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KOCHEN - oder lieber "fast - food " ?

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von knobi2, 6. Februar 2004.

  1. knobi2

    knobi2 Guest

    Also, da gibt es ein Problem:

    - es gibt Leute im RO (knuddel Euch) die schreien nach Kochrezepten ...
    - andere negieren die im Chat schöpferisch dargebrachten Beiträge ... (z.B. sibierische Mammutkeule..... )

    Was mach man denn da ?

    Auf den Vorschlag einer momentan vereinzelten Dame eingehend würde ich ja auch vorschlagen, dass wir ein spezielles Thema für die fressgierigen unter uns RO-SChwestern und Brüdern gründen.

    Zum Einstieg möchte ich nochmals eines meiner Lieblingsrezepte präsentieren; d.h. Ihr schaut mal nach unter dem Thema " Tode Hühner und Hähner auf ukainische Art" vom 10.06.2003.

    WER HAT ES DENN MAL NACHGEKOCHT ?

    ICH stehe für alle Schandtaten zur Verfügung .... mit und ohne Knoblauch, Essen aus Alt-Deutschland - Ost - Öster und noch weiter Öster !

    knobi
     
    #1 6. Februar 2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. Februar 2004
  2. roco

    roco Guest

    "Bayrisch Kraut" ?

    wer kann da helfen?

    habs als kind (und mein mann auch) so gern gegessen. leider find ich kein rezept. ob wohl von euch einer helfen kann???

    sicher!!!

    und bei dem gedanken daran läuft mir schon das wasser im mund zusammen.

    hhhmmmmm, lecker!

    vielen dank im voraus,

    conny
     

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  3. Nixe

    Nixe Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Bayrisch Kraut

    Zutaten
    Zutaten (für 4 Personen): 1 frischer Krautkopf, 2 Zwiebeln, 200 g Speck (gewürfelt), Schweineschmalz, 2 bis 3 Äpfel (gewürfelt), 1/4 Liter Weißwein, Mehl, Salz, Pfeffer, Zucker

    Herstellung
    Den Krautkopf mit einem Krauthobel hobeln und salzen. Den Speck mit etwas Schweineschmalz auslassen und die Zwiebeln darin dünsten. Etwas Zucker zugeben und mit Mehl binden. Mit dem Weißwein ablöschen und das Kraut und die Äpfel zugeben. Je nach Geschmack ein Scheibe Bauchspeck auflegen und solange bei geschlossenem Deckel kochen bis das Kraut weich ist. Mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken.


    Wir essen es aber lieber "norddeutsch"

    1 kg Hack mit zwei kleingeschnittenen Zwiebeln in etwas Fett krümelig anbraten
    1 kleinen Weisskohl feinschneiden, zufügen
    mit etwas Brühe aufgiessen und zwei Scheiben Speck zufügen.
    Das Ganze so ca. 1 Stunde kochen lassen, dabei mehrmals umrühren und ggf.
    Brühe nachgiessen. Abgiessen, mit Salz, Pfeffer und etwas gemahlenem Kümmel
    kräftig abschmecken. Dazu Salzkartoffeln. Ggf. kann man auch Kabanossistückchen
    in den letzten 30 Minuten mitkochen - gibt ein sehr kräftiges, zusätzliches Aroma.

    Guten Appetit
    wünscht Nixe
     
  4. Melisandra

    Melisandra immer auf der Suche...

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    auf dem Land
    Hallo Ihr Lieben!!!

    Egal ob kochen oder fast-food -

    ob nord- oder süddeutsch

    ob West ob Ost oder Öster(eich)

    Laßt uns doch unser Forum so wie es ist. !!!!!

    Es ist doch herrlich zusammen zu lachen oder auch zu weinen.

    Mir persönlich bringt der Austausch mit den RO-lern sehr viel - und ich fände es schade, wenn man dies aufgeben würde.

    Melisandra
     

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  5. kukana

    kukana Moderatorin

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    Köln
    (sonder-) essbares aus aller welt

    Im 30 jährigen Krieg wurde eine norddeutsche Kleinstadt belagert und es herrschte eine Hungersnot. In einem Speicher wurden einige Säcke mit 'Grauen Erbsen' gefunden, gekocht und an die Bevölkerung verteilt, die so vor dem Tod gerettet wurde.


