1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

kennt jemand das medikament?

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Christi, 15. Juni 2007.

  1. Christi

    Christi Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2007
    Beiträge:
    861
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Bad Urach
    hallo an alle,

    nehme seit nunmehr fast 5 jahren ein medikament, verordnet von meinem psychodoc, welches alprazolam heißt. es handelt sich um ein tranquilizer, zur behandlung von angstzuständen. habe online so viele berichte gelesen, die mich schockiert haben. von entzug nur in der klinik, bei eigenmächtigem absetzen lebensgefahr, also wie gesagt, der reinste horror. auf der packungsbeilage steht auch, dass sich die einnahme auf wenige monate beschränken soll wegen suchtgefahr. habe gestern mit meinem psychodoc, zu dem ich eigentlich vertrauen habe, darüber gesprochen. er verharmlost das ganze meiner meinung nach zu sehr und will eventuell demnächst mit dem ausschleichen beginnen. da ich aber schon mehrfach versucht habe, von dem zeug wegzukommen, jedesmal mit ziemlichen entzugserscheinungen und zum teil ziemlich heftigen panikatacken, habe ich große angst davor. für mich war eigentlich klar, dass ich das zu hause nie schaffe.
    wem soll ich glauben, meinem doc, meinen erfahrungen oder den infos im netz?

    Liebe grüße
    christi
     
  2. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. September 2003
    Beiträge:
    3.972
    Zustimmungen:
    0
    hallo christi,

    alprazolam gehört in die gruppe der benzodiazepine, dieselbe gruppe zu der z.b. auch diazepam (bekannter unter dem begriff valium). die meisten von ihnen sind ziemlich starke beruhigungsmittel. ich denke, dass deine angst vor einer abhängigkeit durchaus berechtigt ist und mich wundert das verhalten deines psychodos, denn er sollte an sich eher versuchen die ursachen zu bekämpfen, damit du eben nicht dauerhaft auf das alprazolam angewiesen bist. es sollte an sich so sein, dass solche mittel nur übergangsweise gegeben werden bzw. im bedarfsfall (z.b. bei epileptikern im falle eines anfalls).
    ich selbst habe kurzeitig schon mal diazepam und oxazepam bekommen (beides benzodiazepine/tranqulizer). gerade nach der erfahrung mit dem diazepam konnte ich gut verstehen, warum das zeug abhängig macht. es geht einem einfach zu gut damit, sämtliche probleme sind wie weggeblasen.

    ich denke, es gibt ausreichend andere mittel, bei denen die gefahr der abhängigkeit nicht so massiv ist und die womöglich besser an das eigentliche problem ansetzen.

    wenn du magst, kannst du mir gern auch eine pn schreiben.

    lieben gruß
    lexxus
     
  3. Elke Trapp

    Elke Trapp Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Mai 2007
    Beiträge:
    97
    Zustimmungen:
    0
    hallo christi,
    ich kann mich lexxus nur anschliesen. alprazolam wird bei angst- und panikstörungen angewendet. sollte aber nur für kurze dauer gegeben werden, da eine abhängigkeit sich sehr schnell einstellt. du kannst selber über wikipedia de.dich informieren. bitte dringend deine arzt dich auf ein anderes medikament einzustellen. :( auf keinen fall abrupt absetzen lassen, solche medikamente machen bei langer anwendung einen entzug:mad: also sehr vorsichtig damit. ich will dir damit keine angst machen, aber so sieht es leider aus.
    L.G. Elke:)
     
  4. Christi

    Christi Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2007
    Beiträge:
    861
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Bad Urach
    kenn jemand das medikament

    hallo elke,

    du machst mir keine angst, denn die habe ich schon. zum einen habe ich schon ausführlich online recherchiert und zum andern habe ich ja schon mehrere absetzungsversuche hinter mir und kenne die entzugserscheinungen. mir geht es darum, dass ich meinem doc irgendwie klarmachen will, dass ich den entzug nur in einer klinik machen will, ohne dass er meint, ich hätte kein vertrauen zu ihm, wo er sich doch immer so viel zeit für mich nimmt. hab immer den letzten termin am tag, damit wir genügend zeit haben. das gibt mir schon das gefühl, wichtig zu sein.
    vielleicht würde ich es ja mit dem absetzen zu hause versuchen, wenn er nicht 75 km weit weg wäre und ich ihn kurzfristig schnell erreichen könnte, wenns mir schlecht geht. weiß auch nicht, ob in so einem fall eine klinikeinweisung von der krankenkasse genehmigt würde.
    muß noch dazu sagen, dass ich außer dem alprazalom, bei dem ich ja schon auf 1mg runter bin (weiter gings nicht), noch 50mg promethazin tgl. nehme. hatte eher daran gedacht, das abzusetzen, das wäre wohl einfacher, aber d.h. ja nicht, dass der einfache weg auch der bessere ist.:(

    eine angehme nacht und

    liebe grüße
    christi