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kindergeburtstag Ideen Kuchen,Spiele,Essen etc.?

Dieses Thema im Forum "Kinder- und Jugendrheuma" wurde erstellt von liebelein, 27. Februar 2006.

  1. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    hallo ihr lieben eltern,

    da ich seit ende september "mutter" eines bald 6jährigen jungen bin, brauche ich eure hilfe.

    er hat am 22.3. geburtstag und ich brauche tipps für spiele, infos, essensbeispiele etc.

    habe diese anfrage auch in den kaffeeklatsch gestellt, aber dann dachte ich mir, vielleicht ist es im kinderrheumaforum besser aufgehoben...

    also ihr lieben...

    her mit euren ideen...

    danke schonmal vorab dafür....

    liebi
     
  2. Mni

    Mni Aktives Mitglied

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    hallo Liebelein,

    WAS mag ER denn gerne?? ist er ein stiller oder eher ein wilder? Ich würd eh ruhigere Spiele (am Tisch) mit Bewegung mischen, aber was er mag, ist schon wichtig. Frag mal und berichte-sicher kriegst heir noch viele Infos, ich hab auch was auf Lager...

    Gruß von Mni -verschnupft
     
  3. KatzeS

    KatzeS Neues Mitglied

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    Also ich habe mal im Fernsehen bei 'Avenzio' etwas lustiges gesehen. Da wurde für ein Kind eine Verkehrte-Welt-Party gemacht. Also mit Stoffblumen, die verkehrt herum in der Vase stehen und Kinder mit angemalten Bärten und solche verdrehten Sachen. Ich kann mich aber nicht mehr genau an die Einzelheiten erinnern, aber ich fand die Idee sehr lustig und man kann sich ja auch selbst etwas dazu ausdenken....

    Lg, KatzeS
     
  4. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    huhu mni...

    also er ist ein schmusiger aber dennoch sehr wilder seiner spezie:D!

    er mag bewegung....

    an die reise nach jerusalem hab ich auf alle fälle gedacht....muß nur schauen, das ich soviele klappstühle organisieren kann.

    gottlob hab ich das obere stockwerk zur verfügung....

    hab auch überlegt, ob alle kinder im pyjama kommen sollen...(ist zwar sicherlich alt die idee, aber immerhin..;) für ne alte mutti auch alte ideen*lach*).

    katze....das hab ich auch mal gesehen...allerdings war es sehr viel vorarbeit....vielleicht kann man eine andere mottoparty nehmen...

    also ideen sammeln und dann sich was raussuchen, so hab ich es mir gedacht ;)!

    eine erwartungsvolle liebi *spätmutti*:D
     
  5. KatzeS

    KatzeS Neues Mitglied

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    Ja stimmt. Ist natürlich etwas aufwändig. Aber wenn er Action mag, dann wäre doch auch das gute alte Schokoladen-Essen etwas. Also falls du das nicht kennst: Die Kinder sitzen im Kreis um eine eingepackte Tafel Schokolade und würfeln abwechselnd. Wer eine 6 hat, der darf loslegen: Handschuhe, Schal und Mütze anziehen und in voller Montur die Verpackung öffnen und mit Messer und Gabel ein Stück abschneiden, das derjenige dann essen darf. In der Zwischenzeit wird weitergewürfelt und sobald ein anderes Kind eine 6 hat, muss das erste Kind die Sachen so schnell wie möglich abgeben und das andere Kind zieht sie an und versucht so viel Schokolade wie möglich zu bekommen. Und so weiter. Das sorgt meistens für viel Spaß. Besonders, weil es spannend ist, denn meistens dauert es, bis jemand so lange dran ist, dass er wirklich ein Stück bekommt.
    Auch lustig finden die meisten Kinder Hexenstop. Das ist ein Spiel, das beim Kuchenessen oder Abendessen gespielt wird. Kann aber leider auch in gepampe ausarten. Ein Kind fängt an und sagt entweder Stop, Hexenstop, Bauer, feine Dame etc. Bei Hexenstop müssen die anderen das, was sie gerade machen, so lange wiederholen (also zum Beispiel immer wieder die Gabel zum Mund führen) bis das Kind 'weiter' sagt. Dann ist das nächste Kind dran. Bei Stop verharren alle in der Position, die sie gerade haben, bis es weitergeht. Bei BAuer wird mit den Fingern gegessen (kann man auch weglassen) und bei Feine Dame müssen die Kinder möglichst vornehm essen.
    Ist eigentlich auch ein sehr beliebtes Spiel.

