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Kann es vererbar sein ?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Season, 26. August 2007.

  1. Season

    Season Neues Mitglied

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    Hallo Ihr lieben,
    ich habe meine Geschichte hier schon zusammen geschrieben http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=28807
    aber jetzt habe ich von meiner Mutter erfahren, da IHRE Oma Rheuma hatte.
    Ist es möglich das es vererbar ist ? Und ist es möglich das es eine oder gar zwei Generationen überspringt. Die Mutter meiner Mutter ist sehr früh gestorben, da war meine Mutter 14, sie weiß von keinen rheumatischen Beschwerden, und meine Mutter hat selber keine..ich jedoch schon :confused:

    Was denkt ihr?
     
  2. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Season,

    dieses Thema wurde hier schon öfters diskutiert. Eine Vererbung i.S. z.B. der Rot-Grün-Farbenblindheit oder der juvenilen Makuladegeneration und vergleichbarer Erbkrankheiten gibt es bei der cP wohl nicht. Aber es wird eine Disposition vererbt, d.h. eine Neigung zu dieser Erkrankung. Viele Menschen haben eine solche Dispostion, aber die Erkrankung bricht nicht aus. Oft bricht die Erkrankung nach einer Schwangerschaft oder im Rahmen einer schwierigen Lebensphase aus. Irgendwo haben wir auch eine Umfrage zu diesem Thema, aber da bin ich jetzt zu faul zum suchen. :D

    Liebe Grüße
    Angie
     
  3. Season

    Season Neues Mitglied

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    Oh, das ist interessant..ich suche mal ob ich was find....
    Dachte nicht das es vielleicht mal eine Generation überspringen kann...und das mit der Disposition hab ich noch gar nicht gewußt :eek: wahnsinn, was es alles gibt :confused:
     
  4. sam

    sam Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,l
    ja das mit dieser Vererbung sprich Neigung ist, so weit ich weiß, sogar Wissenschaftlich belegt. Siehe Beispielsweise bei mir:
    die Mutter meines Vaters hatte cP, mein Vater hat Rheuma, meine Schwester hat cP, ich cp + Fibro, meine Tochter Fibro (mom. Stillstand) und meine Mutter hat cP die Finger sind schon ganz verbogen, nur woher sie es hat weiß keiner; laut meiner Oma (mütterlicher Seits) wüßte sie keinen aus der Familie der jemals Gelenkschmerzen hatte.
    Laut Rheumatologen wäre dies der beste Beweiß dafür, das die Wissenschaft wohl Recht hätte.
    Hmm...., oder doch nur Zufall??? Keine Ahnung. Auf der anderen Seite schon Auffällig.

    sam
     
  5. emina

    emina emina

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    ????

    :) Hallo ich habe mich die letzten Jahre..immer wieder gefragt,wie ich an Rheuma gekommen bin...in unserer ganzen Familie...Grosseltern...Urgrosseltern usw.Tante Onkel...keiner!..Laut Familie müsste ich Asthma haben...das hat fast die ganze Sippe meines Vaters und meine 3 Kinder auch...nur Rheuma haben die Ärzte in meinen Schwangerschafften,immer wieder gesagt...neinnnnn...das ist nicht vererbbar...ich hoffe es mal:) Emina!
     
  6. Mupfel

    Mupfel Guest

    Ich bin überzeugt davon

    dass zumindest die Arthrosen vererbbar sind. Wem sollte ich sonst die "Schuld" geben - wehren können sie sich eh nicht mehr, da sie nicht mehr da sind :rolleyes: Im übrigens hat zumindest DAS meine HA immer wieder bestätigt.

    LG Mupfel
     
  7. Treito

    Treito Neues Mitglied

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    Guten Morgen,

    wie sollen Arthrosen denn vererbbar sein? Arthrosen entstehen durch Gelenksverschleiß, also altersbedingte (oder auch verletzungsbedingte) Abnutzung.
    Das einzige, was da vererbbar wäre, wären gewisse Deformalitäten der Gelenke, die den Verschleiß begünstigen, die Arthrose ist nur eine Folge dessen.
    Zum Thema Rheuma und Vererbung wurde ansonsten alles so gesagt, wie ich das auch gehört habe, ob das aber alles so stimmt ist eine andere Frage, sprich bei cP eine vererbbare Neigung und FB wird vererbt.