    Die Gastwirte dieser Stadt griffen diese Überlieferung auf und servieren für Ihre Stammgäste gratis am Faschingsdienstag 'Graue Erbsen'. Heute wird das herzhafte Gericht mit Kasseler, Speck, Speckstippe, Zwiebelsoße und Petersilienkartoffeln serviert.

    ... und hier kommt das Rezept dazu:


    1 kg Erbsen reichen für ca. 10 Personen.

    Die Erbsen ca. 6 Stunden einweichen. 2,5 Stunden in Salzwasser kochen, vor dem Servieren abspülen um das GRAUE Wasser zu entfernen.
    Dazu reichen wir Kasselernacken und Speck, auch Kochwurst schmeckt lecker.
    Specksoße: Gewürfelten Speck ausbraten, Zwiebeln glasig braten und Margarine zugeben soviel man mag.

    Zwiebelsoße: Speck und Zwiebeln ausbraten. Eine Schwitze rühren und mit Milch und Kartoffelwasser ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

    Dazu dürfen natürlich Kartoffeln nicht fehlen!

    ... und zum Abschluss einen Klaren :D


    Rezept Nummer2

    Dazu verwenden wir:

    100 g Speck
    1 Zwiebel
    400 g eingeweichte Erbsen
    2 El. Mehl
    als Gewürz Majoran Pfeffer Salz etwas Zucker Essig

    Die Speckwürfel werden in einem Topf angebraten. Wir geben dann die Zwiebelwürfel dazu und lassen sie leicht Farbe annehmen. Die am Vorabend, in Wasser eingeweichten Erbsen lassen wir abtropfen, geben sie dazu und lassen sie mit Deckel gar kochen. Bitte das Umrühren nicht vergessen und dabei gleich den Garvorgang beachten, denn unsere Erbsen sollen als Beilage dienen und nicht zur Suppe kochen. Sind sie weich, wird der Fond mit dem angerührten Mehl gebunden und kräftig mit unseren Gewürzen abgeschmeckt. Gerade zu Wildgerichten wurden diese Erbsen gereicht.

    ... ja dann guten Appetit.

    gruss kuki
     
  6. Colana

    Colana Musikus

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    Ort:
    Schleswig-Holstein
    Graue Erbsen

    Das ist das richtige Essen, Kukana, hmmmmm lecker. Mache es jedes Jahr zur Faschingszeit. Leider ist mir im 1. Jahr mein Drucktopf explodiert, Du bzw. ihr könnt Euch ja denken, wo es überall war bzw. nicht war :rolleyes:

    Wünsche Euch viel Spaß beim Nachkochen

    @Nixe: hier würden auch Deine köstlichen Quarkbrötchen gut passen. Habe sie mit Zimt und Rosinen verfeinert, statt 2EL Zucker zwischen 50 und 80 g Zucker und statt 1 Ei nehme ich 85 g Apfelmus. Ich muss die Dinger mindestens 1x wöchentlich backen. Danke für dieses tolle Rezept.

    Eure Colana
     
  7. knobi2

    knobi2 Guest

    Deftig und kräftig

    möget Ihr es also heute.

    Nun denn - so möchte ich für alle Knoblauchliebhaber und -liebhaberinnen ein Rezept liefern!
    Und da es ja wieder kalt werden soll in deutschen Landen eignet sich dieses hervorragend zum aufwärmen .... !
    Der Genuß dieses Gerichtes ist allerdings nicht zu empfehlen, wenn man zu Fasching gehen möchte - außer: man/frau ist als Knoblauchzwiebel verkleidet !

    Da ich immer eine erhebliche Anzahl Mitesser habe (NUR mit Besteck bewaffnete !) gelten die angegebenen Mengen für ca. 10 Portionen. (Sollten meine beiden jüngsten Söhne anwesend sein, koche ich auch soviel - aber es dürfen dann insgesamt max. 6 Esser anwesend sein!)
    So konnte ich auch nie feststellen, ob es tatsächlich stimmt, dass man dieses Gericht ohne Kühlung monatelang aufbewahren kann - es wird immer sofort aufgegessen.