    Lg, KatzeS
     
  6. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    hihi katzeS..

    das liest sich gut.....das mit der schokolade und beim abendessen noch ein wenig auflockerung...wem schadet es...*bg*

    kann mich jetzt auch wieder dran erinnern es mal selber gemacht zu haben...aber es ist schon sooooooooooooooooooooooooooo lange her:o ..*alteomaichbin*.

    danke schonmal für diese tipps...

    werde sie mal zusammefassen mit all den anderen dingen...

    es ist ja noch ein paar tage zeit bis dahin....gottseidank:D
     
  7. Nixe

    Nixe Neues Mitglied

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    Geburtstag

    Unser DRachen ist ja mittlerweile 7. Die klassische Geburtstagstorte gibt
    es auf den Geburtstagen nicht mehr, da die Kinder eh kaum was essen. Statt
    dessen für jedes Kind einen Muffin, der nett verziert wird (Smarties, Gummi-
    bären). Man kann auch - so man bekommt - günstige kleine Kuchenformen
    kaufen, kleine Kinderkuchen für jedes Kind drin backen und die Formen dann
    mitgeben. DAs finden sie auch immer toll. Altlernativ: Sandkastenform kaufen,
    gut ausspülen. Wackelpudding kochen, etwas abkühlen lassen. In die Form geben. Die Kinder können den Pudding, der gestürzt wird, verzehren und die
    Form mitnehmen.

    Tja - wichtig sind Chips, Würmchen und natürlich ein Eis. Sehr beliebt ist
    Schatzsuche, wo ein Schatz gesucht wird, den du versteckt hast.

    Beliebtes Spiel ist Topfschlagen.

    Wichtig sind die kleinen Preise, die die Kinder mit heim nehmen. Bei uns
    gibt es meist am Schluß kleine Tüten mit Süssigkeiten, Lufballons, Pixibuch,
    Aufklebern oder so. Sehr beliebt sind auch seifenblasen. Die Kinder können
    damit während des FEstes spielen.

    Mottofeiern sind immer sehr beliebt - bei Jungen z.B. Cowboy-, Indianer-
    Seeräuber- oder Ritterfeste. Bei Jako-o kannst du dir Geburtstagskisten
    bestellen, die neben Kostümen auch Spielutensilien zum Thema beinhalten.
    Das ist sogar gar nicht mal teuer.

    Oft feiern die Eltern hier gar nicht daheim sondern in der Spielscheune
    (Indoor-Spielplatz). Da kann man Essen und GEtränke mitnehmen und die
    Kinder haben viel Spaß. Mir war das persönlich aber zu umständlich und
    auch zu teuer. Die Kinder allerdings finden es immer toll.

    Abends gibt es bei uns immer noch Essen, Pommes mit Würstchen oder
    Spaghetti. Danach ist die feier dann zu Ende und die Kinder werden
    heimgefahren.

    Liebe Grüßé Nixe
     
  8. Maje

    Maje Neues Mitglied

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    Grüß Dich Liebelein,
    die Reise nach Jerusalem kann man auch gut mit Kissen machen, dann brauchst Du nicht so viele Stühle und es macht weniger Krach. Viel Spaß bei der Organisation
    Maje
     
  9. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    hallo maje...

    mensch danke für den tipp....dachte da wieder mal nur an meine gelenke, denn ich würde sowas nie und nimmer überstehen, gedenke weitere runden mitmachen können.

    aber klaro, für kinder eine super sache.....

    danke danke danke....(so einfach und doch wirkungsvoll....)

    und immer weiter mit den tippseles...:D
     
  10. Anke!

    Anke! Neues Mitglied

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  11. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    hallo anke...

    merci ...

    ist ne tolle site......

    aber man kann doch sehen, welche user hier schon viel erfahrung mit kindergeburtstagen haben...da spiegelt sich doch das ein oder andere wieder.

    aber sehr empfehlenswert....

    freue mich...

    liebi
     
  12. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    hier mal eine kleine zusammenfassung als datei...

    also wichtige internetsites:

    http://www.kindergeburtstag-spiele.de/

    http://www.labbe.de/zzzebra/index.asp

    http://www.kinderwelten.de/information/familie-freizeit/index.html

    http://wwww.blinde-kuh.de/search.cgi?l=all&q=kindergeburtstag

    (www.blinde-kuh.de kindersuchmaschine)

    und dann hier noch die einzelnen zusammenfassungen, die jeder für sich gerne weiterführen kann....denn die labbe-site ist doch sehr umfangreich und sehr informativ......).

    hoffe, auch ich konnte euch ein wenig damit helfen und diese site kann auch weiter mit leben gefüllt werden....

    danke nochmals an alle,die geholfen haben :D

    liebi
     
  13. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    ein teil für drinnen....