    In meiner Familie ist übrigens auch kein weiterer Fall bekannt und ich habe cP.

    Gruß,

    Sven
     
  8. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    mmmhhh

    Guten Morgen,

    lieber Treito, ARTHROSEN und RHEUMA haben nur Artverwandtschaft - Arthrose ist kein Gelenk-RHEUMA, sondern eben einfach nur der Verschleiss von Gelenken.

    Rheumatische Erkrankungen sind IMMUNSCHWÄCHEN und sehr wohl genetisch grundiert. Wie auch Krebsarten. Der eine Mensch entwickelt sie, der andere hat Glück.

    Liebe Season,

    meine Oma mütterlicher Seite hatte auch Rheuma + Gicht. So bin ich dran. Es gibt bei uns aber auch ROler, die haben die ganze Familie damit belegt. Eine Immunschwäche, also Autoimmunerkrankungen, sind in der DNA/DNS verankert und wer eben Pech hat, hat es.

    Also, net so viele wirre Gedanken hegen. Ändern kann man es nicht.

    Schöne Zeit,

    Pumpkin
     
  9. kissi

    kissi Neues Mitglied

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    hallo season,
    also bei mir vermutet man auch dass es vererbt ist denn meine oma hat das sjögren syndrom und dann hatte auch noch von meiner Familie meine urgroßtante "Rheuma" und ihr ganzes leben lang beschwerden. aber welches weiß ich leider nicht. Sie ist vor 2 Jahren gestorben.

    @mupfel:
    Wieso denn anderen die Schuld dafür geben? Die konnten ja auch nix dafür und wollten sicher auch nicht krank sein. Ich hab kurz nach meiner Diagnose auch immer überlegt wem ich die Schuld geben kann, doch es ist keiner schuld. und meine Oma freut sich sicher auch nicht wenn ich jetzt jeden tag zu ihr geh und zu ihr sag dass sie schuldig ist.ich glaub da wär sie eher wütend auf mich:rolleyes:
    Aber ich kann trotzdem verstehn was du meinst und find es auch ok das du das für dich so gelöst hast!:)

    lg und biba
    kissi
     
  10. Mupfel

    Mupfel Guest

    @kissi

    <Aber ich kann trotzdem verstehn was du meinst und find es auch ok das du das für dich so gelöst hast!:) >

    LOL - na Gott sei Dank hast du den Witz noch verstanden :)
     
  11. Treito

    Treito Neues Mitglied

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    Hallo Uschi,

    habe ich nicht genau das gesagt? Arthrose=Gelenksverschleiß?
    Und dass Rheuma vererbbar ist, ist bislang noch nicht bewiesen, aber die Indizien sprechen wohl dafür.

    Gruß,

    Sven
     
  12. Inga

    Inga Neues Mitglied

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    Hallo,

    Möchte zum Thema Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, entzündlich- nicht-entzündlich, Erblichkeit noch was beisteuern.:)
    Ich glaube, dies ist ein komplexes Thema und nicht mit pauschalen Aussagen zu beantworten:

    Diverse Autoimmunkrankheiten wie rheumatoide Arthritis, SLE etc. gehören zu den über 400 Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.
    Desweiteren "Nicht- Autoimmunerkrankungen" wie Arthrose, welche nicht nur durch Verschleiß z.B. nach Operationen oder durch Gelenkfehlstellungen hervorgerufen wird.
    Arthrose kann auch erblich bedingt bzw mitbedingt sein, so heutiger Stand der Forschung. Auch wenn Arthrose als bekanntes typisches Übel bei älteren Leuten auftritt, können schon junge Menschen unter Arthrose leiden, ohne daß Fehlstellungen oder Operationen Ursache sind. Bei Heberdenarthrose und Polyarthrose und Arthrose bei aufallend jungen Leuten ist man genetischen Faktoren auf der Spur. (Wens interessiert, hier ein paar Links zum Thema Arthrose und genetische Faktoren, die ich auf die Schnelle zum Thema gefunden habe
    http://www.springerlink.com/content/brxklgnak83l84ak/
    http://www.gesundheit.de/krankheiten/rheuma/arthrose-nicht-heilbar/index.html )

