Hallo zusammen,
meine / unsere Vorgeschichte (stark verkürzt):
Ich und meine Frau wohnen zusammen in einer Wohnung im Haus meiner Eltern. Das Verhältnis mit meinen Eltern ist in Ordnung.
Vor ca. 2,5 Jahren wurde bei meinem Vater Krebs (Nierenzellkarzinom) festgestellt, einige Monate nach der OP wurden bei einer Nachuntersuchung leider Metastasen in der Lunge festgestellt. Weitere Monate später wurde eine Immuntherapie gestartet, die er eigentlich gut verkraftet hatte. Leider wurden weitere Metastasen in Knochen und Gehirn festgestellt. Im Januar war er dann zum bestrahlen der Hirnmetastase und ist seitdem (wie soll ich sagen) unerträglich. Einen kleinen Teil was im Januar / Februar bei uns abging kann man im Krebskompass nachlesen (http://www.krebs-kompass.org/Forum/showthread.php3?id=13806).
Es hatte sich nach ein paar Wochen so ziemlich alles wieder eingeränkt. Man konnte mit meinem Vater wieder normal reden, lachen usw.... Dann haben wir seinen 70. Geburtstag organisiert und auch schön gefeiert...
Seit dieser Woche ist es leider wieder unerträglich mit ihm. Klar wir verstehen auch seine Ängste, denn jetzt fangen wieder die Nachuntersuchungen an, aber er macht meine Mutter fix und fertig (sie tut angeblich nicht für ihn usw.). Jetzt geht es meiner Mutter total schlecht und ich wollte sie zum Arzt fahren, aber da beschwert er sich, das sie ihn allein lassen will (er hatte an diesem Tag Chemo bekommen / meine Frau war aber auch noch da, also eigentlich kein Problem). Er macht uns allen nur noch Vorwürfe und wir sollen uns ab machen!?!?
Jetzt macht er mir und meiner Frau auch Vorwürfe, daß wir auch stinkend faul wären, aber wir machen alles für ihn (alle Wege werden erledigt / kein Wunsch wird offengelassen).
Eben habe ich einen Anruf von meiner Mutter bekommen und hat mir erzählt das er das Haus verkaufen will und ins betreute wohnen gehen will. Um uns und meiner Mutter macht er sich überhaupt keine Gedanken. Es ist natürlich sehr praktisch mit dem Hausverkauf, denn wir haben 2 von 3 Etagen renoviert.
Irgendwie hat er sich seit der Bestrahlung total verändert.?.? Leider zum negativen (echt traurig, dass man so etwas schreiben muß).
Was können wir tun? Meine Mutter bzw. mich und meine Frau kann er doch auch nicht einfach auf die Straße setzen. Ich werde nochmal versuchen den Onkologen zu erreichen, aber bis 17.00 Uhr bin ich noch an der Arbeit...
Das wird ja ein tolles WE, meine Knochen melden sich auch schon wieder zurück...
Gruß
Jörg
meine / unsere Vorgeschichte (stark verkürzt):
Ich und meine Frau wohnen zusammen in einer Wohnung im Haus meiner Eltern. Das Verhältnis mit meinen Eltern ist in Ordnung.
Vor ca. 2,5 Jahren wurde bei meinem Vater Krebs (Nierenzellkarzinom) festgestellt, einige Monate nach der OP wurden bei einer Nachuntersuchung leider Metastasen in der Lunge festgestellt. Weitere Monate später wurde eine Immuntherapie gestartet, die er eigentlich gut verkraftet hatte. Leider wurden weitere Metastasen in Knochen und Gehirn festgestellt. Im Januar war er dann zum bestrahlen der Hirnmetastase und ist seitdem (wie soll ich sagen) unerträglich. Einen kleinen Teil was im Januar / Februar bei uns abging kann man im Krebskompass nachlesen (http://www.krebs-kompass.org/Forum/showthread.php3?id=13806).
Es hatte sich nach ein paar Wochen so ziemlich alles wieder eingeränkt. Man konnte mit meinem Vater wieder normal reden, lachen usw.... Dann haben wir seinen 70. Geburtstag organisiert und auch schön gefeiert...
Seit dieser Woche ist es leider wieder unerträglich mit ihm. Klar wir verstehen auch seine Ängste, denn jetzt fangen wieder die Nachuntersuchungen an, aber er macht meine Mutter fix und fertig (sie tut angeblich nicht für ihn usw.). Jetzt geht es meiner Mutter total schlecht und ich wollte sie zum Arzt fahren, aber da beschwert er sich, das sie ihn allein lassen will (er hatte an diesem Tag Chemo bekommen / meine Frau war aber auch noch da, also eigentlich kein Problem). Er macht uns allen nur noch Vorwürfe und wir sollen uns ab machen!?!?
Jetzt macht er mir und meiner Frau auch Vorwürfe, daß wir auch stinkend faul wären, aber wir machen alles für ihn (alle Wege werden erledigt / kein Wunsch wird offengelassen).
Eben habe ich einen Anruf von meiner Mutter bekommen und hat mir erzählt das er das Haus verkaufen will und ins betreute wohnen gehen will. Um uns und meiner Mutter macht er sich überhaupt keine Gedanken. Es ist natürlich sehr praktisch mit dem Hausverkauf, denn wir haben 2 von 3 Etagen renoviert.
Irgendwie hat er sich seit der Bestrahlung total verändert.?.? Leider zum negativen (echt traurig, dass man so etwas schreiben muß).
Was können wir tun? Meine Mutter bzw. mich und meine Frau kann er doch auch nicht einfach auf die Straße setzen. Ich werde nochmal versuchen den Onkologen zu erreichen, aber bis 17.00 Uhr bin ich noch an der Arbeit...
Das wird ja ein tolles WE, meine Knochen melden sich auch schon wieder zurück...
Gruß
Jörg