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Ja, hallo erstmal.....

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Thomas67, 24. Oktober 2007.

  1. Thomas67

    Thomas67 Neues Mitglied

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    :) Aller Anfang ist schwer...
    Ich heiße Thomas, bin (noch) 39 Jahre alt, verheiratet und Vater von 3 Kindern. Außerdem gehöre ich zu der seltenen Spezies "Krankenpfleger".
    Damit es nicht allzu ausschweifend wird, kürze ich das ganze Geschehen bestmöglich ab.
    Mehrere Fingerknöchel verdickt, keine Beschwerden. "Könnte sich um Weichteilrheumatismus handeln" - keine weitere Therapie.
    Senkspreizfüße, beidseitige Achillessehnenentzündungen, erhebliche Schwierigkeiten beim Laufen, Sprunggelenk re. geschwollen. Therapie (physikalische Maßnahmen, Cortison-Injektionen, weiche Einlagen).
    Beschwerden nahmen unter beruflicher Belastung zu, auf zum nächsten Arzt.
    Nach Rö-Kontrolle Verschreibung harter Einlagen. Diagnose: Haglund-Ferse,Schleimbeutelentzündung, Einbruch des Fußgewölbes.
    Diesmal brachten die Einlagen deutliche Linderung, allerdings nahm der Druck auf beide Vorderfüße zu. Folge:Schmerzen beim Gehen, Anlaufschmerz.
    Diagnose:"Da geht nix mehr, nehmen sie Voltaren".
    Mein Bedarf an Ärzten war restlos gedeckt! Das Gehen fiel mir schwer, zeitweise humpelte ich nur noch durch die Gegend. Schließlich verdickte sich der Mittelfinger der Li. Hand. Erst Ruhigstellung, dann MRT. Diagnose: Sehnenscheidenentzündung. "Kann man nix machen, bei alten Leuten gibt man Wärme zur Linderung. Außerdem sind sie für eine weitere Therapie falsch versichert!" (Originalwortlaut...). Den Finger kann ich inzwischen kaum noch beugen. Damit nicht genug, gleiche Beschwerden auch im Zeigefinger der li. Hand und seit kurzem auch in 2 Fingern der re. Hand.
    Erhebliche Schwierigkeiten bei der Ausübung meines Berufes waren die Folge. Hinzu kamen Beschwerden in den Sehnen an beiden Knien. Einen Arzt wollte ich nicht mehr aufsuchen. Erst als eine meiner Kolleginnen mir einen guten Rheumatologen empfahl (sie litt selbst unter stärkstem Rheuma), unternahm ich einen letzten Versuch - das war gestern. Nach eingehender Untersuchung dann die Diagnose. V.a. Psoriasisarthrits. Auch wenn sich diese nicht bestätige, sei in jedem Fall eine "Basistherapie" erforderlich.
    Allein die Info über die medikamentöse Therapie mit MTX oder Azulfidine fand ich sehr beängstigend. Jetzt muß ich noch zum Hautarzt und dann sehen wir weiter. Wenigstens komme ich mir jetzt nicht mehr vor wie ein Simulant.
    Sorry, so lang sollte es nicht werden - und dabei habe ich bestimmt noch das eine oder andere vergessen. Natürlich habe ich schon viel im Forum gestöbert und festgestellt, dass es mir ja dennoch recht gut geht...
     