    Kindergeburtstagsspiele für drinnen:

    Kennenlernen:
    Auch bei diesem Spiel könnt ihr schnell die Namen der anderen Kinder lernen! Am Anfang bekommt jeder ein Papierschild umgehängt, auf dem in großen Buchstaben sein Name steht. Alle setzen sich in einen Stuhlkreis und ein Kind steht in der Mitte und ist der Paketbote.
    Es ruft zum Beispiel: „Ich schicke ein Päckchen von Clara zu Lina!“ Dann müssen Clara und Lina ganz schnell die Plätze tauschen, wobei der Paketbote aus der Mitte versucht, einen der beiden Plätze zu ergattern. Wer keinen Platz abbekommt, stellt sich wieder in die Kreismitte und verschickt das nächste Päckchen. Spielt so lange, bis alle Kinder wenigstens einmal dran gekommen sind. Schwieriger wird es, wenn ihr nach einigen Runden alle die Namensschilder abnehmt — kennt hier inzwischen jeder jeden?





    Zungenmörder

    Alle Kinder stellen sich mit geschlossenen Augen und ausgestrecktem Arm (Daumen hoch) in einen Kreis. Der Spielleiter (Erwachsene) drückt wortlos einen Daumen runter. Dieses Kind ist jetzt der Zungenmörder, die anderen Kinder wissen nicht, wer es ist und müssen versuchen, den Mörder zu entlarven.

    Jeder ist verdächtig Der Mörder sucht sich unauffällig ein Opfer, indem er es ansieht und blitzschnell mit der Zunge in seine Richtung zeigt. Bemerkt das Opfer, dass es erwischt wurde, lässt es sich kommentarlos fallen und spielt tot, ohne den Mörder zu verraten.
    Die anderen Kinder können sagen, wen sie in Verdacht haben, während der Mörder weitermacht. Ist er entlarvt, wird der nächste Mörder bestimmt.


    Stille Post

    Einer flüstert dem nächsten Kind ein Wort oder einen kurzen Satz ins Ohr. Das Kind gibt die Botschaft weiter bis zum letzten Kind, das dann laut sagt, was es verstanden hat. Immer für einen Lacher gut...

    Armer scharzer Kater

    Die Kinder sitzen im Kreis, eines wird zum schwarzen Kater bestimmt. Der Kater geht jetzt zu einem Kind schmiegt sich an und miaut, ohne zu lachen.

    Das beschmuste Kind streichelt jetzt den Kater über den Kopf und sagt: "Armer schwarzer Kater", dabei darf es nicht lachen. Wenn es lacht, löst es den Kater ab.

    Der Kater darf es bei verschiedenen Kindern versuchen und dabei schnurren, sich auf den Rücken legen, sich putzen usw. um das betreffende Kind miauend zum Lachen zu bringen.


    Zeitungstanz

    Die Kinder tanzen zur Musik auf einem ausgebreiteten Zeitungsblatt. Sie dürfen den Rand nicht übertreten, sonst scheiden sie aus.

    Wenn die Musik stoppt, wird das Blatt einmal gefaltet und weitergetanzt. Bei jedem Stopp wird weitergefaltet, bis nur noch eine winzige Tanzfläche übrigbleibt. Wer schafft es am längsten?

    Dirigent


    Die Kinder stehen im Kreis, der Spielleiter bestimmt wie beim Zungenmörder den Dirigenten, ohne dass die anderen Kinder wissen, wer es ist.
    Der Spielleiter beginnt nun, pantomimisch ein Musikinstrument zu spielen, (z.B. Klavier, Flöte, Trommel, Glockenspiel, Gitarre usw.) Die anderen Kinder machen sofort mit, dann wird er vom Dirigenten abgelöst, der ein anderes Instrument spielt. Das Instrument wird mehrmals gewechselt und die Kinder müssen herausfinden, wer der Dirigent ist. Aufgepasst und mitgemacht!

    Wenn die Kinder zu unruhig werden, bietet sich Wecker suchen an.

    Wecker suchen

    Der Spielleiter versteckt einen tickenden Wecker (vorher zeigen und Hörprobe machen lassen) irgendwo im Zimmer. Anschließend kommen die Kinder rein und müssen ihn nach Gehör finden. Wer in gefunden hat, darf als nächster verstecken.

    Bei Jungen kommt Autorennen auch gut an.

    Autorennen

    Spielzeugautos (oder leere dicke Garnrollen) werden mit einem etwa zwei Meter langen dicken Faden an einem Stab (Kocklöffel o.ä.) befestigt.
    Alle Kinder stellen sich nebeneinander auf, halten den Stab in der Hand und versuchen, nach dem Startzeichen ihr Auto möglichst schnell zu sich zu bringen, indem sie die Schnur aufwickeln. Welches Auto ist das Schnellste?



