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Ist das Rheuma im Anfangsstadium?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Jorden, 21. Oktober 2004.

  1. Jorden

    Jorden Guest

    Hallo alle zusammen.

    Habe jetzt schon einige Stunden die Beiträge im Forum gelesen und kann schonmal sagen, dass es mir nicht so schlecht geht, wie vielen anderen hier!

    Vielmehr bin ich seit ein paar Tagen beunruhigt, weil mich Symptome plagen, die ich mit meinem Laien- Sachverstand unter Rheuma einordnen würde... :-(

    Also, ich bin 25 Jahre, 189 cm und wiege ca. 80 Kg. Ich bin sehr sportlich und spiele leidenschaftlich gern Fussball.

    Ich meine mich zu erinnern, dass die Symptome vor ca. 2 Jahren begonnen haben.
    Immer morgens, wenn ich wach wurde, hatte ich starke Schmerzen im rechten Zeigefingerrundgelenk. Manchmal war es auch der linke kleine Finger. Die Finger fühlten sich dann steif an und ich konnte nur unter Schmerzen eine Faust ballen. Nach ein paar Stunden waren die Schmerzen wieder weg und kamen meist am nächsten Tag auch nicht wieder (wenn doch, dann nur in abgeschwächter Form). Letzte Woche kamen zu den Schmerzen in den Fingern, auch mächtige Rückenschmerzen hinzu, ohne dass es dafür einen Grund gegeben hätte (Habe keine Bäume am Vortag gefällt...). Die Rückenschmerzen sind erst nach 2-3 Tagen abgeklungen.
    Ich weiß nun nicht, was ich davon halten soll.
    Es ist nicht so, dass die Schmerzen meine Lebensqualität mindern würden, aber irritieren tut es mich schon!!

    Das seltsame ist zudem, dass ich letzte Woche noch das Medikament Diclofenac (welcehs ja ein Antirheumatikum ist), wegen einer Fussballverletzung eingenommen hatte.

    Was meint ihr? Muss ich mit Gedanken machen? Fing es bei manchen von Euch vielleicht genauso an?

    Würde mich über Antworten von Euch sehr freuen!

    Viele Grüße aus Hamburg,

    Christoph
     
    #1 21. Oktober 2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. Oktober 2004
  2. Paris

    Paris Fan vom kleinen Prinzen..

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    kann schon sein...

    Hallo Christoph,
    Erstmal herzlich willkommen hier ;)
    tja, das was du beschreibst, könntes schon der Anfang von was Rheumatischen sein. Haben die Rückenschmerzen erst nach dem Diclo angefangen???? Oder hat es etwas geholfen. UNd habe die Rückenschmerzen dich morgens früh geweckt und sind dann ducrh ein bisschen rumlaufebn erträglicher geworden?
    In jedem Fall würde ich das ganze mal von nem Arzt abchecken lassen. A besten von einem internistischen Rheumatologen. Es sollte sich mal jemand genau alle deine Gelenke anschauen und auch einige Blutwerte kontrollieren. Einfach um sicher zu gehen.
    Ich bin übrigens 27 und habe seit meinem 12. Lebensjahr eine relativ milde Form einer juvenilen chronischen Polyarthritis, die allerdings erst seit 7 Jahren behandlet wird. Da bei mir am anfang die Symptome auch sehr diffus waren, hat es solange gedauert, bis mal eine Diagnose gestellt wurde.
    In Hamburg ist eine gute Adresse das AK Eilbek, die haben auch eine Ambulanz.
    http://www.ak-eilbek.lbk-hh.de/html/fachabt/rheuma/index.php
    Gute Besserung und viel Erfolg, Paris
     
  3. Jorden

    Jorden Guest

    Hallo Paris,

    bin begeistert, so schnell eine Antwort bekommen zu haben!

    Also, ich hatte bereits ein paar Tage Diclo eingenommen bevor die Rückenschmerzen einsetzten. (Würde doch an sich gegen ein Rheumasymptom sprechen, oder?) Bin davon, soweit ich mich erinnern kann, auch
    nicht wachgeworden.
    Die Schmerzen in den Fingergelenken sind nach einigen Stunden verschwunden, der Rücken plagte mich jedoch den ganzen Tag über...

    Ich habe vor, mir ab dieser Woche immer aufzuschreiben, wenn ich morghens mit Schmerzen aufwache. Mal sehen wie es sich entwickelt...

    Grüße und ebenfalls Gute Besserung!
     
