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KK zahlt keine MT mehr

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von puffelhexe, 5. März 2006.

  1. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    huhu ihr lieben. na, mir is wieder n ding passiert... die krankenkasse will meine manuelle therapie nich mehr übernehmen.die meinen, bei meiner krankheit würde das nicht mehr übernommen. anstatt manueller therapie sollte ich bei der rheumaliga fitnesstraining machen....und ob mir krankengymnastik auch noch in ferner zukunft erstattet wird, wäre auch fraglich... da könnte ich ja die übungen selbst zu hause machen oder ins fitnesstudio gehn, um da kraft und beweglichkeit zu trainieren....was sagt ihr dazu?? ich jedenfalls bin sprachlos!!! ich bin übrigens bei der securvita....weil die son büschen mehr homöopathie übernehmen....
     
  2. bise

    bise Neues Mitglied

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    muckibude also für rheumis?
    was sollen die rheumis machen, deren gelenke instabil sind, sie können weder kraft trainieren noch muskelmasse aufbauen? die katastrophe ist dann vorprogrammiert.
    gruss
    bise
     
  3. Eleyne

    Eleyne Neues Mitglied

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    Hiho,

    bei uns wurde und werde ich momentan auch von allen Docs ins Fitnessstudio geschickt, anstatt KG ... weil Zitat: "das is ja eh dasselbe" ...

    Hab das schon im Editorial geschrieben als Kommentar ... scheint momentan der neueste Schrei bei den KKs zu sein ...

    Achja noch ein Zitat eines Docs, weil ich sagte, ich kann mir 50 - 70 Euro im Monat für ein Fitnessstudio nicht leisten ... "na, ein bisschen müssen sie schon in Ihre Gesundheit investieren .. wenn Sie kein Geld dafür ausgeben wollen, dann ist es ja klar, dass es Ihnen nicht so gut geht" ... :eek:


    Ich bin selten sprachlos ... aber bei solchen Sätzen weiß ich wirklich nicht mehr, was ich drauf sagen soll.

    Und ich denke, die Schäden, die entstehen weil wir keine angemessene KG mehr bekommen sind sehr viel teuerer für die KKs als es eine KG wäre ... aber leider wird Prävention in Deutschland ja nicht bezahlt, obwohls günstiger käme.
     
  4. KatzeS

    KatzeS Neues Mitglied

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    Hallo,

    mein Doktor hat mir auch gesagt, dass wohl bald keine KG mehr drin sein wird für mich und ich dann in einer Selbsthilfegruppe Sport machen soll. Leider bin ich da noch nicht so überzeugt von, weil ich noch sehr jung bin und die meisten Gruppen (Rheumaliga etc.) als Kontaktadresse irgendwelche Altenheime angeben. Ich denke halt, dass ich da ganz andere Voraussetzungen und Bedürfnisse habe, die mit individueller KG besser berücksichtigt werden können. Habe vor allem Probleme mit der Haltung und Verspannungen und bin meines Erachtens nach noch nicht so weit, dass ich ohne KG auskommen kann.

    LG, KatzeS

    P.S.: Fitnessstudio wäre für mich vielleicht auch nicht schlecht, aber viel zu teuer (als arme Studentin ;-)
     
  5. Monsti

    Monsti das Monster

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    Mh, wegen der cP hab ich bei uns in Ösiland überhaupt noch nie KG oder MT genehmigt bekommen. Man geht davon aus, dass ich das im KH Erlernte auch zu Hause anwende (was ich ja auch erfolgreich tue, wofür soll da ein Physiotherapeut daneben stehen?). Ansonsten soll ich mich "häufig und allumfassend bewegen" (= wandern, schwimmen, tanzen u.ä.). Ehrlich gesagt brauche ich wegen der cP auch keine besonderen Therapien. Was zu tun ist, weiß ich selbst. Ich überwinde täglich meinen inneren Schweinehund und marschiere brav (sofern es geht) mit Hundi und mache Bewegungsübungen für die Hände.

