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Kann grüner Star durchs Rheuma kommen oder von den Medis?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Catzilla, 22. Februar 2006.

  1. Catzilla

    Catzilla HundKatzMaus

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    Mal ne Frage an euch als erfahrene Rheumatiker.

    Bei mir steht ja seit neustem (seit November 2005) die Diagnose grüner Star, die mich völlig geplettet hat-hab ja noch nicht genug :D !

    Nur kann mir keiner sagen woher es kommt, weder der Augenarzt-noch der Rheumadoc. Auch weiß ich nicht viel über die Krankheit, was passieren kann usw. Nehme täglich 2 mal Tropfen, det wars. Könnte zwar googlen, aber ehrlich gesagt hab ich Angst vor dem was ich da lesen könnte. Ich will nicht auch noch mein Augenlicht verlieren.

    Meine Frage-kann es von Quensyl kommen oder den andern Medis wie MTX (hab ich abgesetzt wegen schlimmen Nebenwirkungen)? Augenarzt meinete Qunesyl verursacht Schäden and er Hornhaut aber keinen grünen Star.

    Meine Diagnosen sind: Crest, CP, Fibro, Migräne, grüner Star, diverse operierte Bandscheibenvorfälle, Gonoarthrose in beiden Knieen und rechter Schulter, Migräne.


    Meine Medis: Quensyl 1-0-1, Rantudil retard 1-1-1, Prednisolon 10 mg, Temgesic forte sl 0,4 mg 1-1-1-1, Amitryptilin 25 mg retard 0-0-1, Fosamax 1 mal die Woche, Nexium 40 mg 1/2-0-1/2, Ossofortin forte 1-0-1, Naramic (bei Bedarf).


    Wäre dankbar für Tipps, Kommentare und Anregungen.


    Liebe Grüße,



    Nikki
     
  2. Katrin75

    Katrin75 Neues Mitglied

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    Hallo catzilla

    grüner Star/Glaukom ist eine Augendruckerhöhung die dadurch kommt, dass das Kammerwasser nicht richtig oder überhaupt nich abfließen kann.
    Man kann das mitlerweile durch ne ganz leichte OP bei der per Laser ein Loch gemacht wird beheben.
    Meine Mutter hat diesen Eingriff machen lassen, und braucht seither nicht mehr zu tropfen. Wird auch von der KK bezahlt, soweit ich weiß.

    Ob das Glaukom durch die Medis verursacht sein kann, weiß ich nicht.
    Was ich weiß, ist das grauer Star/Katarakt zb durch Korti kommen KANN.

    Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.
     
  3. kukana

    kukana Moderatorin

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    hi nikki,

    quensyl kann die hornhaut schädigen mit trübungen. cortison über längere zeit genommen kann als nebenwirkung einen grünen star hervorrufen, aber auch einen grauen star ( trübung der linse). desweiteren gibt es rheumabedingt entzündungen die möglich sind, von uveitis über iritis bis episkleritis. auch hier kann es durch erhöhten augeninnedruck dann zu einem grünen star kommen.

    gruss kuki
     
  4. KerstinB.

    KerstinB. Mitglied

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    Hallo Nikki!
    Also ich war vor zwei Wochen bei meiner Augenärztin und dort hat sie erwähnt, dass man aufgrund der Medis wohl auch den Grünen Star bekommen kann. Sie meinte, dass man es kann vom corti bekommen könnte. Sie hat auch nochwas vom grauen Star erzählt, der auch von den Medis kommen kann.
     
  5. Catzilla

    Catzilla HundKatzMaus

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    danke

    für euere Antworten-wow-das war ja super schnell- auf euch ist immer Verlaß-vielen lieben Dank dafür.

    Also ehrlich gesagt hab ich ein bissle Schiß, daß es noch schlimmer wird, und ich weiß auch nicht ob mann was dagegen tun kann. OP??? :eek: nee bitte net schon wieder!!!

    Kann man den Star aufhalten, vielleicht durch liebevolles Füttern? :D :D :D

    Also der Augenarzt schien mir leicht überfordert, wo ich ihn mit Fragen überhäuft habe, hoffe, daß der neue besser ist und der mir sagen kann woher es kommt und was ich tun kann. Habe höllische Angst mein Augenlicht zu verlieren, weil der Doc auch gesagt hat-dagegen kann man niks tun außer Tropfen nehmen und hoffen, daß es nicht schlimmer wird.

