Ketogene Diät und Rheum

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von Silvia Mathis, 14. Oktober 2002.

  1. Hallo liebe Rheumis!

    Hat jemand schon mal gehört, bzw. selbst Erfahrungen mit der sogenannten "ketogenen Diät" im Zusammenhang mit Rheuma gemacht? Ich habe im Internet vereinzelte Berichte gefunden, dass man dadurch auch Rheuma "heilen" könnte, habe aber weiter nichts genaueres ausfindig machen können.

    Ich selbst (cP) habe ja bis kürzlich auch eine spezielle Diät bei meinem HP gemacht (wenig tierisches Eiweiss, zuckerfrei, und anderes), allerdings mit bescheidenem Erfolg.
    Bei der sog. ketogenen Diät (ohne Kohlenhydrate, viel Fett) wäre es ja eigentlich fast das Gegenteil zu meiner bisherigen Diät.

    Vielleicht kann ja der eine oder andere etwas genaueres zu dieser Diät sagen.

    Danke für eure Infos
    LG
    Silvia
     
  2. Hallo Silvia,

    interessant, dass du das gerade jetzt ansprichst. Ich war heute auf einer Seite, die diese ketogene Diät vorstellt. Sie soll für Rheumatiker, Asthmatiker, Übergewichtige und Epileptiker sein.
    Dabei sollten anfangs die Endomorphine festgestellt werden. Dann isst man nur eiweisshaltige und fetthaltige Lebensmittel.
    Kohlenhydrathaltige Lebensmittel sind verboten.
    Angeblich soll man darauf auch abnehmen können.
    Ich weiss nicht, was ich davon halten soll!!!! Habe es nicht ausprobiert, überlege aber, ob ich dies machen soll.
    War heute auf einer Seite, auf der es auch ein Forum gibt, ein Arzt beantwortet Fragen.
    Wenn du daran interessiert bist, kannst du mich ja anmailen. Falls du noch weitere Informationen hast, kannst du die ja ins Forum setzen.

    Bis bald

    cher

    [%sig%]
     
  3. hallo Sylvia,

    schau doch mal auf die Seiten von ernährungstyp.com

    Ich bin neulich darüber gestolpert und fand es recht aufschlußreich. Es erinnerte mich an irgendetwas, was ich vor Jahren schon mal zum Thema Ernährung gelesen habe. Die Kernaussage ist, daß Menschen unterschiedliche Stoffwechsel haben können. Insofern nützt Diät A dem einen ja, dem anderen nicht. Weiß jetzt nicht mehr, ob auch darin stand, daß folglich bestimmte Ernährungsformen dem einen schaden können, dem anderen aber nicht oder weniger. Das wäre jedoch eine logische Schlußfolgerung.

    Gruß Christina
     
  4. Hallo Cornelia

    Vielen Dank für deine Info. Ich weiss leider sehr wenig über diese Diät, aber was ich bisher gelesen habe, ist ja schon etwas heavy. Ich weiss ehrlich gesagt auch nicht so recht, was ich davon halten soll. Diese Ernährung klingt ja eigentlich reichlich ungesund, trotzdem wirkt sie anscheinend besonders bei Epileptikern recht gut.

    Ich bin durch einen Fernsehbericht im Zusammenhang mit Epilepsie über diese Diät gestolpert, habe dann aus Interesse im Internet nachgelesen und erfahren, dass es auch bei Rheumatikern funktionieren soll. Das hat mich dann erst recht neugierig gemacht.

    Allerdings weisen die meisten Texte darauf hin, dass es äusserst schwierig sein dürfte diese Ernährung über längere Zeit durchzustehen.
    Ich selbst habe ja gerade erst 2 Jahre Diät hinter mir, und weiss aus Erfahrung wie furchtbar schwer es ist, das alles einzuhalten. Dabei war meine Diät bei weitem abwechslungsreicher als diese ketogene Diät es sein dürfte.

    Auf welcher Seite warst du denn? Ich gebe hier mal die Links auf die ich gestossen bin. Kannst du mir mal den Link geben, wo der Arzt Fragen beantwortet?

    www.ketarier.de
    http://www.izepilepsie.de/cweb/design/home.icom?id=18
    http://home.t-online.de/home/epicura/diaet.htm

    LG
    Silvia
     
  5. Emma

    Emma Guest

    Hallo Silvia!