  4. Sabrina12682

    Sabrina12682 Ich sage was ich denke.

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    mag sein

    hallo christoph,

    ich kann dir nicht genau sagen ob es die anfänge von rheuma sind, kann dir allerdings sagen wie es bei mir angefangen hat.

    am anfang taten mir mal hier und mal da ein gelenk weh, habe mir aber nichts dabei gedacht, irgendwann konnte ich meinen rechten arm nicht mehr wirklich bewegen, vorzugsweise natürlich morgens, dann kam es hinzu, dass ich manchmal morgens meine finger nicht richtig bewegen konnte naja und irgendwann konnte ich dann morgens nicht mehr aufstehen, weil ich schmerzen hatte.

    die finger konnte ich mal im laufe des tages wieder bewegen und mal konnte ich die finger tagelang nicht bewegen. hätte ich früher gewust das rheuma bei uns in der familie ist wäre ich bestimmt früher zum arzt gegangen.

    guter rat für dich, lass das von einem arzt klären (wie schon erwähnt wurde am besten von einem internistischen rheumatologen) wo du einen findest kann ich dir nicht sagen, komme nicht von dort!

    naja genug geschrieben!
    würd es übrigens genau so machen wie du, ich meine mit dem aufschreiben!

    lg bine
     
  5. Jorden

    Jorden Guest

    Danke Bine für Deine Antwort.

    Ich werde es auf jeden Fall erstmal im Auge behalten.

    Mir ist jedoch noch etwas eingefallen, was ich vorhin vergessen hatte zu schreiben. In den meisten Artikeln hatte ich gelesen, dass die Gelenke, die schmerzen, auch anschwellen. Davon ist bei mir nichts zu sehen! Spricht doch eigentlich auch gegen Rheuma, oder??? *hoff*

    Wäre es auch denkbar, dass die Schmerzen im Rücken und in den Fingern letzte Woche, eine Gegenreaktion auf das Diclo waren?

    Viele Grüße,

    Christoph

    P.S. Ich bin einfach zu jung für Rheuma !!! *aufdenBodenstampf*
     
  6. Celi

    Celi Neues Mitglied

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    Hallo Jorden,


    leider kann ich dir auch nicht sagen ob das Rheuma im Anfangsstadium ist.
    Du schreibst, du hast Diclofenac genommen:confused: , ist Diclofenac nicht nur ein Wirkstoff im Medikament oder gibt es auch Tabletten die so heissen?.
    Ich nehme Voltaren, und da ist auch der Wirkstoff Diclofenac drin.
    So viel ich weiss ist das gegen Schmerzen und Entzündung, also nicht nur ein Rheumamittel.
    Am besten genauestens beobachten und ab zum Rheumatologen.

    Wünsche dir gute Besserung und liebe Grüße
    Celi:)
     
  7. Paris

    Paris Fan vom kleinen Prinzen..

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    zu junge für Rheuma....

    Hi Christoph....naja, zu jung für Rheuma gibts nicht...schau mal ins Kinderrheumaforum ....
    Aber im Prinzip spricht das Auftreten unter Diclo ( @Celi: das ist Diclofenac, also Voltaren) gegen Rheuma...oder es hat einfach nicht ausgereicht. von so einer Gegenreaktion ahbe ich allerdings auch noch nie was gehört.
    Und ja, normalerweise werden die Gelenke dick, muss aber am Anfang nicht so wahnsinnig ausgeprägt sein. Kannst du denn auch morgens diie Finger zur "kleinen Faust" schliessen (d.h. einfach nur mit den Fingerkuppen an die Fingerbasis? Und Aufschreiben ist immer gut. mal abgesehen davon...eine Schwellung dahinten am Rücken würdest dz gar nicht sehen ;)
    Aber ich drücke dir natürlich die Daumen, das es nix ist.
    Gruss, Paris
     
  8. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Jorden,

    aus der Ferne ist natürlich nicht zu beurteilen, ob Du eine beginnende entzündlich-rheumatische Erkrankung hast, zumal wir fast alle ja auch nur selber Betroffene und keine Mediziner sind. Außerdem gibt es an die 400 (!) verschiedene Erkrankungen, die dem rheumatischen Formenkreis zugeordnet werden. Die bekanntesten sind die cP (bzw. rheumatoide Arthritis), Morbus Bechterew (MB), Psoriasisarthritis (PSA) und Systemischer Lupus erythematodes (SLE).

