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Kinderwunsch. Immer wieder Schübe, darf ich MTX absetzen?

Dieses Thema im Forum "Rheuma und Schwangerschaft" wurde erstellt von LenaAnela, 30. Juli 2013.

  1. LenaAnela

    LenaAnela Neues Mitglied

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    Hallo, ich bin neu hier.
    ich und mein Mann wollen unbedingt ein Baby. ich habe Polyarthritis und nehme 25 mg MTX. Mein Arzt hat gesagt, dass ich nur dann schwanger werden darf, wenn wir die Krankheit unter Kontrolle bekommen bzw. wenn ich mindestens halbes Jahr schubfrei bin. Es ist nun so, dass ich unter MTX jede 2 Monate trotzdem Schübe bekomme. Ich frage mich natürlich, was passiert, wenn ich Medikamente absetze - ob ich dann halbes Jahr (MTX muss aus dem Körper ausgewaschen werden) aushalte. Wenn ich schon unter MTX Schübe bekomme, wie geht es dann ohne? Ist es möglich? hat jemand von euch Erfahrungen damit, was passiert wenn man nicht ganz schubfrei ist und trotzdem Medikamente absetzt?
     
  2. Samjo

    Samjo Mitglied

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    Huhu und herzlich Willkommen :)

    es gibt Alternativen zu MTX, die man bis zum Eintritt der Schwangerschaft nehmen darf.

    Da dies bei mir aber noch kein Thema ist, weiß ich gerade nicht auswendig, welche. Ich würde
    den Arzt mal darauf ansprechen, und es gibt hier auch einige User, die da Bescheid wissen und
    bestimmt noch antworten.

    lg Samjo
     
  3. Fips =)

    Fips =) Neues Mitglied

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    Moin Lena-Anela!

    Wenn es um das Thema Rheuma und Kinderwunsch geht, ist es ganz wichtig, dieses mit dem Doc abzusprechen! Anders geht das einfach nicht…

    Ich selbst bin gerade mitten im Thema drin ;) Das MTX (20mg) habe ich vor vier Monaten abgesetzt. Obwohl es mir unter MTX gut ging, bekam ich nach 2,5 Monaten große Probleme und nehme jetzt Cortison.

    Ich denke, dass es bei dir erstmal wichtig ist, deine Krankheit in den Griff zu bekommen. Sprech deinen Arzt auf deinen Kinderwunsch an. Vielleicht kann er dich auf ein anderes Basis-Medikament einstellen, unter dem du schwanger werden darfst. Aber soweit ich weiß, gibt es da nicht besonders viele… Wenn du Schübe hast, verschiebt sich dein ES und unter hohen Entzündungswerten ist es noch schwieriger mit dem Schwanger werden…

    Alles Gute =)
     
  4. LenaAnela

    LenaAnela Neues Mitglied

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    Danke euch beiden für die Antwort. Ich habe das Thema natürlich mit dem Arzt abgesprochen - und zwar arbeiten wir daran schon seit einem Jahr... Das Problem ist, dass er mir das Schwanger-werden momentan abrät, und meint dass ich zuerst schubfrei werden soll. Jede zwei Monate komme ich zu ihm mit einem neuen Schub und dann heißt es, MTX dosis erhöhen und warten... und so schon seit einem Jahr. Wenn ich auf mein Arzt höre, so kann es noch Ewigkeit dauern! Ich denke dass es bestimmt Frauen gibt, bei denen es auch so der Fall ist wie bei mir, und sie werden ja irgendwie schwanger... was passiert denn, wenn ich Medikamente absetze?
     
    #4 31. Juli 2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31. Juli 2013
  5. Mag1983

    Mag1983 Neues Mitglied

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    Hallo Lena-Anela,

    wenn du unter MTX schon nicht schubfrei bist, wäre doch eh eine andere Basis erforderlich? Das Absetzten würde ja bewirken, dass es noch schlimmer wird und das wäre sicherlich für eine Schwangerschaft keine gute Voraussetzung. Vielleicht kann man ja auf ein Medikament umstellen, das nicht vor einer SS abgesetzt werden muss und vielleicht eine bessere Wirkung erzielt. TNF-Alphas z.B. dürfen ja lt. meinem Kenntnisstand zumindest bis zum positiven Schwangerschaftstest genommen werden...

    Ich weiß ja nicht, wo du herkommst, aber in einigen Städten gibt es ja spezielle Schwangerschaftssprechstunden bei Rheumatologen, z.B. an der Uni Düsseldorf. Dort kann man überlegen, wie du deinen Kinderwunsch und das Rheuma unter einen Hut bekommst. Ich denke, wenn der Wunsch sehr groß ist und du damit sehr unglücklich bist wirkt sich das auch nicht grad positiv auf deine Krankheit aus. So ist das zumindest bei mir immer...

