anko
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Habe ich heute per newletter erhalten:
30.08.2004 - (NAM) Die rheumatoide Arthritis (RA) gilt in erster Linie als Erkrankung der Gelenke und des Bewegungsapparates. In schweren Fällen können auch innere Organe, etwa das Herz oder die Nieren, betroffen sein. Wie brasilianische Wissenschaftler jetzt berichten, scheint bei einer RA allerdings auch das Gehirn in Mitleidenschaft gezogen zu werden. In einer aktuellen Studie fanden die Forscher bei annähernd einem Drittel aller Rheumatiker kognitive Defizite.
Die Autoren von der Universität Campinas untersuchten 40 RA-Patienten und ebenso viele gesunde Probanden. Sie unterzogen alle Teilnehmer verschiedenen neuropsychologischen Tests, unter anderem zu Depressivität, Ängstlichkeit, Aufmerksamkeit, Gedächtnisfunktionen und Sprachfluss. In der Kontrollgruppe traten intellektuelle Einschränkungen nur mit einer Häufigkeit von 7,5 Prozent auf – bei den RA-Patienten waren kognitive Mängel dagegen wesentlich verbreiteter (30%). Besonders auffällige Werte ergaben sich dabei für den Sprachfluss und die Gedächtnisleistung.
Krankheitsdauer, Therapieform und Grad der Behinderung hatten keinen Einfluss auf die Untersuchungsergebnisse. Auch die psychiatrischen Tests zeigten keine Unterschiede zwischen RA-Patienten und gesunden Studienteilnehmern. Depressivität oder Ängstlichkeit können als Erklärung der beobachteten kognitiven Defizite daher nicht herangezogen werden. Die Autoren fordern dringend weitere Studien, um die Resultate zu überprüfen und mögliche Ursachen aufzudecken. UL
Quelle: Methods Find Exp Clin Pharmacol (2004); 26 (5): 339-43
Die Autoren von der Universität Campinas untersuchten 40 RA-Patienten und ebenso viele gesunde Probanden. Sie unterzogen alle Teilnehmer verschiedenen neuropsychologischen Tests, unter anderem zu Depressivität, Ängstlichkeit, Aufmerksamkeit, Gedächtnisfunktionen und Sprachfluss. In der Kontrollgruppe traten intellektuelle Einschränkungen nur mit einer Häufigkeit von 7,5 Prozent auf – bei den RA-Patienten waren kognitive Mängel dagegen wesentlich verbreiteter (30%). Besonders auffällige Werte ergaben sich dabei für den Sprachfluss und die Gedächtnisleistung.
Krankheitsdauer, Therapieform und Grad der Behinderung hatten keinen Einfluss auf die Untersuchungsergebnisse. Auch die psychiatrischen Tests zeigten keine Unterschiede zwischen RA-Patienten und gesunden Studienteilnehmern. Depressivität oder Ängstlichkeit können als Erklärung der beobachteten kognitiven Defizite daher nicht herangezogen werden. Die Autoren fordern dringend weitere Studien, um die Resultate zu überprüfen und mögliche Ursachen aufzudecken. UL
Quelle: Methods Find Exp Clin Pharmacol (2004); 26 (5): 339-43
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