hey havin
ich verstehe dein problem- bei mir baut sich in sämtlichen gelenken der knorpel ab.
aber das kommt nict von den medikamenten- sondern von der entzündung selbst. denn jedes mal wenn du einen rheumaschub hast du dein gelenl entzündet ist sorgt die entzündungsflüssigkeit dafür, dass dein knorpel schlechter durchblutet und ernährt wird. ne weile kann der das aushalten aber wenn die entzündungen zu lange andauern oder zu häufig wieder kehren stirbt ein teil ab...der "tote" knorpel wird abgetragen und es entsteht eine unebene flächer. ist es erstmal dazu gekommen nimmt der prozess des knorpelabbaus nur noch zu. denn durch die unebene knorpeloberflächer kommt es zu stärken reibungen und der knorpel wird abgetrieben. trtzdem ist bei arthrose bewegung ohne belastung unerlässlich. sie wiederum regt die durchblutung an...;-)
also damit dein knorpel sich erholen kann ist es wichtig die entzündung in dem gelenk zu drosseln und im optimalfall ganz still zu legen- das st aber meist nur wuschdenken.
also es ist wichtig eine gute basismedikation zu haben und sich zu schonen. man kann auch mit injektionen nachhelfen. zb kortisonspritzen oder das gelenk veröden lassen. aber wenn ein gelenk geschädigt is sollte man damit auch nicht übertreiben und kortison nur alle 6 wochen spritzen...nie zu häufig spritzen lassen (niedergelassene ärzte neigen da manchaml zu) , denn auch kortison kann in großen mengen mehr schaden anrichten als dass es hilft- kortison verursacht a auch osteoporose und da knochen und knorpel zusammen hängen ist kortison nicht nur positiv zu betrachten.
es gibt stoffe, die den knorpelbau positiv beeinflussen können- ich drücke mich sehr vorsichtig aus, da es keine eindeutigen studien und erfolge gibt.
unteranderem wird öfters chodritin und glukosamine mit positiven ergebnissen in verbindung gebracht. das sind keine medikamente sondern nahrungsergänzungsmittel- also man muss sie selbst bezahlen. ich selber nehme solche dinge auch regelmäßig- ein knorpeldefekt ist auch zum stillstand gekommen. es kann davon sein aber wer weiß das schon. während sich mein knie lamgsam erholt frisst mein rheuma meinen hüftknorpel auf...die welt ist verrückt.
von operationen ist generell erstmal abstand zu halten. es gibt die möglichkeit den knorpel abzuschleifen- aber man nimmt da mittlerweile auch wieder abstand von, da diese methode bei aktuten fällen manchmal zu größeren problemen führte....
knorpeltransplantionen gibt es viele. man kann eigenen knorpel züchten, den dann einpflanzen.
man kann einzelne stücke umpflanzen in die defekte stelle - an nimmt dann stücke aus einem weniger lasttragendem bereich.
oder man kann eine knochen-knorpel-umstellplastik machen- da wird ein stück knochen mit knorpel rausgeschnitten und dann verkehrt herum wieder eingesetzt. man erhofft sich dann, dass sich darüber eine neue knorpelschicht bildet.
die erfolgsquoten stehen meist bei 50%. also nicht sehr gut. ist halt eine sehr kniffelige angelegenheit. ich hatte auch so eine op- fehlgeschlagen. naja jetzt ist das nie ja auch halbwegs okay.
bei rheuma sind solche ops immer ziemlich riskant, da eine akute entzündung das operierte (und geschwächte) knorpelstück gänzlich unbrauchbar machen....
versuch die entzüdung in den griff zu kriegen und probier mal die glukosamine und chondritine...viellecht bringt es dir linderung.
ansonsten gibt es da nicht viele möglichkeiten..
ich wünsche dir erstmal alles gute und viel erfolg.
vici