    Ich empfehle Dir, mal zu einem internistischen Rheumatologen bzw. in Rheumaambulanz eines Krankenhauses gehen. Es gibt auch die sog. "infektreaktive Arthritis", die Du um so leichter wieder los wirst, je früher Du sie behandeln lässt. Verschleppst Du sowas, kann leicht etwas Chronisches daraus werden. Gelenksentzündungen infolge von Infektionen entstehen z.B. durch Borrelien, Yersinien, EBV oder Streptokokken.

    Im übrigen: Bei vielen von uns hat das Rheuma sehr undeutlich und schleichend begonnen, so auch bei mir. Während der ersten 2-3 Jahre waren bei mir auch keine Schwellungen erkennbar. Das erste, was mir schon vor Urzeiten aufgefallen war, war eine ausgeprägte Morgensteifigkeit. Die hatte ich schon lange, ehe die ersten Entzündungsschübe kamen.

    Also: Lass es an kundiger Stelle (s.o.) abklären.

    Gute Besserung und Grüßle aus Tirol von
    Monsti
     
    #8 21. Oktober 2004
    Zuletzt bearbeitet: 21. Oktober 2004
  9. Monsti

    Monsti das Monster

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    Ach, und noch was: Paris hat vollkommen Recht, indem sie schreibt, dass Rheuma keine Frage des Alters ist. Es kann leider auch schon Säuglinge treffen! Bitte verwechsle das nicht mit Arthrose, die durch Gelenksabnutzung überwiegend im fortgeschrittenen Alter auftritt. Arthrose hat mit Arthritis ungefähr soviel zu tun wie Masern mit Blinddarmentzündung.

    Nochmals Grüßle von
    Monsti
     
  10. ennos410

    ennos410 Neues Mitglied

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    Hallo, erst einmal sei nett gegrüßt, zu Deiner Thematik frage ich Dich, wie geht es Dir denn so des Nachts? Schläfst Du gut? und wenn kannst Du durchschlafen, so mind.5 Std.? Und des Morgens...aber da hattest Du ja schon Hinweise.
    Das wären so Sachen neben Schwellungen und Temperatur die bei mir so auftraten und letztendlich zur Diagnose mitgeführt haben, die Rheuma heißt.
    Und wie schon geschrieben wurde, es gibt mind.400 Formen davon.
    Nun verzweifel nicht, es wäre gut, die Sache richtig Fachärztlich abklären zu lassen.
    Gruß ennos410
     
  11. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    @jorden und @paris

    eine anmerkung zu voltaren:

    ganz am anfang meiner rheuma-karriere, als ich mich mit diclo über wasser
    gehalten habe, verstärkten sich regelmäßig meine schmerzen kurz nach
    der einnahme von diclo, um dann erst besser zu werden.

    dieses phänomen habe ich seinerzeit NOVARTIS gemeldet, die höchst
    erstaunt waren und jede menge fragen hatten.

    ob allerdings diclo mit den von dir, jorden, beschriebenen zuständen
    in verbindung zu bringen ist, ich weiss nicht.......
    aber ich wollte dir auf jeden fall von meiner beobachtung kenntnis geben.

    alles gute
    marie
     
  12. Jorden

    Jorden Guest

    Hallo zusammen.

    Erstmal vielen Dank für die große Resonanz. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet!

    @ ennos410

    Mein Allgemeinbefinden würde ich immer noch als sehr gut bezeichnen. Ich schlafe durch (8 Std. sind schon ne feine Sache) und werden nicht von Schmerzen geweckt! Es ist nur so, dass ich schon seit längerer Zeit die sog. Morgensteifigkeit verspüre. Ich kann zwar eine "große" und "kleine" Faust ballen, jedoch spüre ich dabei leichte Schmwerzen in den Fingergelenken.
    Dazu kam dann plötzlich das Phänomen, dass eines Morgens unglaubliche Schmerzen in best. Fingergelenken auftraten. Als sich dann, wie beschrienben, eines Morgens der Rücken hinzugesellte, fing ich natürlich an mir Gedanken zu machen.
    Da mir als einzige Ursache Rheuma einfiel, fing ich an dieses Forum zu "durchwühlen". Und wenn ich mir Euro Beiträge so durchlese, werde ich den Eindruck nicht los, dass es durchaus möglich wäre, Rheuma als Verursacher festzumachen.

    Das was Marie2 schreibt, würde die These dann ja ebenfalls belegen.

    Naja, wie dem auch sei.