    Zutaten:

    2 kg Schweinekeule
    4 mittelgrosse Zwiebeln, grob gehackt
    25 Knoblauchzehen (wenn nur das lätscherige spanische Zeug zur Verfügung steht, dann die Menge verdoppeln! Am besten ist natürlich im eigenen Garten gewachsener .... ist halt wie mit den Tomaten.)
    250 ml geschälter, grobgehackter f r i s c h e r Ingwer
    2 TL Salz
    2 EL Essig
    1-2 TL Chilipulver
    185 ml Erdnußöl
    60 ml Sesamöl
    1 TL Kurkumapulver

    Wenn Erdnuß- und Sesamöl nicht zur Verfügung steht, dann funktioniert das Rezept natürlich auch mit Olivenöl !

    Zubereitung:

    Alle Knochen aus dem Fleisch auslösen, die SChwarte abtrennen.
    Fleisch und Fett in ca. 2-cm-Würfel schneiden.
    Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer pürieren, die Masse in ein egmaschiges Sieb geben und mit einem Löffelrücken rühren, um möglichst viel Flüssigkeit herauszupressen.
    !!! Nicht vergessen, unter das Sieb gehört ein SChüsselchen !!!

    Diese Flüssigkeit in einen großen Topf geben, Fleisch, Salz, Essig, Chilipulver und die Hälfte des Erdnußöls dazugeben. Zum Kochen bringen, zugedeckt bei schwacher Hitze 1 bis 1,5 Stunden simmern lassen, bis das Fleisch fast weich ist.

    In einem zweiten Topf mit schwerem Boden das restliche Erdnußöl und das Sesamöl erhitzen. In das s e h r heiße Öl die pürierte Masse aus dem Sieb geben ! (An dieser Stelle empfiehlt es sich, die Küche zur Wohnung hin hermetisch zu schließen und Fenster zu öffnen!)

    Das Kurkumapulver zufügen, unter Rühren bei schwacher Hitze braten, bis die Masse gar riecht und das Öl sich abscheidet.
    Damit nichts anbackt, mit Gefühl ab und an 1 EL Wasser zugeben und oft umrühren!
    Es dauert ca. 25 Minuten bis das richtige Stadium erreicht ist.
    Nach der Hälfte dieser Zeit etwas von dem Öl abnehmen, welches sich über dem SChweinefleisch zeigt und zu der Zwiebelmasse geben.

    Sobald die Zwiebelmasse rötlichbrauch geworden ist, den Inhalt des ersten Topfes (das ist das Fleisch!) dazugeben und offen weiterkochen, bis sich das Öl wieder abscheidet und die Flüssigkeit fast ganz verdampft ist.

    Häufig umrühren, damit das Curry nicht anbrennt !

    Mit weißem Reis und Salaten servieren !

    Viel Spaß beim kochen, essen und die Nachbarn beruhigen... !

    knobi

    Ach so, es ist ein Gericht aus Burma !
    Joi - und noch etwas, beim einfüllen der pürierten Masse in das heiße Öl sehr vorsichtig sein, es kann heftig spritzen !
     
  8. daggi

    daggi Neues Mitglied

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    Knobi für knobi

    hallo knobi,

    da bin ich wie versprochen.

    KNOBLAUCH-KARTOFFELPÜRRE

    Zutaten:
    10 Kartoffeln (Erdäpfel)
    weichkochend mittelgroß
    10 Knoblauchzehen
    4 EL Olivenöl
    1/4 L Milch
    Basilikum

    Zubereitung:
    Kartoffeln zerstampfen. (Ich nehme Stabmixer) Olivenöl,
    Milch, Salz und Basilikum beigeben. Schmeckt gut zu
    gekochten Eiern, Fisch und zu Lammbraten.


    herzliche grüße

    daggi


    :) :) :)
     
  9. daggi

    daggi Neues Mitglied

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    ein ganz altes rezept

    hallo,

    habe hier noch ein ganz altes rezept:

    GURKENSUPPE

    2 kleine grüne gurken ca. 500 gr. und
    2 zwiebeln in würfel schneiden
    in butter dünsten
    mit ca. 1 l klarer brühe auffüllen (maggi)
    2 eßl. stärkemehl
    1 bund dill (mit schere kleinschneiden)
    2 eßl. essig
    1 becher schmand oder sahne oder 1/2 und 1/2
    unterrühren
    als beilage baguette

    wünsche guten appetit
    würde mich über eine rückmeldung freuen.

    daggi