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Ist das alles nicht einfach nur übertrieben?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Funkel, 13. April 2007.

  1. Funkel

    Funkel mal Komet, mal Fixstern

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    Schönen Abend an alle,

    der Aufnahmetermin in die rheumatologische Tagesklinik rückt näher (26.04.) und ich frage mich heute Abend mal wieder, ob ich nicht einfach nur übertreibe...
    Viele von euch haben von dramatischen Abläufen berichtet, leiden unter starken Schmerzen - bei mir häufen sich zwar die Symptome, aber alles ist hübsch diskret und ich komme ohne Schmerzmittel einigermaßen zurecht.
    Völlig verunsichert haben mich die nun eher beiläufig geäußerten Bemerkungen einer Kollegin mit cP und meiner Schwester (Ärztin), die unabhängig voneinerander meinten, evtl. hingen auch mein Asthma, die chronische Sinusitis (mehrfach operiert) und die seit frühester Kindheit immer wiederkehrenden schweren Nierenbeckenentzündungen mit der PSA (die aber noch nicht abschließend sicher diagnostiziert ist) zusammen. Letztlich seien auch diese Erkrankungen überschießende Reaktionen des Immunsystems.

    Ich zähl jetzt mal auf, was mich zunehmend zwickt und meine Gedanken dazu:
    - seit gut 10 Jahren habe ich Psoriasis an den Handinnenflächen und den Fußsohlen. Sie tritt schubweise auf, juckt dann ziemlich, ist aber mit Bepanthen relativ gut in Schach zu halten
    - seit einem halben Jahr ist die Achillessehne oder deren Schleimbeutel des linken Fußes entzündet. Dass solche Entzündungen langwierig sind, weiß jeder. Soll das wirklich Rheuma sein?
    - der rechte kleine Zeh ist seit Monaten komplett rot, dick und schmerzt bei jeder Berührung sehr (ist ja vielleicht nur ein zu enger Schuh und das Hühnerauge)
    - mehrere Endgelenke der Finger, die Sehnen und das Handgelenk der rechten Hand schmerzen mit wechselnder Intensität seit Anfang des Jahres, sie sind druckempfindlich, die Hand ist insgesamt leicht geschwollen und bei Anspannung der Daumensehne ist ein dicker "Knubbel" tast- und sichtbar
    - seit ein paar Wochen beginnt auch die linke Hand weh zu tun (ich bin Sekretärin - das könnte auch nur Überanstrengung der Hände sein)
    - der rechte Ellbogen schmerzt und ist druckempfindlich (dafür habe ich keine "Erklärung")
    - der Nacken und die linke Schulter schmerzen immer, mit wechselnder Intensität (ich sag ja: Sekretärin...)
    - vor knapp einem Jahr habe ich zunächst schleichend, dann immer häufiger und intensiver Schmerzen tief in der Kreuzbeingegend, die manchmal ischiasartig ausstrahlen (schlechte Haltung am PC?)
    - immer öfter brennen die Augen vor Trockenheit, tränen bei Wind sehr schnell und sind oft stark gerötet (ich hätte wegen der zunehmenden Alterssichtigkeit längst beim Augenarzt sein müssen - immerhin habe ich jetzt in einer Woche einen Termin)
    - seit über einem Jahr hat es sich mit "morgens-aus-dem-Bett-hüpfen". Ich bin oft so steif, dass ich stundenlang nur durch die Gegend humple, zwei Kaffeetassen sind bereits zu Bruch gegangen, weil ich sie nicht halten konnte und ein paar Mal konnte ich die Finger nicht genug krümmen, so dass die Zahnbürste runterfiel (ähm... die Jüngste bin ich mit 46 auch nicht mehr...)
    - im Tiefschlaf liege ich wie ein Baby - auf dem Rücken, beide Arme nach oben. Die Schultergelenke sind morgens so steif, dass es mehrere Minuten dauert, sie überhaupt runter zu bewegen. Die Finger sind oft taub und kribbeln (Karpaltunnel - das ist bei Sekretärinnen eine Berufskrankheit)
    - wg. des Asthmas muss ich gelegentlich hoch dosiert Cortison nehmen. Am nächsten Tag steh ich förmlich unter einem Corti-Rausch, bin putzmunter und nahezu schmerzfrei

    Rheumafaktor ist negativ, CRP war bei der letzten Untersuchung im März bei 35. Die Röntgenaufnahme der Hände war vor einem Jahr noch ohne jeden Befund. Bei der neuen Aufnahme vom Februar sind zwar keine akuten Entzündungen an den Knochen feststellbar, aber im Befund steht: leichte Entkalkungen und beginnende Arthrose an allen Gelenken der beiden Hände.