    Ich danke Euch herzlich für die vielen Antworten und Genesungswünsche!
    (wie gesagt, so schlimm ist es wirklich noch nicht...)

    Euch auch Alles Gute und ein schönes Wochenende!

    Christoph
     
  13. merre

    merre Aktives Mitglied

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    Rheuma?

    ..also man sagt eigentlich, wenn Schmerzen in Bereichen der Gelenke auftreten, der Rücken "wehtut", eine bestimmte Morgensteifigkeit da ist und sich über Tags die Schmerzen bessern, sollte man einen Arzt aufsuchen. Halten die Beschwerden länger als 3 Monate an und helfen sogenannte "Rheumamittel" (Ibuprofen wird oft anfangs verschrieben, oder kortisonhaltige Einreibemittel) die Schmerzen zu lindern, sollte eine Überweisung zum Orthopäden oder Rheumatologen erfolgen.
    In der Abklärung, ob es Rheuma sein kann werden sogenannte New-Yorkkriterien herangezogen, Beschwerden aus der Schilderung des Patienten, Haltungsschäden oder festzustellende Rötungen oder Schwellungen an den Gelenken.
    Oftmals sind anfangs nur kleine oder Körperstammnahe Gelenke betroffen.
    Blutuntersuchungen und bildgebende Verfahren können einen Befund absichern helfen. Also hat man meist mehrere Arztbesuche vor sich.
    Rückenschmerzen können auch auf Grund sich verändernder Körperhaltung enstehen. Anzeichen, wie tiefsitzende Schmerzen oder aschial austrahlend sollten jedoch ebenfalls abgeklärt werden. Charakteristisch ist ein oftmals auftretender plötzlich einschießender Schmerz "wenn man in ein Loch tritt" also eine Treppenstufe verfehlt oder so.
    Weiter können sich die betroffenen Gelenke oder Bereiche entzünden (Rheumaverlauf), was meist mit aschialen und zuiehenden Schmerzen einhergehen kann. Rheuma heißt auch eingedeutscht "fließender ziehender Schmerz".
    In Deinem Fall wird man sicher die Frage der Fingerendgelenke abklären, eine Polyarthritis der kleinen Gelenke oder auch eine Heberdenarthrose (arthrostisch wäre dann, wenn es Abnutzungserscheinungen sind) wären denkbar. Oftmals sind bei diesen Beschwerden Gelenkspaltverengungen im Röntgen zu sehen, die schon eine genaue Aussage möglich machen können.
    Ebenfalls ist die Problematik einer beschriebenen Morgensteifigkeit mit Besserung bei Bewegung interessant für eine mögliche Diagnose.

    Aber grundsätzlich sollte man sagen, daß eine Erkrankung des rheumatischen Formenkreises (Rheuma) rechtzeitig erkannt, behandelbar und in den Auswirkungen einzugrenzen ist.
    Eine Frage wäre noch, ob andere Beschwerden (Haut, allg. Schwäche, Sehstörungen) zeitweise aufteretn oder aufgetreten sind.

    Ja dann alles Gute erstmal "merre" aus Berlin
     
  14. Karina 0815

    Karina 0815 Guest

    Hallo Christoph,

    hört sich schon nach Rheuma an. In meinem Fall war es genauso.
    Ich hatte die gleichen Symptome wie du, so daß ich vor ca. 15 Jahren
    meinen Hausarzt auf Rheuma ansprach. Dieser untersuchte damals
    mein Blut, und sagte, nichts ungewöhnliches im Blut, also kein Rheuma.
    Damit hatte ich Rheuma tooootaaal aus dem Kopf gestrichen, wenn der
    Arzt das schon sagt...... Na ja damals war ich ca. 20 Jahre alt.

    Die Symptome kamen immer wieder, Irgendwann bin ich dann des öfteren
    mal mit nem dicken Daumen aufgewacht, der aber am nächsten Tag wieder
    abgeschwollen war. Na ja hab mich schon immer ein bisserl gewundert,
    aber die damals 'leichten' Schmerzen hielten eben nie so lange an, daß es
    nötig gewesen wäre, zum Arzt zu gehen.

    Mit dem Rücken hatte ich allerdings immer schon zu tun. Bekam auch oft
    Diclofenac verschrieben.
    Nun gut, redete meinen Hausarzt in den letzten 14 Jahren immer wieder mal
    so auf meine steifen Finger in der früh an, dieser meinte dann nur:
    Wenn's nicht schlimmer wird, braucht man auch nix zu machen.
    Da diese Sache ich selbst auch nie richtig ernst genommern habe, wurde
    auch nie richtig was unternommen.

