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Kann sich die Rheumaart ändern ?

Dieses Thema im Forum "Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Michele., 15. November 2014.

  1. Michele.

    Michele. Registrierter Benutzer

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    Hallo ich bin 17 fast 18 Jahre alt und habe seit meinem 18 Lebensjahr Rheuma. Ich hatte ganz am Anfang ziemlich hohe Entzündungswerte und immer schwellungen in den Füßen und Knien. Jetzt seit ca 2-3 Jahren hatte ich ab und zu mal Schwellungen aber im Blut sieht man den Rheumafaktor oder die Entzündungswerte nicht mehr. Seit Sommer 2013 fing es wieder an schlimmer zu werden aber eigentlich nur von den schmerzen her und es kamen neue Gelenke dazu mit denen ich nicht unbedingt probleme hatte. Die Hände kamen dazu und auch die Fußzehen. Jetzt ganz neu seit Ende Sommer 2014 habe ich auch schmerzen so rund herum der Rippen. Manschmaltut sogar die naht der Kleidung weh oder ich kann nicht sitzen weil ich so schmerzen hatte musste ich sogar Klassenarbeiten in der Schule abbrechen. Der Hausearzt meinte ( weil ich im März dieses Jahr in einer Rheumaklinik war) es wurde anscheinend das schmerzsyndrom festgestellt dass die schmerzen in den Rippen keine richtigen schmeren wären. Neu dazu kam auch diesen Sommer das Reynaud-Syndrom dass wenn ich friere meine Fußzehen kalt werden. Bei meiner Krankengymnastik die Frau hat gemein es würde sich ziemlich nach weichteilrheuma anhören obwohl eigentlich nur die Gelenke betroffen sind/waren. Was denkt ihr darübe? Bin irgendwie irritert...
     
  2. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Michele!
    Da scheint sich irgendwo ein Fehlerchen eingeschlichen zu haben. :confused:

    Ich weiß nicht, ob ich deine Frage richtig beantworten kann.
    Aber ich weiß, dass man manchmal Beschwerden hat und ein Rheumafaktor findet, obwohl es kein Rheuma ist. Einer Freundin ging es mal so, sie hatte was anderes, wodurch sich im Blut ein RF bildete, aber es war kein Rheuma, sie war irgendwann wieder völlig beschwerdefrei.
    Welche Rheumaform wurde anfangs festgestellt? Und wer hat die Diagnose gestellt? Was war damals untersucht worden? Wie wurdest du behandelt?
    Was genau steht in deinem Klinikbefund? Hast du eine Kopie? Welche Behandlung wurde eingeleitet?
    Wer hat das Raynaud-Syndrom festgestellt und wie wird es behandelt?

    Du siehst, ich bin auch irritiert, kann dir auf deine Erklärungen hin auch nicht mehr sagen. Kannst du meine Fragen beantworten?
     
  3. Michele.

    Michele. Registrierter Benutzer

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    Ja das war ein Fehler. Ich meinte seit dem 8 Lebensjahr. Bei mir wusste man damals über ein Jahr nicht was ich hatte nach 3 aufenthalten in jeweils verschiedenen Kliniken wurde Rheuma diagnostiziert. Aber meine Eltern haben sich das noch in einer weitern Klinik bestätigen lassen. Laut den Arztbriefen wurde eine systhemische Form (M08.20) so steht es auf dem Zettel diagnostiziert. Dies wurde anhand von 2 Knochenmarkpunktionen festgestellt. Alle anzeichen im nachhinein haben stark auf Rheuma gezeigt. Auch sind meine Leber und Milz Werte sehr hoch. Laut der Rheumaklinik in der ich im März war muss jetzt regelmäßig eine kapillarmikroskopie gemacht werden weil meine Blutkörperchen nicht so ganz aussehen wie sie aussehen sollten. Näheres wurde mir dazu nicht gesagt. Das Rheuma war ziemlich lange sehr schlimm und dann ist es weniger geworden war aber noch da. Ich hatte nicht mehr so häufig die entzündungen und schwellungen. Allerdings sind die schmerzen und die starke Müdigkeit geblieben. Ab und zu sind die Füße geschwollen, knien kann ich gar nicht weil das alles so steif ist. Schreiben in der Schule ist auch schwer da ich oft den Stift kaum halten kann. Nach der Diagnose war ich mehrmals in der Rheumaklinik in Garmisch, Habe Krankengymnastik, Wassergymnastik, Ergotherapie, Kältebehandlungen (kühlen), habe MTX und ibubropfen genommen,... Das Reynaud-Syndrom ist jetzt neu im Sommer dazu gekommen. Sobald ich anfange zu frieren werden meine Fußzehen taub und ganz blass. Die Ärzte haben gesagt dies muss zunächst nicht behandelt werden sondern erstmal beobachtet werden. Die schmerzen und steifigkeit an den Füßen ist wie seit anfang an da. Das rechte Knie ist ab und zu geschwollen und ganz neu sind jetzt schmerzen an der Rippen und das mir manschmal einfach der Arm weh tut z.b also die Muskelatur und das ist neu
     
  4. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Da wird natürlich vieles klarer! Dann hast du ja schon eine schweren Leidensweg hinter dir.
    Ich hoffe, dass man dir gut helfen kann.
     
  5. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Michele,

    zu Deiner Frage: ja, man kann von einer Rheumaform zu anderen "wandern", aber es muß auch nicht alles vom Rheuma kommen.
    Ich denke Du solltest Deinen Hausarzt nochmal richtig "quälen":D:D d.h. nicht hier eine Antwort suchen, sondern bei ihm.
    Was Du uns schreibst, muß Du dem Hausarzt ganz klar sagen: ich habe Schmerzen und ich möchte, dass das kontrolliert wird!!!

    Nur Mut. Ach ja, und wenns geht, nimm jemanden mit. Als Zeugen, und weil man irgendwie Rückendeckung hat.
    Das hat nix mit dem Alter zu tun, Du bist alt genug!!!, sondern einfach eine psychologische Hilfe für jedermann.

    Ich drück Dir die Daumen, und lass uns doch wissen, wie es weiter geht!
    Kati
     
  6. Marly

    Marly Bekanntes Mitglied

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    Hallo Michele,

    ich kann dir Katis Rat auch nur ans Herz legen. Geh zum Hausarzt und nimm jemanden mit. Meine Tochter, auch 18 und Rheumatikerin, weiß oft die Hälfte nicht mehr, wenn sie beim Rheumaarzt war. Darum nimmt sie neuerdings immer jemanden mit. Sie ist beim Arzt oft so aufgeregt und von den vielen Fragen überfordert, dass sie dann einiges nicht so ganz mitbekommt.
    Außerdem geht es mir manchmal auch so, dass ich zu Hause nicht mehr alles weiß und das ärgert mich dann.

    Nur Mut und alles Gute für die Zukunft.