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Kinderrheuma oder nicht ???

Dieses Thema im Forum "Kinder- und Jugendrheuma" wurde erstellt von tinesz85, 27. März 2012.

Schlagworte:
  1. tinesz85

    tinesz85 Neues Mitglied

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    Hallo ich bin 26 und alleinerziehende Mutter von zwei Mädels.....Eine fünf eine drei. Meine kleine hat seit Monaten Knie / Beinschmerzen so dolle...mal weniger....ich war schon mehrmals beim Arzt erst sagten sie es seinen Wachstumsschmerzen. Dann Hüftschnupfen. Dann habe ich letze Woche eine Überweisung bekommen zum Orthopäden, der meinte sie hat Spreißfüßen und deswegen so schmerzen. Ich mache das jetzt seit fünf fast sechs Monaten mit. Es ist so anstrengend. Sie hat ständig Beinschmerzen und ich muss sie tragen und mittlerweile ist auch ihr Arm betroffen. Und Ausschlag hat sie auch schon um Mund. Sie wollen ihr jetzt Einlagen geben und zwei Monate warten. Und dann gucken ob es besser ist. Könnt ihr mir helfen. Ich bin im MOment echt fertig mache mir ernsthafte Sorgen um meine Maus. Tine
     
  2. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Es tut mir leid für Euch! Ich kann Dir nur eines sagen: ich habe immer Spreiz-Senkfüsse gehabt und als Kind immer Einlagen tragen müssen. Ich hatte NIE Schmerzen. Daher können die Schmerzen m.E. nicht kommen.
    Kann man bei Deiner Tochter nicht mal die Entzündungswerte messen, wenigstens das?

    Ich hoffe Dir antworten bald Eltern, die Dir mit Rat zur Seite stehen können.
    (Durch meine Antwort, wird Deine Hilferuf nochmal hochgeschubst!)

    Kati
     
  3. stern1711

    stern1711 Neues Mitglied

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    mir tut es auch leid für euch.
    ich habe das ganze damals auch mitgemacht. meine tochter hatte kurz vor dem dritten geburtstag schmerzen im bein, nicht dauernd, sondern ab und zu, als es sich vermehrt hatte bin ich mit ihr zum chirurgen, weil ich erst dachte vielleicht hat sie sich irgendwo gestoßen, aber dort hat man mich abgespeist mit "sind nur wachstumsschmerzen".
    zwei wochen wurde es schlimmer, also bin ich zum orthopäden, aber auch da nur "wachstumsschmerzen". so ging es 6 monate.
    und dann war es so schlimm das sie mit dem linken bein nicht mehr auftreten konnte, das knie war stark angeschwollen. ich sie geschnappt und zur kinderärztin, und endlich wurde was unternommen.

    wir sind sofort ins krankenhaus. dort wurde blut abgenommen, aber man sich eigentlich sofort sicher, das es rheuma ist. sie bekam dreimal bis viermal täglich nurofen-saft. anschließend mussten wir das knie punktieren lassen, und ihr ein medikament reinspritzen lassen.

    also aufgrund meiner erfahrungen würde ich dir dringend raten, auf einen bluttest, und am besten ein ultraschall zu bestehen. wenn es wirklich rheuma ist und man nicht bald anfängt zu behandeln, wird es nur noch schlimmer

    euch alles gute
     
  4. gerlinde54

    gerlinde54 Neues Mitglied

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    ich weiß, das ist nun schon eine weile her ... aber ich hoffe, es geht der kleinen gut ...
     
  5. Katharinakauf

    Katharinakauf Mitglied

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    Hallo Tine,

    es tut mir Leid zu hören, dass es Deiner Kleinen so schlecht geht!

    Ich würde unbedingt zu einem Kinderrheumatologen gehen. Die gibt es mittlerweile in jeder größeren Stadt. Keine Ahnung wo Du wohnst, aber ich würde wirklich den Weg auf mich nehmen. Unser Kinderarzt hatte keine Ahnung von den Blutwerten, der hat nur gesagt der Rheumafaktor sei negativ, also kein Rheuma. Dabei waren die ANA´s deutlich erhöht.... Also bitte geh zu jemanden der sich wirklich mit Kinderrheuma auskennt. Zur Not lass Dich nach Garmisch oder Sendenhorst (ich glaube, so heißt die andere Kinderrheumaklinik in Deutschland, bin mir aber nicht ganz sicher) überweisen, das kann Dein Kinderarzt machen. Dort kommen die Patienten aus ganz Deutschland angereist.

