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Klinik für Hüft-OP gesucht!

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Nathie, 16. Februar 2008.

  1. Nathie

    Nathie Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich war seit langer Zeit mal wieder bei meinem Rheuma-doc. Der machte mir natürlich Vorhaltungen, da ich erst 28 Jahre bin und schon sehr zerstörte Hüftgelenke habe. Beim Laufen kann ich es auch nicht mehr vertuschen. Er hat mir jedenfalls eine Hüft-OP dringend angeraten, da es so nicht mehr weiter geht (im wahrsten Sinne des Wortes!). Jetzt hat er mich in eine Klinik nach Bad Oeynhausen verwiesen.

    Als ich da jedoch angerufen habe, um einen Termin zu vereinbaren, fragte die Dame mich, ob ich eine Überweisung von meinem Rheumatologen habe. Als ich das bejahte, meinte sie, ich müsste mir eine Einweisung geben lassen, da sie die Zulassung der Rheumatologie entzogen bekommen haben und Überweisungen nicht mehr abrechnen könnten.
    Jetzt bin ich durch diese Aussage natürlich doch sehr verunsichert, da mein Arzt mich ja eigentlich an eine Klinik verweisen wollte, wo sie auch mit dem Thema Rheuma vertraut sind.

    Ich komme aus Osnabrück und suche jetzt dringend eine spezialisierte Klinik für Hüft-OP´s mit dem Hintergrund von chronischer Polyarthritis. Kann mir jemand einen Tip geben? Hat vielleicht jemand von Euch schon Erfahrungen mit dem Thema Hüft-OP? Würde mich sehr über Antworten freuen!
     
  2. bise

    bise Neues Mitglied

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    bei Frau Antje
    geh nach sendenhorst. liegt doch in der nähe von dir.
    gruss
    bise
     
  3. Kristina cux.

    Kristina cux. Küstenkind

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    Helios Seehospital Sahlenburg Cuxhaven. Ich war dort schon 3 mal Stationär und gehe in 3 Wochen wieder rein, es wird eine Teilversteifung und eine Synovektomie + Ulnarköpfchenresektion vorgenommen. Die sind dort sehr bekannt für Ihre guten Ärzte und sie machen viele Hüft OPs.

    Hier der Link für dich: http://www.helios-kliniken.de/klinik/cuxhavensahlenburg.html

    Alles gute wünscht dir

    Kristina
     
  4. lupinchen

    lupinchen Neues Mitglied

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    Hallo Nathie,

    auch ich kann die das Rheumazentrum Sendenhorst bei Münster empfehlen.
    Allerdings solltest du wissen, dass es dort zwei Othopädien gibt.
    Einmal die Rheuma-Orthopädie, die mir selber nicht so gefällt.
    Ich bevorzuge die normale Othopädie, unter der Leitung von Priv. Doz. Dr. Horst.
    Er ist noch verhältnismässig jung und kennt sich in der modernen Chirurgie aus. Vor allen Dingen läßt er die Finger von Dingen, von denen er nichts versteht. Hat mich damals dann auch zu einen Kollegen geschickt, der mir dann auch gut geholfen hat.
    Während der Chef der Rheumaorthopäden nicht mehr weit von seiner Rente entfernt ist.

    Ciao.
    Lupinchen
     
  5. Gudrunzwo

    Gudrunzwo Neues Mitglied

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    :)Liebe Nathie,

    es tut mir sooo Leid, dass dein Rheuma-Doc dir tatsächlich Vorhaltungen machst, dass du ein künstliches Hüftgelenk brauchst. Es ist nicht deine Schuld! In den jungen Jahren schlägt das Rheuma einfach sehr heftig zu. :mad:
    Ich weiß, wovon ich rede. Ich habe Mitte 20 mit meiner "Polyarthritis-Karriere" angefangen....
    Jetzt bin ich 54!!!!:p
    Inzwischen habe ich 3 künstliche Gelenke: beide Knie, Hüfte rechts.
    Alle OPs sind in Hamburg (Endoklinik) gemacht worden.
    Von Osnabrück müsste das machbar sein.
    Ich wohne sogar viiieel weiter weg...(Sauerland)

    Ganz liebe Grüße
    Daumendrück
    Gudrun
     
  6. Itsmylife

    Itsmylife undwirklichnurmeins

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    Liebe Nathie,

    tut mir leid, dass du in deinem Alter schon ein künstliches Hüftgelenk brauchst. Ich wüsste eine Klinik, die allerdings sehr weit von dir enrfernt wäre, nämlich in Bayern. Die Asklepiosklinik in Bad Abbach. Die haben sich auf Totalendoprothesen spezialisiert, speziell auch für Rheumatiker. Auf dem Gebiet sind sie spitzenmäßig! Aber ich bin mir sicher, dass es auch in deiner Nähe gute Kliniken gibt. Versuchs doch mal im Internet.
    Du hast außerdem noch gefragt, ob jemand Erfahrungen mit Hüftprothesen hat. Ich bin 39 Jahre alt und leide seit meinem 15. Lebensjahr an rheumatoider Arthritis (früher chronische Polyarthritis).
    Als ich 26 war, entzündete sich mein linkes Hüftgelenk. Innerhalb 4 Monaten zerstörte das Rheuma das Gelenk vollkommen. Das Gelenk war "ausgebrannt". Mein Bein war 2 cm kürzer als das Rechte. Trotz Schmerzen und Beinlängendefizit riet mir
    mein behandelnder Arzt von einer OP ab, da ich noch sehr jung war. Stattdessen riet er mir zu einer Schuherhöhung, um die Beinlängen auszugleichen. Ich war natürlich einverstanden, denn Schmerzen war/bin ich ja gewohnt. Leider hatte ich die Rechnung ohne mein Hüftgelenk gemacht. Einen Monat später brach mein Hüftgelenk (oder was davon noch übrig war) ins Becken ein. Mein Bein verkürzte sich um weitere 2 cm und gehen konnte ich auch kaum mehr. Jetzt blieb nur noch eine Hüft - Totalendoprothesen - OP als Alternative. Leider mussten sie außer dem Hüftkopf auch noch die Hüftpfanne komplett ersetzen, denn die war durchgebrochen. Ich bin dankbar, dass solche Operationen heute möglich sind, denn früher wäre man verdammt dazu gewesen, im Rollstuhl zu sitzen.
    Nun wird "meine neue Hüfte" 13 Jahre alt und mir geht es damit Gott sei Dank immer noch sehr gut. Ein Wechsel wird mir nicht erspart bleiben, denn ewig halten die leider nicht. Aber ich kann damit leben. Und vor allem: ich kann gehen!! Mittlerweile bin ich 19x operiert worden, beide Handgelenke sind komplett versteift, mein rechtes unteres Sprunggelenk ebenfalls und, und, und......
    Hab keine Angst vor der OP, es wird dir nachher besser gehen. Und die heutigen Hüftprothesen sind supermodern und klein. Ich habe noch eine riesige Prothese bekommen.
    Ich wünsche dir alles alles Gute für die bevorstehende OP und viel Glück bei der Kliniksuche.

    Liebe Grüße

    Andrea (Itsmylife):p