    Ratlose Nikki
     
  6. ClaudiaC

    ClaudiaC Neues Mitglied

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    Hallo Nikki,

    hier mal eine Kurzzusammenfassung:

    Unter Glaukom werden Augenerkrankungen zusammengefasst, die in der Regel durch einen erhöhten Augeninnendruck den Sehnerv schädigen und bei unzureichender Therapie zu Gesichtsfeldausfällen und Erblindung führen können. Insgesamt leidet etwa 1% der Bevölkerung daran, wobei das Risiko im höheren Lebensalter deutlich ansteigt. Gefährlich ist vor allem, dass es sich zunächst schleichend und unbemerkt entwickelt. Ab dem 40. Lebensjahr wird eine regelmäßige Glaukom-Früherkennung empfohlen.
    Am häufigsten ist das primäre Offenwinkelglaukom, das lange Zeit keine Beschwerden macht, früh genug erkannt aber sehr gut mit Augentropfen behandelt werden kann. Weitere Formen sind das akute Glaukom, das einen augenärztlichen Notfall darstellt und sehr rasch zu Erblindung führen kann, sowie das angeborene Glaukom und das sekundäre Glaukom als Folge einer anderen Augenerkrankung. Sind Augentropfen nicht ausreichend, so erfolgt die Behandlung mit dem Laser oder durch eine Operation.


    Also, solange sich das Gesichtsfeld nicht verändert, reichen die Tropfen zur Behandlung aus.

    Da bei mir letztes Jahr auch mal der Vedacht bestand, wurde ich zu einer speziellen Augenuntersuchung geschickt. Dort wurde dann per Computer das ganze Auge dreidimensional untersucht. Die Untersuchung ist wesentlich genauer, als das, was der Augenarzt üblicherweise macht. Bei mir war dann zum Glück alles ok.

    Wegen des Quensyl muß ich vierteljährlich zur Kontrolle. Habe aber einen ausgesprochen guten und sehr gründlichen Augenarzt, der auch immer sehr ausführlich erklärt.

    Auf jeden Fall im "Auge" behalten und regelmässig kontrollieren lassen.

    Gruß Claudia
     
  7. Catzilla

    Catzilla HundKatzMaus

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    Hallo Claudia

    danke für deine Info's.

    Also bei mir hat es angefangen mit sehr starken Schmerzen an den Augen gefolgt von schlimmen Kopfschmerzen. Darauf hin bin ich zum Augendoc. Der hat dann einen erhöhten Druck festgestellt und den grünen Star diagnostiziert. Seitdem nehme ich Tropfen. Die Kopfschmerzne die ich dadurch hatte sind besser gworden am Anfang. Nun hab ich aber weider seit Wochen starke Augensschmerzen sowie heftige Kopfschmerzen trotz Tropfen. Und das hat niks mit meinen Migränen zu tun. Suche grad nen neuen Arzt, da ich ja umgezogen bin und hoffe, daß der besser ist und mich informiert. Mir wurde gesagt der grüne Star ist inoperabel und da könnt man niks machen

    Naja-schaun mer mal, liebe Grüße,




    Nikki
     
  8. ClaudiaC

    ClaudiaC Neues Mitglied

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    Hallo Nikki,

    zu hoher Augendruck heißt aber nicht unbedingt gleich grüner Star. Bei mir schwankt der Augendruck auch immer mal wieder, hatte auch schon Tropfen dagegen, da zu hoch, habe aber keinen grünen Star.

    Lass das noch einmal von einem anderen Arzt untersuchen.

    Gruß Claudia
     
  9. Catzilla

    Catzilla HundKatzMaus

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    Hi Claudia

    ich habe nicht nur erhöhten Augendruck, sondern auch extreme Kopfschmerzen und ein stark eingeschränktes Gesichtsfeld. Wurde schon mehrfach gemeßen, und es hat stark nachgelaßen. Außerdem hat meine Sehstärke stark abgenommen und ist auch durch einen neue Brille nicht korrigierbar. Außerdem habe ich täglich starke Augenschmerzen die nicht verschwinden. Leide seit meinem 7. Lebensjahr an starker Kurzsichtigkeit.

    Aber ich warte mal auf das Urteil von dem neuen Arzt.


    Danke für eure Antworten, schönen Tag noch,



    Nikki
     
  10. engel

    engel Petra aus Gelsenkirchen

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    grüner star

    Hallo
    grüners star ist vereblich
    ich habe ihn vererbt bekommen
    meine Mutter hat ihn mien Vater hat ihn und meine Oma hatte ihn

    engel
     
  11. Catzilla

    Catzilla HundKatzMaus

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    Hallo engel

    bei mir in der Familie hat Niemand grünen Star, das fällt also weg. Danke für den Tipp.


    Wie geht es dir denn so?


