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Kann mir jemand helfen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Lisa83, 21. Januar 2007.

  1. Lisa83

    Lisa83 Neues Mitglied

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    21. Januar 2007
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    Hallo!

    Ich habe mich heute angemeldet da ich einfach nicht mehr weiter weiss..
    Ich hoffe ihr könnt mir helfen! Ich bin 23/w und habe seit Nov 2005 starke Schmerzen im Rücken und in der rechten Leiste. Ich habe aber auch noch andere Anzeichen von der Unterart Fibromyalgie:
    Durchfall oder Verstopfung, Kloss im Hals, Müdigkeit, Schlafstörungen, Übelkeit und Schwindel, Berührungsempfindlichkeit, Konzentrationsschwäche, Wadenkrämpfe nachts, rasche Erschöpfung, Migräne, kalte Hände und Füsse, Kaltschweissausbrüche, manchmal Fieber, Sodbrennen und Blähungen, oft eigeschlafene Hände und Füsse.
    Ich war schon bei x Ärtzen und keiner kann mir helfen. Ich weiss nur dass ich eine Bandscheibenvorwölbung habe und dass sich meine Wirbel immer wieder verdrehen aber mir wird immer gesagt dass davon keine so starken Schmerzen kommen können. War auch schon bei Krankengymnastik, Massagen, bei Heilpraktikern und auf Kur und in Schmerztherapie aber alles hilft nichts und meine Schmerztabletten mittlerweile auch nicht mehr. Wegen meiner Leiste werde ich jetzt am Donnerstag operiert mit dem verdacht auf eine "weiche Leiste". Der Doc meinte: Na das fühlt sich komisch an da schneiden wir mal auf und schauen rein. Ich habe mega Angst vor einer OP weil diese Aussage auch meiner Meinung nach kein Grund ist jemanden aufzuschneiden.... Mein Hausarzt meinte es könnte eine Fibromyalgie sein. Nach der OP möchte ich auf jeden Fall zu einem Rheumatologen (der einzige Doc der mir in meiner Sammlung noch fehlt).
    Hatte auch schon ewig viele Röntgenaufnahmen, CTs und Blutuntersuchungen. Meine Mutter hat auch Rheuma und in ihrem Blut war auch kein Nachweis dafür aber das interessiert die Ärtze nicht. Ich weiss nicht was ich noch tun soll. Bin echt am Ende. Es war auch schon der Verdacht dass ich was mit den Nieren habe wegen Blut im Urin und weil meine Rückenschmerzen im Bereich der Nieren sind. Aber die Nierenspiegelung (tat sehr sehr weh) ergab nichts.
    Bitte helft mir und sagt mir was ich noch tun soll. Die OP werde ich wahrscheinlich über mich ergehen lassen müssen... Aber dann kann ich wenigstens sagen dass ich operiert worden bin und es trotzdem nichts gebracht hat.

    Danke für eure Hilfe ich bin sehr verzweifelt. [​IMG]

    Gruß, Lisa
     
  2. pumuckl

    pumuckl (Sym)Badisches Mädel

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    Hallo Lisa,

    herzlich willkommen bei rheuma-online.

    Ich kann dich gut verstehen wie du dich fühlst. Wenn Ärzte sagen, dir kann eigentlich nichts wehtun bzw. die BS-Vorwölbung kann keine solchen Schmerzen verursachen. Aber nur du weißt, wie stark die Schmerzen sind, nicht der Arzt. Lass dir nichts einreden und vor allem, lass dich nicht operieren, ohne Grund und ohne Diagnose.

    Bestehe darauf, dass du zum Rheumatologen überwiesen wirst. Hoffentlich kommst du zu einem gründlichen, vor allem einer, der dich ernst nimmt.

    Eine OP, nur mal zum reinschauen, was soll denn das???

    Mache gleich morgen einen Termin bei einem Rheumatologen, denn du musst mit Wartezeiten rechnen. Oft sind es einige Monate.

    Ich wünsche dir alles Gute!
    pumuckl
     
  3. Lisa83

    Lisa83 Neues Mitglied

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    Hallo!

    Danke für deine schnelle Antwort. Ich werde morgen gleich einen Termin machen. Ich habe aber sehr große Angst dass da wieder nichts rauskommt und ich wieder dumm hingestellt werde. Ich weiss einfach nicht mehr weiter.
    Bin für weitere Hilfe von euch sehr dankbar und vielleicht kann mir ja jemand von euch sagen ob er eine Vermutung hat und mir weiterhelfen kann.

