Hallo ich bin neu hier,
lese schon eine ganze Weile bei euch mit, ein super forum mit wirklich hilfreichen Tipps.
Leider ist der Anlass mich hier anzumelden nicht so erfreulich...
Bei mir wurde im Juli 2010 Hashimoto festgestellt und ich bekomme seitdem LThyroxin. Die Einstellung ist immer noch schwierig, anfangs reagierte ich sehr heftig auf das LT und nach einem heftigen Schub im Frühjahr mußte ich meine Dosis jetzt senken.
Letztes Jahr mußte ich ins KH wegen Verdacht auf Hypophyseninsuffizienz, war zum Glück alles ok. Dabei wurde (mal wieder, habe das schon mind. seit 10 Jahren) ein sehr starker Eisenmangel festgestellt, sämtliche Eisenwerte unterhalb der Nachweisgrenze, Speicher leer.
Ich habe dann im November mit Ferro Sanol duodenal (100 mg)angefangen. Drei Wochen lang ging es gut, dann fing es an. Ich bekam zunächst im gesicht stark gerötete Haut, meine sowieso schon trockenen Augen wurden feuerrot.
Kurz darauf setzten Gliederschmerzen ein, wie als ob ich eine Grippe bekommen würde.
Auch in der Nierengegend bekam ich Schmerzen, HÄ meinte nur ich hätte wohl was falsch gehoben, Urinwerte waren oB.
Hab das Fe dann abgesetzt und es mit 50 mg versucht, das gleiche Spiel.
HA gewechselt, der meinte ich könne es mit einer Erhöhung des LT probieren, das hat mich dann in eine ÜF gebracht, von der ich jetzt wieder runter bin.
Diese Gliederschmerzen aber sind geblieben. Ich habe zwischendurch immer mal wieder versucht Fe zu nehmen (50 mg) aber immer nach zwei !! Tagen fing das grippige Gefühl wieder an.
Der Augenarzt stellte im März einen leichten Defekt der Netzhaut fest und überwies mich in die Augenklinik. Diagnose: progredientes Sicca Syndrom. Ein Auge hat sich in der Sehleistung deutlich verschlechtert (-3,5 dpt.), anderes Auge ok(0,0 dpt.).
Inzwischen habe ich auch Schmerzen am Auge, als ob es hintendran drückt, gegen abend ist es am schlimmsten. Manchmal ist kurzzeitig das Sehen beeinträchtigt, ich sehe schwarze Pünktchen oder ganze Bereiche im Blickfeld fallen aus...
Im März habe ich noch einmal einen anderen Endokrinologen aufgesucht, der hat sich alles genau angehört und vermutet bei mir Rheuma als Ursache meiner Beschwerden, auf jeden Fall nicht die SD.
Ich habe versucht einen Termin in der Rheumaambulanz zu bekommen, es ist zum verzeifeln!!
15. September habe ich jetzt einen Termin bei einem Rheumatologen in HD, 7. Dezember dann in der Uniklinik.Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich das bis dahin aushalten soll.
Meine beiden Ellenbogengelenke sind auch entzündet, bekomme Cortisonspritzen rein, damit ich überhaupt arbeiten kann. Sobald ich mich körperlich etwas anstrenge (Rad fahren, wandern) werden diese Gliederschmerzen schlimmer, manchmal nehme ich Ibuprofen, wenn ich es gar nicht mehr aushalte, dann ist es für 2-3 Stunden besser.
Es ist als ob irgendwas durch meinen Körper wandert, mal tun mir die Nieren weh, im nächsten Moment sind es die Augen, die Füße, gestern hat die Lunge geschmerzt und das rechte Ohr. Seit Wochen habe ich blutig eitrige Borken in der Nase, aber keinen Schnupfen.
Im Dezember war ich aus lauter Verzweiflung bei einem Nephrologen, der wirklich sehr gründlich alles untersucht hat.
Habe nochmal den Befund rausgesucht und mir ist aufgefallen, dass
ANCA-P und PR-3 ELISA Antikörper vorhanden sind, zwar unter Norm aber vorhanden.
Natürlich habe ich gegoogelt und gelesen...nahezu alle Symptome treffen bei mir zu.
Ich hatte 1999 viermal ! hintereinander eine Lungenentzündung mit blutigem Husten, mußte fast ein Jahr lang Antibiotika nehmen und Cortisonspray, 2000 wegen chronischer Sinusitis Nasennebenhöhlen OP, daraufhin Infekt im KH, anschließen StirnhöhlenOP.
Halbes Jahr später dreimal eitrige Mittelohrentzündung , zweimal Trommelfell geplatzt. danach ein Jahr lang ständige Magenprobs, Durchfall, Pilzinfektionen.
Ich mache mir große Sorgen. Was meint ihr zu den AK?
Und habt ihr einen Tipp, wie ich schneller an einen Arzt komme, bis September halte ich das nicht aus...
Langer Text, sorry, aber wollte eben alles aufzählen. Vielen lieben Dank fürs lesen
.
