Indien: Ayurveda-Kur

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde, Komplementär- u. Alternativmedizin" wurde erstellt von mariamariposa, 3. Mai 2017.

  1. Elinor

    Elinor Guest

    Dano, kannst Du mir mal so grob die Kosten von 3-4 Wochen Ayurveda in Indien durchgeben? Evtl. auch als PN...... Vielleicht gönn ich mir das nächstes Jahr tatsächlich mal....
     
  2. Dano

    Dano Neues Mitglied

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    Liebe Resi, wenn du wirklich Interesse an Ayurveda und Alternativen hast, dann schreibe ich dir hierzu gerne mehr. Für mich scheint es allerdings so, dass es bei dir nicht darum geht mehr über Ayurveda zu lernen, und offen für Alternativen zu sein.
     
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  3. Mimmi

    Mimmi Kleine Naschkatze

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    Nur so viel: Bevor Ihr nach Indien fahrt, denkt bitte an die schlechte Luft dort, vor allem in den Städten!
    Ich hatte eine Kollegin, die ist schwerkrank aus Indien zurückgekommen. Bei ihr hatte sich durch eine Durchfallerkrankung Reiters Syndrom entwickelt. Sie sass damit eine Zeitlang im Rollstuhl! Schon allein die Impfungen, die man für Indien braucht, sind eine Belastung für den Körper und sie enthalten ausserdem Quecksilber.

    LG
    Mimmi
     
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  4. Birte

    Birte Registrierter Benutzer

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    Wenn ich es richtig verstehe, nimmt Dano ja nach wie vor das MTX und konnte gerade erst das Cortison reduzieren und absetzen. Sauer stößt bei mir natürlich auf, dass sie sich nur hier angemeldet hat, um eine Therapie zu empfehlen, die insgesamt sehr teuer ist und zu der es keine weiteren belastbaren Erfahrungen gibt und selbst sagt, dass sie unter "Gelenkrheuma" leidet - der Ausdruck ist gerade im medizinischen Bereich nicht mehr sehr gebräuchlich. Bitte jetzt keine empörten "Ich will ja nur helfen"-Antworten - es ist halt ein Zeichen unserer digitalisierten Welt, dass sich nicht nachprüfen lässt, ob jetzt ein wie auch immer geartetes finanzielles Interesse (unterschwellige Werbung) oder ein echter Wille zur Hilfe dahinter steckt - daher kann man sich die Debatte darüber eigentlich auch sparen.

    Das Immunsystem ist komplex und wird von sehr vielen Dingen beeinflusst - wir alle kennen z. B. Stress als Schubauslöser. Manche haben Stress durch ihre Partner oder ihre Arbeit - wenn nun jemand seine Arbeit aufgibt oder sich trennt und es ihm/ihr danach besser geht, kann man daraus ja auch nicht ableiten, dass das für alle anderen auch etwas wäre - genau so wenig, wie ich demjenigen die Besserung absprechen kann. Auch wenn es dazu keine wissenschaftlichen Studien gibt.

    Eine gewisse Skepsis ist meiner Ansicht nach immer angebracht - und ich würde keinesfalls empfehlen, irgendwelchen Heilsversprechen hinterherzulaufen. Dazu gibt es einfach zu viele Leute, die versuchen, mit unserer Situation Geld zu verdienen. Ebenso würde ich niemandem empfehlen, ein solches Vorhaben ohne seine/ihre Medikamente zu beginnen. Falls es nämlich nicht wirkt, ist man nicht nur bedeutend ärmer, sondern u. U. um einige Gelenk- oder sonstige irreversible Schäden reicher. DIESES Risiko trägt allein der Patient/die Patientin. Selbstverantwortung ist gefragt. Und ich bin mir nicht sicher, ob alle stillen Mitleser auch wirklich über die nötigen Informationen verfügen, um diese Verantwortung zu übernehmen.

    Daher habe ich so meine Probleme mit solchen Beiträgen (und der Unterschied zu jemandem, der schreibt "Seit ich Schuhe xy anziehe, geht's mir BLENDEND" erschließt sich mir auch nicht so richtig). Ich lese gern Hinweise und Tipps von Leuten, die hier schon länger angemeldet sind, die üblichen Sorgen und Probleme haben und denen ich ihre Krankheit auch abnehme. Im Erstbeitrag auf eine tolle Verbesserung durch *beliebiges Mittel/beliebige Maßnahme einsetzen* hinweisen ist für mich Werbung - nichts anderes. Und dabei ist es mir völlig egal, ob das Zeug/Hilfsmittel/die Maßnahme wirklich hilft. Dem einen mag es helfen, dem anderen wieder nicht. Trotzdem bleibt es für mich Werbung, sorry.