  2. Bernd-67

    Bernd-67 Guest

    Willkommen bei RO
    wieso findest du als Krankenpfleger die Basistherapie beängstigend?
    Mit einem gewissen Grundwissen über Autoimmunerkrankungen, deren Auswirkungen etc. sollte man sich doch freuen endlich etwas dagegen tun zu könnnen.
    Natürlich ist die Liste der möglichen Nebenwirkungen lang und wenig erstrebenswert aber immerhin bekannt - was man bei vielen anderen Behandlungsmethoden eben nicht sagen kann.
    Ein guter Rheumatologe,eine passende Basis eine positive Einstellung und RO -
    damit ist doch das Gröbste schon erledigt.
    Viel Spaß und Hilfe bei uns
    lg Bernd

    P.S. 67 - Spitzenjahrgang :D

     
  3. doris

    doris Neues Mitglied

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    Hallo Thomas,erstemal herzlich willkommen.
    Dass Du durcheinander bist kann ich gut verstehen.Wenn man vom "Fach" ist,pflegt man Patienten und hat kein Verständnis dafür,dass man selber betroffen ist.
    Du wirst dich daran gewöhnen müssen.Ich habe seit 1999 die gleiche Diagnose.Lebe eigentlich sehr gut damit.:) Über die Basismed. brauchst Du keine Angst zu haben,sie geben Dir,nach dem Anfluten,die Lebensqualität zurück.:D Nimmst Du denn zur Zeit Schmerzmittel oder Cortison.Dieses ist das Heilmittel schlechthin?Vorsuche es doch mal mit Kühlpack.Mir nehmen sie die Schmerzen:)
    Ich wünsche Dir alles Gute
    Doris
    Du wirst noch viele gute Ratschläge bekommen und Dir wird auch mit vielen "Links" geholfen.Ich kann es leider nicht.
     
  4. Thomas67

    Thomas67 Neues Mitglied

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    Hallo doris,

    hätte ich nicht gedacht, dass mein Beitrag so schnell beantwortet wird.
    Bisher nehme ich noch gar keine Medikamente, auch kein Cortison.
    Das mit meinem Beruf ist so `ne Sache. Man sieht halt Vieles aus einer anderen Perspektive, abgesehen davon, dass ich aus einer ganz anderen Fachrichtung komme. Wie dem auch sei, ich nehme jeden Vorschlag gerne an.Es ist halt auch für mich "Neuland".:)Liebe Grüße und einen schönen Abend noch:D
     
  5. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Thomas

    und ein herzliches Willkommen hier bei uns...

    Grins, wir vom medizin. Personal sind immer die "liebsten" Patienten ( ich bin gelernte Zahnarzthelferin)... dazu gehören Arzt-, Zahnarzthelferinnen und deren Chefs... sowie das Pflegepersonal u die dazugehörigen Vorgesetzen bis nach oben hin... da bildet keiner eine Ausnahmen... :D

    Ich kann auch Deine Angst verstehen... nur wenn Du so etwas unbehandelt lässt, wird es immer schlimmer und gerade Rheuma hat eine zerstörerische Art..., die Du mit den richtigen Medis jedoch eindämmen kannst...

    Und Du bist mit dieser Art von Medis immer unter ärztlicher Beobachtung..., aber das weißt Du ja selbst... Ich wünsche Dir viel Kraft und eine Therapie, die Dir ganz schnell hilft...
    Viele Grüße
    Colana
     
  6. Lilly

    Lilly offline

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    hallo thomas,

    und herzlich willkommen im forum :) .

    hast du psoriasis? es gibt aber auch eine psa sine pso....

    sagen dir rückenschmerzen etwas? - oder sind deine probleme eher in den gelenken?

    ich kann deine angst wegen der basismedis sehr gut verstehen. aber gerade deswegen, werden deine blutwerte anfangs enmaschig kontrolliert, damit man nebenwirkungen schnell erkennen kann.

    einem krankenpfleger die angst vor medis zu nehmen, ist fast unmöglich :D. überhaupt dann, wenn man sie selber nehmen muss ;) ..... kenne das aus erfahrung ....
     