    Topfschlagen


    Berufe oder Tätigkeiten raten (einer macht vor, die anderen raten)


    das elektrische Gummibärchen

    Man legt eine bestimmte Anzahl von Gummibärchen auf einen Teller. Ein Kind wird rausgeschickt oder muss sich die Ohren und Augen zuhalten. Die Anderen verabreden heimlich, welches Gummibärchen (Farbe) elektrisch sein soll.
    Das Kind nimmt nun langsam ein Gummibärchen nach dem Anderen vom Teller bis es an das Elektrische gerät. Dann kreischen die eingeweihten Kinder los




    Reise nach Jerusalem (mit Kissen auf dem Boden)



    verschiedenste (Soft-)Ballspiele im Kreis (geht auch drin bei schlechtem Wetter, was wir aber nicht hoffen..):
    rechts herum, linksherum zuwerfen, im Kreis irgendeinem zuwerfen, vorher klatschen, einen Namen sagen vor dem Fangen.....eine FRage/Rechenaufgabe/Rätsel beantworten je nach Wissenstand der Kinder



    Mottoparty (Pyjama, Gruseliges, Mamas Nachthemden etc.)/ Verkehrte Welt Party (mit umgedrehten stühlen;Tischen,Vasen etc.)



    Hexenstop. Das ist ein Spiel, das beim Kuchenessen oder Abendessen gespielt wird. Kann aber leider auch in gepampe ausarten. Ein Kind fängt an und sagt entweder Stop, Hexenstop, Bauer, feine Dame etc. Bei Hexenstop müssen die anderen das, was sie gerade machen, so lange wiederholen (also zum Beispiel immer wieder die Gabel zum Mund führen) bis das Kind 'weiter' sagt. Dann ist das nächste Kind dran. Bei Stop verharren alle in der Position, die sie gerade haben, bis es weitergeht. Bei BAuer wird mit den Fingern gegessen (kann man auch weglassen) und bei Feine Dame müssen die Kinder möglichst vornehm essen.

    Schatzsuche, wo ein Schatz gesucht wird, den du versteckt hast.
    (vorher vielleicht ein Bild von der Schatzkiste machen und den Kindern zeigen,damit sie danach suchen können)



    Arche Noah (Tiere auf die Arche mitnehmen und evtl.die Tiergeräusche nachmachen)oder Koffer-Packen..wer falsch liegt scheidet aus…


    Deckelchaos

    Für dieses Spiel bildet ihr zwei Gruppen, jede bekommt die gleiche Anzahl verschiedener Schraubgefäße, Marmeladengläser, Flaschen, Kosmetikdöschen, usw. — allerdings liegen die Deckel dazu alle durcheinander in einem großen Korb! Beim Startzeichen rennt von jeder Gruppe das erste Kind zum Korb, sucht einen Deckel aus und versucht einen Behälter damit zuzuschrauben. Wenn das klappt rennt gleich das nächste Kind zum Korb und holt wieder einen Deckel. Falls ein Deckel nicht passt, wird er wieder in den Korb gelegt. Die Gruppe, die als erste alle Gefäße richtig zugeschraubt hat, ruft gemeinsam „Halt!“ und hat gewonnen, klar

    Gassenkinder-Memo

    Nur ein bisschen Krimskrams in einer Kiste sammeln, schon sind die Spielvorbereitungen abgeschlossen! Ein Kind wird hinausgeschickt, die anderen suchen sich aus der Kiste jeder einen Gegenstand aus (Uhr, Stifte, Korken, kleine Spielsachen, Löffel, Muscheln, usw.) Alle stellen sich in einer Gasse auf und rufen nun das letzte Kind wieder herein. Es soll langsam durch die Gasse schlendern und die „Gassenkindern“ zeigen ihm dabei jeweils blitzschnell einmal ihren Gegenstand, den sie in der Hand halten. Ist das Kind am Ende der Gasse angekommen, soll es möglichst viele Gegenstände aufzählen, die es gesehen hat. Wer erinnert sich an die meisten Gegenstände


    Knotenkinder-Kinderknoten

    Hier wird es verstrickt, ääh, verknotet! Ein Kind geht hinaus, die anderen stellen sich in einen Kreis und fassen sich fest an den Händen, die nun nicht mehr losgelassen werden dürfen. Dann fangen alle an, sich zu verknoten und zu verschlingen, indem sie übereinander klettern und untereinander durchkriechen usw. Das letzte Kind wird von draußen herein gerufen und hat nun die Aufgabe, den Kinderknoten zu entwirren, dabei darf es nicht die Hände der anderen lösen, sondern nur Anweisungen geben. Wenn das klappt, stehen am Ende alle Kinder wieder im Kreis, wie zu Anfang!
    Kuscheltier-Memo

