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Knochenzinthigraphie

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von skyline, 10. Dezember 2003.

  1. skyline

    skyline Guest

    Hallo ihr lieben,
    bin echt froh dieses Forum gefunden zu haben, hätte nicht mit so viel Resonanz gerechnet.
    Um was es sich bei mir genau handelt hatte ich ja in meinem letzten beitrag erwähnt.
    Ich komme aus Gießen, bin auch öfters in Darmstadt, habe aber bis jetzt noch keinen Rheumatologen gefunden, der mir helfen 'will' und kann.
    Jetzt habe ich meine alten Befunde nochmal durchgeschaut und hätte da zur Knochenzinthigraphie eine Frage.
    Ich war vor 1 1/2 Jahren in der Deutschen Klinik für Diagnostik in Wiesbaden und da mir außer allen Muskeln und Sehnen auch beide Knie und Fußsohlen brannten, lies die Rheumatologin dort eine Knochenzinti machen. Hab radioaktives Zeug gespritzt bekommen, mußte 2 Stunden warten, dann unter ein Gerät.
    Ergebnis war, das an beiden Knien und Fußsohlen, wo es mir brennt, schwarze Ablagerungen vom Medikament waren.
    Die Dame, die diese Untersuchung durchführte meinte, das wäre mit 26Jahren nicht normal.
    Die Rheumatologin meinte jedoch, das hätte keine Bedeutung.
    Diagnose war dann 'Vermehrter ossärer Umbau in Sprunggelenken, distalen Tibia, beider Fußwurzeln und plantaren Anteile beider Calcenei und kniegelenksnahen Knochenanteile'.
    Mein Hausarzt meinte dann, das es nur eine entzündung sein könnte, aber auch in der Rheumaklinik in Bad Nauheim 'kerkhoff' meinten sie, das ich keine Rheumafaktoren habe, wäre das auch kein Rheuma.
    ich bin da bei der Diagnose sehr verunsichert, weil der eine es so sagt und der andere wieder anders.
    Ich frage mich dann für was diese Untersuchuing gemacht wurde.
    Hatte hier jemand schon so eine Zinthigraphie oder weiß was es bedeutet, wenn dieses Medikament sich an Gelenken ablagert?

    vielen dank

    ganz liebe Grüße
     
  2. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Hallo skyline,

    leider gibt es immer noch Rheumatologen (oder Ärzte die meinen sie verstehen etwas davon), die meinen wenn keine Rheumafaktoren vorliegen, kann es auch kein Rheuma sein. Dieses ist jedoch ein großer Irrtum. Vor allem zum Anfang einer Erkrankung sind in 50 - 60 % aller Fällen keine Rheumafaktoren nachweisbar. Ich selber weiss wo von ich spreche. Im meinem Blut sind keine Rheumafaktoren, kein HLA B27 und auch keine Entzündungsparameter (BKS und CRP) nachweisbar - trotzdem ist die Diagnose MB gesichert.
    Eine Frage: War der Arzt eine ortopädischer oder ein internistischer Rheumatologe????
    Mein Tip: hol Dir auf jeden Fall noch eine zweite Meinung (möglichst intern. Rheumatologe) ein.

    Ich wünsche Dir eine möglichst schmerzarme Adventszeit
    Birgit
     
  3. ibe

    ibe Guest

    Hallo skyline,

    ich schließ mich der Meinung von thrombone an. Zu dem Knochenzinti noch was: Da kann ich nur zu sagen, dass die Entzündungsherde bei meinem Sohn und mir zu erkennen waren, aber Ablagerungen vom welchen Medikament? Das ist mir irgendwie ein Rätsel. Der Rheumafaktor ist bei uns auch negativ, also nichts, trotzdem stehen die Diagnosen bei uns fest. Mein Sohn hat die cP und ich die Psoriasis-Arthritis. Also such dir einen guten internistischen Rheumatologen.

