<---ist auch neu und ziemlich verzweifelt gerade

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von maliteddy, 29. Mai 2015.

  1. maliteddy

    maliteddy Registrierter Benutzer

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    In verkürzter Form :D
    Ich arbeite als Altenpflegeassistentin ,leider erst seid nem halben Jahr und nun das. Zur Zeit bin ich wegen eines Bänderrisses krank geschrieben. Im Zuge dieser Untersuchung wurde in den Füßen Rheuma ? entdeckt . Seid dem ich arbeite ...manchmal eine 42 Stundenwoche und nur einen Tag frei...nehme ich wegen der Schmerzen 2 x Ibu 500 morgens, 11 Uhr dann 45 Tropfen Novalgin . Nachmittags 1x Ibuflam 600 und Abend Iblam 600. Ich weiß viel zu viel,aber ohne kann ich nicht 7 Stunden ohne Pause laufen und 11 Bewohner aus dem Bett und ins Bett puckeln,vom an und auszuziehen mal ganz zu schweigen. Leider hab ich gestern beim ersten Termin nüscht an Schmerzmittel oder generell Medis bekommen,so das ich weiter meinen Vitamin-Pillenkick nehmen muss ,schon alleine deswegen ,weil ich Nachts nur 2-3 Stunden schlafen kann .
    Habt ihr auch Erfahrung gemacht... arbeiten im Altenheim mit Bechterew ? Wie seid ihr in der Zwischenzeit vom ersten Rheumatologen Termin und dem Folgetermin zurecht gekommen ohne Medikamente ? Wart ihr krank geschrieben ? Wenn ja...wer hat das gemacht ? Und wie lange ? Geht das überhaupt ? Zurzeit hab ich wohl einen Schub... Tja , ich hab keine Ahnung was ich machen soll und wie es weiter gehen soll , wahrscheinlich weiter meinen selbst gemachten Pillen-Vitamin-Drink ..Augen zu und durch ,was soll ich sonst machen bis August ,denn da ist der Folgetermin und zwischendrin im Juli CT und MRT ,aber ob ich die Termin einhalten kann ,weiß ich noch nicht. Denn wenn welche krank sind und auch noch welche in Urlaub ,muss ich die Arbeitszeit von 2 Kollegen auffangen und da hat meine Chefin null Verständnis . Juli und August sind die schlimmsten Urlaubszeiten und um da frei zu bekommen , ist fast unmöglich. Ich habe glücklicherweise nur einen Jahresvertrag bis Ende Nov. 2015 und hab mich deshalb schon beim Arbeitsamt erkundigt und heute nach einem Termin gefragt , wie es mit einer Umschulung bei mir aussieht. Hoffe,ich komm da wenigstens weiter. Ach herrje,an dem Termin im Juni beim Arbeitsamt muss ich ja auch frei haben....fällt mir grad ein ...ups...Ach schaun mer mal. Bin jedenfalls auf eure Erfahrungen gespannt.
    LG Elke

    Leider hab ich bezüglich meines Jobs keine Gelegenheit bekommen ,den Rheumatologen zu fragen .Die war schneller weg ,wie der Schall. Hausarzt fragen ? Aber woher soll der wissen ,wie ich am Arbeitsplatz zurecht kommen soll mit Bechterew ?! Ob ich überhaupt zurecht komme...momentan bekomme ich hier zu Hause meine Arbeit kaum gemacht und wenn ,nur mit Pausen und hinlegen . Ich versuche ,wenn ich zu Hause bin auf Medis zu verzichten ,klappt aber nicht immer . Wie soll das dann auf der Arbeit laufen ?! Tja Fragen über Fragen und kein bisschen schlauer wie vorher. Kennt ihr das auch ? Dieses in der Luft hängen und keine Ahnung zu haben ?
     
    #1 29. Mai 2015
    Zuletzt bearbeitet: 29. Mai 2015
  2. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

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    Hallo!

    Ich habe angefangen zu lesen, aber ehrlich gesagt, so ist es wirklich unmöglich.
    Absätze machen die Sache sehr viel lesbarer....

    Du kannst, wenn Du möchtest, den Text noch verändern. Es ist unter Deinem Text diese Funktion da.
    Vermutlich bekommst Du dann auch eher antworten.

