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Kiefergelenksprobleme; Kiefernchirurg in Rlp

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Sunflower, 28. Januar 2005.

  1. Sunflower

    Sunflower Neues Mitglied

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    Hallo ihr Lieben,

    mit dieser Frage möchte ich mich an all' jene unter euch wende, die auch unter Kieferproblemen leiden/gelitten haben. Ich habe nämlich seit einiger Zeit verstärkte Probleme mit dem Kiefer, der bereits vor ca. 2 Jahren schon mal Probleme bereitet hat, zwischendurch aber selten ( ; ) und auch weniger, als es jetzt der Fall ist.

    Ich soll nun zum Facharzt zwecks Abklärung einer rheumatisch bedingten oder einer anderen Ursache. Wie ich hörte, sind Kiefernchirurgen dafür zuständig. Das erste Problem, das nun aufkommt, ist, zu wem ich gehen soll. Ich kann mir durch googlen ja Adressen suchen, aber wenn ich diese dann habe, weiß ich leider immer noch nicht, welchen Doc man in meiner Gegend besser meiden sollte... Ja, ja, ich weiß! Wer gut ist, sehen die unterschiedlichen Patienten unterschiedlich, aber vielleicht könnt ihr mir dennoch jemanden empfehlen (auch gerne per PN!)!?

    Habe gehört, dass man die Behandlung dort ab dem 18. Lebensjahr selbst tragen muss. Könnt ihr mir vielleicht sagen, was da beim ersten Besuch ungefähr auf einen zukommt? Und ansonsten? Ich weiß, dass das sicherlich auch wieder individuell abhängig ist, aber eine ungefähre Vorstellung wäre nicht schlecht.

    Zudem interessiert mich, wie sich bei den Kiefergelenksarthritis-Geplagten unter euch diese geäußert hat. Vielleicht könnt ihr mir erzählen, was einem beim Chirurgen erwartet!? Sagt mal, hat man dort eigentlich auch so extrem lange Wartezeiten, wie man sie meistens beim ersten Mal hat, wenn man zum Rheumatologen geht?

    So, hier ende ich nun aber auch :). Ich danke euch schon einmal jetzt recht herzlich.

    LG
    Ramona
     
    #1 28. Januar 2005
    Zuletzt bearbeitet: 12. Dezember 2007
  2. merre

    merre Aktives Mitglied

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    Kieferchirurgie

    ...also beim Zahnarzt muß man (oder ist befreit) 10 Euro selber zahlen.
    Der kann dann eine Überweisung zum Kieferchirurgen machen, oder zum Kieferorthopäden, auf jeden Fall eine Praxis mit Röntgendiagnostik.
    Meist sind es Myoarthropatien, die Beschwerden verursachen.
    Jeder Zahnarzt hat eigentlich Adressen von Kieferchirurgen, da er sie zum Mitbehandeln öfters braucht.
    Also über Deinen Zahnarzt gehen.
    Gruß "merre"
     
  3. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    hallo Ramona,

    ich denke Du solltest am besten in die Kiefergelenksprechstunde der Uni Köln oder der Uni Bonn (Prof. Reich) gehen. Denn gerade das Kiefergelenk ist für viele Kieferchirurgen ((obwohl es dass ja eigentlich nicht sein sollte) ein Buch mit 7 Siegeln. Am besten ist es Du besorgst Dir eine Überweisung vom Hausarzt oder eine "Kurz-Überweisung" vom Zahnarzt (kommt halt drauf an was die in der jeweiligen Uni-Klinik verlangen). Sinnig wäre auch, wenn Du am Untersuchungstag schon ein MRT der Kiefergelenke (hier aber bitte beide Kiefergelenke) gleich mitbringen könntest. Die Überweisung hierzu holst Du Dir bei Deinem Hausarzt oder dem Rheuma-Doc. Was die Überweisung zur Sprechstunde als solches angeht: Wenn Du mit der Ü. vom Hausarzt kommen kannst, brauchst Du nichts zu zahlen. Wenn die aber lediglich auf "Empfehlung" des Zahnarztes tätig werden, musst Du leider die 10 Euro Praxisgebühr zahlen. Das mit der Behandlung und dem Selberzahlen ab 18 sind die Kieferorthopäden.
    Also was geht beim ersten Termin so ab: Das hängt zum einen von dem Ablauf der Sprechstunde als solches ab und vom anderen auch welche Infos und Bilder Du selber mitbringst. Je mehr Infos Du schon mitbringen kannst (aktuelle Röntgenbilder wie OPT und OPT-Spezial, dass ist eine Spezialröntgenaufnahme der Kiefergelenke und vor allem auch das MRT) wirst Du ersteinmal nach einen Beschwerden gefragt und welche Behandlungen in der Zwischenzeit schon durchgeführt wurden. Am besten bringst Du auch eine Übersicht Deiner aktuellen Medis und deren Dosierung mit.
    (Achtung: Es gibt Kieferchirurgen die weisen jeden Zusammenhang zwischen Kiefergelenkserkrankung von Rheuma weit von sich - aber ich denke mal, dass wir als Betroffene das doch besser abschätzen können.) Als nächstes werden evtl. Röntgenaufnahmen angeschaut und überlegt welche Diagnostik noch notwendig ist. In Hannover ist es z.B. so, dass dann Kontakt mit der Abt. für Zahnerhaltung bzw. Prothetik aufgenommen wird (Anpassen einer Schiene). Wenn man aber genau weiß was die Ursache ist, wird dann der Arzt schauen wie man weiter Behandeln kann. Es gibt sehr viele unterschiedliche Behandlungsansätze: welche es gibt kannst Du gern mal auf meiner und Hannileins Homepage nachschauen.

    Wenn Du noch Fragen haben solltest - melde Dich einfach (Achtung: Da ich gerade im Karnevalsstess bin, kann es mit der Antwort leider etwas länger dauern.
     
  4. Sunflower

    Sunflower Neues Mitglied

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    Lieben Dank!

    @katta:
    Das tut mir leid!

    @trombone:
    Dann wünsche ich viel Spaß...


    Schönes WE!
    LG
    Ramona