    Viel Glück wünscht dir ibe
     
  4. skyline

    skyline Guest

    hallo Trombone

    Hallo, erstmal vielen dank.
    Also ich mußte grad erstmal nachschauen, die Rheumatologin von der DKD war eine
    Ärztin für Innere Medizin und Rheumatologie.
    Ich frage mich auch für was die Untersuchung gemacht wurde, wenn ja da was abgelagert war vom Medikament und das ja irgendeinen Grund haben muß.
    Aber sie meinte das käme vom Sport, obwohl ich ihr mehrmals sagte das ich schon ewig lang kein Sport mehr machen kann.
    Ich bin erstmal froh zu erfahren, das ich auch Rheuma haben kann ohne die typischen Entzündungswerte, das wußte ich nämlich auch nicht.
    Meine Mutter hat eine Psoriasis Arthritis und bei ihr hieß es erst sie bilde sich das nur ein und als sich ihre Knochen an den Füßen verformten glaubte man ihr dann.
    Da mir aber mehr die Weichteile weh tun als die Knochen, denkt auch kein Arzt das es Rheuma wäre, da ja die 'Rheumawerte' fehlen.
    Es ist manchmal echt zum verrückt werden.
    Obwohl mir Cortison als einziges Medikament hilft, heißt es dann natürlich wieder, Cortison hat auch andere Nebenwirkungen, es würde auch euphorisierend auf die Psyche wirken...

    Ich hätte da noch eine Frage, habe das hier schon öfters mal gelesen.
    Wo ist denn der Unterschied zwischen einem orthopädischen Rheumatologen und einem internistischen?
    Das zweite Problem ist einen guten Rheumatologen zu finden.
    Habe ja in Giessen und Bad nauheim schon alle durch, vielleicht habe ich in der Darmstädter Ecke mehr Glück.
    Vielleicht mache ich mir auch mal einen Termin in Düsseldorf, aber ist halt sehr weit weg.

    vielen dank

    liebe grüße
     
  5. anko

    anko Neues Mitglied

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    Hallo Skyline,

    ich kann mich nur den Vorschreibern anschließen.

    Mein Sohnemann und ich haben auch Rheuma. Ohne erhöhte Blutsenkung, ohne erhöhten CRP, ohne HLA-B27 positivi zu sein und bei meinem Sohn auch ohne Rheumafaktor.

    Ich habe bereits 4 Rheumatologen abgeklappert und dabei die unterschiedlichsten Diagnosen erhalten. Von CP, aber wird nicht behandelt da außer dem Rheumafaktor nichts im Blut und Szinti zu sehen ist, über kaufen Sie sich mal Einlagen für die Füße - warum der Rest wehtut weiß er auch nicht, bis zu Fibro. Auch ich habe viel mit Beschwerden der Sehnen zu tun, am Handgelenk, am Fußgelenk unter den Fersen etc. Damit wussten die meisten Ärtze wohl nicht viel anzufangen. Gerade auch weil ich keine geschwollenen Gelenke habe.

    Nun habe ich eine Ärztin die mich mit Sulfasalazin behandelt und es geht mir zusehends besser. Ausschlaggebend für die Behandlung war, dass ich auf Cortison positiv reagiert habe. Die Diagnose steht nicht genau, verdacht auf Psoriasisarthritis ohne Hautbeteiligung (oder zumindes nur mit gaaaaaaaaaanz minimaler). Auch ich habe viel mit Beschwerden der Sehnen zu tun, am Handgelenk, am Fußgelenk unter den Fersen, am Beckenkamm etc.

    Mein Sohn hatte mehr Glück, der Kinderarzt hat uns sofort zum Kinderrheumatologen überwiesen und der hat es auch sofort diagnostiziert (Spondylo-Psoriasis-Arthritis).
    Er hat das Psoriasis darin, da sein Vater vor Jahren mal eine Schuppenflechte hatte und er selber ganz minimale Anzeichen zeigt.

    Du schreibst dass deine Mutter an Psoriasisarthris erkrankt ist. Das passt doch auch voll in dein Bild hinein. Gerade für die Psoriasisarthris ist es typisch, dass sich nichts in den Blutwerten zeigt und auch dass es zu einer sogenannten "Trockenen Arthritis" kommen kann, bei der die Gelenke nur minimal anschwellen. Guck doch hier mal unter Rheuma von A-Z, und benutze einfach mal nach trockenen Arthritis. Doc Langer hat dazu was geschrieben.

