mauseinsam
Neues Mitglied
Hallo liebe "Rheumis" !
Ich bin weiblich, 28 Jahre jung, von Beruf Ergotherapeutin und war danach noch angehende Krankenschwester (musste diese dann aufgrund der beginnenden Geschichte abbrechen, da ich aufgrund der Schmerzen/Schwellungen/Rötungen/Bewegungseinschränkungen im linken Knie sowie Rücken und anderen Gelenken dann nicht mehr in der Lage dazu war, mich adäquat bewegen zu können).
Kurz vor dem Examen zur Krankenschwester, konnte ich eines morgens plötzlich nicht mehr aus dem Bett aufstehen, da mein linkes Bein wie gelähmt war, es hat höllisch geschmerzt, ich konnte es nicht mehr bewegen (nicht mehr beugen), man durfte es auch nicht berühren (wegen der Schmerzen), es war zudem auch um das doppelte oder dreifache angeschwollen sowie rot/bläulich verfärbt. Mein Partner brachte mich sofort in die Notaufnahme, wobei der Verdacht auf einen Meniskusschaden gestellt wurde (obwohl kein vorheriges Ereignis diesbezüglich statt gefunden hatte), ich bekam nur Voltaren-Tabletten verordnet, sollte kühlen und zum Ausschluss wurde noch ein MRT gemacht, welches ohne Befund ausfiel. Im Laufe der Zeit kamen noch diverse andere Gelenke dazu (wechselnde Muskel- und Gelenkschmerzen, tiefsitzende Rückenschmerzen, neurologische Erscheinungen mit Rötung/Schwellung/Schmerzen/Bewegungseinschränkungen).
Und somit begann meine langjährige Ärzteodyssee, welche noch bis heute gegenwärtig ist. Ich habe nachwievor immer noch keine Diagnose, obwohl es von jedem zweiten Arzt schon hieß, es ist Rheuma oder könnte Rheuma sein (bin auch familiär vorbelastet - meine Mutter hat rheumatoide Arthritis, ihre Mutter hatte Polyarthritis und Gicht, ihr Vater hatte Colitis ulcerosa, mein Vater hat Coxarthrose und Gicht, seine Mutter hatte Gicht - sämtliche Personen weiblichen Geschlechts seitens meiner Mutter haben in der Familie rheumatische Erkrankungen also rheumatoide Arthritis, Polyarthritis, Morbus Wegner usw.).
Aktuell nach 7 Jahren Ärzteodyssee habe ich mal wieder einige neue Diagnosen und Verdachtsdiagnosen dazu bekommen (weil ich ja nicht schon genügend habe) ... - dies wurde in einer rheumatologischen Tagesklinik festgestellt.
Aktuell habe ich demnach folgende "Baustellen" in/an meinem Körper:
- Segmentkernige Granulozyten erhöht (80)
- Lymphozyten erniedrigt (15)
- Kernschatten erhöht (1)
- Harnstoff erniedrigt (2,1)
- Kreatinin erniedrigt (57)
- ASAT erhöht (0,52)
- ALAT erhöht (0,65)
- Blutsenkung nach 1h erhöht (26)
- Blutsenkung nach 2h erhöht (38)
- Neutrophile Granulozyten und Untergruppen konnten nicht bestimmt werden
- Blut im Urin positiv
- Ketonkörper im Urin positiv
- Kreatinin im Urin erniedrigt (6,8)
- Vitamin D 25 erniedrigt (18,6)
- ANA-Titer erhöht (1:80) - Untergruppen ohne Nachweis
- Ruhe-EKG wohl ohne Auffälligkeiten/ohne Befund (wurde nicht mit mir ausgewertet)
- in der Skelettszintigrafie (im Vergleich zur Voruntersuchung von 2012):
Gesteigerte Traceranreicherung in folgenden Lokalisationen:
* Akromioklavikulargelenk beidseits; flächig, gering, idem
* Humeruskopf/Glenohumeralgelenk beidseits; flächig, gering, idem
* Sprunggelenk/Mittelfuß beidseits, rechts > links, flächig, mäßig, neu
Beurteilung im Vergleich zur Voruntersuchung von 2012:
1. Szintigraphisch kein Nachweis einer floriden entzündlichen Gelenkbeteiligung
2. Darüber hinaus neu mäßige Knochenstoffwechselsteigerung im oberen Sprunggelenk rechts sowie Mittelfuß beidseits (rechts > links) im Vergleich zur Voruntersuchung, a. e. degenerativ-postentzündlich
3. A. e. degenerativ bedingte Knochenstoffwechselsteigerungen in den übrigen o. g. Lokalisationen
- Lungenfunktionstest wohl ohne Auffälligkeiten/ohne Befund, obwohl folgendes geschrieben wurde:
Beurteilung: verminderter Spitzenfluss und mäßige Obstruktion der mittleren Atemwege ohne Nachweis einer höhergradigen Ventilationsstörung. Keine Diffusionsstörung.
