Hallo zusammen,
unser Sohn ist fast 15 Jahre - er hat seit 4 Jahren die Diagnose JIA Enthesitis assoziiert, hat einen schweren Verlauf mit immer wiederkehrenden Schüben. Betroffen sind beide Füße, die Knie, das Becken bzw. das Iliosacralgelenk, die Wirbelsäule
(Bechterew), der Thorax (Brustbein/Rippenknorpel), die Ellenbögen, Hände sowie die Kiefergelenke und eben fast alle Sehnen...
Wir haben eigentlich schon alles durch, die Therapiemöglichkeiten sind fast ausgeschöpft, da er zudem eine seltene Darmerkrankung hat, die einige Medikamente ausschließt (z.B. Tocilizumab).
Anfangs gab´s MTX in Tablettenform und Cortison: ohne Erfolg, danach ENBREL s.c. - ein Jahr ging´s unserem Sohn super,
er war fast beschwerdefrei !
Dann plötzlich Enbrel-Versagen, 16 Tage Komplextherapie in Bad Bramstedt, danach kam HUMIRA s.c. zum Einsatz: wieder ohne Erfolg. CIMZIA in Kombination mit MTX Spritzen bekam er ab August 2013: ohne Erfolg. Es wurde gerade abgesetzt.
Nun nächste Woche wieder 3x Cortison-Stoßtherapie zur Überbrückung und ab Februar trotz Darmerkrankung (kontraindiziert) TOCILIZUMAB-Infusionen als fast letzte Option...Wir gehen jetzt tatsächlich dieses Risiko ein, denn unser Sohn kraucht oft nur auf allen Vieren durchs Haus, war jetzt fast 9 Wochen nicht zur Schule, letztes Jahr hatte er 520 Fehlstunden!!!
Seit letzter Woche haben wir sogar einen Rollstuhl...
Unter hochdosiertem Naproxen und einem Cortison-Bolus geht´s ihm vorübergehend immer etwas besser, aber die unzähligen Schübe und die MRTs bzw. die Reumascans sprechen eine andere Sprache...
Wer von Euch kennt diese Verläufe und hat daraus resultierend Erfahrungen mit Tocilizumab?
Hat jemand Erfahrungen hinsichtlich eines SCHWERBEHINDERTEN-Ausweises???
Übrigens sind wir seit 3 Jahren bei Dr.Tzaribachev - erst in der Rheumaambulanz der Klinik Bad Bramstedt (auch stationär),
nun Dauergast in der neuen Praxis in Bad Bramstedt. Dr.Tzaribachev, Frau Dr.Meerwald, Fr.Dr.Schröder und die Arzthelferinnen bzw. Krankenschwestern sind kompetent, immer freundlich und zugewandt trotz des unübersehbaren Stresses !!!
Danke für etwage Beiträge und liebe Grüße, Annicke
unser Sohn ist fast 15 Jahre - er hat seit 4 Jahren die Diagnose JIA Enthesitis assoziiert, hat einen schweren Verlauf mit immer wiederkehrenden Schüben. Betroffen sind beide Füße, die Knie, das Becken bzw. das Iliosacralgelenk, die Wirbelsäule
(Bechterew), der Thorax (Brustbein/Rippenknorpel), die Ellenbögen, Hände sowie die Kiefergelenke und eben fast alle Sehnen...
Wir haben eigentlich schon alles durch, die Therapiemöglichkeiten sind fast ausgeschöpft, da er zudem eine seltene Darmerkrankung hat, die einige Medikamente ausschließt (z.B. Tocilizumab).
Anfangs gab´s MTX in Tablettenform und Cortison: ohne Erfolg, danach ENBREL s.c. - ein Jahr ging´s unserem Sohn super,
er war fast beschwerdefrei !
Dann plötzlich Enbrel-Versagen, 16 Tage Komplextherapie in Bad Bramstedt, danach kam HUMIRA s.c. zum Einsatz: wieder ohne Erfolg. CIMZIA in Kombination mit MTX Spritzen bekam er ab August 2013: ohne Erfolg. Es wurde gerade abgesetzt.
Nun nächste Woche wieder 3x Cortison-Stoßtherapie zur Überbrückung und ab Februar trotz Darmerkrankung (kontraindiziert) TOCILIZUMAB-Infusionen als fast letzte Option...Wir gehen jetzt tatsächlich dieses Risiko ein, denn unser Sohn kraucht oft nur auf allen Vieren durchs Haus, war jetzt fast 9 Wochen nicht zur Schule, letztes Jahr hatte er 520 Fehlstunden!!!
Seit letzter Woche haben wir sogar einen Rollstuhl...
Unter hochdosiertem Naproxen und einem Cortison-Bolus geht´s ihm vorübergehend immer etwas besser, aber die unzähligen Schübe und die MRTs bzw. die Reumascans sprechen eine andere Sprache...
Wer von Euch kennt diese Verläufe und hat daraus resultierend Erfahrungen mit Tocilizumab?
Hat jemand Erfahrungen hinsichtlich eines SCHWERBEHINDERTEN-Ausweises???
Übrigens sind wir seit 3 Jahren bei Dr.Tzaribachev - erst in der Rheumaambulanz der Klinik Bad Bramstedt (auch stationär),
nun Dauergast in der neuen Praxis in Bad Bramstedt. Dr.Tzaribachev, Frau Dr.Meerwald, Fr.Dr.Schröder und die Arzthelferinnen bzw. Krankenschwestern sind kompetent, immer freundlich und zugewandt trotz des unübersehbaren Stresses !!!
Danke für etwage Beiträge und liebe Grüße, Annicke