    Ich denke es gibt auch noch andere Möglichkeiten, die man mit seinem Rheumatologen am Besten in Kooperation mit einem Spezialisten für Rheuma und Schwangerschaft besprechen und überlegen sollte...

    Liebe Grüße und alles Gute,
    Mag
     
  6. Sigi

    Sigi Mitglied

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    Hallo Ihrs,


    ich weiß,Ihr werdet mich gleich hassen,aber ich möchte Euch gerne mal fragen,die Ihr unbedingt schwanger werden wollt und Kinder in die Welt setzen möchtet,fast um jeden Preis. Habt Ihr Euch mal überlegt,das Rheuma vererbt werden kann/wird? Habt Ihr Euch überlegt,dass ,wenn Ihr "jetzt" schon über die Auswirkungen der Erkrankung schokiert seid und über die Schmerzen weint,wie es erst ist,wenn es noch schlimmer wird und Ihr dann einen kleinen Hosenmatz da habt,der Eure ganze Zuwendung braucht,der Haushalt und vielleicht noch die Arbeitgeber Euch massiv fordern. Was macht Ihr dann? Der kleine Kerl oder das kleine Mädel brauchen Euch dann mindestens die nächsten 20 Jahre und ganz ehrlich und meine eigene Erfahrung,unsere Erkrankung wird im Laufe der Jahre leider nicht besser,was ich mir schmerzlicherweiser auch eingestehen musste.
    Habt Ihr darüber mit Euren Partnern auch gesprochen,wer dann die Versorgung der/des Kindes übernimmt und Eure?
    Nein,ich habe absolut nichts gegen Kinder,im Gegenteil! Aber ich denke,gerade bei uns chronisch Kranken sollte man doch darüber auch nachdenken und nicht nur,wie man am schnellsten schwanger wird,trotz Rheumaschübe.
    Irgendwie versteh ich das nicht. Grade auch ,wenn ich hier die verzweifelten Eltern mit ihren kleinen Rheumamäusen lese und in Sendenhorst hab ich die kleinen Mäuse auch gesehen,die teils noch viel zu klein waren,um zuverstehen,warum sie diese ganzen Torturen mitmachen müssen und warum es so verdammt weh tut.
    Ich weiß,dass Kinder was total Schönes sind,aber um jeden Preis?
    Bitte nicht böse sein,aber sind nur Fragen,die ich habe,wenn ich das hier manchmal so lese und es ist nicht persönlich gemeint,sondern ganz allgemein.Also,Lena-Anela,nicht persönlich nehmen!

    Liebe nachdenkliche Grüße
    Sigi
     
  7. Mag1983

    Mag1983 Neues Mitglied

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    Hallo Sigi,

    ich berichte mal, wie ich das sehe...

    Ich war selbst so eine kleine "Rheumamaus" in Sendenhorst, habe schon einiges mitgemacht, mittlerweile 2 künstliche Hüftgelenke und auch an Medikamenten so das meiste durch...
    Trotz alledem bin ich ein glücklicher zufriedener Mensch, meine Kindheit habe ich trotz Schmerzen und langen Krankenhausaufenthalten sehr positiv in Erinnerung.

    Im Moment bin ich mit meinem zweiten Kind schwanger. Meinen Sohn (2 Jahre alt) möchte ich um nichts in der Welt wieder hergeben. Er gibt mir soviel zurück. Klar ist es manchmal auch verdammt anstrengend und die Schmerzen beeinträchtigen einen ziemlich. Man kann sich dann nicht einfach eine Auszeit nehmen, weil da ja noch jemand versorgt werden will. Aber für mich überwiegt einfach das positive und die Freude an meinem Kind, deshalb war auch die Entscheidung für Nr. 2 nicht schwer. Und ich glaube auch, dass mein Sohn es gut hat, auch mit einer Rheumakranken Mama. Klar kann ich einiges nicht mit ihm machen, das Rumtoben etc. übernimmt dann halt z.B. der Papa...

    Mit der "Vererbung" sehe ich das so, man vererbt ja nicht die Krankheit direkt, sondern die Veranlagung. Die liegt halt in der Familie, meine gesunden Geschwister geben diese an Ihre Kinder genauso weiter wie ich. Meine gesunde Cousine z.B. hat auch eine kleine Tochter mit Rheuma. Dann dürfte ja meine gesamte Familie keine Kinder mehr bekommen...

    Ich denke, jeder muss das für sich selbst abwägen. Für mich sind Kinder einfach sehr wichtig und gehören für mich zum Glücklichsein dazu. Für mich war klar, dass ich trotz Krankheit Mutter werden möchte. Klar war mir aber auch, dass ich mir mehr Gedanken machen muss als eine gesunde Mutter, wie ich den Alltag mit Kind meistere, gerade an schlechten Tagen. Wer evtl. in schlimmen Zeiten mal helfen kann. Das fängt schon bei Kleinigkeiten wie der Wahl des richtigen Kinderwagens an, bis hin zu, was mache ich, wenn ich morgens nicht aus dem Bett komme vor Schmerzen...

