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Kann eine Dauerwelle durch MTX oder Schmerzmedikamente schief gehen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von NinaM, 30. August 2004.

  1. NinaM

    NinaM Neues Mitglied

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    hi, meine dw von letzter woche ging total schief. und das war das erste mal, daß das passierte. kann das mit den medikamenten in zusammenhang stehen? bekomme meine haare ohne welle nicht frisiert mit links. danke & lg nina
     
  2. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    hi nina...

    medikamente haben durchaus einen einfluß auf den firseurbesuch wie aber auch "hormonelle" schwankungen.

    mir hat mal ein friseur gesagt, das wenn frauen mit ihrer "mens" (oder kurz davor) kommen, legen sich die haare nicht so,wie sie sonst liegen...

    und unter mtx kann es ja sowieso mehr zu haarproblemen kommen...

    hast du mal bei mtx selber geschaut.

    vielleicht kamen ja gerade bei dir viele dinge zusammen?

    seit wann nimmst du mtx?

    kann verstehen, das du ziemlich frustriert darüber bist, denn wenn die frisur nicht sitzt,fühlt man sich wie ein halber mensch...(deshalb hab ich mir jetzt einen kurzhaarschnitt verpassen lassen.....obwohl ich lange haare geliebt habe..aber es ging nicht mehr....).

    lieben gruß

    liebi:)
     
  3. pumuckl

    pumuckl (Sym)Badisches Mädel

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    Dauerwelle und Gemütszustand

    Hallo Nina,

    Medikamente und hormonelle Schwankungen haben nur indirekt eine Auswirkung auf den Friseurbesuch bzw. Dauerwelle. Das heißt, du fühlst dich nicht wohl nach der Einnahme von MTX oder während der Menstruation. Darauf reagieren die Haare ganz empfindlich. :(

    Du solltest deine Dauerwelle dann machen lassen, wenn du dich gut fühlst (falls dies möglich ist). Bei vielen Friseuren muss man Termine im Voraus machen. Erkläre deinem Friseur deine Lage und frag, ob du auch mal kurzfristig einen Termin bekommen kannst. :)

    Für die nächste Dauerwelle wünsche ich dir viel Erfolg. :D

    Liebe Grüße
    pumuckl
     
  4. SchirmerElke

    SchirmerElke Stehaufmännchen

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    Guten Morgen Nina

    das Problem hatte ich auch schon mal,
    da habe ich aber noch keinberlei Medis genommen.

    Das kann von so viel kommen, andere Pflegepräparate
    zum Beispiel, oder wie bereits erwähnt irgendwelche körperlichen
    sonstigen Veränderungen. Oder es liegt am Friseur an dessen Produkte.
    Ich habe damals nochmal eine DW bekommen,kostenlos, die hat
    dann geklappt.

    Probiers einfach nochmal.

    Gruß schirmchen
     
  5. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    hallo Nina,

    ... ist schwer zu sagen. Es kann natürlich sein, dass die Medikamente einen Einfluß haben; andererseits ist aber auch ein Fehler des Frisörs durchaus denkbar.
    Ich selber nehme seit einem Jahr MTX (z.zt. 25 mg) und seit Feb. Remicade. Seitdem bekomme ich immer mehr Naturlocken (hatte auch als Kind immer glatte Haare), so dass ich mir eine teure DW jetzt sparen kann.

    Ich an Deiner Stelle würde erst einmal von einem Fehler des Frisörs ausgehn und den dann um Nachbesserung bitten (steht Dir zu). Dann wirst Du am besten merken woher die Probleme kommen.

    Gruß
    Birgit
     
  6. Motte

    Motte Neues Mitglied

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    Hi,
    ich habe auch immer eine leichte Naturwelle gehabt, die sich aber gut glattföhnen ließ. Nun nehme ich seit ca. 8 Wochen MTX und meine Haare sehen aus, als wäre ich in die Steckdose geraten. Leider hilft auch bisher keine Haarkur um sie wieder zu bändigen. Hat jemand einen guten Tipp für mich?

    LG Motte
     
  7. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    @trombone:

    ich bekomme seit november/dezember auch eine naturwelle....und nun hab ich ganz kurze haare.krieg sie nicht in den griff.....:rolleyes: .

    nun ja, meine ma wollte ja immer ein kind mit "locken":D

    neue dw einfordern würde ich auch machen nina......!
    das andere wie schon geschrieben, kann natürlich alles sein.....

    wünsch dir was

    liebi
     
  8. campinosallo

    campinosallo wissbegierig

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    Hallo alle!

