1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Kaum zu glauben?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Yogibaer, 26. August 2013.

  1. Yogibaer

    Yogibaer Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    15. Juni 2010
    Beiträge:
    256
    Zustimmungen:
    0
    Moin, so, nach jahrelanger Odyssee durch die verschiedensten Arztpraxen und endlosen Schmerzen, vor allen Dingen an den diversen Sehnen, Morgensteifigkeit, Bursitiden etc. hat mir gerade eben der Schmerzdoc. mitgeteilt, er ginge von einer infektreaktiven Arthritis aus!
    Dafür spräche die Tatsache, dass ich unter Cortison nahezu beschwerdefrei sei!
    Da alle Blutwerte negativ sind, bis auf HLA B27, der ist positiv, läßt sich natürlich auch diese Diagnose anzweifeln, oder?

    Ich weiß echt nicht, was ich davon halten soll...ich kann mich zwar an einen sehr heftigen Magen/Darm-Infekt mit hohem Fieber vor ca. 3 Jahren erinnern, weiß aber nicht, ob meine Beschwerden unmittelbar danach begonnen haben..ist ja auch schon eine Weile her!
    Hat hier jemand eine solche Diagnose und wie war da der Verlauf?

    Ich soll jetzt weiter Cortison nehmen, allerdings nur noch 2,5 mg täglich und vielleicht nach 6 Wochen noch einmal reduzieren...

    LG
    Bellavistas
     
  2. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2013
    Beiträge:
    688
    Zustimmungen:
    6
    Hi Du,

    wurden bei dir nach Chlamydien oder Yersinien gesucht? Das kann ja durchaus sein. Bei mir war der Yersinientiter deutlich erhöht und mein HA hatte anfangs auch den Verdacht auf eine infektreaktive Arthritis (weil die Infektion laut Labor relativ frisch sein musste). Der Rheumatologe war nicht der gleichen Meinung, da mein Beschwerdebild nicht so recht passte. Er diagnostizierte sehr schnell die PsA.

    Allerdings hab ich mal irgendwo gelesen, dass nach 3 Jahren so eine infektreaktive Arthritis nicht mehr auftritt....aber ich bin ja der Meinung, es gibt nichts, was es nicht gibt.

    Hilft dir das Cortison in der Dosierung? Wäre ja schön, wenn du es irgendwann nicht mehr nehmen muss. Drück dir die Daumen, dass dir endlich adäquat geholfen werden kann. :)
     
  3. Yogibaer

    Yogibaer Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    15. Juni 2010
    Beiträge:
    256
    Zustimmungen:
    0
    Hi, ja, es wurde nach allem gesucht und im Westernblot war der Yersinentiter auch immer "grenzwertig erhöht"! Dem Rheumatologen reichte das nicht aus, dem HA auch nicht. Erst der Schmerzdoc grub das dann noch mal aus und startete einen Versuch mit Cortison. Meine Schmerzen wurden schon nach 1 - 2 Tagen besser und waren nach einer Woche weg. Ich habe anfangs 20, dann 15, dann 10, dann 7, 5 und schließlich 5 mg genommen und bin weitgehendst schmerzfrei geblieben...jetzt soll ich auf 2, 5 mg reduzieren und schauen, ob es ausreicht. Wäre natürlich toll...die ewigen Schmerzmittel, zusammen mit dem Magenschutz sind ja nun auch nicht ohne.

    Meine Probleme haben so ziemlich unmittelbar nach diesem Infekt angefangen und der HA vermutete Borreliose und verordnete eine Antibose über 6 Wochen, was leider nicht geholfen hat...

    LG
    Bellavistas