    Wenn der Wunsch da ist und vielleicht sehr groß ist, man sich ausreichend Gedanken macht und plant, warum soll man dann auf ein Kind verzichten?

    Meine Meinung....

    Liebe Grüße
    Mag
     
  8. streetdog

    streetdog Neues Mitglied

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    Mag1983 das hast du sehr treffend geschrieben wie ich finde!

    Auch ich mache mir Gedanken wie es nach der Schwangerschaft so mit kleinem Knirps wird. Wie weit mich meine Krankheit als Mami einschränken wird werde ich noch sehen. Zum Glück geht es mir seit der Schwangerschaft besser wie nie zu vor, so dass ich das schonmal wenigstens problemlos meistern kann.

    Bislang habe ich mich in meinem Leben nie von der Krankheit von irgendetwas abhalten lassen und auch ich habe die Diagnose als Kleinkind erhalten.

    Bei uns in der Familie hat niemand Rheuma, weder ist es bei den älteren, noch bei den jüngeren in der Familie bekannt (außer eben bei mir). Klar werde ich wahrscheinlich die erste sein, die beim Rheumatologen sitzt, wenn das Kind Schmerzen im Fuß oder im Knie hat und evtl. nur wächst. Aber lieber ich gehe dann einmal zu viel zum Arzt als einmal zu wenig. Und ob es wirklich vererbt wird, ist nicht vorher zu sagen.

    Aber ich finde es absolut legitim, sich ein Kind zu wünschen. Bei uns hat es etwas länger gedauert bis ich schwanger wurde und auch ich habe dann immer wieder mit Schüben zu kämpfen gehabt in der Kinderwunschzeit. Auch mein Rheumatologe hat ständig gesagt: "Na wenn Sie nicht den Kinderwunsch hätten, würde ich ja sagen, dass wir wieder mit MTX anfangen". Aber mein Kinderwunsch war so groß und die lange Wartezeit wurde dadurch auch extrem schlimm, so dass wir dann schließlich in ein Kinderwunsch-Zentrum gegangen sind um uns weitere Hilfe zu holen.
     
  9. Sigi

    Sigi Mitglied

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    Danke schön,Mag und Streetdog,dass Ihr mir dazu geschrieben habt und das Ihr mich nicht gleich gekillt habt,dass ich solche Fragen gestellt hab :cool:.
    Übriegens das mit der Vererbung ist wohl so,denn auch bei uns in der Familie liegt Rheuma und auch Schuppenflechte vor,was aber erst richtig rausgekommen ist,als ich es auch schon hatte.

    Ich wünsche Euch ganz viele tolle schmerzfreie Jahre mit Euren Mäusen :) und nochmals lieben Dank,dass Ihr geantwortet habt

    Sigi
     
  10. kleine80

    kleine80 Neues Mitglied

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    Takayasu-Arteriitis und Schwanger..

    Ich leide seit 12 Jahren an der Takayasu-Arteriitis Krankheit . U muss MTX 20 mg (1x die Woche) u Cortison 5mg nehmen.
    Habe vor kurzen fest gestellt das ich Schwanger bin .
    Ich möchte gern das Kind behalten,weiß aber nicht mehr weiter.


    Mein Mann u ich wünschen uns sosehr ein Kind..

    Grüße
     
  11. Trivia

    Trivia Neues Mitglied

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    Hallo kleine80,

    du könntest dich an embryotox wenden. Dort wird man auch als Privatperson kostenlos, kompetent und sehr nett beraten.

    Alles Gute für Euch
    Trivia
     
  12. anis

    anis Neues Mitglied

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    hallo
    lena alena
    ich bin 29 jahre leide seit 13 jahren am sapho-syndrom und bin stolze mutti von zwei kindern (4 jahre und der kleine ist 8 monate).
    ich habe vor der zweiten schwangerschaft MTX genommen und es ein jahr vor der schwangerschaft abgesetzt.
    die schübe sind natürlich mehr und unkontrolierter geworden.
    aber da kann man vor der schwangerschaft ganz gut mit cortison infussionen gegensteuern.
    ich habe bei beiden kindern versucht den geburtstermin in den sommer zu legen da es mir wenn es warm ist etwas besser geht. denn wie du vieleicht schon weist darf man nur bis zu 30 woche bestimmte medikamente nehemen. ich habe bei beiden bis in die 30 woche 150mg diclofenac am tag gegen die schmerzen genommen, und als basis 2000mg sulfasalazin.
    da mit kommt man zwar nicht so gut über die zeit wie zb. mit MTX aber besser als nichts.
    am schlechtesten sind halt die letzten 10 wochen, wo man nur noch paracetamol nehmen darf.
    aber ich sag es mal so man hat ja ein klares ziel voraugen und mit dem wissen das man nach der hölle ein engel im arm halten darf schafft man das.
    und ach ja wenn man die 40 wochen rumgegriegt hat ist die eigendliche entbindung ein spaziergang.
    ich wünsche dir alles gute und ich bin mir sicher wenn ein baby dein größter wunsch ist schafst du das
    grüße anis
     