    Bis dahin, herzlich willkommen,
    Kati
     
  3. maliteddy

    maliteddy Registrierter Benutzer

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    Danke :vb_redface:
    Hab ich gemacht...mal ganz viel gekürzt :) . Stimmt, ist so einfacher zu lesen .
     
    #3 29. Mai 2015
    Zuletzt bearbeitet: 29. Mai 2015
  4. binverzweifelt

    binverzweifelt Registrierter Benutzer

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    Hallo !

    Wenn du dich an das Arbeitsamt gewendet hast , wirst du dann eventuell zum ärztlichen Dienst müssen .

    Mein Tip rede mal mit deinem Hausarzt ob eine medizinische Reha sinnvoll wäre !

    Krankschreibungen habe ich bisher vom Hausarzt bin aber von der Reha auch Arbeitsunfähig entlassen worden .
    Bekomme dann eine LTA wenn ich soweit fit bin !

    Viel Erfolg
    LG binverzweifelt
     
  5. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

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    Hallo!

    Bei deinem ersten Beitrag hatte ich nur die ersten ca. 8 Zeilen gelesen. Und gar nicht verstanden, dass es um Arbeit geht.
    Da bin ich die falsche Beraterin. Aber so kriegst Du sicher noch antworten.
    Deine Lage gibt es immer wieder hier. Aber Du solltest überlegen: wem ist denn gehlfen, wenn Du zusammenklappst?
    Bzw. aufgrund der Medis ein Magengeschwür oder ähnliches bekommst?

    Hast Du mal Cortison bekommen? Wegen der Füsse... für MB scheint das ja nix zu sein.
    Dafür gibt es dann auch andere Medis. Und der Rheumatologe? Der muß doch dazu auch etwas gesagt haben... ich meine bevor er in seiner Wolke verschwand...?

    Tschuldige: erst lass ich Dich Deinen Beitrag mit Absätzen versehen, dann frage ich Dich Löcher aus.

    Kati
     
  6. maliteddy

    maliteddy Registrierter Benutzer

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    Hallo ,
    Ich hab da zu weit ausgeholt und viel zu viel erzählt,bevor ich auf den Punkt gekommen bin. Wie gesagt,zu Hause versuche ich so wenig wie möglich an Schmerzmittel zu nehmen ,aber oft geht es nicht anders. Die rheumatologin war sichtlich erschrocken,als ich ihr die Menge an Medis nannte. Sie meinte nur ...sie wissen doch sicherlich,das sie höchstens 25 tropfen Novalgin nehmen dürfen und dann auch noch ibu dazu....das wäre zu viel. Das weiss ich ja auch alles,aber was soll ich machen ? Eine zweite rheumatologin wurde dazu gerufen und den weiteren ablauf besprochen. Zuerst MRT und Ct termin im Juli. Eine vorab Medikation käme nicht infrage , erst nachdem MRT und Ct ausgewertet sind, könnte man mit der Therapie beginnen. Damit sind sicher die Medis gemeint. Sie ist mit mir raus für neuen Termin ,der wurde mir genannt und im nächsten Atemzug zog mich eine arzthelferin in einen anderen Raum zum Blut abnehmen und Frau Rheumadoc war weg. Sie sprach allerdings auch von cortison,was ich aber ablehnte,weil....ich hin ja wat dicklich und kämpfe um jedes Gramm weniger. Mit cortison bin ich dann in kürze nicht mehr nur dicklich , sondern Kugel-fische-lich . Werde am Mittwoch in jedem Fall meinen Hausarzt löchern
    LG Elke
     
    #6 29. Mai 2015
    Zuletzt bearbeitet: 29. Mai 2015
  7. binverzweifelt

    binverzweifelt Registrierter Benutzer

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    Vor Cortison hatte ich auch Angst , aber das die Entzündung eingedämmt wird habe ich es genommen .
    Ich nehme es weiterhin habe aber ein anderes bekommen das nennt sich Lodotra und wird am abend genommen das es morgens freisetzt zum Körpereigenen seit dem habe ich keine Gewichtsschwankung mehr !

    Versuche es wenigstens , du hast nur diesen einen Körper !
    lg binverzweifelt
     
  8. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Elke!
    Erstmal herzlich Willkommen!

    Ganz ehrlich, das finde ich lustig, mit deiner selbst zusammengestellten Medikation riskierst Du, nur mal als Beispiel massive Leber-und Nierenschäden, Cortison ist das Mittel, das dir erstmal massive Erleichterung bringen würdest und das lehnst Du ab, wegen dem Gewicht.