    Das mit den Ablagerungen eines Medikamentes. Meinten die vielleicht das Medikament, welches sie dir gespritzt hatten. Dieses lagert sich nämlich dort ab, wo Entzündungen im Körper (speziell an den Knochen) sind. Dazu wird dieses Medikament ja auch gespritzt.

    Ich wünsche dir noch viel Erfolg und Durchhaltevermögen bei deiner Arztsuche. Ich glaube es gibt viele hier die lange lange nach einem guten Arzt und Diagnose gesucht haben.

    Gruß

    anko
     
  6. anko

    anko Neues Mitglied

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    hm, ich hatte dir ja schon auf dein letztes posting geantwortet.

    Na,ja, man wird halt alt :D
     
  7. ioanni

    ioanni Guest

    hallo anko,

    hab mir gerade deinen bericht gelesen und gesehen, dass du auch mit sulfasalazin behandelt wirst. kannst du mir bitte mitteilen, wie sich das medi bei dir auswirkt - vor allem bei beginn der therapie? seit donnerstag letzter woche nehm ich es auch und ich muss sagen, es geht mir mit jedem tag besch...., die ersten tage hatte ich nur das gefühl, einen stein geschluckt zu haben, jetzt ist mir durchaus schlecht, hab extremen durchfall und eine "innere unruhe" mit zeitweisem herzrasen dass mir ganz anders wird. normalerweise bin ich eher ein aktiver typ und jetzt ist es so, dass ich mich in der mittagspause hinlegen muss. ich weiß nicht, ob das auf die medis od. auf das rheuma zurückzuführen ist - ich bin einfach körperlich völlig geschafft. der weg von der tiefgarage zu uns in den zweiten stock ist ein qual, manchmal muss ich sogar stehen bleiben.

    liebe grüße und ein schermzarme zeit

    ioanni
     
  8. Monsti

    Monsti das Monster

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    Servus,

    schließe mich auch den anderen an: Ich selbst habe cP-ähnliche Psoriasisarthritis, und meine Blutwerte sind immer vollkommen in Ordnung. Ein Rheumatologe, der heute noch alles am Vorhandensein von Entzündungswerten und Rheumafaktoren festmacht, taugt einfach nichts.

    Der Unterschied zwischen einem internistischen und einem orthopädischen Rheumatologen ist (laienhaft ausgedrückt) der, dass ersterer primär für die Diagnose und die Einstellung mit Medis zuständig ist, letzterer eher für die Behandlung bereits eingetretener Gelenksschäden (Chirurgie, Ergotherapie etc.).

    @ioanni: Das, was Du jetzt unter Sulfasalazin erlebst, kenne ich von Quensyl. Ich hatte überhaupt keine Wirkung, dafür aber jede Menge Nebenwirkungen. Leider sollte man einige Wochen ausharren, denn es kann durchaus sein, dass sich die Nebenwirkungen mit der Zeit wieder legen. Unter Quensyl war das bei mir nicht der Fall, Wirkung war auch nicht erkennbar, so dass ich froh war, es nach ca. 6 Monaten wieder absetzen zu dürfen. An Deiner Stelle würde ich darüber unbedingt mit dem Arzt reden. Es ist durchaus möglich, dass Du das Mittel nicht verträgst und wieder absetzen musst. Wie wirkt denn das Cortison bei Dir???

    Liebe Grüße an alle von
    Monsti
     
  9. skyline

    skyline Guest

    Hallo,

    Also erstmal danke das ihr mich da aufgeklärt habt, das sind Sachen die ich alle gar nicht wußte.
    Bin echt beeindruckt wie ihr euch da auskennt.
    Erstmal danke Monsti, jetzt kenne ich den Unterschied und dann sollte ich wohl besser zu einem internistischen R. gehen.