    Ich weiß einfach nicht, was ich von all dem halten soll. Soll, muss, darf ich den Ärzten in der Tagesklinik all das erzählen? Es ist nicht wirklich schlimm - halten die mich nicht für völlig überspannt?

    Hoffentlich konnte ich mich einigermaßen verständlich machen, es wäre schön, wenn ihr sagt, was ihr aus eurer Erfahrung dazu meint.

    Verwirrte und irritierte Grüße :confused:
    Funkel
     
  2. bise

    bise Neues Mitglied

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    irgendwann beginnt alles irgendwie.......ganz schleichend.
    hoffe für dich, dass sich eine evt. latent vorhandene immunologische reaktion nicht weiter entwickelt.
    sei vorsichtig und weise auf alles hin. der mensch ist als ganzes zu sehen und nicht nur nach den laborwerten zu beurteilen.
    gruss
     
  3. wilanwe

    wilanwe Neues Mitglied

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    Nichts ist übertieben!

    Hallo Funkel,
    mach Dir keine Sorgen, dass irgend etwas übertrieben ist. Berichte den Ärzten es so, wie Du es in Deinem Artikel geschildert hast. Nur so kann Dir geholfen werden. Damit sind entsprechende Ansatzpunkte vorhanden und man kann gezielt diagnostizieren. Denn letzendes soll und muß Dir geholfen werden, damit Du damit leben kannst!
    Mit freundlichen Grüßen
    Wilanwe
     
  4. kiki 2

    kiki 2 Neues Mitglied

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    Hallo Funkel

    Ich bin 42 und habe seit 6 Jahren PSA.

    Was du schreibst kommt mir sehr bekannt vor.
    Du versuchst aber all deine Beschwerden mit deinem Alter und deiner Tätigkeit zu entschuldigen.Habe das Gefühl,du willst sie verdrängen.
    Rheuma zu akzeptieren ist sehr schwer.Bin selbst noch in der Phase es anzunehmen.
    Es ist bestimmt nicht übertrieben,den Ärzten alles so zu schildern.
    Die Erläuterungen,die du in Klammern gesetzt hast,würde ich allerdings weglassen.
    2 Stunden Morgensteife ist in deinem Alter nicht "normal"

    Alles Liebe

    Kiki 2:)
     
  5. poet4

    poet4 Neues Mitglied

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    schleichende Beschwerden....

    Hallo Funkel,

    auch mich erinnert Vieles was Du da schreibst an einige meiner Beschwerden.... ich arbeite auch im Büro und habe einiges auf die Arbeiten mit dem Computer geschoben...
    Lasse es richtig abklären, dann bist Du auch auf der sicheren Seite!
    Du solltest auf jeden Fall alles aufführen und den Ärzten sagen - am Besten schreibst Du Dir alles auf, damit Du nichts vergißt (oft geht es einem bei Arztgesprächen so...)
    Da Du schon Cortison nimmst, ist es auch erklärbar, dass Deine Beschwerden schon dadurch "gedämpft" sind...;)
    Bei mir war es auch so, dass ich wegen einer anderen Erkrankung Corti einnahm und dadurch viele Probleme abgedämpft wurden und ich mir auch immer gesagt habe "ach, geht doch" man will sich ja auch nicht hängen lassen...:)

    z. B. "Trockene Augen" mit denselben Symtomen wie bei Dir - hatte ich auch seit Jahren und habe vom Augenarzt künstliche Tränenflüssigkeit aufgeschreieben bekommen, nach dem die Diagnos cP bekannt wurde hieß es dann "Sicca Syndrom" und die Medikamente werden von der Krankenkasse übernommen....


    schöne Grüße und ein schönes Wochenende
     
  6. Susanne L.

    Susanne L. Neues Mitglied

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    Hallo Funkel,

    ja, nimm am besten diese Auflistung Deiner Beschwerden, wie Du sie ja schon hier reingesetzt hast, mit. So kannst Du sichergehen, dass Du nichts vergisst. All die Sachen zu bewerten, ist dann Aufgabe der Ärzte. Dafür sind sie da. Deine "Argumente", die Beschwerden mit dem Beruf zu erklären, kenne ich nur zu gut. Bin ebenfalls Sekretärin und habe auch jahrelang gedacht, ach, das sind bloß Verspannungen - kein Wunder, bei dem Beruf ... Also übertrieben scheint mir das alles nicht, was Du schreibst! Wie poet4 (Gaby) schon meinte, möglicherweise sind die Beschwerden durch die Einnahme von Cortison schon abgedämpft. Und deshalb ist eine gründliche Abklärung auf alle Fälle erforderlich!

    lg
    Susanne
     
  7. Funkel

    Funkel mal Komet, mal Fixstern

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    Danke!

