Sex war und ist für mich seit je her ein wichtiges Thema in meinem Leben. Meine Rede: ich bin eine Frau mit zu viel Testosteron

. Nee, MEINE Sexualität gibt mir einfach unendlich viel, ich brauche das.
Glücklicherweise bin ich da so gelagert, dass ich auch viele Spielarten mag, die dann auch mit den multiplen Wehwehchen ganz gut kompatibel sind.
Klar, phasenweise geht halt auch mal nichts und auch die Lust ist am Boden.
Oder man muss das halt an die Umstände anpassen, damit man noch Spaß hat.
Wer von zu viel Schmerz getopt wird oder sonstigen Problemen (bei mir derzeit auch ganz massiv die Wechseljahre), der hat seinen Fokus dann nicht bei der schönsten Hauptsache der Welt

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Zudem killen ja nicht wenige Medikamente die Libido bis in letzte Detail - für mich persönlich ein echter Grund, sie NICHT zu nehmen, weil mir da ein Lebenselexier amputiert wird/würde, das für mich auch Lebenserhalt bedeutet (wirklich!).
Sicher, wer keine Sehnsucht, der vermisst auch nichts. Ich weiß aber, was mir fehlen würde und das wäre FÜR MICH grausam.
Es ist halt wie mit allen Ebenen des Lebens: man passt das an, nutzt die Zeiten, in denen das relativ unbeschwert geht und wenn es halt mal auch gar nicht geht, dann sitzt man das aus.
Glücklicherweise bin ich noch nicht so eingeschränkt, dass wirklich überhaupt nichts mehr möglich.
Habe selber auch mal einen Artikel mit einem Doc zusammen zum Thema veröffentlicht (und in TV).
Auch Docs beschäftigen sich nämlich durchaus mit dem Thema und sind ansprechbar und haben Verständnis.
Ich finde ja, das Thema sollte noch viel mehr öffentlich diskutiert werden. So allmählich müsste die Gesellschaft ja nun endlich mal aus ihren multiplen Verklemmungen raus sein. Ist sie das?