    Physiotherapie erhalte ich lediglich wegen meines inzwischen inoperablen Verwachsungsbauchs, der mich bei Wetterwechseln so extrem plagt, dass ich vor Schmerzen nicht aufrecht stehen, geschweige denn 100 m am Stück gehen kann.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  6. Waldwuffel

    Waldwuffel Neues Mitglied

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    Seit ich mit meinem Freund bei der Securvita bin gibt es nur Probleme, sowas habe ich bei meiner anderen Kasse nicht erlebt.Ich habe damals auch gewechselt weil sie im Test gut war viel Homöopathie zahlt und niedrige Beiträge hatte.Aber ich werde schnellstmöglich dort kündigen und mein Freund auch.Meine Mutter ist auch schon wieder dort weggegangen.
    Ich kann jedem nur davon abraten dort zu bleiben.
     
  7. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    naja. übungen selber machen...bei mir geht das nicht!!!! ich habe eine starke bewegungseinschränkung in der schulter. d.h. die krankengymnastin muß die schulter in die hand nehmen und mobilisieren oder durchbewegen!!!!ich glaub, ich werd die da mal fragen, wie ich das machen soll!!! leute ich reg mich ja selten auf: aber sowas kann ich ab....keine ahnung, aber lapaloma pfeifen!!!
     
  8. bise

    bise Neues Mitglied

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    wer soll dann die kosten tragen, wenn im fitness-zentrum die gelenke zerstört werden? schliesslich sind dort keine physios sondern sportlehrer, die keine ahnung von rheumigelenke haben.
    glaube vielmehr, dass hier eine arbeitsplatzbeschaffungsmassnahme für physios für die zukunft eingeleitet wird.
    ULLA die kk haben ja soviel geld. warum denn dies sinnvoll ausgeben.
    gruss
     
  9. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    "Fitness-Studio"

    Hallo zusammen, hallo Bise,

    es kommt auf den Einzelnen an, aber es gibt durchaus Möglichkeiten, mit einer rheumatischen Erkrankung in einem "Fitness-Studio" zu trainieren.

    Man muß halt suchen und viel herumfragen und in größeren Städten (natürlich nicht "auf dem Dorf";) ) gibt es Studios, die über entsprechende Geräte verfügen.

    Ich habe vor einigen Jahren in einem sehr guten Studio trainiert. Das Fitness-Studio hatte einen "Cardio-Bereich", in dem entsprechende Trainingsgeräte standen.
    Leider wird die HP derzeit aktualisiert, deshalb kann ich die Geräte nicht genau benennen, aber ich meine, daß es sich um hydraulische (?) Geräte handelt.
    Wenn man 1kg einstellt, dann trainiert man auch mit 1kg.

    Ferner war der Gesundheits-Check-Up für den Trainer wenig erquicklich, weil er bei meinem Äusseren von einer sportlichen jungen Frau ausging. Ok, das "jung" stimmte damals noch, aber das mit dem "sportlich" stellte sich bereits nach wenigen Minuten als "nicht vorhanden" heraus. *g*
    Ich erklärte ihm dann meine Erkrankung, meine Einschränkungen und bei dem dritten Trainingsgerät stellte er dann freiwillig "0 kg" (also ohne Belastung) ein, um dann auf 1, 2, oder 3 kg zu stellen ;)

    Entgegen der üblichen Vertragsbedingungen fügte er sogar freiwillig und von sich aus einen zusätzlichen Paragraphen ein: Ich durfte jederzeit ohne Einhaltung einer Frist kündigen bzw. ohne zusätzliche Kosten den Vertrag für 1, 2, 3 etc. Monate ruhen lassen.

    In diesem Fitness-Studio ist man mir entgegen gekommen, die Trainer haben sich auf meinen (für sie trotzdem nicht fassbaren) schlechten Gesundheitszustand eingestellt.

    Mein Trainingsplan sah anfangs sehr traurig aus, da ich bei fast allen Geräten ohne Belastung anfing, sondern lediglich die Übungen "trocken" durchführte. Nach einigen Wochen konnte ich selbst die Belastung einstellen.

    Wichtig ist ein gutes Körpergefühl und vor allem, daß man sich auf sein eigenes Gefühl verlässt. Nur weil irgendwer meint (egal ob Doc, Physiotherapeut oder Sporttrainer) ich könnte irgendwas leisten, so vertraue ich mir und meinem Gefühl.