Lg,
dani
lese schon eine ganze Weile bei euch mit, ein super forum mit wirklich hilfreichen Tipps.
Leider ist der Anlass mich hier anzumelden nicht so erfreulich...
Bei mir wurde im Juli 2010 Hashimoto festgestellt und ich bekomme seitdem LThyroxin. Die Einstellung ist immer noch schwierig, anfangs reagierte ich sehr heftig auf das LT und nach einem heftigen Schub im Frühjahr mußte ich meine Dosis jetzt senken.
Letztes Jahr mußte ich ins KH wegen Verdacht auf Hypophyseninsuffizienz, war zum Glück alles ok. Dabei wurde (mal wieder, habe das schon mind. seit 10 Jahren) ein sehr starker Eisenmangel festgestellt, sämtliche Eisenwerte unterhalb der Nachweisgrenze, Speicher leer.
Ich habe dann im November mit Ferro Sanol duodenal (100 mg)angefangen. Drei Wochen lang ging es gut, dann fing es an. Ich bekam zunächst im gesicht stark gerötete Haut, meine sowieso schon trockenen Augen wurden feuerrot.
Kurz darauf setzten Gliederschmerzen ein, wie als ob ich eine Grippe bekommen würde.
Auch in der Nierengegend bekam ich Schmerzen, HÄ meinte nur ich hätte wohl was falsch gehoben, Urinwerte waren oB.
Hab das Fe dann abgesetzt und es mit 50 mg versucht, das gleiche Spiel.
HA gewechselt, der meinte ich könne es mit einer Erhöhung des LT probieren, das hat mich dann in eine ÜF gebracht, von der ich jetzt wieder runter bin.
Diese Gliederschmerzen aber sind geblieben. Ich habe zwischendurch immer mal wieder versucht Fe zu nehmen (50 mg) aber immer nach zwei !! Tagen fing das grippige Gefühl wieder an.
Der Augenarzt stellte im März einen leichten Defekt der Netzhaut fest und überwies mich in die Augenklinik. Diagnose: progredientes Sicca Syndrom. Ein Auge hat sich in der Sehleistung deutlich verschlechtert (-3,5 dpt.), anderes Auge ok(0,0 dpt.).
Inzwischen habe ich auch Schmerzen am Auge, als ob es hintendran drückt, gegen abend ist es am schlimmsten. Manchmal ist kurzzeitig das Sehen beeinträchtigt, ich sehe schwarze Pünktchen oder ganze Bereiche im Blickfeld fallen aus...
Im März habe ich noch einmal einen anderen Endokrinologen aufgesucht, der hat sich alles genau angehört und vermutet bei mir Rheuma als Ursache meiner Beschwerden, auf jeden Fall nicht die SD.
Ich habe versucht einen Termin in der Rheumaambulanz zu bekommen, es ist zum verzeifeln!!
15. September habe ich jetzt einen Termin bei einem Rheumatologen in HD, 7. Dezember dann in der Uniklinik.Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich das bis dahin aushalten soll.
Meine beiden Ellenbogengelenke sind auch entzündet, bekomme Cortisonspritzen rein, damit ich überhaupt arbeiten kann. Sobald ich mich körperlich etwas anstrenge (Rad fahren, wandern) werden diese Gliederschmerzen schlimmer, manchmal nehme ich Ibuprofen, wenn ich es gar nicht mehr aushalte, dann ist es für 2-3 Stunden besser.
Es ist als ob irgendwas durch meinen Körper wandert, mal tun mir die Nieren weh, im nächsten Moment sind es die Augen, die Füße, gestern hat die Lunge geschmerzt und das rechte Ohr. Seit Wochen habe ich blutig eitrige Borken in der Nase, aber keinen Schnupfen.
Im Dezember war ich aus lauter Verzweiflung bei einem Nephrologen, der wirklich sehr gründlich alles untersucht hat.
Habe nochmal den Befund rausgesucht und mir ist aufgefallen, dass
ANCA-P und PR-3 ELISA Antikörper vorhanden sind, zwar unter Norm aber vorhanden.
Natürlich habe ich gegoogelt und gelesen...nahezu alle Symptome treffen bei mir zu.
Ich hatte 1999 viermal ! hintereinander eine Lungenentzündung mit blutigem Husten, mußte fast ein Jahr lang Antibiotika nehmen und Cortisonspray, 2000 wegen chronischer Sinusitis Nasennebenhöhlen OP, daraufhin Infekt im KH, anschließen StirnhöhlenOP.
Halbes Jahr später dreimal eitrige Mittelohrentzündung , zweimal Trommelfell geplatzt. danach ein Jahr lang ständige Magenprobs, Durchfall, Pilzinfektionen.
Ich mache mir große Sorgen. Was meint ihr zu den AK?
Und habt ihr einen Tipp, wie ich schneller an einen Arzt komme, bis September halte ich das nicht aus...
Langer Text, sorry, aber wollte eben alles aufzählen. Vielen lieben Dank fürs lesen
Lg,
dani
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