  7. Thomas67

    Thomas67 Neues Mitglied

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    Hallo Lilly,
    bisher ist die psoriasis nicht gesichert, daher der Hautarzttermin.
    Es gibt aber Anzeichen dafür, die vor vielen Jahren als "Seborrhoische Dermatitis" diagnostiziert wurden.
    Die Bedenken bezüglich der "Basistherapie" finde ich normal, um so wichtiger ist eine vernünftige Aufklärung durch den behandelnden Rheumatologen. Ich halte diesen für sehr kompetent, meine bisherigen Erfahrungen mit Ärzten sagen mir aber was ganz anderes:mad:
    Vielen Dank für deine Rückmeldung, man "liest" sich bestimmt noch öfter...
    Liebe Grüße, Thomas
     
  8. Savolo

    Savolo Neues Mitglied

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    Hallo Thomas,
    ich finde, es ist dein gutes Recht, nicht einfach blauäugig alles zu schlucken, was dein Arzt dir verordnet (toll, dass du jemad kompetentes gefunden hast, ich finde auch, dass das nicht die Regel ist!).
    Die Basismedis haben starke Nebenwirkungen, du allein kannst entscheiden, ob du sie riskieren willst. (Das sagt ne andere Fachfrau, Apothekerin und Heilpraktikerin.)
    In deinem Körper tobt ein Kampf, wobei dein Immunsystem leider so tut, als seien körpereigene Bestandteile die Bösewichter, die man bekämpfen muss (ist bei allen Autoimmukrankheiten so). Anstatt zu versuchen, Frieden zu stiften (z.B. mit Hilfe der Klassischen Homöopathie) wird der "Krieg" mit den Basismedis noch ausgeweitet, nach dem Motto: "Böses Kind, wenn du nicht aufhörst, dich zu streiten, kannst du was erleben!"
    Bist du ein sehr friedvoller Mensch, der Streit nicht ausstehen kann? Dann solltest du bewusst versuchen, demjenigen die Aggressionen zukommen zu lassen, der sie verursacht und sie nicht gegen dich selber kehren!!

    LG, Sabine
     
  9. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Savalo,

    ich habe nun doch ein paar Gedanken dazu:

    Immer wieder wird gesagt, dass bei Arthritis die Schulmedizin ihr Platz hat, um die zerstörerische Arbeit entgegenzusetzen... und auch die Homöopathie begleitend durchaus positive Erfolge aufzuzeigen hat.

    Mir ist bisher nicht bekannt, dass es in der Homöopathie o Naturheilkunde es zu 100%tigen Heilungen kam. Mir ist weiterhin bekannt, dass jede Erkrankung der Psyche zugeschrieben wird. Da bin ich eher geteilter Auffassung: zum Teil stimme ich dem zu, zu einem anderen Teil nicht...

    Fasten ist gut bei Arthrose, das hat sich sogar bei den Ärzten durchgesetzt. Aber wenn durch das Fasten eine andere Erkrankung dem Vorschub gegeben wird, dann hätte ich mal lieber darauf verzichten sollen. (Ich habe es in den vergangenen 15 Jahren regelmäßig gemacht - jeweils über 18 - 21 Tg...und auch genügend getrunken u entlastet usw)
    Denn auch das ist inzwischen bekannt unter den Forschern....

    Wie soll ich mit Homöopathie, deren Stellenwert ich durchaus anerkenne und auch hier zu Hause Globulis einsetze, 100% wieder gesund werden?
    Ich bin immer auf Suche nach Informationen....:) und setze sie durchaus um. Nach meiner Fehlgeburt habe ich unter anderem eine homöopathische Erstversorgung durchgeführt... und es hat mir geholfen. Ich nehme für meine PMS auch meine Globuli... Also bin ich absolut nicht negativ dahingehend eingestellt.

    Ich mache mir nur meine Gedanken....

    Es wurde mir mehrfach bestätigt, dass ich aufgrund meiner positiven Einstellung mir sehr viel mehr an Schmerzen dadurch erspart habe. Soweit zur Psyche... - und ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich mir das nicht ausgesucht habe...