    Als dann jedoch meine Schmerzen in den Knien und Zehengrundgelenken
    gar nicht mehr vergingen (über ca. 2 Jahre hinweg) und 3 Fingergelenke
    anschwollen und diese auch nicht mehr zurückgingen und ich mich oft
    vor Rückenschmerzen nicht mehr richtig bewegen konnte (bekam dann
    immer Diclo) ging ich mal zu nem andern Arzt und der war höchst er-
    schrocken und auch stinkesauer auf meinen Hausarzt. Der überwies mich
    sofort zum Rheumatologen. Nun gut auf einmal war da das Thema Rheuma
    wieder da............ und plötzlich so nach längerem Nachdenken konnte
    ich mich wieder daran erinnern, daß ich vor etlichen Jahren bereits darauf
    getippt habe. Ich muß allerdings dazusagen, daß ich bei diesem Arzt
    das erste mal die Schmerzen in allen Gelenken erwähnt habe (kam mir
    damals ziemlich dumm vor deswegen) und vorher ging ich eben nur
    sporadisch zum Arzt, einmal wegen des Rückens, dann mal wegen dem Knie
    usw. usw.-deshalb kam damals auch keiner auf die Diagnose Rheuma.

    Also dann ging alles sehr schnell, ich kann mich nicht beklagen, daß meine
    Diagnose Rheuma bzw. Psoriasis Arthritis lange dauerte. Im Gegenteil die
    Diagnose wurde von 2 Ärzten sofort im ersten Behandlungstermin gestellt.
    Alle Anzeichen waren vorhanden, bereits 1 krummer-dicker Zeigefinger, Zehen
    erhöhte CRP-BSG Werte - geschwollene Gelenke (hab vermutlich zuuu lange
    gewartet, zum Arzt zu gehen).
    Mir ging das damals fast zuuuuuu schnell, kannte mich ja immerhin noch gar
    nicht aus. Dank Rheuma-Online ist das heute anders.

    P.S. nehme seit August 03 MTX 15mg, 2,5 mg Prednisolon und bei Bedarf,
    aber selten Diclo. Und bis auf ein paar einzelne Tage geht es mir gut.
    (war noch nie deswegen krankgeschrieben, bin aber jeden Tag nach der
    ARbeit fix und foxi)
     
  15. Jorden

    Jorden Guest

    @ merre, karina 0815

    Danke für Eure ausführlichen Beiträge. So langsam festigt sich die Erkenntnis...

    Mit Sehstörungen oder Schwächegefühl habe ich übrigens nicht zu kämpfen.

    Werde mal abwarten bis zur nächsten kleinen Attacke und mich dann zum Arzt begeben. Sage Euch dann Bescheid, wenn es was Neues gibt.
    Ich muss doch auf jeden Fall erstmal zum Hausarzt, oder? Nur mit einer Überweisung gehts dann zum Spezialisten!?

    Werde jetzt erstmal das Wochenende einleuten... Wünsch Euch auch ein schönes!

    Viele Grüße

    Christoph
     
  16. Martinelli

    Martinelli Neues Mitglied

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    Also irgendwie erinnert mich Deine Geschichte daran, wie es bei mir mit 21 Jahren angefangen hat. Ich habe nicht Fußballgespielt sondern viel Gymnastik gemacht und Skilaufen. Geh am besten wirklich zum Internisten und laß Dich gründlich untersuchen. Spekulationen hier im Forum helfen Dir nicht weiter. Viel Glück!
     
  17. Jorden

    Jorden Guest

    @ Martinelli

    Dank Dir für den Rat.

    Werds mir überlegen...

    Mal abwarten wie es weitergeht.