    Klar, dass auch meine Kuscheltiere jede Party mitfeiern! Sie sitzen dann überall herum, lassen sich knuddeln und bewundern, und manchmal dürfen sie sogar mitspielen, wie bei diesem Memo-Spiel! Dafür werden etwa zehn Tier in eine Reihe gesetzt, und alle Kinder versuchen sich die Reihenfolge gut zu merken! Ein Kind verlässt dann den Raum, und die übrigen vertauschen die Plätze von zwei Tieren. Das Kind wird wieder hereingerufen und muss nun raten, welche der frechen Tiere so einfach den Platz gewechselt haben... Lustig wird es auch, wenn deine Gäste in Begleitung kommen und ihr Lieblingskuscheltier mitbringen — lade es doch einfach mit ein! Euch fallen auch bestimmt noch mehr Kuscheltierspiele ein.
    Nussfangen

    Eine Eiersteige (vom Wochenmarkt) wird in den Vertiefungen mit Zahlen versehen: Einerzahlen am Rand, Zehnerzahlen mehr zur Mitte hin und mittendrin eine Hundert! Diese Eierpappe dient bei dem folgenden Spiel als Fanggerät.
    Ein Kind wirft eine Nuss hoch in die Luft (kein Ei!) und ein anderes muss versuchen, sie mit der Eiersteige wieder einzufangen. Klar, dass es darauf ankommt, möglichst hohe Zahlen zu erlangen. Jedes Kind darf dreimal hintereinander versuchen, die Nuss zu fangen. Wer am Schluss die meisten Punkte hat, hat gewonnen!
    Rettungsinseln

    Man soll einander ja helfen! Mit dem Rettungsinselspiel könnt ihr das prima üben! Auf dem Boden werden so viele Bögen Zeitungspapier ausgelegt wie Kinder mitspielen. Das sind die Rettungsinseln. Dann tanzen alle fröhlich zur Musik im „Wasser“, wenn die Musik aber stoppt, müssen sie sich schnell auf eine Insel retten. Das ist am Anfang natürlich ziemlich leicht. Aber dann wird ein Bogen Zeitung weggenommen und in der nächsten Runde noch einer und so weiter... Bald sind die Rettungsinseln also ziemlich knapp und man muss sich die Inseln mit seinen Mitspielern teilen. Alle rücken immer weiter zusammen, das wird schnell sehr eng! Ob ihr es schafft, dass bis zum Schluss immer alle gerettet werden?

    Wortwechsel

    Auf viele kleine Zettel wird jeweils ein Buchstabe des Alphabets geschrieben, die Buchstaben A, E und N dürfen dabei auch ruhig mehrmals auftauchen. Dann kommen alle Zettelchen einmal gefaltet in eine Schüssel oder einen Hut. Ein Spieler beginnt, indem er einen Zettel zieht und den Buchstaben darauf laut vorliest, z.B.: N. Wer nun als erstes ein Wort ruft, das mit dem betreffenden Buchstaben beginnt, also Nase, der darf weitermachen. Er zieht wieder einen Buchstaben, z.B. ein E, schnell überlegen sich die anderen ein Wort, in dem beide Buchstaben vorkommen, z.B. Ente — wer als erstes ruft, der macht wieder weiter. Das Spiel wird natürlich immer schwieriger, aber auch immer spannender!

    Höhlenplausch
    Für dieses kuschelige Spiel braucht ihr halb so viele Decken wie Kinder mitspielen. Die Decken werden auf dem Boden ausgelegt, zur Not kann man auch Bettlaken oder ähnliches nehmen.
    Alle bewegen sich zur Musik im Raum. Wenn die Musik stoppt, verschwinden immer zwei Kinder unter einer Decke wie in einer kleinen Höhle. In ihrer Höhle sollen sich nun kurz unterhalten, sich vorstellen und etwas von sich erzählen, etwa wie alt man ist, ob man Geschwister hat, welches Lieblingsessen man bevorzugt oder wo man wohnt. Wenn jeder mal mit jedem unter einer Decke gesteckt hat, kommen alle in den Kreis und erzählen sich, was sie in ihren Plauschhöhlen so gehört haben. „Max ist sieben.“ oder „Lisa ist gerne Pfannkuchen“ und so fort...
     
  14. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    ein kleiner ausschnitt für draussen...

    Kindergeburtstagsspiele für draussen:

    Fischer, Fischer, welche Fahne weht heute?

    Ein Kind ist der Fischer, die anderen stehen mit etwas Abstand in einer Reihe gegenüber. Eines fragt den Fischer, welche Fahne heute weht. Antwortet der Fischer z.B. "blau", dürfen alle Kinder, die irgendetwas blaues an sich haben, unbehelligt auf die andere Seite wechseln.

    Die anderen rennen, ohne nach hinten ausweichen zu dürfen, rüber, während der Fischer versucht, möglichst viele zu fangen (Antippen reicht). Die Gefangenen unterstützen beim nächsten Durchgang den Fischer. Wer zuletzt gefangen wird, darf beim nächsten Mal Fischer sein.


    Fischer , Fischer, wie tief ist das Wasser?