    Allerdings wäre es vor den Untersuchungen jetzt auch nicht sinnvoll, da sonst u.U. auf dem MRT keine Entzündungen mehr zu sehen sind.
    Allerdings, bevor Du garnicht mehr aus dem Bett kommst, ist das auf jeden Fall eine Alternative.

    Das wäre auch noch zu früh, im moment hast Du noch nichtmal eine sichere Diagnose, deshalb würde der Rheumadoc vermutlich erstmal mit der Schulter zucken.

    Prinzipiell hast Du das aber schon richtig erkannt, es könnte schwierig werden, mit der Pflege, das ist nunmal ein körperlich sehr anstrengender Beruf und schon für eine gesunde Person langfristig schwierig, mit einer Rheumadiagnose, falls sie sich bestätigt, noch viel schwieriger.
    und unter diesen Voraussetzungen unmögliche:
    Es kann natürlich sein, daß die medi. Therapie bei dir sehr gut anschlägt, aber es wird sicher nicht so sein, wie wenn Du gesund bist.

    Für eine Krankschreibung kannst Du dich an deinen HA wenden, wenn Du die Zeit bis zu den Untersuchungen ohne Arbeit besser überstehst, dann sollte das so gemacht werden.
     
    #8 29. Mai 2015
    Zuletzt bearbeitet: 29. Mai 2015
  9. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

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    Liebe Elke,

    ich würde Dir vor der Diagnose - ich dachte Du hättest sie bereits - auf jeden Fall von Cortison abraten. Damit sieht man nämlich bestenfalls nix mehr auf den Untersuchungen! Also hat der Rheumatologe richtig entschieden... naja, sag ich jetzt mal so.

    Danach wirst Du sicher eine "gescheite" Therapie erhalten. Cortison macht nicht unbedingt dick. Das liegt sehr an Dir. Du kannst Wasser einlagern, das muß aber nicht sein. Und wenn Du ganz gezielt aufs Essen achtest (mehr Gemüse, weniger Kohlehydrate und Fett) wirst Du nicht zunehmen. Ich bin stark übergewichtig. Habe trotz Cortison praktisch mit ein bisschen Diät alles wieder abgenommen, was ich mir in den 11 Jahren Cortison angefuttert hatte (und ganz sicher ist nicht das Cortison sondern ICH ALLEIN Schuld!). Jetzt wiege ich ca. das, was ich vor 11 Jahren wog. Zu viel, viel zu viel... aber eben abbaubar, auch mit Cortison. Also lass Dich nicht von einer Therapie abhalten, nur aus Angst zuzunehmen.
    Wasser geht auch wieder weg... und sind normalerweise nicht mehr als 2-4 kg, und nicht alle lagern Wasser ein.

    Ich denke Du solltest doch Deinen Schmerzmittelkonsum etwas eindämmen. Evtl. auch mal etwas anderes probieren. Wenn es stark entzündungshemmend wirkt, ist das für die Untersuchungen nicht so gut (sag mal kriegst Du evtl. nicht einen früheren Termin?)... ich bekam damals ca. 2 Monate lang (ich mußte damals Cortison sogar fast ausschließen) nur noch Paracetamol, so dass die Entzündungen gut zu sehen waren (ja, es war eine üble Zeit!!!!) Bitte frag mal Deinen Hausarzt nach Alternativen und sag ihm aber auch, dass noch eine Diagnose gemacht werden soll...

    Zu allem anderen, bin ich der falsche Ansprechpartner,
    aber... denk an Dich: wenn Du halb tot bist, haben weder Deine "ALten" was von Dir, noch Deine Familie.... und ganz bestimmt Du nicht!

    Kati
     
  10. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    hallo maliteddy, herzlich willkommen!

    wie meine vorschreiberin, sie war schneller, wollte ich gern darauf hinweisen,
    dass cortison bestimmte blutwerte verfälschen kann, und stark in den entzündungsprozess eingreifen kann, aber man könnte es nach absprache mit dem arzt in angemessener frist vor den bildgebenden verfahren absetzen/ausschleichen. die ablehnung kam aber doch von dir?

    was ich noch nicht verstanden habe ist, du schreibst an den füßen wurde rheuma entdeckt,
    dann von MB, also morbus bechterew. wie kam man denn von den füßen auf mb?
    magst du das nochmal etwas genauer erklären? wäre nett, dankeschön, vielleicht stehe ich auch
    diesbezüglich nur irgendwie auf dem schlauch ;)

    lieben gruß marie
     
    #10 29. Mai 2015
    Zuletzt bearbeitet: 29. Mai 2015
  11. Marly

    Marly Guest

    Hallo!

