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Kiefergelenksarthrose ?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Pice, 6. Dezember 2005.

  1. Pice

    Pice Neues Mitglied

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    Hallo

    In meinem Kurzbericht von meiner Knochenszintigraphie steht etwas von "Hinweise auf Kiefergelenksarthrose"

    Kann ich irgendetwas dagegen tun bzw. ein Fortschreiten aufhalten ?
    Wie kann es in meinem Alter (34)schon dazu kommen ? Kommt das häufiger oder eher seltener vor ?

    Bin dankbar für Tipps und evtl. Erklärungen :)

    Pice
     
  2. Lamastre

    Lamastre Mitglied

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    Tach Pice,

    ob es wirklich eine Kiefergelenksarthrose ist, wird sich nur durch eine weitergehende Diagnostik feststellen lassen. (am besten MRT) Sprech mal mit deinem behandelnden Arzt darüber.

    Hast du denn Beschwerden? Wenn ja, steht eine Bißschiene meist am Beginn der Behandlung. Krankengymnastik und das Anwenden von Entspannungstechniken sind weitere Optionen. Ich bin selbst schon seit fast 25 Jahren betroffen und mir wurde vor kurzem eine aufwendige Umstellungsoperation in der medizinischen Hochschule Hannover angeraten.

    Solltest du keine Beschwerden haben, würde ich mir an deiner Stelle aber keine Sorgen machen und zunächst mal gar nichts unternehmen.

    Gruß
    Lamastre
     
  3. Lamastre

    Lamastre Mitglied

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  4. Pice

    Pice Neues Mitglied

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    Hi Lamastre :)

    Vielen Dank für Deine Info`s

    Also, ich habe schon ein wenig Probleme mit dem Kiefergelenk:
    -ein "überspringen" des Gelenks,wenn ich einseitig z.B.ein Brötchen esse
    -ein "knacken" im Ohr...das bisher der HNO Arzt nicht einordnen konnte

    Und mir fiel ein,das ich vor zig-Jahren schon mal eine Aufbiss-Schiene bekommen habe, weil ich damals Schmerzen in dem Gelenk hatte. Die Beschwerden wurden rasch besser und ich "verlegte" die Schiene (leider für immer :o ). Außerdem ist mein damaliger Zahnarzt bereits verstorben, so das ich ihn auch nicht mehr fragen könnte...

    Auf jeden Fall bin ich jetzt schon mal ein großes Stück weiter....fragt sich nur noch,wer jetzt mein Ansprechpartner ist: mein Rheumatologe (habe Kollagenose) oder mein jetztiger Zahnarzt ?

    Wirst Du die Umstellungsoperation machen lassen ?

    liebe Grüße

    Pice
     
  5. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Danke das Du meine und hannileins Seite empfiehlst.
     
  6. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Hallo Pice,

    zunächst einmal ist der Zahnarzt der richtigere Ansprechpartner oder ein Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg der sich halt auch mit Kiefergelenken auskennt.
    Sinnig ist zusätzlich den ZA zu fragen ob er manuelle Therapie (eine Form der Krankengymnastik) für das Kiefergelenk verordnet (lt. Krankenkasse darf er das - und das Klasse ist ZA's haben kein Bugdet dafür) auch Massage ist sinnig.
    Bei der Therapie ist es aber super wichtig einen Therapeuten zu finden, der sich mit der speziellen Anatomie des Kiefergelenkes sehr gut auskennt und am besten auch schon spezielle Fortbildungen hierfür besucht hat. Ein unwissender Therapeut kann hier alles nur noch viel schlimmer machen.
    Wenn Du noch spezielle Fragen hast, schick einfach eine PN an Kathrin (hannilein) oder mich.
     
  7. Lamastre

    Lamastre Mitglied

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    Hallo Pice,

    muss mir erstmal eine zweite Meinung einholen.

    trombone,

    hab ich gerne gemacht. Bei der Gelegenheit, eure Links im Untermenü 'Therapie' zur MHH funktionieren nicht mehr.