    Ich glaube auch nicht, dass die Dauerwelle wegen der Medis schief gegangen ist. Selbst wenn die Medis hauptsächlich über die Kopfhaut ausgeschieden und dann durch Kämmen im Haar verteilt werden würden :D , täte die scharfe Dauerwellflüssigkeit wohl das ihre, diese Restbrösel zu eliminieren!

    Man darf ja nicht vergessen, dass das Haar ein so genanntes "totes Hautanhangsgebilde" ist, was erst einmal auf äußere Einflüsse (chemisch, mechanisch) reagiert.

    Wie es dann nachwächst, hängt natürlich schon vom "Inneren" ab (Glückwunsch @ liebelein + trombone ;) ).

    Kann mich also nur anschließen: Reklamieren!

    Ich hab ja letztens im chat nachgefragt, ob man mal ausnahmsweise Werbung für gute Produkte machen darf: Mein Struppi-Haar wird leichter zu bändigen und glänzt schön durch die Kokosmilch-Serie von swiss-o-par.

    Liebe Grüße von c.
     
  9. Iti

    Iti Mitglied

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    Hallo

    Die Sache mit den Locken habe ich auch. Seit Herbst letzten Jahre bekomme ich MTX und seit dem Frühjahr habe ich Locken bekommen. Vorher waren meine Haare immer sehr glatt.
    Meine Rheumatologin hatte ich im Juni danach gefragt, weil ich auch noch wetere Meds nehme. Sie konnte mir aber keine Antwort gegen.
    Es gibt halt auch positive Nebenwirkungen.

    Gruß iti
     
  10. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    ich war froh,..

    keine locken zu haben...deshalb hab ich auch auf die "dauerwellen" verzichtet und war deshalb nicht besonders glücklich über diese lockenbildung.:o

    vielleicht hängt die lockenbildung doch von den basismedis ab (egal welcher art).

    hatte dazu mal nen beitrag hier gemacht:

    http://rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=12699&highlight=locken


    es soll tatsächlich ja auch friseure geben, die speziell zu den mondphasen schneiden und dann auch bis 24 h aufhaben.

    woher es letztendlich kommt wird wohl keiner beantworten können....es werden viele dinge sein....

    in diesem sinne fröhliches frohlocken und gutsitzende frisuren...

    liebi:D
     
  11. Easy

    Easy Das Schaf

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    Hallo,

    ich nehme auch MTX und habe mich "wellen" lassen - kein Problem ! Ich lasse mir aber immer eine relativ teure Welle machen (Firma Redken), weil die bei mir so prima funktioniert - mit anderen Produkten hab ich leider auch schon schlechte Erfahrungen machen müssen.

    Allerdings bin ich bei einem Friseur schon mal gefragt worden, was ich für Pflegeprodukte nehme, da bei irgendeiner Welle vorher keinesfalls ein bestimmtes Pflegeprodukt benutzt werden darf, leider weiss ich nicht mehr, was das war. Ich würde mich darüber mit dem Friseur meines Vertrauens einfach mal unterhalten.

    Gruß

    Easy
     
  12. NinaM

    NinaM Neues Mitglied

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    vielleicht hilft das?

    hallo motte, das war ja auch mein problem. habe viele produkte ausprobiert und bin bei nivea für locken hängen geblieben. und von schlecker marke as gibt es eine kur für glanzl./sprödes haar ohne ausspülen. die sachen finde ich echt gut. meine fris. meldet sich morgen. mal schaun. lg nina


     
  13. campinosallo

    campinosallo wissbegierig

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    ahaaa!

    Hallo Nina, ich glaub', jetzt hast du gerade selbst die Antwort gegeben :) !

    Stichwort: "ohne Ausspülen"!

    Diese ganzen Pflegeprodukte lagern sich in immer mehr Schichten auf dem Haar ab, so dass die DW-Flüssigkeit gar nicht mehr durchdringen kann.

    Es gibt aber so genannte Peeling-Shampoos zur Vorbehandlung (hätte deine Friseurin dir ja auch mal sagen können, menno). Ich benutze so eines immer vorm Haarefärben.

    Gruhuß!

    c.
     
  14. dani

    dani ÖRL-Worker

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    Interessant!!!

    Also ich bin echt hin und weg.................