    Ich würde bzgl. der Krankschreibung und der Medikation auf jeden Fall dringends den Hausarzt aufsuchen.

    Du schadest dir in jeder Hinsicht. So hohe Dosierungen können auch schnell zu Organschädigungen führen, nicht umsonst steht das auf den Beipackzetteln!!!
    Und wenn du nicht arbeiten kannst, kannst du nicht arbeiten. Je besser deine Kollegen und Chefin darüber informiert sind und
    du dich dann auch krankschreiben läßt, umso eher können sie handeln und einen Ersatz für dich suchen.

    Du hast ja geschrieben, dass der Job eh im Nobember ausläuft also würde ich mir an deiner Stelle nicht so einen Kopf machen.

    Und außerdem kannst du eher eine Umschulung bekommen wenn du in deinem jetztigen Beruf auch arbeitsunfähig geschrieben bist. Falscher Ehrgeiz hilft dir da nicht. Wenn du arbeiten gehst, versteht keiner warum du umschulen willst - läuft doch!!!

    Denk an Dich!!

    LG
     
  12. frieda89

    frieda89 Registrierter Benutzer

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    Du kannst schon in dem Beruf arbeiten mit einer rheumatischen Erkrankung.... Ich bin Altenpflegerin und auch krank....Pflegedienst ist wesentlich leichter als im heim....vielleicht wäre das dann eine Überlegung wert.... Lass dir vom hausarzt andere Schmerzmittel aufschreiben... Ich hab die erfahrung gemacht das die normalen schmerzmittel bei rheumatischen schmerzen nur unzureichend wirken.... Mir hilft immer arcoxia 90 mg gut....oder tramal gibt's auch als starke Medikation.... Oder tillidin.... Dann brauchst du nicht tausende Sachen zusammen nehmen... Paracetamol ist sowieso ungeeignet.... Genauso wie ibu....
     
  13. maliteddy

    maliteddy Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen
    Also so lange ich zu Hause bin ,nehme ich 2 ,im Höchstfall 3 Ibuflam 600 ,sonst nichts. Derzeit versuche ich mich nur auf eine Ibuflam nachts zu reduzieren ,so das ich nicht immer ab 1 Uhr in der Bude rum laufen muss , weil die Schmerzen einen nicht schlafen lassen. Ich bin mit einem Bänderriss ins Krankenhaus . Bei der Untersuchung, hat die Ärztin , mit Ultraschall versucht ,
    in der riesigen Schwellung am Sprunggelenk ,die sich bis zu den Zehen zog , festzustellen ,welches Ban denn nun gerissen ist . Bei den Fragen wie und wann das passiert sei , habe ich gefragt , ob die Taubheit vom Ballen bis in den Zehen , das jetzt sehr extrem auftreten würde , von Bluterguss im Fuß kommen könnte. Auf meine Frage hin ging sie mit dem Gerät den ganzen Fuß entlang und irgendwann meinte sie : Das Außenband ist durch ,wie ich es mir gedacht habe und wenn ich ihnen einen guten rat geben darf...wenn die Schwellung etwas abgeklungen ist , suchen sie bitte so schnell wie möglich einen Rheumatologen auf . Ihr Fuß sieht nicht gut aus.
    Sie hat dies auch ,im Arztbericht für meinen Hausarzt geschrieben und dieser hat umgehend einen Termin beim Rheumatologen gemacht . Innerhalb 2 Wochen hatte ich schon den Termin und der war ja am Donnerstag. Auf Rheuma bin ich selbst nicht gekommen .