    Ich muß nun wieder dringenst die Muskulatur an den Hüften auftrainieren und bin auf der Suche nach einem entsprechenden Fitness-Studio. Ich habe zwei, drei ins Auge gefasst, es werden wieder die Trainer und die Geräte in Augenschein genommen und nur wer sich auf meine Bedingungen einlässt, der bekommt von mir einen Vertrag unterschrieben ;)

    Wie gesagt, es kommt auf jeden Einzelnen an. Man hat gute und man hat auch schlechte Zeiten, aber die meisten können m.E. leichte Übungen machen. Was "leicht" ist und was nicht, muß natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Diese "leichten" Übungen können in einer Gruppe, allein oder mit seinem KG, in einem Verein, einem Fitness-Studio oder in den Gruppen der Rheuma-Liga gemacht werden.

    Ich habe die Erfahrung gemacht: "Wer rastet, der rostet!" und deshalb bleibe ich im Training, wobei "Training" relativ ist. Für einen gesunden Menschen ist es wohl eher "Aufwärmtraining", aber das interessiert mich nicht.
    Für MICH ist es "Training", denn ich möchte nicht rosten, auch wenn ich zwischendurch immer wieder mal rasten muß.

    Viele Grüße
    Sabinerin
     
  10. bise

    bise Neues Mitglied

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    vor kurzem war ich in einer reha-klinik für orthopädie, dort gab es auch einen gerätepark wie in einem fitnesscenter, leitung:0 der chef der physios mit sehr, sehr viel erfahrung. nur mit ärztlicher erlaubnis und verordnung durfte man dort "trainieren", immer bewacht von physios, die die krankenakte hatten und jede trainingeinheit abzeichnen mussten. dort war man sicher aufgehoben. klar, bise wollte auch dahin. ich hatte natürlich keine verordnung; doch für mich null problem, ich schlich mich trotdem rein - nur mal zum testen. wurde natürlich sofort entdeckt und erklärte mein anliegen, der alarmierte oa kam nach 5 minuten, grinste, als er mich sah und fragte vor der mannschaft, ob ich inzwischen gesund sei, kein rheuma mehr hätte. ..... ich durfte auf den geräten sitzen und sie auch anfassen - das war alles. wenn gelenke zerstört sind, bänder gerissen knochen abgerieben, dann hat man in der "muckibude" nix verloren. ich habe dort auch an gruppenübungsstunden teilgenommen, d.h. ich sass auf einem hocker, beobachtete alle, mitmachen konnte ich nicht mehr, ich sass nur nicht allein im haus irgendwo herum. spass hat es mir gemacht, ich kam mit leuten in kontakt; doch die einzel kg wurde dadurch nicht ersetzt.
    gruss
    bise
     
  11. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    @bise

    Hallo bise,


    wie ich schon schrieb: es ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

    Die Aussage "wenn gelenke zerstört sind, bänder gerissen knochen abgerieben, dann hat man in der "muckibude" nix verloren" finde ich sehr pauschal.
    Das man mit zerstörten bzw. angegriffenen Gelenken keine 2x30kg Scheiben auflegt, dürfte nachvollziehbar sein :rolleyes: *schmunzel*

    Trotzdem kann man - in guten Studios mit entsprechenden Geräten - trainieren...ist meine Meinung.

    Ich war gerade im KH und habe bei der Gruppengymnastik auch mal nur dabei gesessen. Das ist doch völlig ok.

