hallo IrisBirgit,
das raynaud syndrom scheint weit verbreitet zu sein.
ein nitrospray habe ich am anfang auch bekommen, ich hatte aber das gefühl, mit kanonen auf spatzen zu schiessen.
auch warme socken, welche auch immer (wolle, mischgewebe, aus dem trecking-laden...) helfen mir nur bedingt.
meine hände und füsse werden zumindest nicht blau, wenn ich schmerzen habe. dann sind sie nämlich geschwollen und anscheinend bestens durchblutet. doch wenn die infekte wieder loslegen, und ich eh am schwächeln bin....
folgendes hat sich im laufe vieler jahre für mich als praktikabel erwiesen:
- handschuhe, kein leder ( ich bin mit die erste, die im herbst handschuhe trägt)
- es gibt so kleine 'heizkissen', in denen ein gel ist und ein metallplättchen. (wenn das metallplättchen gedrückt wird, wird das gel fest und gibt dabei wärme ab. es ist zig-fach wiederverwendbar durch wiederverflüssigung des gels mittels aufkochen und gibt es immer wieder in apotheken im angebot)
diese 'heizkissen' nehme ich für die hände im winter, denn sie passen prima in die jackentasche. sind besonders bei kindern beliebt
- ein warmes kirschkernkissen auf die hände legen bzw. die hände in das kissen stecken
- nicht lange in der tiefkühltruhe wühlen, es sei denn, um schmerzen in den griff zu bekommen
- beim duschen den stöpsel in den abfluß, sofern das wasser schon warm genug ist
- ein fußbad (bin ich kein fan von, doch sonst bekomme ich kalte füße nie warm) und die füße anschliessend gut einpacken in dicke socken
- im winter ziehe ich für spaziergänge meine mephisto-trekking-stiefel an. hauptsache, die füße werden nicht so schnell kalt. die optik kommt an zweiter stelle.
viel erfolg wünscht
Lupus-Frau (Betty)