Klage vor dem Sozialgericht, kann jemand helfen?

Dieses Thema im Forum "Rente und Rehabilitation" wurde erstellt von Zoe, 9. Februar 2009.

  1. Postmarie

    Postmarie Registrierter Benutzer

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    hallo auch ich will meinen Kommentar hier zum Thema Ablehnen eines Kurantrages abgeben,
    Auch meiner wurde abgelehnt mit der Begründung das mein Leistungsvermögen nicht so schwerwiegend gestöhrt ist , dass eine medizienische Rhea dringend erforderlich ist. Nun frage ich euch woher können die Ärzte von der BFA nach Aktelage meine Schmerzen beuteilen? Nur das ich nicht so oft krank bin heißt doch noch lange nicht das es mir gut geht. Ich habe Wiederspruch eingelegt und erhoffe mir sehr, dass ich doch noch in eine Rheumaklinik komme. Ich möchte endlich eine feste Diagnose und jemanden finden der mir genau sagt was mit mir los ist.
    Werde um meine Rhea kämpfen.
    Postmarie
     
  2. ursl53

    ursl53 Registrierter Benutzer

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    Hallo Postmarie,

    wenn es Dir um die Diagnosestellung geht bist Du in einer Rheumaklinik (Akutklinik) wesentlich besser untergebracht, als in einer Rehaklinik.

    Die Ablauf ist auch wesentlich einfacher, da die Einweisung nicht von der Krankenkasse genehmigt werden muß.
    Eine Einweisung des Hausarztes genügt in den meisten Fällen.

    Ursula
     
  3. Marsy

    Marsy Registrierter Benutzer

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    Hallo Postmarie,
    ich kann mich da Ursula nur anschließen. Bei meiner letzten Reha hat der Arzt beim Begrüßungsvortrag extra darauf hingewiesen, dass es nicht das Ziel der Reha ist Diagnosen zu stellen und erst recht nicht, dass Medikamente umgestellt werden.
    Zur notwendigen Diagnose würde ich auch eher in eine Akut-rheumaklinik gehen, aber besser noch zu einem ambulanten Rheumatologen.

    Die Erfahrungen, von denen ihr berichtet, habe ich auf verschiedenen Rehas auch schon gemacht - bei manchen frägt man sich, was die hier machen. Sie sitzen dann in Vorträgen und meckern rum, dass sie das gar nicht interessiert und lassen Therapien ausfallen, weil man ja lieber lange Wanderungen unternimmt. Vor zwei Jahren habe ich mich hier im Forum auch mit einer angelegt, weil sie zur gleichen Zeit wie ich in der Rehaeinrichtung war und hier rumgetönt hat, wie "geil" es doch war mit Weggehen, Wandern, Trinken etc... . Es ist nur schade, wenn bei anderen, die eine Reha dringend bräuchten, diese abgelehnt wird.

    @ Daktari: sorry - aber Deine Beiträge lesen sich ziemlich frustriert - ich kann mir aber gut vorstellen, wie man (falls du wirklich Ärztin in einer Rehaeinrichtung bist) bei manchen Patienten soweit kommt. Aber es muß doch zumindest irgendeine Diagnose vorliegen, wenn jemand in die Reha kommt ?? Die wird doch von einem Arzt unter Angabe von Gründen beantragt?

    Mich würde auch interessieren, nach welchen Kriterien zugestimmt oder abgelehnt wird. Es wäre doch auch möglich, dass man erst mal nur eine Woche Reha bekommt und die Ärzte vor Ort entscheiden können, ob das überhaupt nötig ist.

    Marsy
     
  4. bise

    bise Registrierter Benutzer

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    auch ich habe bisher immer die erfahrung gemacht, dass in den reha kliniken keine diagnosefindung oder -stellung betrieben wird. dies geht auch nicht, wenn man an den kostensatz pro tag denkt.
    ausserdem sollen in den reha kliniken die patienten kurfähig sein, d.h. selbständig und keinerlei hilfe benötigen. die personaldecke in den reha-kliniken ist sehr dünn. unterstützung kann selten geleistet werden.
    im übrigen sollen in die reha-klinik die medis mitgenommen werden. eine umstellung von basis medis? das habe ich noch nie erlebt.

    zur diagnosefindung würde ich immer in ein kh gehen mit fachkompetenten personal und einer gewährten rundumversorgung.

    gruss
     
  5. Silberpfeil

    Silberpfeil Registrierter Benutzer

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    [/QUOTE]

    Hallo,

    ich bin privat versichert, und ich bekomme keine REHA, es sei denn ich bezahle alles selber.( habe nach meinem letzten Klinikauf. auch nur eine erweiterte amb. Therapie gehabt).
    Kann nur nach Klinikaufenthalten eine Krankenhausanschlusheilbehandlung machen( was die volle Kostenübenahme betrifft)

    Habe gerade alles durch, weil meine Kasse mir nicht mal den Aufenthalt in einer Schmerzklinik zahlen wollte. Haben es als Sanatorium gewertet und da bekomme ich nur einen Tagessatz von 33 €. ( für 50% der Kosten) die anderen 50% übernimmt die Beihilfe( aber da volle Kosten). Musste mit Anwalt klagen, damit die bei der priv. Kasse entlich eingesehen haben, dass ich einen Klinikaufenthalt hatte für manuelle Therapie + Diagnostik.
    Ein Rentenversicherer springt bei mir nicht ein, zahle ja auch keine Rentenbeiträge.

    Zu dem anderen Beitrag, was Arbeitslose und Reha betrifft. Als mein Mann seine letzte Kur beantragt hat ( er arbeitet im Schichsystem), haben die Bearbeiter ihm erklärt, dass die arbeitende Bevölkerung eher zur Kur oder Reha kommen( ohne das man in Widerspruch muss, wegen Ablehnung), damit alles ausgeschöpft wird um den noch Berufstätigen vor der Frührente zu bewahren. Ein Arbeitsloser und wenn er schon Langzeitarbeitslos ist, hat schlechte Karten...., ist traurig aber so ist es wirklich.

    Auch das Thema mit morgens Fango, abends Tango:
    - ich finde dass den wirklich Kranken total ungerecht gegenüber. Ich habe nichts gegen Ablenkung und dass man auch auf andere Gedanken kommen soll.., aber nicht wenn zu allen Anderem auch noch die Korken knallen und man morgens ein Schmerzmittel wegen dem Kater brauch. Da müsste viel mehr sortiert werden und ab nach HAuse:top:und nicht auf Kosten der Versicherung Urlaub machen.

    Seit nicht böse, aber dass hat mich auch bei meinem Klinikaufenthalt ( Reha war gleich nebenan) geärgert, zumal es mir da total Sch.... ging und Andere haben sich beschwert dass sie um 18 Uhr noch Anwendungen hatten, weil dann konnte man nicht von Anfang an in der Cafeteria ( nicht zum Kaffe trinken!!!) mit bei sein.
    Aber solche Leute wird es immer wieder geben.

    Seit lieb gegrüßt von Silberpfeil
     
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