    Als ich damals einen "Knie-und Hüftkurs" im Fitness-Studio belegt hatte, war ich mit 25 Jahren Abstand die Jüngste und diejenige, die am wenigsten oder am langsamsten die Übungen mitgemacht hat. Und?? Wenn die anderen Teilnehmer ein Problem damit haben, ist das IHR Problem und nicht meins ;)

    Wenn man ein gutes Körpergefühl hat, kann man m.E. auch an Kursen mit gesunden Menschen teilnehmen. Ich nehme an einem Nordic-Walking-Kurs mit überwiegend älteren Damen teil. Ich habe mit der Trainerin ein intensives Gespräch geführt und wir sind überein gekommen, daß ich den Kurs jederzeit verlassen darf, wenn meine persönliche Grenze erreicht ist (für gewöhnlich müsste sie mich zum Auto oder nach Hause begleiten). Da ich verantwortungsvoll mit meinem Kräften umgehe, ist es für sie kein Problem, mich vorzeitig aus dem Kurs zu entlassen.
    Die älteren Damen schauen dann zwar jedesmal "peinlich berührt" oder mitleidig. Warum? Ich walke eine gewisse Strecke mit und gehe danach meinen Weg. Das ist doch kein Problem...weder für mich noch für die Trainerin.


    Kurse und Gerätetraining ersetzen keine Einzel-KG, aber sie können zusätzlich die Gelenke, die Muskeln und die Sehnen trainieren.
    Sollte aber in naher Zukunft die Einzel-KG nicht mehr bezahlt werden oder nur mit großen Hürden oder Auseinandersetzung, dann bleiben m.E. nur zwei Möglichkeiten über:
    1. keine "sportliche" Betätigung oder
    2. Teilnahme an Kursen (Rheuma-Liga, Verein, Fitness-Studio)

    Viele Grüße
    Sabinerin
     
  12. bise

    bise Neues Mitglied

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    klar, es kommt immer darauf an, was zerstört bzw. was noch nicht defekt ist.
    ich wehre mich nur dagegen, dass fitnessstudio eine alternative für mt sein könnte. wer mt braucht, kann i.d.r. an sportl. betätigungen nicht mehr mitmachen.

    (natürlich sitze auch ich daheim auf einem standfahrrad ohne widerstand, übe mit einem aufgeblasenen luftballon und versuche auf dem pezziball sitzend die balance zu halten; auch bemühe ich mich jeden tag, einige treppenstufen hoch- und runterzugehen - egal, wie lange es dauert; selbstverständlich versuche ich, alles mögliche noch selbst zu erledigen wie selber den trinkbecher zu halten und irgendwie etwas essbares allein in den mund zu stecken, die nase zu putzen, den reissverschluss an der hose zuzuziehen udgl. - anschliessend muss dann die physio die dabei ausgerenkten gelenke wieder einrenken; denn so sieht leider der alltag von schwerstbetroffenen rheumis aus. ich wüsste daher nicht, was ich in einer kraftsporthalle tun könnte.)
     
  13. Kathie

    Kathie Neues Mitglied

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    Fittnessstudio!

    Hallo ihr Lieben,
    seit November´05 habe ich es nun schriftlich, dass ich cp und Fibro habe und da ich schon lange Probleme mit meinen Gelenken, Knochen und Muskeln habe, musste irgendetwas passieren!
    Mein HA hat mir Muskelaufbautraining verschrieben. Dieses mache ich in einem Fittnessstudio und ich bin wirklich sehr froh darüber! Bevor ich mein erstes mal dort hatte, musste ich einen Termin bei dem internen Orthopäden (ja, ehrlich die haben einen eigenen Orthopäden!!) machen, der dann ein spezielles Programm passend für mich fertig gemacht hat! Die Geräte funktionieren alle mit Hydraulik und ich habe nirgendswo mehr als 4 Kilo! Je nachdem,
    wie es mir geht (Schub oder kein Schub) wird das Programm für mich geändert! Ich muss monatlich 10,90 € dazu bezahlen und bin bei der AOK versichert, die das auch ohne Probleme übernommen hat. Das Schreiben hieß glaube ich "Verordnung
    zum Rehabillitationssport" oder so ähnlich! Ich frage nochmal nach und kann dann ja mal Bescheid sagen!
    So, ich muss ehrlich zugeben, ich habe nicht alles vorher gelesen und hoffe, ich hab jetzt nichts langweiliges geschrieben!
    Euch allen wünsche ich einen schönen Abend,
    liebe Grüße Kathie:)
     
  14. Waldwuffel

    Waldwuffel Neues Mitglied

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    Ich habe auch probiert durch das Fitnessstudio etwas fitter zu bleiben, leider ging es mir dadurch noch viel schlechter und meine Ärztin riet mir dann dringend damit aufzuhören.
    Aber wem es hilft der sollte das auch machen, allerding ersetzt es sicher KG und MT nicht.
     