    Vielen lieben Dank an alle für eure Antworten :)

    Will ich verdrängen, dass es Rheuma sein könnte? Mag sein, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass irgend jemand begeistert ausruft: juhu, ich hab Rheuma! Dass all die Beschwerden durch eine vernünftige Diagnostik einen Namen bekommen und man selbst dadurch auch die Bestätigung, tatsächlich krank zu sein und sich nicht alles einzubilden - wie es hier ja etliche schildern - ist sicher hilfreich. Aber haben will Rheuma sicher niemand.

    Mich überrumpelt glaube ich die Geschwindigkeit, mit der sich alles vollzieht... So viele schreiben hier von langen Odysseen durch Arztpraxen, verständnislosen Ärzten und Fehldiagnosen... und ich geh zu meinem Hausarzt, weil ich mit der Orthese, die der Orthopäde mir praktisch ohne jede Diagnostik "verdonnert" hat, nicht zurecht komme und weiß, von meinem HA krieg ich was Gescheites - und plötzlich kommt eine Lawine ins Rollen, die mich mitgerissen hat und ich versuche irgendwie mit- und klarzukommen. Erst Röntgen, dann Blutbild, dann bereits zwei Wochen später Vorstellung mit Eiltermin (wg. dem hohen CRP-Wert) in der Rheumaambulanz, die wollen mich für zwei Wochen stationär aufnehmen, weil wg. meiner Infektbereitschaft die Einstellung mit MTX, Arava und Cortison am besten unter ständiger Kontrolle geschieht, schließlich als Kompromiss (weil ich aus familiären Gründen derzeit nicht stationär kann) die Tagesklinik für drei Wochen, Termin dafür bereits vier Wochen später...
    Viele hier brauchen Monate, bis sie einen Termin beim Rheumatologen und erst für eine Reha-Maßnahme bekommen - warum haben die es bei mir so furchtbar eilig?

    Der Arzt in der Rheumamabulanz, ein internistischer Rheumatologe, war am Anfang des Gesprächs eher skeptisch. Nach Begutachten der Laborwerte, der Röntgenaufnahme und sehr gründlicher körperlicher Untersuchung war er plötzlich ziemlich ernst und hat sehr auf eine schnelle, umfassende Diagnostik gedrängt! Wie kann der Arzt zu diesem Zeitpunkt von MTX, Arava und Cortison sprechen? Das sind schließlich keine Hustenbonbons :eek:

    Anfang März dachte ich noch, ich bin halt nicht mehr die Jüngste, da zwackt es schon mal hier und da und ich hab halt eine Entzündung an der Achillessehne und am Daumensattelgelenk und nun - Rheuma :(
    Versteht mich nicht falsch: ich bin sehr froh, bei offenbar kompetenten Ärzten gelandet zu sein, die mich und meine Beschwerden ernst nehmen! Aber irgendwie nehmen die mich ernster als ich mich selbst! :confused:
    Ich kann kämpfen, habe ich schon oft genug und werde es diesmal auch wieder. Aber mich ängstigt die Eile, die plötzlich alle an den Tag legen...

    Liebe, heute ziemlich schlaflose Grüße
    Funkel
     
  8. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

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    hallo funkel,

    nimm es doch einfach als segen, das dich alle gleich ernst nehmen und gehe in die tagesklinik, damit du auf vernünftige basismedis eingestellt wirst.
    es gibt halt auch noch hellhörige docs auf dieser welt :D .... freu dich darüber und fühl dich gut aufgehoben!!

    alles gute für dich
     
  9. grummelzack

    grummelzack Barbara

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    Die Eile erklärt sich daraus, daß je eher mit einer Basistherapie begonnen wird, desto größer die Chance, den Patienten in eine Remission zu bringen.

    Durch mehrere, ebenfalls sehr aktuelle Studien ist heute unzweifelhaft belegt, dass es bei der rheumatoiden Arthritis ein “window of opportunity” gibt, d.h. ein therapeutisches Fenster von etwa 12 bis 16 Wochen nach Krankheitsbeginn, in dem sich durch adäquate Therapiemaßnahmen im günstigsten Fall komplette und anhaltende Remissionen erzielen lassen. Umgekehrt sinkt die Wahrscheinlichkeit für eine komplette Remission und die Chance auf ein optimales therapeutisches Ergebnis mit zunehmender Krankheitsdauer und wird immer geringer, wenn im weiteren Krankheitsverlauf und ohne wirksame Therapie bereits bleibende Schäden an Knochen und Gelenken eingetreten sind.
    Quelle:
    http://www.rheuma-online.de/medikamente/ciclosporin-immunosporin/im-detail/wirksamkeit/wirksamkeit-von-ciclosporin-bei-der-fruehen-rheumatoiden-arthritis.html