    hab seid vielen Jahren die Probleme mit dem Rücken. Zuerst LWS und nun Brustwirbelsäule ,die so krumm ist ,wie ein Flitzebogen. Ich dachte immer die Schmerzen sind Haltungsschäden. Die angeschwollen Gelenke hab ich mit ...du wirst halt alt ...erklärt. Die Steifheit morgens ,die morgens nachdem ich gearbeitet habe ,erklärte ich mir so ,das die Renne und Puckelerei halt sehr anstrengend sind und mein Körper das ja nicht mehr gewohnt sei ,aber das gibt sich schon mit der Zeit. Ich habe soviel Medis genommen ,weil die Ibus teilweise nur wenige Stunden gewirkt haben und ich üble Schmerzen in der Brustwirbelsäule bekommen habe , wo man meinte ...ich bekomm keine Luft mehr . Strecken hat nicht geholfen und die Schmerzen werden meist viel schlimmer ,also hab ich dann Novalgin genommen...45 Tropfen. Nach einer halben bis dreiviertel Stunde stellt sich dann ein Druckgefühl ein ,das sehr unangenehm war ,aber auszuhalten. Dann konnte ich wieder weiter machen. Ich weiß schon ,das ich mir das alles immer nur schön geredet hab ,aber man belügt sich lieber selbst ,als das man sich eingesteht ,das etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist.
    Jedenfalls meinte die Rheumatologin ,die dann später eine Kollegin zur Rate gezogen hat ,das stark davon ausgehe ,das es auf Bechterew raus laufen würde.
    LG Elke
     
  14. Marie2

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    dankeschön, liebe elke, für deine zeitnahe antwort!

    jetzt ist mir der zusammenhang klarer :)

    alles gute und gute besserung für dich, marie
     
  15. maliteddy

    maliteddy Registrierter Benutzer

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    Hallo Josie
    Cortison...naja , das ist nicht nur wegen dem extremen "zunehmen" . Zunächst ist Cortison ähnlich ,wie Morphin .Es hilft und bringt unter Umständen üble Nebenwirkungen mit sich. Die Wirkung ist enorm in kurzer Zeit und der Körper geht ganz schnell in eine Abhängigkeit , deren ausschleichen schlimmer ist ,als die ganzen Nebenwirkungen. Durch die Gabe von Cortison kommt es zwar zur Linderung der Schmerzen , aber bei längerer Einnahme, besteht ein großes Risiko,das man zu dem Rheuma, sich eine Osteoporose dazu gesellt. So geschehen ,bei meinem Vater . Selten ,aber es gibt nichts ,was es nicht gibt. Wie gesagt ,zu Hause komme ich momentan ganz gut mit Ibuflam 600 aus . Ich versuche maximal 3 am Tag zu nehmen ,am besten weniger und nur Nachts...geht aber leider nicht immer. Heute ist wieder ein guter Tag . Seltsam ,das dass Befinden von Tag zu Tag anders ist . Gestern noch ,war ich froh das ich die eine Stufe zum Wohnzimmer hoch kam und heute kann ich die Bude putzen, mit ein paar Pausen zwischendrin ...jetzt zum Beispiel.. und einer Ibu heute morgen . Ans putzen oder dergleichen,war die letzten drei Tage nicht zu denken. Ich hoffe die Umschulung klappt ,den Termin zur Besprechung ,beim Arbeitsamt hab ich Mitte Juni. Bin gespannt ,ob das ausreicht ,um eine Umschulung genehmigt zu bekommen . In den nächsten Wochen rechne ich auch mit meiner Kündigung,denn ich bin für den Arbeitgeber so nicht tragbar...verständlicherweise. Es ist ja nicht mehr so wie früher ,das man im Krank nicht gekündigt werden kann. Ich muss auch dazu sagen ,ich verstehe da meinen Arbeitgeber . Naja,dann harre ich mal der Dinge die da kommen und wenn alles klappt , dann kann ich mich auf eine Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin freuen ...das würd ich sehr gerne machen,bin mir aber nicht so sicher ,ob dies das Arbeitsamt auch so sieht ,mit ggf. Bechterew . Was nutzt mir aber ein Bürojob ,wenn es dafür auf dem Arbeitsmarkt keine freien Stellen gibt ?! Ich will auch keine Teilrente oder so...hallo ,ich bin 44 .... und nicht nur Stundenweise arbeiten ,sondern Voll arbeiten . Ich möchte das machen ,wo ich auch in 2 oder 3 Jahren einen Job bekomme/finde und da ist die Sozialpädagogische Assistentin ja vielfältig. Ich kann in Kindergärten , Behindertenwerkstätten, Schulen arbeiten. ...es gibt so viele Möglichkeiten und der Beruf ist nicht nur vielfältig ,sondern auch vielseitig . Man sitzt nicht nur ,man steht nicht nur ,man geht nicht nur...man macht alles und wenn man gut eingestellt ist ,kann ich das auch noch gut und gerne 20 Jahre machen ,wenn nichts dazwischen kommt.
    LG Elke
     