- EMG wohl ohne Auffälligkeiten/ohne Befund (wurde nicht mit mir ausgewertet)
- neurologisch ohne Auffälligkeiten/ohne Befund, obwohl leichter Aktions- und Haltetremor der Hände sowie leichte Schwäche der Beine proximal linksbetont M4/M4+, kein Hinweis auf rheumatologische Erkrankung, a. e. somatoforme Schmerzstörung
- dermatologisch kein Hinweis auf rheumatische Erkrankung, Diagnosen: Livedo reticularis, Verdacht auf Lipödem der Beine, Verdacht auf Porphyrie, Zustand nach Akne (durch Enantone-Therapie als Kind)
- Knochendichtemessung wohl ohne Auffälligkeiten/ohne Befund (wurde nicht mit mir ausgewertet)
Hinzukommen aus der Vorgeschichte bei mir noch diverse andere Baustellen wie Raynaud-Syndrom, Reizdarm (Verstopfung überwiegend, dann wieder mal Durchfall), X-Beine, Hallux-Valgus, Senk-Spreiz-Knick-Füße, Sportverletzung, Skoliose der BWS und LWS, Steilstellung der LWS, ZWK zwischen LWK 5 und SWK 1 wie Osteochondrosis intervertebralis, Spina bifida occulta, chronische Nierenbeckenentzündung, Yersinien, Uterusmyom und PCOS, chronische Herpes-Simplex-Virusinfektion, chronischer Vitamin D3- und Eisenmangel, Verdacht auf Sakroiliitis (Verdacht auf Morbus Bechterew), chronische Bindehautentzündung, ständig Erkältungen/grippale Infekte/Bronchitis/Halsschmerzen, ständig geschwollene Lymphknoten, ständige Müdigkeit/Erschöpfung/Kraftlosigkeit, Tüpfelnägel an Händen und Füßen (Verdacht auf Psoriasisarthritis), Allergien auf Vitamin D3, Eisen, Penicillin, Antibiotika (bestimmte Sorte), Ibuprofen, Sonne/Sonnenlicht/Sonneneinstrahlung (Verdacht auf Lupus / Kollagenose), Verdacht auf reaktive Arthritis und Sarkoidose.
Und wieder wurde ich als "psychisch krank" abgestempelt, da man im Blut keine rheumatische Erkrankung oder etwas anderes nachweisen kann und somit auch wieder ohne Diagnose entlassen.
Ich bin nur noch verzweifelt, weil mich kein Arzt ernst nimmt, ich weiß nicht, an welchen Arzt oder welches Fachgebiet ich mich noch wenden soll/wenden kann, wenn mich eh alle für einen Simulanten halten und psychisch krank (alle Beschwerden und Schmerzen nur somatoform, alles nur Einbildung - laut Aussagen der Ärzte, vor allem dem aus der rheumatischen Tagesklinik aktuell). Bisher hatte immer Kortison (auch Langzeitkortison namens Lodotra 5mg) am besten geholfen, ich war Beschwerdefrei und Schmerzfrei, hatte super Laborwerte usw., als wäre ich nie krank gewesen. Bekomme aber nun von der rheumatologischen Tagesklinik weder Kortison noch Vitamin D3 verordnet, weil ich ja eh nichts habe und kern gesund bin (laut ärztlicher Aussage).
Vielleicht erkennt sich ja einer von euch hier wieder oder hat gleiches oder ähnliches durchgemacht bzw. erlebt wie ich, dann würde ich mich über einen Gedankenaustausch mit euch sehr freuen !