    Eine Variante des o.g. Spiels. Der Fischer steht wieder seinen in Reihe stehenden Mitspielern gegenüber. Ein Kind fragt nach der Tiefe des Wassers, der Fischer antwortet z.b. 1000 m tief.
    Auf die Frage, "Wie kommen wir rüber?" antwortet der Fischer nach Belieben z.B. "hüpfen, auf einem Bein hinken, rückwärts gehen, krabbeln, rennen, schleichen, klatschen usw."
    Die Kinder müssen nun in der gewünschten Weise auf die andere Seite kommen, der Fischer muss in der gleichen Weise versuchen, die Kinder anzutippen und damit zu fangen.

    Dreht euch nicht um, denn der Plumpsack geht um


    Die Kinder sitzen im Kreis und schauen zur Mitte, eines wird durch Abzählen zum Plumpsack bestimmt. Der Plumpsack nimmt nun ein Taschentuch oder irgendeinen anderen handlichen Gegenstand und geht außen um den Kreis herum. Dabei versucht er unbemerkt das Taschentuch hinter einem Kind fallenzulassen und, möglichst unbeteiligt aussehend, weiterzugehen.

    Die Kinder singen inzwischen
    "Dreht euch nicht um,
    denn der Plumpsack geht um.
    Wer sich umdreht oder lacht,
    kriegt den Buckel vollgemacht."

    Die Kinder dürfen sich erst umsehen, wenn der Plumpsack schon vorbei ist. Bemerkt ein Kind den Gegenstand, springt es auf und versucht, den Plumpsack zu fangen. Der wiederum rennt so schnell wie möglich zum freien Platz und setzt sich. Nun ist das andere Kind der Plumpsack.

    Bemerkt ein Kind das Tuch nicht und schafft es der Plumpsack, den Kreis ganz zu umrunden, tippt er das betreffende Kind an und es setzt sich in die Mitte, bis einem weiteren Kind das Gleiche passiert und es erlöst ist. Dieses kann man aber auch weglassen, um Frustrationen vorzubeugen.


    Nachtwanderung (Spielplatz. Dann wurde Gruselgeschichten
    erzählt.)



    Spiegelschlange



    Auf einen gepflasterten Untergrund wird ein schmaler kurviger Weg gemalt. Die MitspielerInnen müssen nun versuchen, den Pfad mit Hilfe eines Spiegels in der Hand rückwärts zu gehen.
    Wer daneben tritt, der muss noch einmal starten!


     
  15. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    zum Basteln,Mitgeben,etc....

    Bastelideen für und mit Kinder: (Mitgebgeschenke für Kinder von Geburtstagen etc.)

    Namens-Anstecker aus Fimo


    Gläser mitgeben (mit Wico-Aufkleber und
    Namen mittels Nagellack bemalt)



    Taschen mit
    Bügel-Transfer-Bildern gemacht, die die Kinder dann mit Stoffmalfarbe ausgemalt haben




    Verlosung. Die Dinge, die
    Du in ein Päckchen packen willst, haben dann die Kinder bei
    der Verlosung gewonnen und bekamen dann für ihre Gewinne
    auch eine Tüte.
    Ich hab gleich viele Gewinne und Nieten für jedes Kind
    in einem extra Behälter vorbereitet und es war dann unheimlich
    spannend für sie, was sie gewonnen haben. Und es kam
    kein Streit auf, daß einer mehr hatte als der andere.



    Handabdrücke in Salzteig (und dann vielleicht anmalen)


    Duschgel und Shampoo-Flaschen aus der Drogerie


    Murmeln


    Muffin, nett verziert (Smarties,Gummibären).


    günstige kleine Kuchenformen kaufen, kleine Kinderkuchen für jedes Kind drin backen und die Formen dann
    mitgeben. DAs finden sie auch immer toll. Altlernativ: Sandkastenform kaufen,
    gut ausspülen. Wackelpudding kochen, etwas abkühlen lassen. In die Form geben. Die Kinder können den Pudding, der gestürzt wird, verzehren und die
    Form mitnehmen.



    Selbst gebastelte Medaillen oder Kuchenanhänger, oder ausgedruckte Photos vom Geburtstag in einem kl.Rahmen etc.!

     
  16. pumuckl

    pumuckl (Sym)Badisches Mädel

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    Bisher wurden ja schon jede Menge Spiele genannt. Ich habe leider nicht jeden Beitrag genau durchgelesen. Mir fällt da noch ein Spiel ein und hoffe, es wurde noch nicht genannt.