    Ebenfalls manchmal erblich bedingt können stoffwechselbedingte Erkrankungen sein (u.a. die Erbkrankheiten Hämochromatose und Morbus Wilson..) welche zu Gelenkerkrankungen entweder eher degenerativen Typs (Arthrosen bei z.B. Hämochromatose) oder zu entzündlichen Typs ( z.B. "Pseudogicht" bei z.B. Hämochromatose) führen.
    Gicht ist ein bekanntes Beispiel für eine stoffwechselbedingte entzündliche Erkrankung des rheumatischen Formenkreises. Erhöhte Harnsäure kann hierbei entweder ernährungsbedingt sein als auch selten durch erbliche Faktoren bedingt sein.
    Dann gibt es rheumatische Symptome, die durch Erreger hervorgerufen werden wie Borrelien, Yersinien, Chlamydien.
    Und viele weitere Erkrankungen.... wie gesagt, über 400 mit unterschiedlichsten Ursachen, entzündlicher oder nichtentzündlicher Natur, mal genetisch (mit)bedingt, mal nicht.
    Hier bei RO geht es meist um autoimmunbedingte entzündliche Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Auch hier gibt es erbliche Einflüsse.
    Wie sagt der Schwabe: Es isch elles et so oifach ;)

    Liebe Grüße

    Inga
     
    #12 27. August 2007
    Zuletzt bearbeitet: 27. August 2007
  13. Season

    Season Neues Mitglied

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    Lieben Dank für die vielen Antworten...ich hab mir einfach nur nicht vorstellen können das meine Oma und meine Mutter übersprungen wurden, und ausgerechnet ich etwas hab :confused:

    Aber wenn das so möglich ist, dann ist das schon der blanke wahnsinn! Klar, kann ich nichts dran ändern, aber es ist doch auch eine Bestätigung für mich das ich mir das nicht einbilde sondern sogar in der Familie aufgetreten ist, auch wenn es nur die Uroma ist !
     
  14. krümel83

    krümel83 Neues Mitglied

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    hallo isabella:),

    kann dich da gut verstehen...weißt ja schon, dass ich öfter daran gezweifelt habe..und dachte, dass ich mir das alles nur einbilde.da aber meine mutter nun auch diese beschwerden hat und der neurologe ja auch unstimmigkeiten festgestellt hat, ist es für mich ein grund mehr der sache nachzugehen.
    wie monsti schon geschrieben hat, die genetische disposition muss schon vorhanden sein, warum es dann bei einigen ausbricht oder nicht, ist eben wissenschaftlich noch nicht ausreichend erforscht.

    bis bald
     
  15. Season

    Season Neues Mitglied

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    Hallo liebe Nina!
    Das ist es ja, seid dem Gespräch gestern mit meiner Mutter fühl ich mich irgendwie besser, und ärger mich das ich ihr nicht schon viel früher von meinen Beschwerden erzählt habe...ich hab einfach das Gefühl das da doch jetzt was sein MUß, ohne das ich selber denke ich hätte einen an der Manschette :D

    Jetzt bin ich natürlich gespannt, was mein Rheumatologe sagen wird :cool:
     
  16. krümel83

    krümel83 Neues Mitglied

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    jupp, genau das meine ich...ich wusste halt von meiner lieben ma:), dass sie so ein komisches gefühl in den beinen hat, der neurologe hat dann eben eine nervenschädigung festgestellt.mrt und so waren aber ok:)..gut dh natürlich nicht, dass es sich dabei um eine kollegnose o.ä. handeln muss. aber am we hab ich dann nochmal mit meiner mama geschnackt und da meinte sie, dass sie krasse schmerzen in der lws und in den beinen hat, ausserdem hat sie auch ab und zu taubheitsgefühle etc...das sind eben genau die beschwerden, die ich auch habe:rolleyes:also, ich finde es liegt zumindest nahe, dass wir evtl an einer ähnliche krankheit (gibt ja schließlich mehrere kollagenosen) leiden:confused:

    mal sehen, was die blutwerte sagen.

    ich wünsche dir noch einen schönen tag:):D