    Liebe Grüße,


    Nikki
     
  12. Lela

    Lela Neues Mitglied

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    hallo nikki,

    ich hatte eine lederhautentzündung im auge. und mein augeninnendruck stieg unter den monatelangen gaben von kortison-augentropfen auch an. der höchste wert war 19, ab 20 oder so ist es dann grenzwertig. man sagte mir auch immer wieder, dass ich durch das kortison erhöhten augeninnendruck/grünen star bekommen könnte.

    nach absetzen des kortisons war der augeninnendruck wieder unten. auch neulich wieder bei 16 und das ist ein guter wert.

    eventuell ist es also das kortison, wie hier ja auch einige schon angedeutet haben. aber ich nehme an das kortison wirst du brauchen, hm?

    vielleicht weiß ja der neue augendoc mehr, wenn nicht... es gibt ja auch augenkliniken, die sich spezialisieren. ich war im uveitiszentrum, wo sich zeitgleich augenarzt und rheumatologe mit mir beraten haben. oder du findest jemand der sich speziell mit grünem star auskennt?

    ich wünsche dir viel erfolg,

    LG Lela
     
    #12 22. Februar 2006
    Zuletzt bearbeitet: 22. Februar 2006
  13. kukana

    kukana Moderatorin

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    http://www.rheuma-online.de/chat-archiv/dvmb-2-1.php

    wir haben ja mal einen experten chat gehabt mit frau prof. unsöld, thema augen+bechterew. vielleicht kann sich dein neuer augenarzt ja bei einer frage an sie wenden? sie ist augenärztin und spezialisiert auf rheumatisches auge. wenn du die adresse benötgst, die hab ich letzt in einem anderen posting zum thema augen (episkleritis) erwähnt.

    gruss kuki
     
  14. Iti

    Iti Mitglied

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    Hallo Catzilla

    Leide selber auch unter einem Glaukom.
    Bevor ich mit der Cortisontherapie begonnen habe war mein Augeninnendruck ständig leicht erhöht und eine Monate nach beginn der Therapie ( damals 25 mg Corti) ist der Druck stark in die Höhe geschnellt und hatte auch Schmerzen.
    Daraufhin habe ich Augentropfen bekommen und meine Basitherapie ist umgestellt worden mit dem Ziel das Corti mögl. schnell zu Reduzieren.
    Seitdem ich 5 mg Corti nehme + drucksenkende Augentropfen ist der Druck wieder ok.
    Möchte Dir raten neben dem Augenarzt unbedingt einen internistischen Rheumatologen hinzuzuziehen.

    Wünsche Dir alles Gute und bleib am Ball
    iti
     
  15. Sunflower

    Sunflower Neues Mitglied

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    Ich habe auch ein Kortison-Glaukom. Deswegen hatte ich auch schon oft Augen- und Kopfschmerzen. Ich hatte den Augeninnendruck schon 28. Dank drucksenkender Augentropfen ist er aber jetzt eigentlich nicht mehr so hoch. Nur wenn ich 10 mg und mehr nehme, ist er wieder höher. Meine Sehstärke hat nicht wesentlich abgenommen, soweit ich weiß (Und das, ist vielleicht auch nicht wegen des Glaukoms... bin nämlich ohnehin Brillen-Trägerin...).

    Liebe Grüße!
     
    #15 26. März 2006
    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2007
  16. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Uveitis und rheumatische Erkrankungen

    Hallo zusammen,

    also ich hab mich ein bissel erschrocken , als ich des hier gelesen hab.

    Es ist absolut ungenügend als Rheumatiker erst ab 40 Jahren Vorsorge zum Glaukom zu machen.

    Wer Augenbeteiligung hat, der sollte sich eine auf Rheuma, bzw. MB spezialisierten Augenklinik suchen, die entsprechend ausgerüstet sind.
    Es sind unbedingt regelmäßige Kontrollen erforderlich, auch wenn es akut keine Schwierigkeiten gibt.

    Auch darf man weder den Grauen, noch den Grünen Star mit dem landläufigen "Altersstar" verwechseln.

    Uveitiker haben ein erheblich höheres Komplikationsrisiko.

    Viele Grüße
    Kira
     
  17. sameta

    sameta Das Leben ist schön!!!

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    Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute !

    Liebe Catzilla

    http://www.onmeda.de/krankheiten/gruener_star.html


    schau doch mal diese web site an, die kompetente Informationen über den "grünen Star" beinhaltet.

    Ich habe die sicca Symptomatik und muss seit viele Jahren mehrmals täglich "künstliche Tränen" verwenden. Beim letzten augenärztlichen Untersuch vor ca. einem Monat, hat der Augenarzt einen (zum Glück noch unbedeutenden) Schimmer von "grauem Star" entdeckt. Er erklärte mir, dass dieser wie auch der "grüne Star" durch langfristige Cortisoneinnahmen hervorgerufen werden kann.

    Alles Gute für Dich! Informiere Dich so gut wie möglich, denn das nimmt Dir eine grosse Portion Angst und Unsicherheit.

    Herzlichst ;)

    sameta