Psyche - Macht der Gedanken Einfluss der Psyche auf das Immunsystem
(...) Reales Beispiel dafür ist Lance Amstrong: Seine Diagnose war niederschmetternd: Hodenkrebs mit Metastasen in Lunge und Hirn!!! Ärzte räumten dem 25-jährigen Amerikaner eine Überlebenschance von drei Prozent ein! Doch er nahm den Kampf auf, unterzog sich den stärksten Chemotherapien. Sie zerstörten seinen Körper, aber auch den Krebs. Das Wunder geschah: Er wurde nicht nur gesund, er gewann später 7 Mal in Folge (das letzte Mal 2005) sogar das schwerste Radrennen der Welt, die Tour de France.
Sein Geheimnis: „Meine Wiedergeburt ist das Ergebnis unbändigen Lebenswillen. Der Krebs hat Energien in mir geweckt, die ich nicht in mir vermutete“.
Genau diese positive Einstellung hat ihn gerettet. Für die US-Forscherin Margaret Kemeny ist Amstrong kein Einzelfall. Schon lange untersucht sie die unglaubliche Macht des Gehirns. Und sie weiß heute: Optimisten leben nicht nur länger, sie haben auch die Kraft, die schwierigsten Lebenssituationen und sogar Krankheiten zu bewältigen. Denn: „Es ist allein die Macht des Gehirns, die unseren Körper heilt“, sagt Kemeny. Diese spannende Entdeckung verdanken wir einem relativ neuen Forschungszweig – der Psychoneuroimmunologie. Wissenschaftler stellten fest: Unser Gehirn ist in der Lage, Stoffe zu produzieren, die sonst nur in hochpotenten Medikamenten vorkommen!
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Bin bei meiner Recherche noch auf zwei Artikel gestoßen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Es bestätigt wieder die Macht der Gedanken.
Wie das Gehirn Rheuma auslöst Wie gut Gehirn und Immunsystem kooperieren, zeigt eine Untersuchung des Center for Neuroscience (Colorado). Dringt ein Virus in den Körper ein, signalisieren so genannte Cytokine (Moleküle) dem Gehirn: Gefahr im Verzug. Der Hypothalamus löst dann Symptome wie Entzündungen und Fieber aus. Jetzt hat man entdeckt: Negative Gefühle und Stress können direkt die Produktion von Cytokinen stimulieren. Und dadurch werden übers Gehirn Rheuma und Arthritis ausgelöst.
Wie das Gehirn Krebs stoppt Verblüffend: In Studien der Uni Bonn wurden jetzt Nervenfasern in Tumorgewebe nachgewiesen. Krebszellen stehen also in direkter Verbindung zum Gehirn. Eine sensationelle Entdeckung, die erstmals erklärt, warum unsere Gedanken tatsächlich Einfluss auf Tumorrückbildungen haben können. Und warum der unerschütterliche Glaube an Genesung so enorm wichtig ist.
Wie kann ich meine Psyche stärken?
Lebenseinstellung: Die Bejahung des eigenen Lebens, des eigenen Glücks und Wachstums tragen dazu wesentlich bei! Schenken Sie sich ruhig auch mal ein Lob, denn unsere Worte spiegeln unsere geistige Einstellung. Es gibt nichts Wichtigeres als sich selbst zu achten und zu lieben.
Genaue Zieldefinition: Was möchte ich wirklich? Diese Frage sollte man sich des öfteren stellen. Und es ist auch viel einfacher, dem Zuhörer zu sagen was wir möchten, als in langen Sätzen zu erklären was wir nicht möchten. Der direkte Weg – ehrlich, zeitsparend und wahrscheinlich meist mit weniger Komplikationen verbunden… (...)