    Sorry, aber ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass wir nur mit der Kraft der Gedanken und der Naturheilkunde bzw. Homöopathie wieder gesund werden können. Und ich weiß, dass es auch da immer wieder Wunder gibt, wo Menschen es bewerkstelligen können, z. B. beim Krebs....:)

    Wie soll eine Entzündung, die sich zerstörerisch über die Gelenke, Muskeln usw. ausweitet denn am Besten behandelt werden? Uns wurde beigebracht, dass wir das Immunsystem nicht sensibilisieren dürfen, z. B. mit Ecchinacea, da der Schuss meist nach hinten losgeht, da wir an einer Autoimmun-Erkrankung leiden... - welches Mittel der Wahl würde uns dann helfen?

    Einen Regenbogenhautentzündung: wie wäre sie dann zu behandeln, wenn nicht erst ein Mal mit einem Mittel, welches die Entzündung zum Stoppen bringt, damit der Patient nicht erblindet (wäre die krassseste Folge)...

    Und noch eine Frage:
    MTX - ist es richtig, dass Nux Vomica D6 die Übelkeit beseitigen kann oder gibt es da noch etwas anderes? Zusätzlich 1 l Brennesseltee über den Tag verteilt, um die Stoffe aus dem Körper zu schwemmen. Desweiteren habe ich gelesen, dass Alepa (Mariendistel) die Leber mit ihrer Entgiftungsarbeit unterstützen soll... Was könnten die Patienten dann noch gegen den Haarausfall tun in diesem Zusammenhang...

    Polymyositis - dabei soll die Sepia C1000 gut unterstützend eingreifen....