    Hallo Ibe, Anko das mit der Ablagerung des Medikament war so, habe mich da etwas unglücklich ausgedrückt.
    Ich bekam ja das radioaktive Zeug gespritzt dann unter das Gerät und später sah man dann die Skelettknochen auf dem Bild. An den Knien und Füßen waren dann halt so schwarze Ablagerungen an den Knochen und die Ärztin meinte, das sich dort diese radioaktive Substanz abgelagert hat.
    Diagnose war ja dann vermehrter Knochenumbau.....Aber die Ärztin meinte halt das wäre nicht wichtig und auch kein Rheuma.
    Ich frage mich dann nur für was es gemacht wurde und da ich kein Arzt bin der solche Bilder deuten kann ist das dann schon ziemlich blöd.
    Habe dann irgendwann gehört, da wo sich diese Medikament ablagert eine Entzündung wäre, aber das bringt mir dann auch nix wenn die Rheumatologin nix zu sagt.

    Also vielen Dank an alle

    liebe Grüße
     
  10. towanda

    towanda Neues Mitglied

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    hallo skyline

    hallo Skyline, ich lese, du kommst auch aus gießen.
    bei mir gibt es auch probleme mit den diagnosen bzw. vor allem mit der therapie. ich bin bei Dr. Berliner zu diagnosefeststellung gewesen, vor ca. 16 jahren hat er bei mir einen morbus bechterew diagnostiziert, vor 5 jahren zusätzlich fibro, der gutachter Dr. Schmitt, ebenfalls von der hiesigen uniklinik, innere medizin, hat dann "zufällig" meine psoriasis auf dem kopf festgestellt und meinte, es könnte auch psoriasis arthritis sein.
    ich bin seit einem jahr auch in der schmerzambulanz hier, die behandeln mich aber auch auf fibro, d.h. ich soll die nsar schmerzmittel möglichst nicht nehmen, was ich seit einem jahr jetzt versuche, es mir aber echt beschissen damit geht. gerade in den letzten tagen zunehmend, vor allem die knie und der rücken. ich habe diesen hlab-27, aber keinen rheumafaktor und auch nie erhöhte entzündungswerte, auch keine heissen oder geschwollenen gelenke, ich habe hauptsächlich schmerzen, gelenknahe.
    so viel wie ich hier aus dem forum bisher rausgelesen habe, scheint das mrt die einzige möglichkeit wirklich entzündungen festzustellen, die sich im blut nicht zeigen. ich habe mir jetzt deshalb für ende januar nochmal einen termin bei dr. berliner geben lassen, um das mit ihm zu besprechen. diese unklarheit, was mir nun eigentlich hauptsächlich die schmerzen macht würde ich gerne endlich geklärt haben.
    kennst du diese beiden ärzte?
    ich hoffe, du findest auch eine lösung
    viele grüße
    Towanda
     
  11. susannegru

    susannegru Neues Mitglied

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    Hallo Skyline,
    es dauert seine Zeit, bis man sich in die Materie eingearbeitet hat. Nur den Mut nicht verlieren. Bei meiner Szinti zeigten sich die Entzündungen an Händen, Füßen und Sehnen durch schwarze Ablagerungen, außerdem fragte mich der Radiologe nach meinen gebrochenen Rippen, ich wusste nur von zwei, es waren aber inzwischen drei, die dort auch zu sehen waren, aber ja nichts mit dem Rheuma zu tun haben.
    Bei mir war und ist es so, je schlechter ich gesundheitlich drauf bin, desto weniger begreife ich, was "Sache" ist bei einem Arztgespräch. Erst später nachdem ich mich u.a. hier auf den Info Seiten schlau gemacht habe, blicke ich besser durch. Es ist schwer, einen guten Mittelweg zu finden, man darf sich natürlich auch nicht verrückt machen, dass einen nun gleich alles und jedes heimsucht.
    Beste Grüße von Susanne
     