    Ich bin über diese Diät vor einem Jahr gestolpert. Bei mir war das Problem, dass ich machen konnte, was ich wollte, aber 5 Kg, die ich zu viel hatte, wollten nicht verschwinden.
    Ich hatte auf die Kalorien geachtet und viel Sport getrieben, jedoch half nix.
    Daraufhin habe ich diese Diät gemacht, und die Kilos verschwanden.
    Es gibt auch ein Buch dazu, welches man im Internet bestellen kann "Zuckerkrimi". Es gibt auch eine entsprechende Homepage der Autorin.
    Das die Diät mit meinem Rheuma in Verbindung stehen könnte, ist mir nicht aufgefallen, habe aber nicht darauf geachtet.

    Die Diät durchzuhalten ist über längere Zeit sicherlich sehr schwer. Ich habe es etwa 4 Wochen gemacht.

    Liebe Grüsse
    Emma
     
  6. phoebe

    phoebe Guest

    Hallo zusammen,

    wenn ich mich recht erinnere, gab es da mal einen Film der auf einer wahren Geschichte beruhte. Es ging um ein Kind, dass sterben sollte, laut Aussage der Ärzte, ich kann mich leider nicht an die Krankheit erinnern. Nur weil die Mutter sich selbst weitergebildet hatte und auf die Ketogene Diät gestossen ist hat sie das Leben des Kindes gerettet. Die behandelnden Ärzte waren nicht einverstanden, dass die Mutter das Leben des Kindes aufs Spiel setzte wg. einer Diät -obwohl das Kind hätte sowieso sterben müssen- Sie hatte erst einen richterlichen Beschluss haben müssen. Das Kind wurde nur auf Grund der Diät gerettet.
    Vielleicht kennt ja einer diesen Film?? Da hat man auch genaue Angaben über diese Diät gegeben.
    Liebe Grüße

    [%sig%]
     
  7. Hallo Sylvia,
    ich nehme an, es handelt sich um die sogenannte Atkins-Diät. Ich habe sie vor langen Jahren mal gemacht - es hörte sich im ersten Moment ja verführerisch an, zum Frühstück Spiegeleier mit Speck, abends Hummer mit Majonaise, aber wenn immer das Brot dazu fehlt wird es schnell zur Belastung.
    Heute würde ich mich gar nicht trauen diese Diät zu machen, denn mit Sicherheit belastet sie doch sehr die Leber und die hat mit meinen vielen Medikamenten ja schon genug zu tun.
    Viele Grüße, Renate
     
  8. Angie Opitz

    Angie Opitz Guest

    Hallo Silvia,
    sofern Du nicht stark übergewichtig bist, würde ich überhaupt keine Diät machen, sondern mich möglichst abwechslungs- und vitaminreich ernähren. Falls Du abnehmen möchtest, ist bei cP eine einseitige Ernährung (und das wäre die von Dir genannte Diät) ziemlich riskant. Plane lieber allwöchentlich reine Obst-/Rohkosttage mit viel Trinken ein - ist gesünder!
    Liebe Grüße von Monsti
     
  9. Werner

    Werner Guest

    Re: Nicht alles glauben

    Hallo Leute,
    macht nicht so einen Blödsinn. Alle einseitige Kost ist schlecht für den Körper.
    Dadurch holt der Körper sich zwar vorübergehend etwas aus seinen Reserven und man nimmt ab, aber irgendwann ist damit schluss und man schadet sich nur selbst.

    Laßt lieber die Zusatzstoffe aus den Mahlzeiten und reduziert Zucker und Fett.
    Das bekommt dem Rheuma sehr gut und man nimmt ohne zu hungern ab.

    Viele Grüße

    Werner
     
  10. Re: Nicht alles glauben

    Hallo Leute

    Danke vorab für die Infos. Aber nochmals - es geht mir nicht ums abnehmen!!! Und diese ketogene Diät ist auch kein "Blödsinn".
    Diese Diät ist im Zusammenhang mit Epilepsie sogar schulmedizinisch anerkannt.
    Nun habe ich aber vereinzelt im Internet gelesen, dass damit auch Rheuma geheilt werden kann (soll).

    Deshalb mein Interesse. Das Problem bei dieser Diät ist aber scheinbar, dass es sehr schwer ist diese durchzustehen, besonders da die Aufteilung Fett/Eiweiss/Kohlenhydrate nicht nur auf den Tag berechnet stimmen muss, sondern sogar bei jeder Mahlzeit. Auch glaube ich, dass Tag ein Tag aus nur Fleisch und Fett ganz schön auf den Geist gehen dürfte.
    Aber falls man dadurch ja tatsächlich das Rheuma in den Griff bekommen könnte, wer es doch schon die eine oder andere Überlegung wert - oder nicht?

