Hallo gellini,
ich heiße Dich hier erst ein Mal willkommen.
Meine ständigen Begleiter heißen zur Zeit Polyarthrose und Fibromyalgie und eine Erkrankung, deren Namen ich noch nicht kenne
Bei der Fibromyalgie ist es so, dass ein ganzer Stab von Ärzten und Therapeuten sich mit Dir beschäftigen kann..., da bei ihr kaum bis nur ganz wenige Medikamente helfen. Unter anderem benötigst Du auch einen Schmerztherapeuten, um mit Dir die Medikamentation abzustimmen. Der Rheumadoc oder auch Hausarzt müssten Dir u. a. Krankengymnastik verschreiben, manchmal noch zusätzlich Massagen usw.
Sie verträgt - genausowenig wie die anderen Erkrankungen - keinen Stress, manche reagieren auch aufs Wetter (ich mag zum Beispiel keine feuchte Kälte, ich mag aber aus eher kreislauftechn Gründen keine Hitze, obwohl es der Fibro dabei super geht

) Du musst für Dich die besten Therapie, auch in Sachen Entspannung, herausfinden. Thai Chi bzw. Qi Gong sollen dabei sehr gut helfen, oder in über 30° warmen Wasser eine Gymnastik machen. Ein gutes Buch lesen und dabei entspannen oder gute Musik hören gehören genauso dazu. Vielleicht helfen Dir auch Spaziergänge. Diese Entspannungspunkte musst Du mit in Deinen Alltag mit einbauen... ich schaffe es auch nicht immer, habe einen Fulltime-Job mit Kindern (5 Jahre und 18 Monate)
Obwohl es sehr schwierig ist, musst Du sehr viel Geduld und Kraft aufbringen - leider, weil sie unser ganzes Leben da sein wird.
Mit der Arthrose kann man auch zu einem rheumat. Orthopäden gehen oder auch beim intern. Rheumatologen bleiben. Ich habe beide. Dadurch kann man die Rezepte ein wenig verteilen. Gerade bei der Arthrose könne die Medis noch gut anschlagen. Viele von uns haben netterweise mehrere Rheuma-Erkrankungen.
Links in der hellblau-unterlegten Leiste unter dem Thema Selbsthilfe ist eine Liste mit empfehlenswerten Rheumatologen. Vielleicht ist ja da einer mit dabei.
Viele Grüße
Colana