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Kein Recht auf Information?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von kleine Eule, 21. März 2007.

  1. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo,
    war heute bei HÄ um Laborwerte und endgültigen Befund aus der Klinik (Neurologie) zu erfragen. Letzteres gestaltete sich allerdings schwierig, da sie nicht bereit war, auf meine Fragen wirklich zu antworten, sehr allgemein blieb, nur auf Nachfrage ausgewählte Sätze vorgelesen hat und nicht bereit war, mir eine Kopie zu geben, die ich auch für die Schmerztherapeutin bräuchte. Der will sie den Bericht schicken.
    Habe ich kein Recht auf Information, wenn es um mich geht? :mad:
    Es ist soweit klar, dass in dem Bericht alles auf die Psycho-Schiene geschoben und die rheumatologische Diagnose Kollagenose anzweifelt wird. Meine HÄ tut dies ganz offensichtlich nun auch. Jetzt also Druck in Richtung Psychotherapie und die Aussage, dass man mich vor Medikamenten und -nebenwirkungen schützen müsse. Dass die Basis, die ich seit 6 Monaten nehme, nicht wirkt, scheint sie in ihrer Ansicht massiv zu bestärken. Ich habe Angst, dass das für mich das Ende der Behandlung bedeuten kann! :eek: Hoffe sehr, dass die Schmerztherapeutin nicht auch dieser Meínung ist! Mein bisheriger Rheumatologe war ja auch nicht begeistert, dass die Rheumaklinik (endlich) mal was gefunden und eine Behandlung begonnen hat. Von ihm habe ich keine Hilfe zu erwarten. Habe aber demnächst einen Termin bei einem anderen, was mich hoffen lässt, dass es irgentwie weiter geht.
    Dieser Vorfall war nicht der erste, der mich darüber nachdenken lässt, den HA zu wechseln. Muss mich mal umhören. Mir scheint hier ein Vertrauensverhältnis schwer möglich.
    Entschuldigt, aber der Frust musste einfach mal raus, danke fürs "Zuhören"!
    Liebe Grüße von der kleinen Eule
     
  2. hsaytana

    hsaytana Neues Mitglied

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    Hallo Kleine Eule,

    Kopf hoch! Es wird sich eine Lösung finden. Einfach dran bleiben und nicht niederschrecken lassen vom HA!

    Soweit ich weiß hat man ein generelles Recht auf Einsicht in seine Patientenakten, einzige Ausnahme ist bei psychologischen Gutachten, Befunden, bei denen zu erwarten steht, dass der PAtient durch den Befund gefährdet wird. Nur wer will dies entscheiden in Streitfällen? Wie wäre es wenn du um eine Kopie bei dem NEurologen bittest, der hat den BEricht ja geschrieben. Wenn der sich weigert, könnte die Ärztekammer vielleicht weiter helfen.

    Drücke dir die Daumen!

    Alles Liebe Shaytana
     
  3. Frank_Stuttgart

    Frank_Stuttgart Neues Mitglied

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    Es gibt neurologische Kliniken, die machen einen Stempel auf den Arztbrief.
    "Nicht an Dritte oder den Patienten weitergeben"

    Das bedeutet, Du oder ein anderer behandelnder Arzt können/müssen den Bericht direkt bei der Klinik anfordern. Der Hausarzt darf ihn dann nicht weitergeben.

    Ist dies nicht der Fall, dann hast Du das Recht auf eine Kopie. Die Kosten hierfür musst Du bezahlen. ( 50 cent pro Seite alles zusammen inklusive der Kopierarbeit)

    Das ist einerseits eine Einschränkung und andererseits auch ein Schutz. Denn auch eine Kranken- oder Lebensversicherung können somit die Herausgabe des Briefes nicht erzwingen.

    Sollte also diese Einschränkung in Form eines Stempels auf der ersten Seite nicht dort sein, dann wirst Du ihn wie oben beschrieben bekommen können auf eigene Kosten.
     
  4. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    In der Klinik anzufragen wäre ja auch noch ein Gedanke. Hat jemand Erfahrung, ob das funktioniert?
    Erster Schritt wird sein, meine Schmerztherapeutin zu bitten, mir den Bericht zu zeigen. Mit ihr kann man reden und sie ist aufgeschlossen für das Konzept des mündigen Patienten. Leider ist sie zur Zeit nicht da und es wird wohl erst nach Ostern möglich sein.

    Liebe Grüße von der kleinen Eule
     
  5. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo Frank,
    da haben sich unsere Antworten überschnitten. Ich vermute mal, dass da kein Stempel drauf sein wird, wenn sie bereit ist, den Bericht an einen Facharzt zu schicken, oder liege ich da falsch?
     
  6. Frank_Stuttgart

    Frank_Stuttgart Neues Mitglied

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    Da liegst Du richtig.

    Ich würde an Deiner Stelle den Bericht dann von der Schmerztherapeutin als Kopie holen. Wenn der Bericht dorthin geleitet wird, dann trägt er vermutlich keinen solchen Stempel.

    Natürlich hättest Du dann auch ein Recht auf eine Kopie beim Hausarzt. Aber man muss nicht an allen Seiten kämpfen.

    Wenn Du ihn von der Schmerztherapeutin bekommst, dann hole ihn dort.
     
  7. berlinchen

    berlinchen Aktives Mitglied

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    hallo kleine eule,

    ich habe vor jahren in der ausbildung zur arzthelferin gelernt das die patienten akteneinsicht haben,ausser es bezieht sich auf psycholgische einschätzungen des arztest.
    aus eigener erfahrung habe ich bis jetzt alle berichte auch die psychologischen über mich in die hände bekommen auf ganz legaleweise.:rolleyes: :D ..mein hausarzt gibt mir jeden bericht sofort als kopie mit, da ich ihm andere ja auch sofort bringe und er weiß das sie alle in einen ordner bei mir zuhause kommen...wenn ich vom hausart einen befund für einen anderen arzt brauche, bekomme ich das sogar kostenlos kopert. da es dafür sogar extra eine abrechnungsziffer gibt......
    ob im krankenhaus oder sonst wo..ich schaue mir immer meine akten an und öffne jeden brief der befunde enthält...;) geht ja um mich...


    ich würde dem arzt oder einrichtung die den befund erfasst hat ein fax mit der bitte um zusendung des befundes schicken oder halt einen brief..hat bei mir bis jetzt immer geklappt...

    liebe grüße und viel erfolg
    bine
     
  8. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo Sabine,
    bislang hatte ich dieses Problem mit der "Info-Sperre" noch nicht, die Rheumatologen-Berichte habe ich alle in Kopie im Hefter und Kopien für Fachärzte habe ich immer zur Weiterbeförderung mitbekommen.
    Muss ich eigentlich meine Bitte (an die Klinik) um Zusendung von Unterlagen begründen? Wenn ja, wie am sinnvollsten? Schicke ich das zentral an die Klinik oder zu Händen der Stationsärztin, die wahrscheinlich den Bericht geschrieben hat?
    Liebe Grüße von der kleinen Eule
     
  9. berlinchen

    berlinchen Aktives Mitglied

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    hallo kleine eule,

    antwort kommt per pn;)

    lg
    bine