    Es geht mir hier nicht darum, Leute persönlich anzugreifen oder jemandem auf die Füße zu treten - ist nur meine persönliche Meinung.

    LG, Birte
     
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  5. Schneekugel

    Schneekugel Bekanntes Mitglied

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    Hallo,

    mein Vater hat Polyarthritis. Seine Schulter und Fußgelenke sind sehr stark zerstört. Er hat zwei Mal eine Aryurveda Kur in Traben-Tratsch gemacht und fühlte sich danach subjektiv besser. Die Krankheit hat das nicht aufgehalten. Die Klinik in Traben-Trarbach ist auch sehr teuer.
    Wollte das als Erfahrung einbringen.
    Entscheiden muss dich jeder für sich selber.
    Grüße Schneekugel
     
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  6. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Guest

    Birte,

    ich bin da mit Dir d´accord!
    Mir geht es übrigens auch nicht darum, jemanden anzugreifen oder zu verspotten - Gruß auch an aischa, ich denke, dass das keineswegs Julianes Absicht war, sondern ein interner "Anstoß" an meine Adresse.

    Die vielen Heilsversprechen sind mir neben dem offensichtlichen Versuch, etwa eine Methode an den Mann oder die Frau zu bringen, zudem zu durchschaubar, zu absolut, zu suggestiv und dabei durch wenig bis nichts nachvollziehbar.
    Verunsicherte Menschen lassen sich davon allzu gerne beeinflussen ("gesünder", "alternativ", "ungefährlich und ohne Nebenwirkungen") und könnten dann auch noch um ihre oft knappen finanziellen Ressourcen erleichtert werden.
    Das finde ich weder von alternativen Behandlern noch von Ärzten (auch da gibt es die, die keinen Blick dafür haben, wen sie in mehrfacher Hinsicht vor sich haben - Gier kennt keine Skrupel) fair.
     
  7. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Guest


    Wie von mir schon vorher gesagt: jeder darf das anwenden, was ihm gefühlt gut tut - nur Wunder sollte niemand von wenig bis nicht belegbaren Hilfsmethoden aufgrund persönlicher Versprechungen erwarten.
     
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  8. Mara1963

    Mara1963 Guest

    So eine Kur in Deutschland könnte ich mir auch vorstellen, mir fehlt leider das nötige Kleingeld dafür.
    Von Indien würde mich auch die schlechte Luft abhalten, die unhygienischen Zustände und die vielen Impfungen, die ich benötigte. Das würde dem Körper nebenzu viel zu viel Stress machen.
     
  9. kukana

    kukana Moderatorin

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    Abgesehen von den Impfungen (Reiseumpfungen sind privat zu zahlen, nur in Ausnahmefällen zählt die Kasse) und vielen Warnungen seitens des Auswärtigen Amts und RKI, finde ich persönlich die Ökobilanz ziemlich mies dabei. Da bleibe ich lieber hier und unterstütze die eigene Wirtschaft.
    Leider wird es dann aber teuer, da unser pro Kopf Einkommen auch hoch ist.
    Flugpreis und Unterkunft müssen in Indien auch gezahlt werden, sowie Transfers.
     
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  10. Finn89

    Finn89 Registrierter Benutzer

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    Es gibt an der Uni Essen einen Arzt aus dem ayurvedischen Bereich und auch die Möglichkeit sich dort beraten zu lassen.
    Ich bin sehr interessiert aber habe nicht das nötige Geld für so eine Reise und auch nicht für die Beratung an der Uni Essen.
    Mich würde besonders der Ernährungsaspekt interessieren.
    Dano, kennst du dazu gute Bücher?

    Ich persönlich mache mit Feintuning bei der Ernährung gute Erfahrungen aber es reicht mir noch nicht und wäre deshalb interessiert
     
  11. O-häsin

    O-häsin Bekanntes Mitglied

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    Hallo Ihr,
    zur Versachlichung möchte ich nur mal an den -wenn auch älteren- Post der Thread-Erstellerin erinnern, in dem es heißt:

    Darauf meldet sich jetzt Dano und teilt mit:

    und weiter:
    und nachdem sich öffentlich eine erste Interessentin gemeldet hat, bittet Dano um eine 'Nachricht', auf die sie ( im Hintergrund) ausführlich antworten will.
    Es melden sich öffentlich noch weitere Interessenten.