    Wer bin ich?
    Ein Kind muss vor die Tür und die anderen beraten, wer (berühmte Person oder auch eine Person aus dem Umfeld, die alle Anwesenden kennen) derjenige, der draußen ist, sein soll. Nun wird das Kind vor der Tür hereingeholt und bekommt ein weißes Pflaster (Leukosilk o.ä.) auf die Stirn beklebt und der Name der berühmten Person wird drauf geschrieben. Nun muss derjenige erraten, wer er ist, indem er fragt, bin ich männlich, kann ich singen, bin ich jung, usw. Die Gruppe darf nur mit ja oder nein antworten. Das macht einen Heidenspaß.

    Liebe Grüße
    pumuckl
     
  17. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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  18. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    mich hat jemand auf eine idee gebracht...

    und zwar...traumfänger selber basteln....

    dazu müssen wir natürlich in die freie natur und feine äste für den rahmen sammeln.

    was mir jetzt nur dazu fehlt sind einige geschichten vom traumfänger...

    hat jemand von euch lieblingsgeschichten dazu?

    hab hier im netz mal einige gefunden, für diejenigen,die es auch interessiert:

    Eine traurige Frau des Stammes der Ojibwa-Indianer kam vor langer, langer Zeit zur weisen, alten Spinnenfrau.
    Sie erzählte der weisen Spinnenfrau, dass ihre kleine Tochter nachts von bösen Albträumen heimgesucht werde und deshalb schlecht schlafen könne. In ihrer Verzweiflung bat die Mutter die weise Spinnenfrau um einen Rat.
    Diese antwortete ihr: "Nimm andächtig einen Zweig von der Weide am Fluss und biege ihn zu einem heiligen Kreis. Fülle diesen Kreis mit einem Spinnengeflecht aus. Danach hänge ihn über den Schlafplatz deines Kindes. Die bösen Träume werden sich in diesem Gespinst verfangen, die guten Träume finden weiterhin den Weg zu deiner Tochter."
    Die Indianerin beherzigte die weisen Worte der alten Spinnenfrau und fertigte danach den ersten Traumfänger. Von diesem Zeitpunkt an schlief ihre Tochter wieder ruhig.

    Vor langer, langer Zeit, als die Welt noch jung war, machte sich ein alter Indianerführer auf den Weg zu einem hohen Berg.
    Sein Ziel war ein Hügel, von dem aus er sein Land und das Dorf, in dem sein Volk lebte, gut überblicken konnte. Seine Gedanken kreisten um das Wohlergehen seines Volkes. Sein großer Kummer galt dem nahenden Winter. Aber auch andere schwere Entscheidungen belasteten sein Herz. Mit geschlossenen Augen lehnte er sich an einen alten Baum – da hatte er einen Traum. Ihm erschien Iktomi, der große Lehrer der Weisheit, in der Gestalt einer Spinne und erzählte ihm vom Rad des Lebens. Er sprach davon, wie wir in jedem Augenblick des Lebens Entscheidungen treffen müssen, zum Wohle oder zum Schaden von uns und anderen.
    "Wenn du auf die guten Gedanken des Lebens hörst, werden sie dir den richtigen Weg weisen. Hörst du aber auf die bösen Gedanken, werden sie dir und deinem Volke schaden und euch den falschen Weg weisen."
    Während die Spinne sprach, bog sie eine Rute zum Reifen, und begann in diesen Weidenkranz ein Netz hineinzuspinnen. Sie wob ihr Netz von außen nach innen, in der Mitte des Kreises blieb ein Loch.
    "Sieh her", sagte die Spinne, "dieses Netz soll dir und deinem Volke helfen, alle Wünsche zu verwirklichen und eure Ziele zu erreichen. Wenn du dieses Netz richtig nutzt, so wird es deine guten Gedanken auffangen und für dich aufbewahren. Die schlechten Gedanken und Träume fallen durch dieses Loch hindurch und verschwinden für immer. Nimm dieses Netz als Traumfänger."
    Da erwachte der alte Indianerführer, dankte der Spinne und vermittelte ihren Rat seinem Volk.

