eine „eindeutige Unterfunktion“. Er untersuchte meine Schilddrüse mit dem Ultraschall und meinte er erkenne Inhomogenität. Meine Medikation wurde also um 100µg Eferox erweitert. Desweiteren testete er die [/FONT][FONT=&]Sjörgen[/FONT]-Syndrom[FONT=&] spezifischen Antikörper. Er sagte „er finde keinen Anhaltspunkte einer [/FONT]Autoimmunerkrankung [FONT=&]den ich habe keine Antikörper und ohne Antikörper keine [/FONT]Autoimmunerkrankung[FONT=&]“ und er denke „das hat bei mir eine Psychische Komponente“[/FONT]
TSH - 6,15
[FONT=&]AAK gg. SS-A/RO (FEIA) - 0,90[/FONT]
[FONT=&]AAK gg. SS-B/La (FEIA) - <0,30[/FONT]
[FONT=&]Schon bei der ersten Einnahme des Hormons besserten sich die Schluckbeschwerden. Allerdings bekam ich paar Wochen später wieder neue Symptome.[/FONT]
[FONT=&]Ich bekam plötzliche so einen „Anfall“ - Mir war spei über! erst kribbelten meine Lippen, dann meine Backen und dann alles von Kopf bis Fuß. Kurz darauf blieb meine Periode aus. Paar Tage später bemerkte ich einen merkwürdiger Ausschlag am Bauch (leicht erhaben, dunkelrot-violett, hat eine leichte narbe hinterlassen), mir wurde immer mal wieder kurz schwindelig und ich hatte des Öfteren Muskelzuckungen.
[/FONT]
[FONT=&]Der Rheumatologe schickte mich zum Neurologen, der ließ ein MRT des Schädels machen, bei dem aber alles OK war.
[/FONT]
[FONT=&]Meinen Symptomen wurde nun keinerlei Beachtung geschenkt als ich wieder beim Rheumatologen erschien, dieser beschloss nun das Cortison auszuschleichen. Er meinte, dass alles Psychosomatische Ursachen hat bei mir!? [/FONT]