    Liebe Grüße, Lisa
     
  4. berlinchen

    berlinchen Aktives Mitglied

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    hallo lisa,

    auch ich würde mich nicht aufgrund der worte: das fühlt sich komisch an operieren lassen....es sollte schon ein guter und nachvollziehbarer grund vorliegen und für mich persönlich ein 2.arzt dem ich vertrauen kann der gleichen meinung sein.
    viele symptome die du beschreibst kenne ich auch sehr gut! :( kurz zu mir:bin 28 jahre und habe meine rheumatische erkrankung bzw den dauerhaften ausbruch vor 7 jahren angelacht..... ich habe lange nach einer diagnose gesucht (4 jahre), bei mind 30 ärzten innerhalb kürzester zeit...ich habe jetzt eine diagnose, die ich sogar beweisen kann...trotzdem kommt es immer mal wieder vor,das mich ein arzt nicht ernst nimmt bzw diese diagnose anzweifelt..solle er doch, ärgert und verletzt mich kurze zeit und dieser arzt sieht mich auf keinen fall mehr und wenn es drauf ankommt und sich lohnt oder es sein muß, kämpfe ich auch solange bis mich ernst nimmt!!!
    habe einen dicken ordner wovoen ein teil trotz eindeutiger befunde mir eine reine psychische erkrankung bescheinigt...damit kann ich inzwischen leben....früher hat mich das sehr getroffen und gekränkt....

    der ratschlag von pumuckl mit dem rheumatologen kann ich nur auch empfehlen, evtl. ist nicht der 1.rheumatolge genau der arzt der dir nicht weiterhelfen kann!!! lasse nicht locker und lasse dich keinenfalls auf die reine psychoschiene schieben!! das ein patient der dauernd schmerzen hat, nie ernstgenommen wird und dazu noch chronisch krank ist, irgendwann psychiche probleme bekommen kann ist klar und ganz normal....das ist auch bei mir der fall!!! nur ist der unterschied, das es bei mir zuerst körperliche beschwerden und ursachen vorhanden waren und dann und dadruch die psychischen probleme augetaucht sind ;);) klar ist es einfacher für jeden arzt das auf die psyche zu schieben...also nicht abwimmel lassen;) und keine sorge es gibt auch tolle und gute ärzte, die auch du finden wirst!
    nimm zu deinem termin auf jedenfall alle befunde, laborwerte, röngtenbilder und ähnliches mit...solltest du noch keine haben, kannst du dir die bei deinen alten ärzten holen. diese dinge müssen dir ausgefertigt werden, kopien die für einen anderen arzt sind, müssen dir sogar kostenfrei ausgehändigt werden! bzw streite ich nicht lange rum und bezahle für meine befunde und labaorwerte die 15 cent und gut ist es;) röngtenbilder müssen dir auch leihweise ausgehändigt werden und viele praxen sind froh,wenn sie diese nicht in der praxis selber aufbewahren müssen!

    zu den blutwerten: habe ich massive entzündungszeichen nachweisbar im blut interessiert es wenn der arzt nicht will diesen auch nicht..;) also nützt das und veränderungen im röngtenbild wenn der arzt nicht möchte leider auch sehr wenig..und wenn ein arzt der meinung ist das es kein rheuma ist aufgrund der fehlenden werte, ist er für mich persönlich eh der falsche arzt und dieser sieht mich nie wiederohne bestimmte werte nich
    nicht erschrecken, viel ärzt und gerade rheumatologen haben leider sehr und viel zu lange wartezeiten! in berlin meist 6- 18 monate :(. im akutfall bzw. solltest du nicht solange warten!!! du kannst dich auch von deinem hausarzt in eine klinik, die eine rheumatolgische station hat, einweisen lassen. hat den vorteil: es werden innerhalb von 2-3 wochen alle untersuchungen erledigt, für die man draussen oft wochenlang wartet und viele praxen aufsuchen muß:(

    ich wünsche dir viel erfolg und gute besserung und lg
    bine
     
  5. Eisbär

    Eisbär Neues Mitglied

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    Hallo Lisa83

    Was machen den deine Schildrüsenwerte ??? Spreche doch mal deinen Hausarzt darauf an manche sachen kommen mir sehr bekannt vor und bei mir hat es fast ein Jahr gedauert bis jemand auf die Schildrüse gekommen ist .

    grüßli Eisbär
     
  6. asia

    asia Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich kann mich auch dem Eisbär anschliessen, viele von Deinen Beschwerdenangaben kenne ich auch sehr gut. Nach einiger Zeit wurde bei mir eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse festgestellt.
    Die Schmerzen allerdings könnten rheumatologischen Ursprugs sein, auch so wie bei mir:rolleyes: (noch keine sichere Diagnose allerdings). Ich würde auf jeden Fall einen Termin beim Rheumatologen machen.
    Alles Gute
    Asia
     
  7. Lisa83

    Lisa83 Neues Mitglied

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    Hallo!