    Es würde mich eben interessieren, ob jemand mit Rheuma diese Diät bereits mal gemacht hat und was so die Erfahrungen sind.

    Schönen Tag noch
    Silvia
     
  11. Emma

    Emma Guest

    Hallo Silvia!

    Ich habe 3 Jahre ohne grosse Probleme vegan gegessen und mein Rheuma dadurch in den Schach gehalten, bis ein erneuter Schub kam.
    Bei der ketogenen Ernährung würde mir das nicht gelingen!

    Auf jeden Fall wäre ich sehr interessiert, wenn Du es mal ausprobieren würdest.

    Liebe Grüsse
    Emma
     
  12. kukana

    kukana Guest

    hallo silvia,

    das problem bei einer so einseitigen diät ist sicher auch, dass du zu wenig vitamine und mineralstoffe dadurch zu dir nimmst. auf diversen seiten steht ja dass du diese stoffe dann als zusatzernährung in tablettenform dazunehmen musst als ausgleich, damit es keine mangelerscheinung gibt.

    das was bei epilepsie ( übrigens auch hier nicht bei allen fällen) zählt, muss auf rheuma nicht unbedingt zutreffen. hier gibt es ja allein über 400 verschiedene krankheitsbilder und dazu reagiert jeder mensch anders. hier eine generelle diät ausfindig zu machen wird schier unmöglich sein.

    dazu schau mal was die experten aus der rheumatologie zum thema ernährung und rheuma sagen.

    lg
    kukana
     
  13. Wenn es mir finanziell einmal ganz schlecht gehen sollte, was die Götter verhüten mögen, schreibe ich ein Buch über Diät bei Rheuma. Der Erfolg wird mir gewiß sein, umso mehr, je abenteuerlicher die Diät auf den ersten Blick sein mag.

    Bislang geht es mir finanziell nicht schlecht, und das wahrscheinlich deshalb, weil ich meine Patienten so erfolgreich behandele, dass sie von nah und fern zu mir kommen. Und das, obwohl sie bei mir alles essen, alles trinken und alles rauchen dürfen, wie ich es scherzhaft immer sage.

    Soll heißen:

    Wenn keine Gicht oder eine damit verwandte stoffwechselbedingte rheumatische Erkrankung vorliegt, kann man den eigentlichen Krankheitsprozess mit keiner Diät der Welt stoppen. Man kann Symptome beeinflussen. Man kann mit bestimmten Diäten im günstigsten Fall sogar die Schmerzen deutlich lindern und auch die Schwellungen in den Gelenken verringern. Was man nicht schafft, ist eine Beeinflussung des Krankheitsprozesses, den man leider von außen nicht sehen kann und den man nur mit Hilfe von Blutuntersuchungen und Röntgenuntersuchungen beurteilen kann.

    Jeder muß seinen Weg suchen und finden. Dazu gehört auch, dass man sich mit dem hochattraktiven Gedanken auseinandersetzt, dass man eine rheumatische Erkrankung durch eine Diät heilen könnte. Ich habe allervollstes Verständnis dafür.

    Wenn es so eine Diät gäbe: Ich wäre sogar der erste, der durch die Lande zöge und sie unter die Leute brächte.

    Leider gibt es eine solche Diät nicht. Im Gegenteil: Es gibt leider schlimme Schicksale von Menschen, die ihr Glück viel zu lange in solchen Diäten gesucht haben und dann nach Monaten oder Jahren erkennen mußten, dass sie der Verzicht auf eine wirksame antirheumatische Therapie um die Gesundheit ihrer Gelenke, um die Funktionsfähigkeit ihrer Knochen und um intakte innere Organe gebracht hat, weil die rheumatische Erkrankung grausam war.

    Es gibt in rheuma-online einen riesigen Schatz von Erfahrungen, von Ärzten, von Wissenschaftlern, die sich mit Rheuma auskennen, und was das Allerwichtigste ist: von Betroffenen selber.

    Wer wie ich rheuma-online vom ersten Tag an kennt und auf die mehr als 5 Jahre seines Bestehens zurückblickt, weiss, dass in Wellen immer wieder neue Diäten kommen und gehen. Manchmal halten sie sich etwas länger, manchmal verschwinden sie, ehe man sie überhaupt erst richtig wahrgenommen hat.

    Wenn eine einzige von ihnen etwas getaugt hätte, wäre sie der absolute Renner. Davon kann ich aber nun einmal leider überhaupt nichts wahrnehmen.