[FONT=&]
[/FONT]
[FONT=&]Ich weiß wirklich nicht mehr weiter, eine Entzündung wurde doch festgestellt und meine Schilddrüsenunterfunktion etc. kann das überhaupt psychosomatisch sein, wen doch was festgestellt wurde? Viele Symptome passen zu Kollagenose aber ohne Antikörper!? Hat jemand von euch ähnliche Symptome? Oder einen Rat? Was ist nur los, ich weiß nicht mehr weiter!? Ich fang schon an es selbst zu glauben das ich mir alles nur einbilde [/FONT]
[FONT=&]Ich bedanke mich im Voraus für eure Antworten [/FONT]
liebe Grüße Reena
Erst einmal ein herzliches hallo an alle!
Ich habe hier schon viele Leidensgeschichten gelesen und würde mir jetzt gerne selbst mal meine von der Seele schreiben. Vielleicht kann mir ja jemand von euch weiter helfen, ich würde mich über jede Antwort freuen [/FONT]
[FONT=&]Ich bin 26 Jahre alt. Seit ich 16 war, hatte ich immer öfter mal Gelenkschmerzen, damals hauptsächlich in der Knien und dem Rücken. Auch meine „Sonnenallergie“ und meine Migräne fingen damals an.
[/FONT]
[FONT=&]Beim ersten Besuch beim Orthopäden wurde Morbus Scheuerman festgestellt, der Kommentar vom Arzt „einfach mal gerade aufrichten“. Die restlichen Schmerzen wurden einfach ignoriert. Naja dachte ich mir wird wohl nicht so schlimm sein wen der Arzt so reagiert …
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[FONT=&]Nach und nach verschlimmerten sich die Gelenkschmerzen, mir tat nahezu alles weh, ich hatte Muskelschmerzen die teilweiße so schlimm waren das ich z.b einmal meinen Arm garnichtmehr bewegen konnte (generell ging das immer so nach 3 Tagen wieder weg), ständige Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Gewichtszunahme etc. [/FONT]
[FONT=&]mein allgemeines Wohlbefinden wurde zunehmend schlechter...[/FONT]
[FONT=&]Ende 2011, fing es schlagartig an noch schlimmer zu werden. Ich fing an zu zittern, morgens war mein Gesicht geschwollen und alles fühle sich nach den aufstehen so „eingeschlafen“ an. Meine Augen waren trocken und ich hatte immer so ein schmerzhaftes ziehen hinter den Augen, ich bekam so einen druck schmerz unter den Rippen und es tat für kurze Zeit beim einatmen weh, meine Ohren und Nase „gingen zu“, meine Muskeln waren total angespannt vor allem in der halsregion, hatte nachts immer das Gefühl ich müsste mit den Beinen "kicken", ich bekam Verdauungsbeschwerden, Herzrasen, Schlafstörungen…[/FONT]
[FONT=&]Als ich dann noch starke Schluckbeschwerden bekam ging ich erst mal zum hausartzt, dieser überwies mich zum Radiologen um meine Schilddrüse zu untersuchen. Er meinte „die Schluckbeschwerden kommen definitiv nicht von der Schilddrüse“. [/FONT]
[FONT=&]Thyr. Peroxidase-AK MAK i. S. (MEIA) - 2[/FONT]
[FONT=&]TSH Rezeptor_AK TRAK i. S. (EIA) - <0.10
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[FONT=&]Also ging ich zum HNO der meinte mein Rachen ist gereizt und die Schluckbeschwerden kommen von Reflux. eine Magenspiegelung wurde vorgenommen aber ohne Ergebnis.[/FONT]
[FONT=&]Ich beschloss zu einem anderen Orthopäden zu gehen. Der ignorierte meine Aussage, dass mir alles wehtut komplett und fragte mich was mir den jetzt gerade am meisten wehtut und konzentrierte sich somit nur noch auf die rechte Schulter. Nach einer Kernspintomographie stellte sich eine Schleimbeutelentzündung heraus. Er verordnete mir Krankengymnastik die zwar auch nicht half, aber da fiel zum ersten mal das Wort Rheuma. Ich informierte mich ein wenig und beschloss einen Rheumatologen aufzusuchen. [/FONT]
[FONT=&]Der Besuch brachte folgende Ergebnisse: [/FONT]
[FONT=&]CPR - 9.3[/FONT]
[FONT=&]TSH basal - 3,08 [/FONT]
[FONT=&]Ana-Sreening (IFT) – Negativ[/FONT]
[FONT=&]AAK CCP (MEIA) - 2,3
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Er denke „es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, so in Richtung Sjörgen-Syndrom, wegen der Trockenheits Symptomatik“ sagte er. Mein Rheumafaktor sei Grenzwertig, ich habe eine leichte Entzündung im Blut und eine leichte Anämie. Er verschrieb mir 2,5 mg Decortin und Quensy.
[FONT=&]Ich fühlte mich ein wenig besser (Muskelschwäche, Bindegewebsfestigkeit, Zittern etc.) aber immer noch weit von gut. [/FONT]
[FONT=&]Nach paar Wochen bekam ich schmerzen in den Beinen die im Ruhezustand schlimmer sind, auch manchmal so ein druck Gefühl in Beinen, Armen und Kopf.
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[FONT=&]Nach 6 Monaten wurde nochmals mein Blut untersucht. die Entzündung war weg, allerdings hatte ich diesmal eine „eindeutige Unterfunktion“. Er untersuchte meine Schilddrüse mit dem Ultraschall und meinte er erkenne Inhomogenität. Meine Medikation wurde also um 100µg Eferox erweitert. Desweiteren testete er die [/FONT][FONT=&]Sjörgen[/FONT]-Syndrom[FONT=&] spezifischen Antikörper. Er sagte „er finde keinen Anhaltspunkte einer [/FONT]Autoimmunerkrankung [FONT=&]den ich habe keine Antikörper und ohne Antikörper keine [/FONT]Autoimmunerkrankung[FONT=&]“ und er denke „das hat bei mir eine Psychische Komponente“[/FONT]
TSH - 6,15
[FONT=&]AAK gg. SS-A/RO (FEIA) - 0,90[/FONT]
[FONT=&]AAK gg. SS-B/La (FEIA) - <0,30[/FONT]
[FONT=&]Schon bei der ersten Einnahme des Hormons besserten sich die Schluckbeschwerden. Allerdings bekam ich paar Wochen später wieder neue Symptome.[/FONT]
[FONT=&]Ich bekam plötzliche so einen „Anfall“ - Mir war spei über! erst kribbelten meine Lippen, dann meine Backen und dann alles von Kopf bis Fuß. Kurz darauf blieb meine Periode aus. Paar Tage später bemerkte ich einen merkwürdiger Ausschlag am Bauch (leicht erhaben, dunkelrot-violett, hat eine leichte narbe hinterlassen), mir wurde immer mal wieder kurz schwindelig und ich hatte des Öfteren Muskelzuckungen.
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[FONT=&]Der Rheumatologe schickte mich zum Neurologen, der ließ ein MRT des Schädels machen, bei dem aber alles OK war.
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[FONT=&]Meinen Symptomen wurde nun keinerlei Beachtung geschenkt als ich wieder beim Rheumatologen erschien, dieser beschloss nun das Cortison auszuschleichen. Er meinte, dass alles Psychosomatische Ursachen hat bei mir!? [/FONT]


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[FONT=&]Ich weiß wirklich nicht mehr weiter, eine Entzündung wurde doch festgestellt und meine Schilddrüsenunterfunktion etc. kann das überhaupt psychosomatisch sein, wen doch was festgestellt wurde? Viele Symptome passen zu Kollagenose aber ohne Antikörper!? Hat jemand von euch ähnliche Symptome? Oder einen Rat? Was ist nur los, ich weiß nicht mehr weiter!? Ich fang schon an es selbst zu glauben das ich mir alles nur einbilde [/FONT]

[FONT=&]Ich bedanke mich im Voraus für eure Antworten [/FONT]
liebe Grüße Reena