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Knieendoprothe OP geplant, wohin zur Reha?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von kathrin, 21. Januar 2007.

  1. kathrin

    kathrin Registrierter Benutzer

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    :) Hallo bin neu hier und würde mich über Antwort freuen!
    Bin fast 50 und werde im März aufgrund einer Valgusgonarthrose mit Chondromalzie Grad IV am Kie operiert, bekomme "neues Knie". Nun würde mich intressieren ob jemand einen Tip hat, wo man nach der OP die Reha machen sollte. Auch wäre ich über Erfahrungsberichte dankbar, von denen die "sowas" schon hinter sich haben. Wie lange hats gedauert bis man wieder arbeitsfühig war? Wie ist es mit einem "neuen Knie" - z.B. Treppensteigen, Autofahren usw. Danke an jeden der mit Auskunft gibt.
     
  2. bise

    bise Neues Mitglied

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    du kommst aus Tirol? vielleicht fragst du am besten hier im öster. forum nach der klinik nach.
    gruss
     
  3. kathrin

    kathrin Registrierter Benutzer

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    :confused: danke für den Hinweis aber bei mir steht "Rheuma online at.", ganz meschugge bin ich ja nun noch nicht. Aber da sich ja sowieso keiner für meine Frage intressiert (1 Antwort) werd ich wohl hier wieder aussteigen, schade, dachte man könnte sich hier austauschen.:(
     
  4. Buffy

    Buffy Neues Mitglied

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    Hallo Kathrin,

    ich habe im Jahr 2000 eine Knietep bekommen. Die OP lief sehr gut. Konnte am 3. Tag auf der Motorschiene schon 90° anwinkeln.
    Ich habe mich strikt an die Anweisungen der Therapeuten gehalten (Belastung, Bewegung, Kühlen etc). Anschließend habe ich eine ambulante Reha gemacht und es wurde von Woche zu Woche besser mit der Beweglichkeit.
    Leider musste wurde ich zum medizinischen Dienst geschickt: Die Dame hat mich psychisch total runtergezogen: Meine Arbeitsfähigkeit wär gefährdet :mad:
    Der Orthopäde und die Therapeuten haben die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen. Auf Grund dieser Aussage wurde mir aber noch eine stationäre Reha aufs Auge gedrückt. Ich war in der Maternus-Klinik in Bad Oeynhausen. Der dortige Arzt hat mich ernsthaft gefragt, was ich in der Reha will. Es wäre doch alles super :confused: . Gut, habe dann 3 Wochen Rehaurlaub gemacht.....
    Im Oktober habe ich über ein Wiedereingliederungsverfahren angefangen zu arbeiten (im Einzelhandel).

    Zu beachten sind einfach Dinge wie: nicht auf die Knie, nicht in die Hocke, möglichst flache Schuhe usw.

    Ich kann heute das Knie ca. 130° Grad anwinkeln, habe nur Schmerzen, wenn ich mich überanstrenge. Es geht mir mit der Prothese sehr gut.

    Drücke Dir die Daumen, das die OP auch für Dich Erleichterung bringt.

    LG
    Buffy
     
  5. kathrin

    kathrin Registrierter Benutzer

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    Hallo Buffy, :) danke für deine Schilderung, ist echt intressant. Darf ich noch genauer nachfragen, wie lange warst du nach der Op im Krankenhaus? Wie lang hat es gedauert bis du fit warst zum Stiegensteigen und Autofahrn, und zum Arbeiten wie zuvor? Hast du deinen Beruf wechseln müssen? Einzelhandelkaufmann klingt aber auch nach viel stehen, gehen, also Belastung fürs Knie. Geht das jetzt wieder ohne Schmerzen? Du denkst dir sicher "die fragt aber viel" aber vermutlich gings dir vor der Op auch so. Ich bin jedenfalls dankbar über jede Schilderung. Wünsch dir alles Gute, Kathrin
     
  6. Buffy

    Buffy Neues Mitglied

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    Hallo Kathrin,

    Im Krankenhaus war ich 3 Wochen. Mit dem Auto bin ich 4 Monate später wieder gefahren. Mit Erlaubnis des Arztes und das, obwohl ich zu dem Zeitpunkt noch an Stützen gegangen bin.

    Habe im Oktober mit Wiedereingliederung begonnen: 1 Woche 3 Stunden, 2 Wochen 4 Stunden und danach wieder ganz normal 6,5 Stunden wie vor der OP. Den Beruf habe ich trotz der *Androhung* vom medizinischen Dienst wegen der Knie-OP nicht wechseln müssen. Allerdings habe ich nicht mehr als Verkäuferin gearbeitet, sondern mich in den Bereich *Kasse und Information* versetzen lassen. Mit der Prothese sollte man wechselnde Tätigkeiten (sitzend, stehend, laufen) ausüben. Hat prima funktioniert.

    Meine Beruf musste ich allerdings 2002 aufgeben, weil ich noch 2 Bandscheibenvorfälle (Versteifung der HWS 5/6 und 6/7) bekam.

    Jetzt ist alles okay, wenn ich die Belastung nicht übertreibe. Du wirst schnell herausfinden was geht und was nicht....gggg

    Ich konnte niemanden vorher fragen, weil sich erst im Krankenhaus herausstellte, das mein Knie so hin ist, das es keine andere Alternative für mich gab. Habe diese Entscheidung bis heute nicht bereut!!!! Ich lebe sehr gut damit.

    LG
    Buffy
     
  7. kathrin

    kathrin Registrierter Benutzer

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    :) Hallo Buffy,
    danke für die schnelle und ausführliche Antwort. 4 Monate Stützkrücken klingt nicht verlockend und solang nicht autofahrn können ist auch ziemlich heftig. Na ja jetzt weis ich wenigstens ein bischen genauer Bescheid was ev. auf mich zukommen kann.
    Ich wünsch dir weiterhin alles Gute. Übrigens das Hundebild ist sehr süß.
    Liebe Grüße von Kathrin
     
  8. Rubin

    Rubin Mitglied

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    Knietep

    Hallo Kathrin,

    inzwischen habe ich zwei Knieteps. Innerhalb von sechs Wochen nach der OP einschließlich stationärer Reha habe ich mich ohne Gehstützen fortbewegt. Nur bei längeren Strecken habe ich sie sicherheitshalber mitgenommen. Mit dem Autofahren gab es auch keine Probleme.

    Viele Grüße...

    Rubin
     
  9. kathrin

    kathrin Registrierter Benutzer

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    :) Hallo Rubin,
    vielen Dank für deinen Beitrag, wenn ich das so lese schöpfe ich wieder Hoffnung!
    Alles Gute, liebe Grüße Kathrin
     
  10. Buffy

    Buffy Neues Mitglied

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    Hallo Kathrin und Rubin,

    wenn ich den Beitrag von Rubin lese, kann man doch mal sehen, wie weit die Medizin in 7 Jahren fortgeschritten ist :)

    @Kathrin: Mach Dir nicht so viele Gedanken. Das wird schon!!!! Drücke ganz fest die Daumen!

    LG
    Buffy