    Viele neugierige Grüße
    Colana
     
    #9 25. Oktober 2007
    Zuletzt bearbeitet: 25. Oktober 2007
  10. Savolo

    Savolo Neues Mitglied

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    Hallo Colana,
    als erstes, weil du, wie ganz viele Leute, zumindest teilweise Naturheilkunde und Homöopathie in einen Topf wirfst (was aber, zumindest für die Klassische Homöopathie, nicht stimmt! Naturheilkunde ist z.T. nur Allopathie [gegen etwas ausgerichtete Medizin] mit sanften Mitteln, Homöopathie hat einen gänzlich anderen Hintergrund [Ähnliches mit Ähnlichem heilen]), hier ein Link zur Erklärung der (Klassischen) Homöopathie:
    http://www.mickler.de/
    Deiner Annahme, in der Homöopathie werde jede Krankheit als von der Psyche verursacht gesehen, stimme ich so nicht zu. Sicher gibt es viele Krakheiten, bei denen die Psyche mitgesehen werden muss, aber das gilt längst nicht für alle Krankheiten (z.B. leide ich an einer Ataxie, die eine Erbkrankheit ist, wo bitte soll da die Psyche sein?)
    Warum muss eine Krankheit zu 100% mit einer Methode heilbar sein? (Schulmedizinisch wird Rheuma genaugenommen zu 0% "geheilt", da es sich nur um ein Verschwinden [=Unterdrücken] der Symptome handelt, dass keine Heilung erfolgt ist, merkt man daran, dass nach Absetzen der Medikamente die Symptome wieder kommen.) Vielleicht würden auch 70-80% reichen? Meine Ataxie ist (leider!) auch durch die Homöopathie nicht wegzukriegen, wohl aber Begleitsymptome, die das Leben auch nicht gerade einfacher machen. Bei meinen vier Kindern sind Neurodermitis und starke Allergien dank homöopathischer Behandlung übrigens verschwunden. Sie bleiben natürlich potentielle Allergiker; sind aber momentan symptomfrei (ohne ständge Mitteleinnahme!)
    Dass du nach bestimmten Mitteln GEGEN Krankheitserscheinungen fragst, lässt darauf schließen, dass du das Prinzip der Homöopatie nicht verstanden hast. Es geht nicht darum, ein Mittel GEGEN eine Krankheit einzusetzen, sondern ein Mittel FÜR einen Menschen mit einer bestimmten Krankheit zu finden.
    Daher würde ich vom Einsatz von Sepia C1000 in Eigenregie abraten, wenn das Mittel nicht wirklich was mit dir zu tun hat, ist es viel zu hoch potenziert und kann womöglich Schaden anrichten!!
    (Kleines Beispiel von mir selbst hierzu: Vor einigen Jahren war meine mich behandelnde Homöopathin 1/2 Jahr krank und ich behandelte mich daraufhin selbst mit Sepia, weil ich unangenehmen Wahrheiten nicht ins Auge sehen wollte. Im Laufe der sechs Monate nahm ich jeweils eine Dosis C30, C200, C100 und C10000. Der Erfolg war keine Gesundung, ich fiel vielmehr in eine tiefe Depression (wolle mich am liebsten aufhängen), aus der mich dann zum Glück ein anderes homöopathisches Mittel [in C30 und C200] wieder raus holte.)
    Nux vomica D6 kann auch vom Laien eingesetzt werden, es kann möglicherweise die Übelkeit nach MTX beseitigen helfen, da es ein Mittel ist, das man homöopathisch bei Nebenwirkungen von Medikamenten oft einsetzt und es auch Übelkeit hat (heißt ja auch Brechnuss). Man setzt es auch oft ein nach (lokaler) Betäubung, Kater von zuviel Alkohol oder Jetlag.
    In höheren Potenzen kann es aber, genau wie Sepia (und jedes andere homöopathische Mittel) Schaden anrichten, wenn nicht ordnungsgemäss angewandt, der Laie sollte keine höheren Potenzeen als C30 verwenden!!
    Zur Wirkung von Mariendistel bzw. Fasten habe ich keine Erfahrung, da beides in den Bereich der Naturheikunde gehört! Und sich gute Gedanken zu macen, reicht ja wohl nicht zur Therapie von Rheuma, hat aber auch nichts mit Homöopathie zu tun!!
    Soviel fürs erste, ich möchte nur noch betonen, dass Homöopathie schon eine ernstzunehmende Therapieform ist, die Wirkungen, aber auch Nebenwirkungen hat und bei der es nicht damit getan ist, als Laie ein paar Globuli wie Bonbons gegen Krankheitsnnamen zu verteilen! Wie kompliziert die Arzneiauswahl ist und was dabei alles zu berücksichtigen ist, merkt man erst, wenn man sich mehr damit beschäftigt!

    LG, Sabine
     
  11. Colana

    Colana Musikus

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    Guten Morgen Sabine,

    erst ein Mal sorry, dass ich beide Bereiche in einen Topf warf... und bitte dies zu entschuldigen... Auch meine Wortwahl mögest Du bitte verzeihen... - ich weiß, dass in der Homöopathie die best. Mittel für jeden einzelnen Menschen zusammengestellt wird und nicht 08/15... Denn sonst wäre ich für meinen Sohn (ADHS inkl div Wahrnehmungsproblemen) mit Sicherheit weitergekommen.... - dazu ist das Gebiet auch sehr komplex u ich kratze gerade mal die Oberschicht an....;)

    Wird jedoch die Homöopathie nicht aus der Natur wie z. B. Arnica gewonnen? Insofern gehören doch beide Bereiche irgendwie mit einander zusammen....

    Ich gebe Dir Recht, dass Krankheiten nicht 100%tig geheilt werden können. Zumindest nicht Autoimmun-Erkrankungen u Allergien - alles was so in diese Richtung geht...