    Es war einmal ein Indianermädchen Namens Avyleni. Sie lebte zusammen mit ihren Eltern im Gebiet der Navajoindianer. Sie war ein ganz schön mutiges Kind. Sie konnte reiten, ganz schnell laufen und hatte immer die tollsten Ideen. Mit ihren vielen Freunden wurde es ihr nie langweilig. Den ganzen Tag sang und spielte sie vergnügt.
    Nur abends, wenn es dunkel war und die Wolken sich vor den Mond schoben, wurde es Avyleni etwas mulmig. Wenn es Zeit war schlafen zu gehen, und ihre Mutter wieder das Zelt verließ, hatte Avyleni Angst.
    Sie hatte einmal von großen Bären, heulenden Wölfen und schrecklichen Masken geträumt. Davon war sie weinend aufgewacht. Seither versuchte sie gar nicht mehr einzuschlafen, oder sich immer an Vater oder Mutter zu kuscheln. Da sie ihren Eltern nicht erzählen konnte, wovor genau sie Angst hatte und niemand von ihren Träumen wusste, verstand ihre Mutter Avyleni nicht.
    Eines Tages, Avyleni und ihre Mutter waren gerade bei der Großmutter, erzählte diese, eine Geschichte von einem großen Bären der gegen ein Rudel Wölfe kämpfte. Da erinnerte sich Avyleni an ihren Traum und konnte nun ihre Großmutter um Rat und Hilfe bitten.
    Die Großmutter gab nach langem Zuhören Avyleni einen Traumfänger, durch dessen Netz zwar die guten Träume hindurchkriechen können, die unschönen und angstmachenden aber hängen bleiben. Morgens nach dem Aufstehen sollte die Mutter den Traumfänger vorsichtig ausschütteln, damit in der nächsten Nacht wieder Platz für neue, gute Träume ist.
    Als es nun Zeit war schlafen zu gehen hängte Avyleni ihren neuen Traumfänger über ihre Schlafstelle und schlief ein. Da ihre Großmutter sie noch nie angeschwindelt hatte, schon ganz lange auf der Erde war und damit ganz viel wusste, glaubte Avyleni natürlich diese Geschichte. Sie schlief ein und träumte vom Regen, von fröhlichen Indianertänzen und ihren Freunden.
    Am nächsten Morgen stand sie wieder fröhlich und gut ausgeschlafen auf, um mit ihren Freunden zu spielen. Der Traumfänger hatte tatsächlich geholfen. Die bösen Träume konnten nicht zu Avyleni kommen.
    Und so hatte sie keine Angst mehr, wenn es Zeit war schlafen zu gehen. Der Traumfänger aber, hängt immer noch über ihrem Bett und ihre Mutter schüttelt ihn jeden Morgen gemeinsam mit Avyleni aus, damit die schönen Träume auch in Zukunft den Weg zu Avyleni finden, den unschönen aber der Weg versperrt bleibt.
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    Die Geschichte vom Traumfänger
    Eine alte indianische Legende, überliefert von den Atzteken lautet:
    Die Alten haben uns erzählt: Wenn es dunkel wird und die Erdenmenschen müde werden und einschlafen, beginnen die Geistenergien mit ihren mannigfaltigen Wesen und Unwesen. Einige verwandeln sich in Träume. Und wie es gute und schlechte Geistenergien gibt, gibt es gute und schlechte Träume. Schlechte Träume bringen Krankheiten oder sie sind ein Zeichen für bösen Zauber.
    Die Alten haben erzählt, wie man es macht, damit böse Träume uns nicht erreichen können:"Es war eine Ahnfrau, die sehr unglücklich war. Denn sie hatte ein Kind, das jede Nacht mit den Kojoten weinte, weil ihr im Schlaf böse Träume böse Geschichten erzählten. Und weil die Ahnfrau keine Hilfe mehr wusste, bat sie die Spinnenfrau um ihren Rat. Spinnenfrau war viel älter als Ahnfrau und von großer Weisheit. Sie bog aus dem Holz der Bäume, die am Wasser wachsen, einen Ring, nicht größer als der Kopf des Kindes. Dann verwandelte sie sich in eine Spinne und spann Fäden in den Ring, kreuz und quer. Als sie damit fertig war, flocht sie Gegenstände von großer magischer Kraft in das Netz: Die Rassel der Klapperschlange, die Wurzel einer Zauberpflanze, einen bunten Stein, das Haar des Bären und des Büffels. Und viele andere Gegenstände mehr, alle von großer magischer Kraft.
    Nimm es und hänge es über die Wiege. So wird kein Traum mehr Kraft über dein Kind bekommen. Es wird bewirken, dass keine schlechte Energie mehr in euer Tipi kriecht, es wird alle diese Kräfte fangen und sammeln, und am Morgen, werden sie mit der Nacht verschwinden. Zeige das Netz deinen Brüdern und Schwestern, und webt euch selbst Netze, damit die bösen Träume auch ihre Macht über deine Brüder und Schwestern verlieren. Und so ging die Ahnfrau in ihr Dorf zurück und tat, wie ihr geraten."
    Und wie die Ahnfrau von der Spinnenfrau gelernt hat, so machen wir es heute noch: Wir biegen den Zweig vom Baum am Wasser zum Ring und flechten Gegenstände von magischer Kraft in ein Geflecht aus dünnen Därmen. Da sind also Perlen, das Haar des Pumas, der Zahn des Bären, da sind Muscheln und Steine. Wir hängen den Traumfänger über unseren Schlafplatz oder tragen einen kleineren davon auf unserem Kopf. Wir Azteken weben auch viele Federn in dieses Geflecht, denn Federn haben eine besonders große magische Kraft. Wir nennen so einen Traumfänger in unserer Sprache Titlahtin. Das bedeutet: "Das, was mich beruhigt".