    Vielen Dank für die lieben Worte und die Ratschläge. Ich habe grade einen Termin bei einem Rheumatologen gemacht (am 26.02). Früher ging es nicht aber das ist ok ob jetzt noch einen Monat hin oder her. Meine Schilddrüse ist meines Wissens nach noch nicht untersucht worden aber ich bin mir nicht mehr so sicher. Kann ich ja bei meinem Hausarzt mal ansprechen.

    Nochmal vielen Dank für eure Hilfe!

    Gruß, Lisa
     
  8. Tortola

    Tortola Aktives Mitglied

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    Tortola

    Hallo Lisa 83!

    Ich habe Psoriasis-Arthritis und auch seit Monaten starke Schmerzen in der linken Leiste bzw. Oberschenkel. Komischerweise meistens im Liegen. Ich kann abends im Bett nicht lesen, weil die Schmerzen zu stark sind. Mein Rheumatologe sagt, es wäre der Sehnenansatz zwischen Oberschenkel und Hüfte, das wäre "normal" bei meiner Rheumaerkrankung. Ich habe von ihm ein "Tens-Gerät" bekommen (Elektrostimulation) und probiere das jetzt mal aus.
    Ich würde mich an Deiner Stelle (noch) nicht operieren lassen!

    Viele Grüße von Tortola:)
     
  9. Elfe11

    Elfe11 Neues Mitglied

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    hallo Lisa,

    da möchte ich mich Eisbär anschließen--solltest mal deine Schilddrüse mit im Auge behalten-und dazu einen guten Endo aufsuchen.

    ich habe auch Rheuma --eine nicht mehr funktionierende SD-Migräne(welche seit guter Medi Einstellung der SD fast verschwunden ist.

    LG Elfe
     
  10. towanda

    towanda Neues Mitglied

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    hallo Lisa,

    ich habe MB und sekundäre fibro. ich habe auch immer mal wieder schmerzen in den leisten ohne genau sagen zu können, ob es vom bechterew oder von der fibro kommt.
    du schreibst von den folgenden symptomen:
    Durchfall oder Verstopfung, Kloss im Hals, Müdigkeit, Schlafstörungen, Übelkeit und Schwindel, Berührungsempfindlichkeit, Konzentrationsschwäche, Wadenkrämpfe nachts, rasche Erschöpfung, Migräne, kalte Hände und Füsse, Kaltschweissausbrüche, manchmal Fieber, Sodbrennen und Blähungen, oft eigeschlafene Hände und Füsse.
    die sprechen eher für fibro oder auch für eine schilddrüsenerkrankung oder auch eine psychische erkrankung oder z.b. auch eine nahrungsmittelunverträglichkeit wie zöliaki, glutenunverträglichkeit. fibro ist nur eine ausschlussdiagnose, deshalb kann ich mich den anderen nur anschließen und würde das schilddrüsenmäßig und rheumatologisch nochmal abklären lassen.
    wichtig wäre es, einen arzt auf deiner seite zu haben, die fachärzte machen meistens nur diagnostik und lassen dich dann alleine mit deinen beschwerden.
    wie kommst du denn mit deinem hausarzt klar?
    gib' nicht auf, 1,5 jahre ist zwar schon eine lange zeit mit diesen schmerzen und beschwerden, aber es ist oft nicht leicht eine eindeutige diagnose zu finden. wichtig wäre aber eine vernünftige schmerztherapie, was hast du schon ausprobiert? auch daran kann man eventuell sehen, ob es sich um eine entzündliche erkrankung handelt oder nicht. was für eine rheumaart hat deine mutter?
    sehr hilfreich könnte auch in deiner jetzigen situation psychotherapeutische unterstützung sein, das hat mir oft in schwierigen zeiten gut geholfen.
    alles liebe für dich
    Towanda;)