  16. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Wow, wieder was Neues gelernt :top:

    Im Ernst: ich würde vorsichtig sein mit derartigen Äußerungen.
    Die Wirkung von Cortison und Morphin haben wenig bis nichts mit einander zu tun und die "Abhängigkeit" - wenn man es so nennen möchte - beruht auf gänzlich verschiedenen Mechanismen.

    Aber das nur nebenbei; ansonsten begrüße ich Dich natürlich bei rheuma-online und wünsche Dir baldige Hilfe für Deine Probleme ;)

    Grüße!
    Frau Meier
     
  17. maliteddy

    maliteddy Registrierter Benutzer

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    deshalb ja " Wirkung ähnlich" nicht gleich . Bei schwerem Krankheitsverlauf , wird Beides gerne eingesetzt ,weil die Schmerzlinderung bei beiden sehr schnell einsetzt . Beide haben enorme Nebenwirkungen und beide machen starke Probleme beim ausschleichen. Man kriegt vieles mit in der Pflege und ebenfalls zu Hause mit beides hat mein Vater zur schnellen Schmerzlinderung bekommen und beides möchte er nicht nochmal haben . Ne,also ich stehe Cortison sehr skeptisch gegenüber , habe Angst ,das alles noch schlimmer wird und die Nebenwirkungen sind auch nicht ohne. Es gibt ja Alternativen ,weiß zwar noch nicht welche genau ,aber das werd ich ja beim nächsten Termin beim Rheumadoc sehen ,dann hab ich alle Ergebnisse und dann kann auch die Therapie darauf abgestimmt werden. Schaun mer mal.
    LG Elke
     
  18. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Nochmal, Elke: ich glaube, dass man das erstens nicht vergleichen kann und sollte und zweitens differenzierter betrachten muss.
    Dafür gehst Du ja zu Deinem Rheumatologen ;)
    Klar ist nur, dass der Einsatz von Morphin nicht deckungsgleich mit dem Einsatz von Cortisonpräparaten ist (manchmal sogar gegenläufig gerichtet....) und der Ansatz besonders für die Schmerztherapie häufig sehr weit aus einander liegt.

    Dass das manche Menschen (ähnlich wie Dein Papa) nicht haben möchten, ist ein anderes Thema :)
     
  19. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

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    Hallo Maliteddy,

    über deine Aussagen zu Cortison kann ich nur den Kopf schütteln. Ich hoffe Du bringst solche Äusserungen nicht auch bei der Arbeit an den Mann... sie sind nämlich einfach falsch.

    Frau Meier war sehr sehr freundlich. Ich als Cortison-Benutzerin, finde Deine Aussagen wirklich voll daneben, ja mir gegenüber, und all denen, die Cortison nehmen, und nehmen müssen, fast eine Beleidigung. Vor allem eine Beleidigung unserer Intelligenz. Wir sind wohl alle Idioten, nur Du hast die Weisheit?!? Du hast sicher auch schon in einem Diabetes Forum erzählt Insulin sei Morphin ähnlich...

    Wünsche Dir und vor allem Deinen Nieren und Deiner Leber... bei dieser Medikation noch viel Glück und verabschiede mich hier.

    Kati
     
  20. Lächeln

    Lächeln Registrierter Benutzer

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    Mh, ich bin Nicht-Medizinerin, von daher lasse ich deine Aussagen über Cortison einfach mal so stehen (obwohl sie so ziemlich allem widersprechen, was ich bisher gelesen und von Betroffenen gehört habe).
    Was mir aufgefallen ist: du bist sicher, dass es Alternativen zum Cortison gibt - weisst aber nicht, welche. Von daher wäre ich schon interessiert, wie dein Krankheitsverlauf weitergeht und welche Lösungen du findest, um Cortison zu vermeiden.
    Es sei denn, dein Krankheitsverlauf ist - wie bei mir zur Zeit (noch?) so mild, dass es ohne Cortison geht.
     
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