    Psyche:
    http://www.panikattacken.at/psychosomatik/psychosomatik.htm

    und das ist der Grund, warum ich bei solchen Themen hochgehe.... Ich selber bin auch 2 Jahre auf die Psychoschiene geschickt.... und mich dagegen erfolgreich gewehrt... und endlich wurde ich ernst genommen, 2 Ärzte erzählten mir, dass das, was vorher gelaufen ist, unfassbar ist...
    Daher ist das Thema Psychoschiene u Krankheiten eher ein für mich neg Thema... :rolleyes:

    Ich gebe Dir Recht: es gibt Erkrankungen, wo die Seele der Auslöser sein kann - aber nicht bei allen Erkankungen....

    Die Sepia C1000 habe ich durch die homöopath Erstversorgung nach meiner Fehlgeburt kennengelernt.... nun las ich vor kurzem, dass sie für die Polymyositis auch positiv wäre... - daher fragte ich eher aus Neugierde, da ich bei solchen Hochpotenzen doch großen Respekt habe.

    Carduus marianus (Mariendistel) ist doch für die Leber...
    Zitat:
    >>
    Die Homöopathie wendet Silybum marianum z.B. bei Erkrankungen der Leber und Galle, des Pfortadersystems, der venösen Blutgefäße (Varizen, Ulcus cruris varicosum), Ikterus und Obstipation an (Boericke, 1992). Zubereitungen aus den Früchten werden in der Homöopathie u.a. bei Leber-Galle-Erkrankungen, Hämorrhoiden und Krampfaderleiden angewandt (Keller, Greiner, Stockebrand, 1990).<<

    Sorry, ich bin neugierig... Meine Gedanken waren jetzt: Wie kann ich die Leber mit ihrer Entgiftungsarbeit unterstützen, um z. B. MTX wieder aus dem Körper zu bekommen, ohne dass es großen Schaden anstellt...

    Ich weiß auch, dass es für das Cortison ein homöopathisches Mittel gibt..., um es wieder aus dem Körper zu bekommen...

    Jeder hier macht sich Gedanken: wie kann ich meinen Körper am Besten unterstützen mit der Homöopathie u /o Naturheilkunde... denn die Gedanken, dass wir die Körper mit schweren Medikamenten belasten müssen, immense Nebenwirkungen hinnehmen müssen, damit unsere Gelenke u Muskeln usw. überhaupt wieder funktionieren - sind bei uns allen da... mit allen wenn und aber... :)

    Und wenn ich ehrlich bin, bin ich heilfroh, vielleicht jemanden wie Dich fragen zu dürfen, ob die Überlegungen richtig sind und ob das so in Ordnung wäre, wenn ich meinen Körper damit unterstützen kann... Denn dazu bin ich mir gegenüber doch zu verantwortungsbewußt, um Fehler zu machen.... :)