    Ich sehe nicht, dass Dano sich nur angemeldet hat, um Ayurveda zu empfehlen.
    Doch kann nur derjenige selbst wissen, was er denkt. Alle nicht selbst mitgeteilten Gedanken bleiben anderen verborgen. Denn Gedanken sind weder laut, noch kommen sie lesbar in Schriftform daher.

    Es geht meiner Meinung nach um 2 sehr unterschiedliche Ansätze vor verschiedenen kulturellen Hintergründen und Denkweisen, um gegen Krankheiten zu wirken. Auf die Menge der wissenschaftlichen Daten, die damit eine Überlegenheit einer Auffassung belegen sollten, kommt es nach meinem Dafürhalten hier nicht an. Diese Wissenschaftlichkeit entspringt unserem Denken und erzeugt (nur) hier ihre Wirkung auf uns. Die gewonnenen Daten belegen dabei jedoch nicht, dass die daraus resulutierenden pharmazeutischen Produkte das einzige auf der Welt sind, was gegen Krankheiten wirkt. Man denke dabei nur daran, welche Nebenwirkungen wir uns auf Dauer damit erkauft haben und wohl noch erkaufen werden.

    Ich habe großes Verständnis für andere Denkweisen. Dennoch nehme ich das, was die hiesige Medizin mir anbietet, sei es aus Unsicherheit oder Bequemlichkeit. Für erlaubt halte ich sicherlich auch Hinweise für Neulinge, was durch alleiniges Behandeln vor dem Hintergrund einer uns 'fremden' Vorgehensweise ggf. verpaßt wird -weil wir nichts anderes kennen. Grabenkämpfe finde ich dagegen nicht produktiv. Es sind (und bleiben bis auf weiteres) eben zwei verschiedene Welten, die hier quasi ergebnislos bearbeitet werden. Im übrigen soll doch jeder nach seiner facon glücklich werden (Friedrich der Große).
    LG o-häsin
     
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  12. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    So wie ichs gelesen habe, nimmt sie aber trotzdem immernoch MTX.
     
  13. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Na und, dann hat es ihr halt nebenbei irgendwas gebracht. Man kann auch völlig unterschiedliche Therapien miteinander kombinieren oder begleitend machen. ;) Ich zähle bei meiner Erkrankung, der Kollagenose auch etwas mehr auf "schulmedizinisches", aber ich schließe nicht gänzlich aus, dass mir anderes alternatives nicht auch helfen könnte und sei es nur begleitdend oder zum Teil. Man kann auch beides meist gut kombinieren.
     
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  14. Doegi

    Doegi Der Alex
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    Habe hier aufgeräumt, bitte beim Thema bleiben.
     
    #34 15. Februar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 15. Februar 2018
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  15. Uschi(drei)

    Uschi(drei) Registrierter Benutzer

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    Danke lieber Alexander, daß Du aufgeräumt hast -- und das Thema, das so interessant ist, wieder aufgemacht hast.
    Ich hoffe nun inständig, daß es bei einem sachlichen Austausch bleibt. Und beide Seiten -- die strikte Pharma-orientierte.... und die Alternative
    ihren Platz in diesem interessanten Forum finden.

    Uschi
     
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  16. O-häsin

    O-häsin Bekanntes Mitglied

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    Hi Uschi,
    ich hoffe ebenso inständig mit Dir. Nur durch die Beleuchtung verschiedener Möglichkeiten erweitern wir unser Wissen, über das wir dann erst zu Entscheidungen kommen können.
    Den Begriff 'Alternative' oder 'alternative Medizin' finde ich persönlich allerdings nicht sehr glücklich. Jedenfalls bin ich (auch) skeptisch gegenüber der alleinigen Heilkunst anderer, wenn auch -auf einem Seitenflur der hiesigen Medizin- durchaus anerkannter und etablierter Methoden.
    Simultane Behandlung scheint mir durchaus sinnvoll und hilfreich. Hier bin ich ganz beim Beitrag von Lagune.
    LG o-häsin
     
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  17. aischa

    aischa Guest

    Hallo dano,
    wünsche dir eine gute reise und vorallem eine sehr intensive zeit und einen guten erfolg für deine kur!
    es wäre super, wenn du zurück bist, ein bisschen was dazu schreibst!
     
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  18. Florentina52

    Florentina52 Neues Mitglied

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    Hallo, ich bin neu hier und hätte Interesse mitzufahren
     
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