    Tschö
     
  18. zwerg123

    zwerg123 Neues Mitglied

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    chronisches ebv,cmv

    Hallo, bin neu hier und hab ka ob ich hier überhaupt richtig bin,denn mein altes Forum (ebv-forum.info/) geht irgendwie nich mehr und deshalb schreibe ich jetzt hier und hoffe das mir vll jemand weiter helfen kann.
    Seit 5 jahren leide ich nun schon unter Fibro. kennt ihr wahrscheinlich auch, oder zumindest ein paar von euch, doch leider ist das noch nicht alles oder genug, anfang des jahres 2007 bekam ich mit einmal starke Hals,- ohrenschmerzen, geschwollene Lymphknoten am hals usw. Keiner der Ärtze wußte woher es kam (hat auch niemand richtig nachgeschaut oder nach der ursache geforscht), stattdessen stopfte man mich dann mit antibiotika voll und alles wurde noch schlimmer,doch nich genug, es kamen auch noch viel viel mehr symptome mit hinzu. Richtig extrem starke Magenschmerzen (hatte ich vorher schon), eine unerklärliche starke Schwäche im ganzen Körper(keine Muskelschwäche),Taubheitsgefühl in armen und beinen (wie gelähmt), starke Kopfschmerzen (keine migräne), schlechtsein, appetitlosigkeit,zittern am ganzen Körper, schwindel,gänsehaut auf dem kopf unvm..
    Bin absolut Bettlägerig und komme gar nicht mehr hoch,habe es nicht so wie manche andere,die alles immer nur in schüben bekommen,sondern wirklich und immer kontinuierlich durchgehend.
    Habe dann durch zufall einen älteren Arzt (wohne in sachsen-anhalt) gefunden, der mich endlich mal ernst nahm(nich wie alle anderen die mich nur als psychisch abgestempelt haben), der einfach menschlich ist. Er nahm mir Blut ab, spezielle Blutwerte (hatte vorher noch nie jemand gemacht) und zerlegte dieses in seine Einzelteile, wo dann noch mal ne ganze ecke mehr rauskam als ,,nur Fibro.", nämlich chronisches EBV, CMV + sämtliche Herpesviren usw.. Chronisch ist es deshalb, weil es 5 jahre lang niemand erkannt hatte. Er fing dann mit einer Blutlaser Therapie an und behandelte mit zusätzlich noch mit homöopathischen mitteln aus belgien (labolife). Die Blutlaser Therapie brachte bei mir nix, es kam keine besserung, und auch dieses Medikament (ist für den Immunaufbau) half mir auch nicht, im Gegenteil, hab das Gefühl als ob es mir von dem Medikament trotz das es homöopatisch ist, nur schlechter geht. Ich habe jeglichen Lebensmut verloren, habe nur noch selbstmordgedanken weil ich es vor schmerzen und schwäche einfach nicht mehr aushalte und es einfach keine besserung gibt. Das ist so einfach kein Leben mehr, viele von euch denken sich jetzt wahrscheinlich, das es dumm ist so zu denken, aber ich kann nich mehr anders denken. Gesunde können sowas nicht verstehen, aber leuten, denen es genauso geht wie mir, die können das. Menschen die Gesund sind, die sind wirklich reich und die haben auch keine Probleme, weil sie alles lösen können irgendwie. Ein kranker Mensch, hat und kann nichts von beidem.

    Meine Frage/en an euch sind:

    Ist hier jemand bei, dem es genauso geht wie mir?Der die gleichen Symptome hat wie ich?

    Ist hier noch jemand, der auch unter chronischem ebv, cmv.... leidet?

    Möchte einfach alles wissen, wie es euch geht, wie ihr das erlebt habt, wer euch vll geholfen hat, wie ihr wieder gesund geworden seit (oder auf dem weg dahin seit),welche schmerzen/symptome ihr habt,welche Medis ihr dagegen bekommen habt, was euch geholfen und und was nicht, EINFACH ALLES!!

    Tschuld das alles solang geworden ist.

    Vielen Dank schon mal im voraus.

    LG zwerg123
     
  19. Amulan

    Amulan Ich bin harmlos!

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    Hallo Zwerg,

    es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht, aber lass den Kopf nicht hängen! Ich war selbst schon in ähnlichen Situationen, und ich weiß, dass man in solchen Zeiten nicht glaubt, dass es auch wieder bessere Zeiten geben wird und dass man sich wieder besser fühlen wird. Aber die besseren Zeiten werden kommen!

    Ich bin selbst nicht von EBV betroffen (soweit ich weiß). Am 07.01. kam im WDR eine Sendung, wo auch das EBV-Virus Thema war (servicezeit gesundheit) und da wurde ein Arzt erwähnt, der sich darauf spezialisiert hat. Leider weiß ich nicht mehr wie er hieß und wo die Praxis war, ich meine irgendwo in Bremen oder Hamburg. Vielleicht kannst du den Namen und die Adresse beim WDR erfahren, unter gesundheit@wdr.de.

    Alles Gute!

    lg
    Sonja