    Viele Grüße
    Colana
     
  12. Savolo

    Savolo Neues Mitglied

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    Hallo Colana,
    erst mal vielen Dank für dein Wohlwollen, auch den Alternativen gegenüber der herkömmlichen Rheumatherapie (zumindest als Ergänzung) gegenüber.
    Du brauchst dich nicht zu entschuldige, wenn du nicht alles 100%ig weißt bzw. äußerst, schließlich bist du ja nicht der Fachmann!
    Ich will versuchen, auf deine Fragen bzw. von dir angeschnittene Themen einzugehen.
    1. Als Apothekerin ist mir natürlich dieVerwenduung von Mariendistel als Leberschutzmittel bekannt. Mein Mann hat das mal vor über 20 Jahren geschluckt (damals waren wir noch homöopathisch "unbeleckt"), als er eine Hepatitis hatte. Außerdem hat er damals Wermuttee getrunken (schrecklich bitter!). Die Anwendung wird hauptsächlich in der Phytotherapie genutzt, das homöopathische Präparat besitze ich gar nicht, geschweige denn, dass ich es in zwölf Jahren Praxis einmal verordnet hätte.
    2. Natürlich sind die meisten homöopathischen Mittel aus der Natur (es gibt zwar auch potenziertes Cortison u.ä., das gehört aber eigentlich nicht zum "klassischen" Repertoire), d.h. aber längst nicht alle Mittel sind pflanzlichen Ursprungs. Etwa gut 40% sind aus Pflanzen gewonen, genau so viel aus Mineralien (und Metallen), ca. 10-15% aus Tieren und relativ wenige aus (menschlichen) Krankheitsprodukten (=Nosoden).
    3. Sepia nach einer Fehlgeburt anzuwenden, kann für mich ohne weiteres Sinn machen, aber die Potenz C1000 würde ich nur in Erwägung ziehen, wenn de Patietin auch sonst viele sepische Züge hat, sonst würde ich die C30, höchstens die C200 geben (Wobei gerade in puncto Potenz ziemlich unterschiedliche Meinungen, je nach "Schule", existieren. In Indien, wo die Homöopathie ziemlich weit verbreitet ist, gibt man generell häufiger höhere Potenzen als hier.)
    4. Dass du empfindlich reagierst, wenn man dich auf die Psychoschiene abschieben will, kann ich verstehen. Der Unterschied zwischen Schulmedizin und Homöpathie: Der Schulmediziner sagt es oft, wenn er nicht mehr weiter weiß und überweist einen dann oft nur zum Neurologen o.ä., der das Problem mit Psychopharmaka zu lösen versucht (was aber nur Augenwischerei ist; denn richtig lösbar ist ein Problem mit Psychopharmaka nicht. )
    In der Homöopathie gehören Körper und Seele zusammen, werden auch zusammen behandelt. Bei der Fallaufnahme (=Anamnese) wird sowohl nach körperlichen als auch seelischen Symptomen gefragt. Und dabei sind die seelischen Symptome höher zu bewerten (=wichtiger) als die körperlichen. Ein Fall, der nur Körpersymptome hat, ist nur sehr schwer lösbar!
    (Bei Krankheiten, die viele seelische Symptome produzieren, wie z.B. ADHS, kann die Wertigkeit evtl. umgekehrt sein.)
    5. Ein für alle gültiges Mittel, um Cortison aus dem Körper auszuleiten, kenne ich leider nicht, bei Antibiotika setzt man häufig Sulfur ein (gegen die Unterdrückung).
    6. Auf jeden Fall solle man sich nicht darauf einlassen, eine (vielleicht auch aggressive) schulmedizinische Therapie Knall auf Fall abzusetzen! Das kann allmählich im Laufe einer Behandlung geschehen, wenn durch die anderen Methoden (z.B. Homöopathie) schon Besserung eingetreten ist. Ein Therapeut, der sofortiges Absetzen der Medikamente verlangt, ist mit Vorsicht zu genießen!
    Das wär's erstmal!
    LG, Sabine
     
  13. Gerhard 1848

    Gerhard 1848 der Gerd

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    Hallo Thomas

    Herzlich willkommen im Forum :cool:
    Sehnenscheidenentzündung hat oft einen Rheumatischen Hintergrund
    die Sehnenansätze sind bei manchen Rheumatischen Erkrankungen oft betroffen die Sache sollte abgeklärt werden.
    Bei mir wurde deswegen eine Synovektomie vorgenommen Rechtes Handgelenk, ohne Medis. wirds wohl nicht gehen aber Funktionstraining
    Wassergymnastik,Trockengymnastik, Wöchentlich wäre als Unterstützung zu empfehlen

    Gruß Gerhard
     
    #13 28. Oktober 2007
    Zuletzt bearbeitet: 8. November 2007
  14. bebsi70

    bebsi70 Neues Mitglied

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    Hallo Savolo,

    interessanter Bericht. Ich selbst bin seit kurzem bei einem (ich denke bekannten) Homöopathen, der nach der "quantenlogischen Medizin" oder so ähnlich arbeitet. Ich denke auch Körper und Seele gehören zusammen, wie es in der Homöopathie gesehen wird. Hoffe, dass mir die Behandlung was bringt ...

    bebsi70