    Auch wenn die Verzweiflung noch so groß ist und die Angst vor der Medizin und den Ärzten noch viel größer:

    Die echten Chancen in der Rheumatologie liegen heute in einer frühzeitigen, wirksamen, konsequenten Therapie bei echten Profis.

    Das große Problem besteht darin, und das gestehe ich unumwunden ein, dass es davon nicht viele gibt.

    Mit ganz herzlichen Grüßen

    Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer

    Die
     
  14. Banditensocke

    Banditensocke Mitglied

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    Ein uralt-thread.

    Erfreulicherweise hat man heute doch erheblich mehr Kenntnis hinsichtlich der Zusammenhänge zwischen Ketose und Gesundheit gewonnen - Erkenntnisse, die jedem Menschen, der gesundheitliche Probleme hat, einen benefit bringen können.

    Prof. Kämmerer erläutert das in diesem Video im Kontext Onkologie ganz hervorragend:



    Ich lebe seit 2014 ketogen. Mir ist es darüber gelungen, meine Migräne, die sehr schlimm war, zu 98% auszuheilen.

    Damit meine ich konkret, dass ich von 20 Schmerztagen im Monat, bei denen Triptane nicht mehr zuverlässig halfen und ich mehrfach einen status migränosus erreichte, auf <1 Attacke / Monat gekommen bin, für deren Behandlung ich oft KEINE Triptane einsetzen muss. Das hat mir ungeheuer viel Lebensqualität zurück gegeben.

    Auch der MC ist durch diese Ernährungsform extrem ruhig geworden, es geht meinem Darm gut. Das wurde sowohl durch Labor als auch Untersuchungen wie MRT Sellink, Coloskopie etc. (Crohn Staging) bestätigt.

    Ich würde daher nach diesen Erfahrungen davon ausgehen, dass auch im Kontext Rheuma positive Auswirkungen möglich sein können. Keine Wunderheilungen! Keine Heilung an sich! Aber eine Verbesserung des individuellen Befindens und dadurch die Möglichkeit, weniger Medikamente einnehmen zu müssen.

    OB das klappen kann, werde ich ohnehin im Selbstversuch heraus finden, denn ich ernähre mich ja nach der OP-bedingten Unterbrechnung jetzt wieder ketogen.

    Falls jemand einen Versuch wagen möchte, kann er sich gern mit Fragen an mich wenden. Nach vier Jahren gelebtem Alltag mit dieser Ernährungsform kenne ich mich ziemlich gut aus.
     
  15. Ranunkel

    Ranunkel Aktives Mitglied

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    Für Onkologiepatienten scheint dies ein interessanter Ansatz zu sein, da den Tumorzellen letztlich der von Ihnen geliebte Zucker entzogen wird und diese wahrscheinlich durch die extreme Fettzufuhr geschädigt werden.
    Da ich diese Mitarbeiterin der Onkologie Würzburg noch nicht kannte, habe ich ein bisschen im Netz gesurft und geprüft, ob sie auch für die Rheumatologie Würzburg tätig oder sonst im Kontext Rheuma zu finden ist. Bisher bezogen sich alle gefundenen Informationen auf Tumorpatienten.

    Deshalb betrachte ich diesen Ernährungsansatz jetzt aus meiner Laiensicht und vor dem Hintergrund mir in Patientenschulungen vermittelten Wissens und stelle die auffälligsten Gegensätze einander gegenüber:

    „Rheumadiät“
    möglichst wenig tierisches Fett,
    möglichst wenig Fleisch, lieber weißes als rotes, Schweinefleisch nur, wenn gleichzeitig reichlich Antioxidantien zugeführt werden.
    Hintergrund ist der unterschiedliche Arachidonsäuregehalt der Lebensmittel. Dieser ist in tierischen Lebensmitteln, insbesondere Schweinefleisch, besonders hoch. Die Arachidonsäure fördert aber bei Rheuma die Entzündungen.

    Ausnahme Fisch, dieser darf auch viel Fett enthalten, wenn er gleichzeitig viel Omega 3 Säure enthält.


    „Ketonische Diät“
    Rind, Schwein, Kalb, Lamm und Wild dürfen bis zum Sattessen zu sich genommen werden, Wurstwaren, die keine Kohlenhydrate enthalten, ebenso.
    Die Fettzufuhr soll 70-75 % der gesamten Kalorienzufuhr betragen.

    Es scheint, als würde das, was Tumorpatienten nützt, uns Rheumapatienten schaden!

