Susanne L.
Mitglied
Total daneben
Hallo Hypo und all ihr Anderen,
leider gibt es das tatsächlich. Auch wir haben einen Chef, der alles andere als feinfühlig oder gar verständnisvoll ist. Neulich, als wir in unserer kleinen Verwaltung so zusammen saßen, drei Schwerbehinderte, ein nicht Schwerbehinderte und der Chef selbst, kamen wir durch irgend etwas auf dieses Thema: Schwerbehinderung. Es stellte sich heraus, dass er - der Chef - der Meinung ist, wir seien "bevorteilt", weil wir ja nicht so leicht zu kündigen wären (er sagte nicht "Ihr" oder "Sie", sondern "die Schwerbehinderten"), und Steuerermäßigung hätten "die" außerdem. Aus seinen Worten hörte man den blanken Neid heraus. Und dann kam der Hammer. "Wozu", sagte er, "Wozu brauchen die (Schwerbehinderten) fünf Tage Zusatzurlaub??!!!!! WOZU???!!!" Ich glaube, ich hab ihn angeguckt, als wäre er ein Ungeheuer vom Mond und war ganz einfach sprachlos. In dem Moment bemerkte er wohl seine Rüpelhaftigkeit, aber erst da, wo es schon zu spät war. Da hatte er, ohne es zu wollen, mal sein wahres Gesicht gezeigt. Nun wissen wir wenigstens, mit wem wir es zu tun haben.
Es wird wohl immer eine Gewissensfrage bleiben, ob man es dem Arbeitgeber mitteilt oder nicht. Ich kenne es aber auch so, dass man es auf Anfrage mitteilen muss, wenn die Krankheit Einfluss auf die Arbeit haben kann oder mit Sicherheit haben wird. Als ich den GdB zuerkannt bekam, war ich auch schon ein paar Jahre in der Firma und es gab mit dem damaligen Chef keinerlei Probleme, im Gegenteil, er war froh, dass er dadurch keine Ausgleichsabgabe bezahlen musste. Aber den Zusatzurlaub hat auch er mir damals nur widerwillig gegeben, nachdem er sich erkundigt hatte, ob er ihn mir wirklich geben muss. Naja, und der jetztige Boss ist eben die Krönung.
lg
Susanne
Hallo Hypo und all ihr Anderen,
leider gibt es das tatsächlich. Auch wir haben einen Chef, der alles andere als feinfühlig oder gar verständnisvoll ist. Neulich, als wir in unserer kleinen Verwaltung so zusammen saßen, drei Schwerbehinderte, ein nicht Schwerbehinderte und der Chef selbst, kamen wir durch irgend etwas auf dieses Thema: Schwerbehinderung. Es stellte sich heraus, dass er - der Chef - der Meinung ist, wir seien "bevorteilt", weil wir ja nicht so leicht zu kündigen wären (er sagte nicht "Ihr" oder "Sie", sondern "die Schwerbehinderten"), und Steuerermäßigung hätten "die" außerdem. Aus seinen Worten hörte man den blanken Neid heraus. Und dann kam der Hammer. "Wozu", sagte er, "Wozu brauchen die (Schwerbehinderten) fünf Tage Zusatzurlaub??!!!!! WOZU???!!!" Ich glaube, ich hab ihn angeguckt, als wäre er ein Ungeheuer vom Mond und war ganz einfach sprachlos. In dem Moment bemerkte er wohl seine Rüpelhaftigkeit, aber erst da, wo es schon zu spät war. Da hatte er, ohne es zu wollen, mal sein wahres Gesicht gezeigt. Nun wissen wir wenigstens, mit wem wir es zu tun haben.
Es wird wohl immer eine Gewissensfrage bleiben, ob man es dem Arbeitgeber mitteilt oder nicht. Ich kenne es aber auch so, dass man es auf Anfrage mitteilen muss, wenn die Krankheit Einfluss auf die Arbeit haben kann oder mit Sicherheit haben wird. Als ich den GdB zuerkannt bekam, war ich auch schon ein paar Jahre in der Firma und es gab mit dem damaligen Chef keinerlei Probleme, im Gegenteil, er war froh, dass er dadurch keine Ausgleichsabgabe bezahlen musste. Aber den Zusatzurlaub hat auch er mir damals nur widerwillig gegeben, nachdem er sich erkundigt hatte, ob er ihn mir wirklich geben muss. Naja, und der jetztige Boss ist eben die Krönung.
lg
Susanne
.das wird mir jetzt schon seit monaten eingedrichtert und langsam glaube ich es auch.