Herzliche Grüße
eure supernanny
Ich bin weiblich, 28 Jahre jung, von Beruf Ergotherapeutin und war danach noch angehende Krankenschwester (musste diese dann aufgrund der beginnenden Geschichte abbrechen, da ich aufgrund der Schmerzen/Schwellungen/Rötungen/Bewegungseinschränkungen im linken Knie sowie Rücken und anderen Gelenken dann nicht mehr in der Lage dazu war, mich adäquat bewegen zu können).
Kurz vor dem Examen zur Krankenschwester, konnte ich eines morgens plötzlich nicht mehr aus dem Bett aufstehen, da mein linkes Bein wie gelähmt war, es hat höllisch geschmerzt, ich konnte es nicht mehr bewegen (nicht mehr beugen), man durfte es auch nicht berühren (wegen der Schmerzen), es war zudem auch um das doppelte oder dreifache angeschwollen sowie rot/bläulich verfärbt. Mein Partner brachte mich sofort in die Notaufnahme, wobei der Verdacht auf einen Meniskusschaden gestellt wurde (obwohl kein vorheriges Ereignis diesbezüglich statt gefunden hatte), ich bekam nur Voltaren-Tabletten verordnet, sollte kühlen und zum Ausschluss wurde noch ein MRT gemacht, welches ohne Befund ausfiel. Im Laufe der Zeit kamen noch diverse andere Gelenke dazu (wechselnde Muskel- und Gelenkschmerzen, tiefsitzende Rückenschmerzen, neurologische Erscheinungen mit Rötung/Schwellung/Schmerzen/Bewegungseinschränkungen).
Und somit begann meine langjährige Ärzteodyssee, welche noch bis heute gegenwärtig ist. Ich habe nachwievor immer noch keine Diagnose, obwohl es von jedem zweiten Arzt schon hieß, es ist Rheuma oder könnte Rheuma sein (bin auch familiär vorbelastet - meine Mutter hat rheumatoide Arthritis, ihre Mutter hatte Polyarthritis und Gicht, ihr Vater hatte Colitis ulcerosa, mein Vater hat Coxarthrose und Gicht, seine Mutter hatte Gicht - sämtliche Personen weiblichen Geschlechts seitens meiner Mutter haben in der Familie rheumatische Erkrankungen also rheumatoide Arthritis, Polyarthritis, Morbus Wegner usw.).
Aktuell nach 7 Jahren Ärzteodyssee habe ich mal wieder einige neue Diagnosen und Verdachtsdiagnosen dazu bekommen (weil ich ja nicht schon genügend habe) ... - dies wurde in einer rheumatologischen Tagesklinik festgestellt.
Aktuell habe ich demnach folgende "Baustellen" in/an meinem Körper:
- Segmentkernige Granulozyten erhöht (80)
- Lymphozyten erniedrigt (15)
- Kernschatten erhöht (1)
- Harnstoff erniedrigt (2,1)
- Kreatinin erniedrigt (57)
- ASAT erhöht (0,52)
- ALAT erhöht (0,65)
- Blutsenkung nach 1h erhöht (26)
- Blutsenkung nach 2h erhöht (38)
- Neutrophile Granulozyten und Untergruppen konnten nicht bestimmt werden
- Blut im Urin positiv
- Ketonkörper im Urin positiv
- Kreatinin im Urin erniedrigt (6,8)
- Vitamin D 25 erniedrigt (18,6)
- ANA-Titer erhöht (1:80) - Untergruppen ohne Nachweis
- Ruhe-EKG wohl ohne Auffälligkeiten/ohne Befund (wurde nicht mit mir ausgewertet)
- in der Skelettszintigrafie (im Vergleich zur Voruntersuchung von 2012):
Gesteigerte Traceranreicherung in folgenden Lokalisationen:
* Akromioklavikulargelenk beidseits; flächig, gering, idem
* Humeruskopf/Glenohumeralgelenk beidseits; flächig, gering, idem
* Sprunggelenk/Mittelfuß beidseits, rechts > links, flächig, mäßig, neu
Beurteilung im Vergleich zur Voruntersuchung von 2012:
1. Szintigraphisch kein Nachweis einer floriden entzündlichen Gelenkbeteiligung
2. Darüber hinaus neu mäßige Knochenstoffwechselsteigerung im oberen Sprunggelenk rechts sowie Mittelfuß beidseits (rechts > links) im Vergleich zur Voruntersuchung, a. e. degenerativ-postentzündlich
3. A. e. degenerativ bedingte Knochenstoffwechselsteigerungen in den übrigen o. g. Lokalisationen
- Lungenfunktionstest wohl ohne Auffälligkeiten/ohne Befund, obwohl folgendes geschrieben wurde:
Beurteilung: verminderter Spitzenfluss und mäßige Obstruktion der mittleren Atemwege ohne Nachweis einer höhergradigen Ventilationsstörung. Keine Diffusionsstörung.