    Hatte immer glatte Haare, zwar mit leichtem "Schwung", aber absolut pflegeleicht. Mein Dilemma begann schon vor einigen Jahren. Ich kann meine Haare kaum bändigen und ohne glattfönen spielt sich überhaupt nichts! Wenn ich das nicht mache, sehe ich aus wie ein Christkindl.. :)

    Ich hasse meine Krause! Habe mir noch nie den Kopf darüber zerbrochen, dass dies von den Medis kommen könnte. Aber jetzt wo Ihr dies alles erzählt :rolleyes: da muss schon etwas dran sein! Es ist ja nicht so, dass ich als kleines Mäderl Locken hatte und sich dies veränderte. Nene, ich hatte immer glatte Haare und erst als ich gut 30 war ging der Spuck los. Meine Friseurin konnte mir nichts sagen, wenn ich ihr mein Leid klagte.

    Aber wie man sieht, man lernt nicht aus :D anscheinend besteht eben doch ein Zusammenhang...............

    jetzt bin ich wieder um ein Eckerl klüger ;)

    liebe Grüße aus Österreich - auch da krausen sich die Haare......
     
  15. NinaM

    NinaM Neues Mitglied

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    ne ne, kann nicht sein ...

    nehme doch die kur erst, seit die dw schief ging :)

    lg nina :)
     
  16. dodie

    dodie Neues Mitglied

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    chemolocken

    Aus irgendeinem Grund, (über den ich lieber nicht nachdenke ^^) machen in unserer Gegend viele Leute eine Chemoptherapie. Mein Friseur ist daher ungewöhnlich fit auf diesem Gebiet. Also erzähl ich mal, was er mir gesagt hat: Chemolocken sind ein häufiges Phänomen. Wer, wie wir, eine niedrig dosierte, aber dafür permanente Chemo mit MTX macht, wird das in der Regel auch nicht wieder los. Eine Dauerwelle unterdiesen Umständen ist immer ein Risiko, weil die chemische Haarumformung sich unter Umständen mit den "eingebauten" Locken nicht verträgt, es kann dabei zu einer Art Interferenz bzw. Schwingungskatastrophe kommen und dann sind die Haare nicht wellig, sondern sehen irgendwie verbogen und zerkenittert aus. Was anderes ist eine chemische Haarglättung, wie sie Afrika-Friseure anbieten. Das kann klappen, aber er rät davon ab, weil sie sehr strapaziös ist für das ohnehin schon geschädigte Haar. Außerdem sieht man bei geglättetem Haar noch viel mehr, dass das Volumen zurückgegangen ist, das Haar ist zwar glatt, aber dünn. Das ist Geschmackssache.

    Ich habe mittlerweile den ganze Kopf voller Engelslöckchen. Gottseidank bin ich wenigstens nicht blond, das würde mit meinen fast sechzig Jahren denn doch zu lächerlich aussehen. Ich hab mich auch lange gewehrt, habe mit Haarglättungsshampoos, Glättteisen und Föhnen meinem Haar zugesetzt. Schöner ist es dadurch nicht geworden, es ging viel Zeit drauf und bei hoher Luftfeuchtigkeit war die ganze Prozedur nach 30 Sekunden rückgängig gemacht. Der Friseur hat mir Mut gemacht, den Dingen jetzt mal ihren Lauf zu lassen. Ich trage sie kinnlang (in Wirklichkeit ist das fast schulterlang, aber die Locken schnurren halt zusammen) und lasse sie lufttrocknen. Damit die Locken nicht frizzy aussehen, benutze ich ein Antifrizz-Spray und zum Fixieren Sprühgel. Der Vorteil ist, dass man nicht merkt, wieviel Haare ich verloren habe, es sieht nach einer ziemlichen Matte aus. Ich finde glattes Haar immer noch eleganter, aber was nicht ist, ist nicht. Dafür kann ich jetzt bei den Klamotten etwas experimentierfreudiger sein. Ich gönne mir endlich Hippieblusen und Maxikleider, in meiner Jugend, als sie das erste Mal modern waren, durfte ich sowas nicht tragen. Oder ich spiele ein bisschen mit 20er-Jahre-Styles herum, das passt wunderbar zu so einem Lockenkopf. Ich lockere alles mit einem Afrokamm ein bisschen auf, dann plustert es sich ganz hübsch. Eigentlich gefalle ich mir ganz gut mit der wilden Frisur. Und da ich ja eh nicht mehr arbeiten darf (in einem Beruf, wo so eine Frisur mal überhaupt nicht gegangen wäre) ist das für mich ein äußeres Zeichen dafür, dass ich mit meinem Rentnerdasein ins Reine gekommen bin und beginne, die schönen Seiten daran zu entdecken.