  15. Granny

    Granny Mitglied

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    Fitness-Studio

    Ich möchte auch was dazu schreiben.
    Natürlich ist das trainieren in einem normalen Fitness-Studio nicht für alle Rheumis geeignet.Da gebe ich den Vorschreiber recht!
    Ich habe allerdings das grosse Glück ein Studio zu haben deren Inhaber mehrere Ausbildungen haben.Also :Sporttrainer,Physiotherapeut extra geschult für Cardiotraining-Rücken und Krafttraining.und noch einiges mehr.
    Ich habe beim ersten mal dort einiges über mich ergehen lassen müssen :)
    Anamnese wurde erstellt-gemessen gewogen und dann ein Herz-Kreislaufcheck.
    Ich fahre zur Zeit ersteinmal nur Fahrrad bis der Trainigsplan speziell für mich erstellt ist.
    Ich bekomme noch einen anderen Checkup,da wird dann mittels eines Geräts festgestellt wo ich und wieviel Kraft ich habe.Leider weiß ich nicht wie das genau heisst.
    Ach ja,ich habe PSA und meine Hände sowie Füsse eine Hüftseite und die Schulter sind akut.
    Ich wollte noch dazu schreiben das sich dieses Studio in einer Kleinstadt befindet und mein montl.Beitrag beträgt 38Euro.Ich kann auch jederzeit aus dem Vertrag aussteigen.
    Bei der Krankenkasse habe ich einen Antrag gestellt auf die Übernahme der Kosten.Mein HA hat ein Attest erstellt was ich miteingereicht habe.Die Aussichten das ich das Geld erstattet bekomme stehen nicht schlecht.

    Wer Lust hat und in meiner Nähe wohnt den gebe ich gerne Auskunft wo das Studio ist.

    Ich wünsche allen soviel Glück und Erfolg wie ich es habe.

    LG

    Granny
     
  16. Kathie

    Kathie Neues Mitglied

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    Hallo Granny,

    wenn ich nicht wüsste, dass du in Hessen wohnst, hätte ich dich jetzt gefragt, warum wir uns beim Training noch nicht begegnet sind:D!
    Genauso, wie du es beschrieben hast, ist es auch in dem Studio, in dem ich zweimal die Woche bin. In dem Studio arbeiten haupsächlich, Physiotherapeuten und ich habe dort sogar eine eigene, die mich immer ein wenig beobachtet und vor jedem Training meinen körperlich Zustand mit mir bespricht! Das wollt ich nur nochmal loswerden!;)

    @Waldwuffel, leider wollte mir kein Arzt KG oder MT aufschreiben, ich bin froh, dass ich ab morgen Lympdrainage für meine Füße bekomme. Aber es kann gut sein, dass das Training im Fittnessstudio nicht für jeden gut ist!
    Liebe Grüße Kathie:)
     
  17. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    naja nun. ich gebe zu, das training im fitnesscenter zusätzlich nützlich sein kann. aber einen therapeuten "der das betreffende gelenk in die hand nimmt" kann das nicht ersetzen.meine meinung....
     
  18. merre

    merre Aktives Mitglied

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    Zahlung durch Krankenkasse bei Funktionstraining

    Das ganze nennt sich Funtionstraining in Gruppen oder Einzeln unter Anleitung speziell geschulten Fachpersonals.
    Die Kosten für die Teilnahme werden bei Vorliegen einer Verordnung des Arztes für 12 Monate übernommen.
    Bei schweren Beeinträchtigungen der Beweglichkeit/Mobilität durch chronisch bzw. chronisch progredient verlaufende entzündliche rheumatische Erkrankungen, schwere Polyarthrosen, Kollagenosen, Fibromyalgie-Syndrome und Osteoporose beträgt der Leitungsumfang 24 Monate.

