B
becca
Guest
Hallo ihr Lieben!
Meine Tochter (4 1/2) hat seit 2 1/2 Jahren die Diagnose chronische Oligoarthritis. Seitdem wird sie in wechselnder Dosis mit Indometacin behandelt . Ihr Rheumatologe möchte die Dosierung immer möglichst gering halten, am liebsten halt die Medis ganz weglassen. Ihr Kinderartzt möchte lieber weiter Indometacin geben, er sagt die möglichen Nebenwirkungen seien bei regelmäßiger Kontrolle der Blutwerte geringer einzuschätzen, als die möglichen Risiken eines neuen Schubs. Der Rheumatologe pocht aber auf den Nebenwirkungen des Medizeugs.
Bei der ersten Dosisreduzierung (nach etwa einem dreiviertel Jahr Behandlung) kam es zu einem erneutem Schub. Also wurde die alte Dosierung wiedereingeführt. Das war im Herbst. (Wetter? Der Rheumatologe selbst möchte einen Zusammenhang zwischen Wetter und Rheuma nicht auschließen...)
Im Winter wurde dann die Dosis wieder verringert, ohne Probleme. Aber im Frühling, als die Dosis auf null gesetzt wurde (bei nasskaltem Wetter) kam ein neuer Schub, diesmal im anderem Kniegelenk.
Jetzt wird es (so langsam) wieder warm. Meine Maus ist seit zwei Monaten ohne Medi, und klagt manchmal über Schmerzen im Knie (im linken, wie beim allerersten Schub). Es ist aber nie überwärmt oder sowas, und Morgensteifheit kann ich beim besten Willen nicht feststellen. Das Gelenk läßt sich auch vollkommen Strecken (Ja, auch morgens um 6 *gähn*)
Jetzt mal meine Sorge: Ein befreundeter Orthopäde (Chirurg) mit Spezialgebiet Rheumatologie (bei Erwachsenen, primär) rät uns dringend die Medikamente beizubehalten und evtl. den Rheumatologen zu wechseln.
Der Kinderartzt wird wahrscheinlich in ein ähnliches Horn blasen. (??? Hab ihn noch nicht gefragt, aber seine Äußerungen in der Vergangenheit lassen diesen Schluss zu...) Der Chirurg argumentiert damit, dass jeder erneute Rheumaschub im betroffenen Gelenk solche Schäden hinterläßt, dass mein Sonnenschein vielleicht mit 30 (oder so) ein neues Knie brauchen könnte. Dagegen seien die Nebenwirkungen des Indometacin verschwindend gering und selten.
Hat Indometacin wirklich so WENIG Nebenwirkungen???
Ist ein neuer Schub (bei weniger freundlichem Wetter evtl.) schlimmer???
Hat jemand Erfahrungen???
Ich bin echt für jede Antwort dankbar, man hört ja dies da und jenes dort....
Vielen Dank schonmal,
LG,
Rebecca
Meine Tochter (4 1/2) hat seit 2 1/2 Jahren die Diagnose chronische Oligoarthritis. Seitdem wird sie in wechselnder Dosis mit Indometacin behandelt . Ihr Rheumatologe möchte die Dosierung immer möglichst gering halten, am liebsten halt die Medis ganz weglassen. Ihr Kinderartzt möchte lieber weiter Indometacin geben, er sagt die möglichen Nebenwirkungen seien bei regelmäßiger Kontrolle der Blutwerte geringer einzuschätzen, als die möglichen Risiken eines neuen Schubs. Der Rheumatologe pocht aber auf den Nebenwirkungen des Medizeugs.
Bei der ersten Dosisreduzierung (nach etwa einem dreiviertel Jahr Behandlung) kam es zu einem erneutem Schub. Also wurde die alte Dosierung wiedereingeführt. Das war im Herbst. (Wetter? Der Rheumatologe selbst möchte einen Zusammenhang zwischen Wetter und Rheuma nicht auschließen...)
Im Winter wurde dann die Dosis wieder verringert, ohne Probleme. Aber im Frühling, als die Dosis auf null gesetzt wurde (bei nasskaltem Wetter) kam ein neuer Schub, diesmal im anderem Kniegelenk.
Jetzt wird es (so langsam) wieder warm. Meine Maus ist seit zwei Monaten ohne Medi, und klagt manchmal über Schmerzen im Knie (im linken, wie beim allerersten Schub). Es ist aber nie überwärmt oder sowas, und Morgensteifheit kann ich beim besten Willen nicht feststellen. Das Gelenk läßt sich auch vollkommen Strecken (Ja, auch morgens um 6 *gähn*)
Jetzt mal meine Sorge: Ein befreundeter Orthopäde (Chirurg) mit Spezialgebiet Rheumatologie (bei Erwachsenen, primär) rät uns dringend die Medikamente beizubehalten und evtl. den Rheumatologen zu wechseln.
Der Kinderartzt wird wahrscheinlich in ein ähnliches Horn blasen. (??? Hab ihn noch nicht gefragt, aber seine Äußerungen in der Vergangenheit lassen diesen Schluss zu...) Der Chirurg argumentiert damit, dass jeder erneute Rheumaschub im betroffenen Gelenk solche Schäden hinterläßt, dass mein Sonnenschein vielleicht mit 30 (oder so) ein neues Knie brauchen könnte. Dagegen seien die Nebenwirkungen des Indometacin verschwindend gering und selten.
Hat Indometacin wirklich so WENIG Nebenwirkungen???
Ist ein neuer Schub (bei weniger freundlichem Wetter evtl.) schlimmer???
Hat jemand Erfahrungen???
Ich bin echt für jede Antwort dankbar, man hört ja dies da und jenes dort....
Vielen Dank schonmal,
LG,
Rebecca
üben auf mich solch eine wirkung aus.)