  13. Lea-Emma

    Lea-Emma Registrierter Benutzer

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    Hallo, zu MTX kann ich nur sagen, ich habe es auch lange genommen und hatte keine guten Resultate, ich hatte nur Nebenwirkung wie Haarausfall und weiterhin geschwollene Gelenke und Schmerzen ohne ende, nun nehme ich Enbrel und habe 2 Wochen nach der ersten Spritze kaum mehr Schmerzen und null Nebenwirkung.
    Zum Thema Vererben kann ich nur sagen, ich bin bis jetzt die einzige in unserer Familie die Rheuma hat, meine beiden Mädels haben bis jetzt auch nichts und laut den Blutwerten ist bei ihnen auch alles super.
    Wir wollen gerne noch ein drittes Kind und ich habe morgen wieder einen Termin beim Rheumatologen und werde es mit ihm besprechen.
    Unter MTX hatte mein Rheumatologe es mir sozusagen "verboten" schwanger zu werden.
    Ich denke immer es ist das beste Garnichts zu nehmen wenn man schwanger ist.
    Es soll auch gute Hilfe beim Heilpraktiker geben. Ich muss dazu sagen ich war noch nicht da.

    Ich wünsche euch alles gute.
    Liebe grüße ulla
     
  14. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Lea-Emma

    Das hat er sicher nicht nur "sozusagen" gemacht, sondern aus gutem Grund genau so gemeint!
    MTX ist teratogen, also erbgutverändernd und würde das Kind im Mutterleib schädigen.

    Ich kann daher in diesem Thread nur dringend dazu raten, sich VOR Planung und Eingehen einer Schwangerschaft mit Rheuma - und das vor Allem, aber nicht nur, wegen der Medikamente! - mit dem Rheumatologen und dem Gynäkologen des Vertrauens zu beraten.
    Gut geplant ist halb gelungen ;)

    Grüße, Frau Meier
     
  15. Lea-Emma

    Lea-Emma Registrierter Benutzer

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    Naja mein Rheumatologe hat mir raten es nicht zu tun.
    Ich persönlich würde nicht unter MTX schwanger werden wollen.

    Ja da kann ich dir nur recht geben, Gespräche mit den Ärzten sind sehr wichtig und sinnvoll.

    Mein Rheumatologe nimmt sich immer sehr viel Zeit und bespricht alles sehr ausführlich, darüber bin ich sehr froh.

    Klar kann man hier auch Erfahrungen austauschen, aber verlassen würde ich mich denn lieber auf die Aussage meiner Ärzte da die meine Werte und alles auch genau kennen.
     
  16. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Lea-Emma

    Ich wiederhole es noch einmal: er hat Dir sicher nicht "geraten", es nicht zu nehmen, sondern tatsächlich mit vollem Ernst verboten!
    Es geht auch nicht ums Schwangerwerdenwollen unter MTX, sondern um die absolute Gegenanzeige - also das Nicht-Dürfen! - für eine Schwangerschaft; das ist wichtig für die Frauen, die hier mitlesen und evtl. schwanger werden wollen.

    Grüße und nix für ungut, Frau Meier
     
  17. Marie2

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    ..... steht doch tatsächlich in den selbstgemachten unterlagen meines
    internistischen rheumatologen mtx ist nicht erbgutschädigend.
    tja, ab und zu staunt man.....
     
  18. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Marie2

    P. S.

    http://embryotox.de/methotrexat.html

    :)

    Das "gering" erhöhte Risiko für Fehlbildungen wäre für mich kein Argument - auch unter haftungsrechtlichen Gesichtspunkten.
    WELCHER Arzt und welches Elternteil möchte einen (auch den gelegentlichen, seltenen, aber individuell überhaupt nicht abzuschätzenden) Schaden beim Kind verantworten?
     
  19. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    frau meier, das ist eine falsche interpretation meines postings,
    vielleicht habe ich nicht eindeutig genug geschrieben, das kann sein.
    ICH weiss das, zu mtx habe ich reichlich gelesen, embryotox kenne ich,
    mein erstaunen bezieht sich darauf, dass das so den unterlagen für patienten steht.
    ich hoffe, jetzt ist mein erstaunen klarer ... g