    Deshalb kommt diese Ernährung für mich nicht in Betracht, gleichwohl habe ich mir eine PDF einer von Prof. Kämmerer verfassten Info erstellt und danke Dir, Banditensocke,für die Info.
     
  16. Banditensocke

    Banditensocke Mitglied

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    Darf ich korrigieren?

    Ich denke, Du hast da das eine oder andere fehlinterpretiert.

    Die Ratio der ketogenen Ernährung lautet 75 (F), 20 (P), 5 (KH).

    Schon aus diesem Ansatz ergibt sich, dass man niemals Protein, also Fleisch beispielsweise, bis zum "Sattessen" zu sich nimmt.

    Wurstwaren werden als verarbeitete Lebensmittel überdies kritisch gesehen, denn in ihnen sind oft viele Zucker versteckt und das mag der Ketarier gar nicht.

    Fett ist gesund, wenn es aus guten Quellen stammt - und das gilt auch für Rheuma-Patienten, soweit ich weiss. Kokosöl, Walnussöl, Hanföl beispielsweise - gut. Mandeln, Walnüsse, Cashews, Macadamias (hervorragende Fettlieferanten) - gut! Fisch, darunter die fetten Kaltwasserfische - hervorragend! Es ist also auch für Rheuma-Patienten kein Problem, viel Fett zu essen.

    3. Gemüse isst man auch als Ketarier in großen Mengen. Es sind halt kh-arme Gemüse. Man kann sich problemlos auch vegetarisch und ketogen ernähren.

    Ich wüsste wirklich nicht, warum das eine mit dem anderen nicht vereinbar wäre. Die Ketonkörper können also auch dem Rheumatiker zur Verfügung stehen, wenn er das möchte - über das Fasten oder die ketogene oder eine LCHF Ernährung.
     
    #16 1. Januar 2019
    Zuletzt bearbeitet: 1. Januar 2019
  17. Ranunkel

    Ranunkel Aktives Mitglied

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    Hallo Banditensocke,
    in der von mir o.g. Broschüre steht auf S.25 „Sattessen“.

    Bei den Wurstwaren hatte ich bereits angegeben, dass dies nur zuckerfreie Wäre betrifft.

    Die Fische mit hohem Fettgehalt und gleichzeitig hohem Omega 3 - Gehalt hatte ich oben aufgeführt, allerdings könnte ich nicht so viel Fisch essen.

    Kommt man denn als Vegetarier alleine mit gesunden Ölen und Nüssen, denn die Milchprodukte würde ich eher in geringen Maßen zu mir nehmen, hinsichtlich des Fettanteils auf 70% des Gesamtkalorienbetrags?

    Wie dem auch sei, bei so vielen Menschen sind die Ansichten unterschiedlich und die Ernährungsinfo
    hier auf ro, mit den Hinweisen auf unterschiedliche Studien, zeigt ausserdem, dass Lebensmittel von Mensch zu Mensch und Diagnose zu Diagnose Unterschiedlich wirken können.

    Für Interessierte hier der Link zu der Broschüre:
    http://krebszellen-lieben-zucker-patienten-brauchen-fett.de/wp-content/uploads/2012/09/InfoBroschuereKetogen1011.pdf

    Ein gutes, genussvolles Jahr 2019,
    R.
     
  18. Gunilla 7

    Gunilla 7 Mitglied

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    an der Nordseeküste
    Hallo,
    ich bin Neu hier und zufällig beim stöbern auf diese Beiträge gestoßen. Seit etwas mehr als einem Jahr habe ich meine Ernährung auf LOW CARB umgestellt(wahrscheinlich muss ich etwas weiter ausholen, bei mir wurde vor ca. 2 Jahren Rheumatoide Artrithis festgestellt, nehme inzwischen nur noch Prednisolon 2,5 mg, einmal die Woche MTX jetzt als Tablette) Mein Gewicht ging der maßen nach oben, das war nicht mehr ich, brauchte zw, häufig neue Hosen usw. durch diese erfolgreiche Ernährungsumstellung nahm ich 17 Kg ab. Fühle mich mit dieser Ernährung sehr wohl, vermisse nichts weder Brot(backe das je nach Bedarf selber) noch Kartoffel, Nudeln usw. Ich fühle mich mit dieser ernährungsform wohl. (Anmerkung mein Mann der sich auch dieser Ernährungsform angeschlossen hat, braucht seit dem keine Diabetesmedikamente(sein Diabetologe is tmehr als zufrieden mit seinen Werten) das nur als Info
     
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