    Beste Grüsse
    Lamastre
     
  8. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Danke für den Hinweis, allerdings müssen wir (Kathrin und ich) unsere Seite eh ändern, da die Hochschule in Hannover leider keine spezielle Kiefergelenkssprechstunde mehr anbietet. Und da ich nicht weis, ob z.Zt. überhaupt ein Kieferchirurg mit großer Kieferglenkserfahrung dort tätig ist, würde ich eher nicht nach Hannover gehen. Ich kenne aber 2 recht gute Adressen in Süddeutschland, die schreibe ich Dir per PN.
     
  9. Pice

    Pice Neues Mitglied

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    Erstellen der Aufbissschiene äußerst schwierig

    Hallo :)

    Mein aktueller Stand bezüglich der Kiefergelenksarthrose:

    mein Zahnarzt hat mein Kiefergelenk untersucht und sich anschließend "schlau" gemacht. Es wurden Gips-und andere Abdrücke gefertigt. Jetzt soll ich eine Aufbiss-schiene bekommen. Allerdings gestaltet sich das mittlerweile als sehr schwierig. Ich muß heute nachmittag zum 4. (!) mal zum Anpassen hin. Der Zahnarzt meint,das mein Unterkiefer in vielen Positionen stehen kann.Da ist es halt sehr schwierig, dort etwas anzupassen.

    Ist es üblich,das es so schwierig ist ?

    viele Grüße

    Pice
     
  10. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Das kann schon mal passieren. Bei mir hat die letzte Schiene auch mehrere Sitzungen gebraucht, um richtig eingeschliffen zu werden - und auch danach wurde immer wieder leicht Anpassungen vorgenommen.

    Leider habe ich diese Schiene jetzt verloren (schääääähm) und ich muss das Theater wieder von vorn anfangen - am Mittwoch nächster Woche ist die Abformung....

    Übrigens: ich finde es besser, wenn immer nur sehr leichte Änderungen vorgenommen werden, dass bedeutet zwar, dass der Patient in der Anfangszeit häufiger auflaufen muss - zeigt aber auch die Qualtität. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mit einer solchen Schiene besser zurecht gekommen bin, als bei denen die - vermeitlich - gleich zu Anfang gesessen haben....

    Noch eine Frage: wie hat Dein ZA Dich untersucht??? Ist mal ein MRT gelaufen??
     
  11. Pice

    Pice Neues Mitglied

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    Hallo trombone :)

    Nein, ein MRT ist nicht gelaufen. Er hat nur "manuell" (?) untersucht. D.h. er hat den Kopfbogen (?) gemacht (ein Eisengestänge an mein Gesicht gehalten und gemessen).
    Er hat zugegeben,das er sich damit nicht sehr gut auskennt,wollte sich aber bei seinen Kollegen informieren,ob ich evtl. zu einem Kieferspezialisten gehen sollte. Seine Informationseinholung dauerte ca. 2 Wochen. Seitdem versucht er mir eine Schiene anzupassen.

    Außerdem würde er nicht unbedingt von einer Arthrose sprechen. Die Beschwerden könnten auch von den vielen Zahnbehandlungen kommen (habe viele Zähne saniert bekommen).
    Im Endeffekt ist mir das auch nicht so wichtig. Die Hauptsache ist,das etwas getan wird,das mir die Beschwerden lindert.
    Dabei fällt mir ein,das mein Rheumatologe meinen Befund vom MRT LWS auch nicht ernst nimmt. Dort spricht der Radiologe von einer aktiven Arthrose. Mein Rheumatologe ist aber der Meinung,das es nur ein "normaler" Verschleiß ist.

    Habe nur ich immer solch`ein Glück mit den Ärzten ?? Oder sehe ich die Dinge zu ernst ???

    Wie dem auch sei....gestern habe ich die Schiene nun mitbekommen. Aber irgendwie passt sie immer noch nicht richtig. Dennoch bin ich jetzt beruhigt, zu wissen,das es öfters vorkommen kann,das sie nicht auf Anhieb paßt.

    Aber sage mal... ich habe überhaupt noch ein Problem sie überhaupt zu tragen. Ist total ungewohnt und merkwürdig.... hoffe,das legt sich noch :cool:

    viele Grüße und vielen Dank für Deine Antworten

    Pice
     
  12. bise

    bise Neues Mitglied

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    Ort:
    bei Frau Antje
    Pice, wo willst du behandelt werden? könnte evt. noch mit einigen adressen dienen.
    gruss
    bise