Hallöchen,
die Arthrose meines linken Kniegelenkes ( Arthrose hinter der Kniescheibe, aber auch bereits Abstützreaktionen des unter und Oberschenkelknochens) schreitet leider unaufhörlich voran und ich bin erst 24 Jahre alt.
Da ich seit 2 Wochen einen Erguss im Gelenk habe, werde ich momentan wieder penetrant daran erinnert und ich habe das Bedürfnis mal wieder nach einer Lösung zu suchen, die zumindest für ein paar Jahre in Punkto Schmerzreduktion und Funktionserhaltung funktioniert.
Zu Erklärung, die Ursache der Arthrose ist eine ernome Hypermobilität, sowohl der Kniescheibe, als auch des gesamten Gelenkes, da ich am Ehlers- Danlos Syndrom leide. Patellaluxationen waren als Kind und auch in der Jugendzeit quasi an der Tagesordnung. Heutzutage passiert es deutlich seltener, das Gelenk wurde auch einmal operiert (lateral Release), was aber nur sehr bedingt half. Von weiteren ursächlichen Operationen sah man nach der EDS-Diagnose dann ab, weil man sagte, bei dem Bindegewebe ist nichts zu holen.
Nun möchte ich mich nicht gleich operieren lassen, aber ich merke, dass ich mit Krankengymnastik allein immer weniger hin komme, da die Reizzustände zunehmen, daher auch die Schmerzen. Besonders das Überstrecken des Gelenkes (das ich nur bedingt steuern kann) ist sehr schmerzhaft und ich denke, es tut dem Gelenk auch nicht unbedingt gut.
Bandagen habe ich gleich mehrere, die meisten mit dem Ziel die Führung der Patella zu verbessern. Mit den Dingern kam ich aber nie klar, sie haben die Schmerzen häufig verstärkt und je stärker die Arthrose wird, desto mehr denke ich, dass solche Maßnahmen einfach zu spät kommen und man jetzt eher für eine generelle Entlastung des Gelenkes sorgen sollte.
So kam mir jetzt der Gedanke, dass vielleicht eine Orthese aus Carbon sinnvoller wäre, als einfache Bandagen. Damit könnte man auch das Überstrecken des Gelenkes verhindern, denke ich. Ich würde mir Entlastung, Stabilisierung und dadurch Schmerzreduktion erhoffen, vielleicht sogar soweit, dass man den weiteren Verschleiß hinauszögern kann. Ich weiss nicht wo das mit 24 mal Enden soll. Für eine TEP bin ich ja noch viel zu jung.
Nun wollte ich fragen, ob jemand eine Orthese empfehlen kann? Ich hatte nach meiner Knie-op eine, die aber ständig verrutscht ist und das tun die Bandagen die ich habe auch alle. Würde gerne eine finden, die das möglichst wenig tut.
Habt ihr mir noch einen anderen Rat?
Ich denke es ist auch mal wieder Zeit für einen Kortisonstoß, das tun wir (mein HA und ich) immer dann, wenn mehrere Gelenke parallel enorm Probleme machen (aufgrund von Reizzuständen). Das ist aber auch mehr Schadensbgrenzung. Rheumadoc fühlen sich in der Regel leider nicht zuständig für mich. Das tut eigentlich keine Fachrichtung, bin immer auf Ärzte angewiesen, die sich einen gewissen Grad an Idealismus behalten konnten.
Naja, würde mich freuen, wenn ihr mir was raten könntet, vor allem auch in Punkto Orthese.
LG Anonymi
die Arthrose meines linken Kniegelenkes ( Arthrose hinter der Kniescheibe, aber auch bereits Abstützreaktionen des unter und Oberschenkelknochens) schreitet leider unaufhörlich voran und ich bin erst 24 Jahre alt.
Da ich seit 2 Wochen einen Erguss im Gelenk habe, werde ich momentan wieder penetrant daran erinnert und ich habe das Bedürfnis mal wieder nach einer Lösung zu suchen, die zumindest für ein paar Jahre in Punkto Schmerzreduktion und Funktionserhaltung funktioniert.
Zu Erklärung, die Ursache der Arthrose ist eine ernome Hypermobilität, sowohl der Kniescheibe, als auch des gesamten Gelenkes, da ich am Ehlers- Danlos Syndrom leide. Patellaluxationen waren als Kind und auch in der Jugendzeit quasi an der Tagesordnung. Heutzutage passiert es deutlich seltener, das Gelenk wurde auch einmal operiert (lateral Release), was aber nur sehr bedingt half. Von weiteren ursächlichen Operationen sah man nach der EDS-Diagnose dann ab, weil man sagte, bei dem Bindegewebe ist nichts zu holen.
Nun möchte ich mich nicht gleich operieren lassen, aber ich merke, dass ich mit Krankengymnastik allein immer weniger hin komme, da die Reizzustände zunehmen, daher auch die Schmerzen. Besonders das Überstrecken des Gelenkes (das ich nur bedingt steuern kann) ist sehr schmerzhaft und ich denke, es tut dem Gelenk auch nicht unbedingt gut.
Bandagen habe ich gleich mehrere, die meisten mit dem Ziel die Führung der Patella zu verbessern. Mit den Dingern kam ich aber nie klar, sie haben die Schmerzen häufig verstärkt und je stärker die Arthrose wird, desto mehr denke ich, dass solche Maßnahmen einfach zu spät kommen und man jetzt eher für eine generelle Entlastung des Gelenkes sorgen sollte.
So kam mir jetzt der Gedanke, dass vielleicht eine Orthese aus Carbon sinnvoller wäre, als einfache Bandagen. Damit könnte man auch das Überstrecken des Gelenkes verhindern, denke ich. Ich würde mir Entlastung, Stabilisierung und dadurch Schmerzreduktion erhoffen, vielleicht sogar soweit, dass man den weiteren Verschleiß hinauszögern kann. Ich weiss nicht wo das mit 24 mal Enden soll. Für eine TEP bin ich ja noch viel zu jung.
Nun wollte ich fragen, ob jemand eine Orthese empfehlen kann? Ich hatte nach meiner Knie-op eine, die aber ständig verrutscht ist und das tun die Bandagen die ich habe auch alle. Würde gerne eine finden, die das möglichst wenig tut.
Habt ihr mir noch einen anderen Rat?
Ich denke es ist auch mal wieder Zeit für einen Kortisonstoß, das tun wir (mein HA und ich) immer dann, wenn mehrere Gelenke parallel enorm Probleme machen (aufgrund von Reizzuständen). Das ist aber auch mehr Schadensbgrenzung. Rheumadoc fühlen sich in der Regel leider nicht zuständig für mich. Das tut eigentlich keine Fachrichtung, bin immer auf Ärzte angewiesen, die sich einen gewissen Grad an Idealismus behalten konnten.
Naja, würde mich freuen, wenn ihr mir was raten könntet, vor allem auch in Punkto Orthese.
LG Anonymi