    Bitte lass Dich nicht von irgendwelchen (Rheuma)ahnungslosen Kinderärzten "abwimmeln" die Symptome Deiner Maus gehören unbedingt kompetent abgeklärt!

    Ganz liebe Grüße und gute Besserung!
    Katharina
     
  6. Pumukel

    Pumukel Neues Mitglied

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    Hallo Tine
    Natürlich gebe ich den Schreibern hier recht, aber ich möchte dich doch auf etwas beruhigen. Unsere Tochter, sie hat kein Rheuma, hatte als Kind auch sehr starke Wachstumschmerzen. Oft ist sie weinend aufgewacht und nach Anstrengungen war es immer besonders schlimm. Oft mussten wir sie tragen und zweimal hat man Hüftschnupfen diagnostiziert. Natürlich sollte man andere Ursachen ausschliessen, aber wie wir wissen gibt es oft keinen Bluttest welcher das so einfach aussagt und Wachstumsschmerzen können doch recht heftig sein.
    Was unserer Tochter jeweils half war das Massieren. Eine Masseurin hat uns mal den genauen Punkt gezeit, eine handbreite des Kindes über dem Knöchel, hinten neben der Achillessehne. Mit der Zeit hat sie sich auch selber dort massiert. Auch Schüsslersalze nr. 2 hat ganz gut geholfen. Bei Beschwerden kannst du es dan alle 10minuten geben, sonst drei mal täglich ca. 3Pastillen und schüsslersalbe Nr. 2, dort wo es wehtut und hinten zwischen die Schulterblätter jeden Abend einreiben. Das hat ganz gut geholfen obwohl es immer wieder mal gekommen ist und erst mit ca. 10/12 jahren war es dann wirklich vorbei.
    Wenn wir es gar nicht in den Griff kriegten gab ich auch schon Schmerzmittel.
    Liebe Grüsse
    Pumukel
     
  7. Nixe

    Nixe Neues Mitglied

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    Charakteristisch für Wachstumsschmerzen sind Schmerzen am Abend und in der Nacht, die im zeitlichen Zusammenhang beidseitig auftreten.

    Was du beschreibst hört sich für mich nicht nach Wachstumsschmerzen an. Ich würde zuerst den Kinderarzt um
    Blutabnahme bitten. Wichtig wären die Blutsenkung, der CRP und eine Suche nach ev. vorhandenen ANA's -
    antinukleären Antikörpern. Evenutell auch schauen ob HLA-B 27 positiv ist. Auch niedrige Eisenwerte können auf
    eine andauernde Entzündung hinweisen.

    Mit den Werte dann zum Kinderrheumatologen - auch wenn sie alle unauffällig sind kann es trotzdem Rheuma sein.
    Und du solltest auf alle Fälle ausschließen lassen das es etwas Rheumatisches sein könnte. Einen schnelleren Termin
    gibt es wenn der Kinderarzt selber beim Rheumatologen anruft und für euch einen vereinbart. Orthopäden kannst
    du ja trotzdem aufsuchen. Nur nach meiner ganz langen Erfahrung in der Elternberatung (15 Jahre) habe ich die Erfahrung gemacht, dass leider nicht viele Orthopäden Ahnung von Rheuma bei Kindern haben. Hatte viele Fälle in denen vom Kinderarzt zum Orthopäden überwiesen wurde, der dann lange herumbehandelt hat und die Rheumadiagnose erst nach vielen Monaten oder Jahren herauskam. Da eine frühe Behandlung ganz wichtig ist,
    würde ich den Rheumatologentermin auf alle Fälle machen.

    Liebe Grüße Silke
     
  8. stern1711

    stern1711 Neues Mitglied

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    ich gebe da nixe vollkommen recht, umso später behandelt wird, umso länger dauert es auch, es einigermaßen im griff zu bekommen

    mein rheumatologe hatte mir damals gesagt, wäre das rheuma in dern ersten vier wochen entdeckt und gleich richtig behandelt wurden, hätten wir eine sehr große chance gehabt, das es wieder weggegangen wäre. so aber können wir nur hoffen das es in der pubertät etwas zur ruhe kommt, aber auch da ist unser arzt nicht sehr zuversichtlich und meint es könnte sich nochmal verschlimmern.