    grummel
     
  10. Mummi

    Mummi Neues Mitglied

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    Hallo Funkel

    Hallo Funkel,
    sei froh, dass du so kompetente Ärzte hast und klär deine Diagnose ab,ich kenn mich zwar nicht so richtig aus aber ich denke je eher was getan wird,
    desto besser für dich, vor allem für deine Gesundheit in Zukunft.
    War auch grad beim Arzt und konnte eigentlich gar nichts erzählen, also
    wenn du dort bist, wirklich, wie schon geraten, alles chronologisch
    runterbeten und nicht unterbrechen lassen, - wenn du kannst -.
    Ich bin leider der Typ der bei der ersten blöden Bemerkung stumm wird.

    Ich wünsch dir alles Gute
    Mummi
     
  11. poet4

    poet4 Neues Mitglied

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    Glück gehabt?!

    Hallo Funkel,

    auch wenn es um eine Krankheit geht - vielleicht hast Du ja trotz allem "Glück", eben weil es schnell erkannt wurde und schnell behandelt wird.
    Es ist ja wichtig, gleich gute Basismedis zu bekommen, damit möglichst wenige "Schäden" - eben Veränderungen der Gelenke usw. - auftreten.
    Bei mir war es eben auch so, dass die Diagnose Rheuma eigentlich erst klar gestellt wurde, nachdem ich eine kurze Corti-Pause eingelegt hatte und die Blutwerte sich sofort änderten...
    Ich denke, wahrhaben will eine Krankheit am Anfang nie jemand - aber auf der anderen Seite ist es doch besser, man weiß was es ist und kann das Möglichste tun, um relativ gut damit zu Leben.
    Ich sage mir halt auch immer "im Glashaus sitzen möchte ich nicht" und versuche alles was eben geht auch zu tun.;)
    Am Schwersten ist es sicherlich zu akzeptieren, dass man nicht mehr Alles so "einfach" und ohne weiteres schafft... aber halt immer das Beste daraus machen!

    Schöne Grüße
     
  12. Funkel

    Funkel mal Komet, mal Fixstern

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    Oh ja - ich bin SEHR dankbar dafür, dass ich ernst genommen werde, ich weiß das wirklich zu schätzen! Klar gehe ich in die Tagesklinik, natürlich tapper ich zum Augenarzt und wenn die (noch) Verdachtsdiagnose bestätigt wird, werde ich auch zu meinem HNO wandern, damit der über die (heute noch evtl.) Sicca-Symptomatik informiert ist.
    Vielleicht bin ich auch deshalb so beunruhigt, weil meine beste Freundin vor zwei Jahren mit einer relativ harmlosen Diagnose zu einer kleinen Op ins Krankenhaus einrückte und dort dann eine der schwersten Brustkrebsarten diagnostiziert wurde, die es gibt. Damals hatten es dann alle auch plötzlich furchtbar eilig... :( DEN Schock habe ich anscheinend noch nicht so gut verarbeitet wie sie selbst.

    Das zu akzeptieren, fällt mir nicht besonders schwer. Es lässt mich zwar manchmal grummeln, aber damit komme ich klar. Mit 12 Jahren bekam ich Asthma und wie immer bei mir, habe ich gründlich zugelangt :rolleyes: Die ganze Pubertät hindurch hatte ich Serien von extrem schweren, sehr häufig akut lebensbedrohlichen Anfällen - die Kinderklinik wurde zu meinem 2. Zuhause. ich habe früh lernen müssen, dass ein Kampf gegen den eigenen Körper nichts bringt und Akzeptanz der Gegebenheiten für die innere Gelassenheit sorgt, die Grundvoraussetzung ist, um kämpfen zu können und gleichzeitig geduldig mit sich selbst sein zu können. Wenn ich nicht kann, kann ich eben nicht und als gelerntes Nesthäkchen hab ich kein Problem damit, um Hilfe zu bitten ;)

    Wann genau wird denn der Krankheitsbeginn definiert? Erstes Anzeichen war sicher der Beginn der Morgensteifigkeit - das ist aber schon über ein Jahr her...??

    Danke an alle fürs Lesen und Antworten, es tut mir gut, mir das mal von der Seele schreiben zu können :)

    Lieben Gruß und noch einen schönen Sonntagnachmittag!
    Funkel