    Eine längere Leistungsdauer ist nur möglich, wenn aufgrund der Erkrankung die Motivation zum langfristigem Durchführen der Übungen in Eigenverantwortung nicht oder noch nicht gegeben ist.
    Dies muß durch eine Bescheinigung von einem Arzt mit Zusatzausbildung in:
    -psychosomatischer Grundversorgung
    -Arzt für Physikalische und Rhehabilitative Medizin
    oder neurologisch/psychatrisch/psychotherapeutisches Fachgebiet
    ...nachgeweisen werden.

    ja denn muß die Kasse weiter zahlen.

    Die Thematik haben wir in einer Beratung wie folgt zusammengefaßt:
    Zahlungen über den Zeitraum von 2 jahren hinaus, wenn der Patient "zu blöde ist", das selber hinzubekommen.

    Und sind wir nicht alle ein bischen ?? oder ??

    Gruß "merre"
     
  19. bise

    bise Neues Mitglied

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    bei Frau Antje
    ich gebe, wenn es sein muss, gerne zu, dass ich zu "blöde" bin, ausgerenkte finger, zehen, abgesackte fussknochen, rausgetretene ellbogen udgl. alleine wieder funktionsfähig zu richten. damit bin ich aber nicht allein, denn die docs können oder trauen sich auch nicht. die physio, die mich kennt, schafft das. ob das eine physio im fitnessstudio erreicht, kann ich nicht beurteilen. ich kenne viele physios aus reha klinik, kh oder rheumaambulanzen. die meisten konnten mir nie sofort helfen. mt und osteopathie kenntnisse hatten die wenigsten.
    gruss
    bise
     
  20. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    @Bise

    Hallo Bise,

    die Grundlagen der KG sind für alle Patienten gedacht, ob nun mit einer akuten oder auch mit schweren chronischen Erkrankungen.

    Ich kenne nicht die Einzelheiten des Heilmittelkataloges, aber ich bin der Meinung, daß Du, als Patient mit einer schweren rheumatoides Arthritis (u.a.), auch langfristig KG etc. bekommen kannst...wenn der Arzt den Heilmittelkatalog kennt bzw. die Ausnahmen, die Bedingungen ausserhalb des Regelfalles etc.

    M.E. gehören Deine Erkrankungen u.a. hier rein:
    http://www.heilmittelkatalog.de/physio/ex3.htm

    Es wären also - mit entsprechender Begründung des Arztes - durchaus 30 Einheiten (Gesamtverordnungsmenge des Regelfalls) machbar und mit ebenfalls entsprechender Begründung (und Diagnosen dürfte es bei Dir ja ausreichend geben) noch weitere Behandlungen ausserhalb des Regelfalles geben.

    Wenn ich vom Funktionstraining der Rheumaliga oder Gruppengymnastik etc. in Vereinen etc. schreibe, so trifft es auf die Vielzahl der Betroffenen zu, aber nicht unbedingt auf Krankeheitsverläufen wie Deinen.

    In Zukunft wird noch mehr eingespart und ganz sicher auch bei der KG. Trotzdem wird es für für Menschen mit solchen Krankheitsverläufen (hoffentlich) immer die Verordnungen ausserhalb des Regelfalles geben.

    Ich kenne einen Patienten (mit einer sehr schlimmen MS), der vom Arzt immer ein "Halbjahresrezept" bekommt. Wie der rechtlich/organisatorische Weg aussieht weiß ich nicht, aber es gibt immer noch Ärzte, die solch ungewöhnliche Wege gehen...im Sinne der Patienten.

    Nun "sofort helfen" wird in solchen Fällen auch sehr schwierig ;)

    Meine Krankengymnastin kennt mich über 11 Jahre und behandelt mich anders, sehr viel vorsichtiger, als die Krankengymnasten in Krankenhäusern. Mir sieht man die Erkrankung auf den ersten Blick nicht an und zerstörte Gelenke sind auch nicht offensichtlich. Deshalb bin ich als Patient gefordert (was schon verkehrte Welt ist) gewisse Übungen zu verweigern und die Hintergründe zu erklären.

    So sollte es nicht sein, aber das gehört zur Eigenverantwortung.

    Viele Grüße
    Sabinerin