- EMG wohl ohne Auffälligkeiten/ohne Befund (wurde nicht mit mir ausgewertet)
- neurologisch ohne Auffälligkeiten/ohne Befund, obwohl leichter Aktions- und Haltetremor der Hände sowie leichte Schwäche der Beine proximal linksbetont M4/M4+, kein Hinweis auf rheumatologische Erkrankung, a. e. somatoforme Schmerzstörung
- dermatologisch kein Hinweis auf rheumatische Erkrankung, Diagnosen: Livedo reticularis, Verdacht auf Lipödem der Beine, Verdacht auf Porphyrie, Zustand nach Akne (durch Enantone-Therapie als Kind)
- Knochendichtemessung wohl ohne Auffälligkeiten/ohne Befund (wurde nicht mit mir ausgewertet)
Hinzukommen aus der Vorgeschichte bei mir noch diverse andere Baustellen wie Raynaud-Syndrom, Reizdarm (Verstopfung überwiegend, dann wieder mal Durchfall), X-Beine, Hallux-Valgus, Senk-Spreiz-Knick-Füße, Sportverletzung, Skoliose der BWS und LWS, Steilstellung der LWS, ZWK zwischen LWK 5 und SWK 1 wie Osteochondrosis intervertebralis, Spina bifida occulta, chronische Nierenbeckenentzündung, Yersinien, Uterusmyom und PCOS, chronische Herpes-Simplex-Virusinfektion, chronischer Vitamin D3- und Eisenmangel, Verdacht auf Sakroiliitis (Verdacht auf Morbus Bechterew), chronische Bindehautentzündung, ständig Erkältungen/grippale Infekte/Bronchitis/Halsschmerzen, ständig geschwollene Lymphknoten, ständige Müdigkeit/Erschöpfung/Kraftlosigkeit, Tüpfelnägel an Händen und Füßen (Verdacht auf Psoriasisarthritis), Allergien auf Vitamin D3, Eisen, Penicillin, Antibiotika (bestimmte Sorte), Ibuprofen, Sonne/Sonnenlicht/Sonneneinstrahlung (Verdacht auf Lupus / Kollagenose), Verdacht auf reaktive Arthritis und Sarkoidose.
Und wieder wurde ich als "psychisch krank" abgestempelt, da man im Blut keine rheumatische Erkrankung oder etwas anderes nachweisen kann und somit auch wieder ohne Diagnose entlassen.
Ich bin nur noch verzweifelt, weil mich kein Arzt ernst nimmt, ich weiß nicht, an welchen Arzt oder welches Fachgebiet ich mich noch wenden soll/wenden kann, wenn mich eh alle für einen Simulanten halten und psychisch krank (alle Beschwerden und Schmerzen nur somatoform, alles nur Einbildung - laut Aussagen der Ärzte, vor allem dem aus der rheumatischen Tagesklinik aktuell). Bisher hatte immer Kortison (auch Langzeitkortison namens Lodotra 5mg) am besten geholfen, ich war Beschwerdefrei und Schmerzfrei, hatte super Laborwerte usw., als wäre ich nie krank gewesen. Bekomme aber nun von der rheumatologischen Tagesklinik weder Kortison noch Vitamin D3 verordnet, weil ich ja eh nichts habe und kern gesund bin (laut ärztlicher Aussage).
Vielleicht erkennt sich ja einer von euch hier wieder oder hat gleiches oder ähnliches durchgemacht bzw. erlebt wie ich, dann würde ich mich über einen Gedankenaustausch mit euch sehr freuen !
Herzliche Grüße
eure supernanny
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