  12. ioanni

    ioanni Guest

    guten morgen monsti,

    hab schon mit meinem doc telefoniert, er meinte ich soll das sulfasalazin sofort absetzen, was ihn irritiiert hat war meine schon wieder erhöhte temperatur, immer so um 38 grad! es ist ja bekannt, dass sulfasalazin fieber verursachen kann, doch in kombi mit den anderen "erscheinungen" :( soll das nicht normal sein.
    was das cortison anbelangt komm ich sehr gut damit klar, der juckreiz der ersten tage hat sich auch gelegt, der wildeste schmerz ist weg, zurückgeblieben ist ein irgendwie komisches, "pampiges" gefühl in den gelenken. und was mir noch aufgefallen ist: mein gesamter körper ist extrem sensibel geworden - meine tante hat die angewohnheit, einen bei jedem 2. wort zu "stupfen", gestern hat sie mich andauernd wirklich leicht "geschlagen" - ich hoffe du weißt was ich mein :D ! außerdem hab ich bei der kleinsten berührung sofort überall blaue flecken od. kleine blutende stellen.
    aber was soll`s

    wann musst du jetzt eigentlich in krankenhaus....

    liebe grüße ioanni
     
  13. christin

    christin Guest

    hallo, erstmal vielen dank.
    naja jetzt verstehe ich erstmal den Sinn der Knochenzinti Bilder.

    Hallo Towanda, oh je du machst aber auch schon ziemlich lange mit deinen Schmerzen rum.
    Die Schmerzklinik ist im Prinzip eine gute Sache, aber ich vertrage die ganzen Schmerzmittel nicht mehr.
    Dr. Berliner kenne ich gar nicht, ich war in der Justus liebig Uni bei einem Assistenzarzt Dr. Brendel, ich weiß auch gar nicht was für ein Arzt das war, aber tippe auf einen Rheumatologen, da mein Hausarzt mich dort zur Rheumatologie geschickt hat.
    Aber besonders begeistert war ich von dem Arzt nicht, er meinte auch nur Milz etwas zu groß, Streptokokken Ak erhöht und Ana 1:160.
    Er konnte also keine Diagnose stellen, naja.
    Wie ist das denn mit diesem MRT? Was ist das denn genau und was stellt man damit fest?
    Bei mir wurde nur MRT vom Kopf gemacht, da war ich in einer Röhre, war aber gottseidank alles ok.
    Kann man denn mit diesem MRT so ähnliche Bilder wie bei der Knochenzinti machen, nur dann von den Weichteilen, und Muskel oder Gefäßentzündungen finden?
    Das würde sich ja ganz gut anhören.

    liebe Grüße
     
  14. skyline

    skyline Guest

    Hallo towanda, sag mal ´wie ist denn dieser Dr. Berliner?
    Bin nämlich auf der Suche nach einem guten Rheumatologen im Raum Gießen, aber bis jetzt noch keinen gefunden.
    Kann man mit der MRT Entzündungen der Weichteile feststellen?

    liebe grüße
     
  15. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Hallo,

    ich will mal kurz was zum Thema MRT schreiben, da ich viele Fragen dazu gelesen habe.
    "In der Magnetresonanztomographie (älterer Begriff: Kernspintomographie) werden Bilder mit Hilfe eines großen Magnetfeldes und eines UKW-Senders erstellt.
    Dabei wird unter gezielter Veränderung des Magnetfeldes ein UKW-Impuls in den Patienten geschickt und nach festgelegten Zeiten gehorcht, wie viele und welche Art von Radioimpulsen von dem Patienten wieder abgegeben werden. Mit Hilfe leistungsfähiger Computer können daraus Bilder des Körpers in beliebigen Ebenen erstellt werden."
    Es können Bilder vom gesamten Körper erstellt werden, sowohl von Knochen, von Weichteilen als auch von Gefässen, Muskeln, Organen. Mithilfe von Kontrastmitteln lassen sich auch zweifelsfrei Entzündungen nachweisen. Der Vorteil der Untersuchung ist, dass es keine Strahlenbelastung gibt, nachteilig (vor allem für die KK) sind die Kosten. Vielfach lassen sich mit einem MRT Veränderungen feststellen, die durch Röntgen noch lange nicht gesehen werden können.

    Gruß Birgit
     
  16. dorisado

    dorisado Guest

    Rheumaärzte + Gießen

    Hallo, ich komme aus Marburg und habe im Januar einen Termin in der Rheumatologie der Kerkhoffklinik in Bad Nauheim. War dort schon mal jemand und hat Erfahrungen gemacht?Habe einen Termin bei Prof. Lange. Ist doch vielleicht auch für die aus Gießen eine gute Anlaufstelle.

    Grüße

    Doris