Indien: Ayurveda-Kur

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde, Komplementär- u. Alternativmedizin" wurde erstellt von mariamariposa, 3. Mai 2017.

  1. mariamariposa

    mariamariposa Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich würde mich dafür interessieren, ob jemand von euch neuere Erfahrungen bzgl. Ayurveda Kuren in Indien gesammelt hat. Ich habe bereits ältere Beiträge dazu hier gefunden, vielleicht könnte mir jemand eine Klinik/ Ashram, die falls möglich sich etwas auf Rheuma spezialisiert hat, empfehlen? Leider ist mein Budget nicht so groß, deswegen suche ich gerade nach etwas günstigen, über eine Empfehlung würde ich mich sehr freuen!
    Vielen Dank schon Mal :)

    Liebe Grüße, Maria
     
    #1 3. Mai 2017
    Zuletzt bearbeitet: 5. Mai 2017
  2. Dano

    Dano Neues Mitglied

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    Hallo zusammen, ich habe mehrere Kuren in Indien gemacht (4x). Immer in der gleichen Klinik mit immer positiven Erfahrungen. Ich bin nun kurz davor, meine Medikamente abzusetzen. Cortison nehme ich bereits schon seit 2 Jahren nicht mehr. Ich konnte damals keine Treppen mehr laufen, hatte einen Crp wert von über 70 und bin nach 26 Tagen Kur wieder nach Hause gekommen, konnte wieder laufen und meine Werte waren fast wieder im Normalbereich.
    Gerne teile ich meine Erfahrungen bei Interesse. Im April fliege ich erneut. Eine Kur kann ich nur immer empfehlen.
    Grüße
     
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  3. aischa

    aischa Guest

    Hallo dano,
    in welcher klinik warst du da und wo bzw. wie heisst sie!
    denn z.zt. trage ich mich mit den gedanken, es mal auszupobieren! Habe schon einiges im net. gefunden, aber kenne leider niemand der mir da konkretes sagen kann!
     
  4. Dano

    Dano Neues Mitglied

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    Liebe Aischa,
    Ich bin immer in einer Klinik im Dschungel, nahe Coimbatore. Ich gebe dir gerne genauere Infos, aber alles aufzuschreiben sprengt vielleicht den Rahmen. Der Arzt gehört zu einer großen Klinik (Avp) . Er hat einen großen Namen in Indien, besonders im Feld Krebs. Rheuma ist für die Inder keine Schreckensnachricht. Ach ich kann soviel dazu schreiben. Es ist das beste, was mir damals passieren konnte. Schreibe mir gerne eine private Nachricht. Ich erzähle dir gerne alles so ausführlich wie du magst.
    LG
     
  5. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Und wie nennt sich die Klinik da im Dschungel ? Welche rheumatische Erkranung hast du Dano?
     
  6. Dano

    Dano Neues Mitglied

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    Pathanjalipuri Mankarai. Es ist ein sehr kleines Hospital. Eher für Studenten ausgestattet, die aus der Schweiz, Brasilien und Argentinien kommen. Eine Stunde entfernt liegt das Haupt Hospital.direkt im Zentrum von Coimbatore. Da kann man wahlweise auch hin. Dort sind hunderte von Patienten untergebracht, die teilweise ihre Familien mitbringen oder die dann zu Besuch kommen. Dort pulsiert das Leben quasi. Ich fand daher die Variante im Dschungel als ideal für mich. Man hat Ruhe, super Personal und für mich als Europäer nicht die geballte Fremde der Stadt und die Hitze direkt vor dir. Es gibt sehr viele Möglichkeiten auch noch weitere, geeignete Hospitals zu finden. Doch da kann ich nicht weiter helfen. Nur einen Kontakt herstellen.
    Lg
     
  7. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Danke für die Auskunft, ich google mal zu dem Namen und mach mich kundig.;) Vielleicht magst noch schreiben, welche rheumatische Erkrankung du hast? Ich hab ja ein etwas selteneres entzündliches Rheuma=Kollagonose, weiss jetzt nicht wirklich, ob mir da so eine Therapie was gutes bringt.?
     
  8. Dano

    Dano Neues Mitglied

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    Achso, entschuldige. Das habe ich vergessen. Ich habe Gelenkrheumatismus. In Indien wird nicht unterschieden. Ich denke der Ansatz ist so ziemlich der gleiche, nämlich die Entzündungen stoppen. Die Behandlung aber ist immer individuell.
    Schau mal bei Facebook, da bekommst du schnell einen Eindruck und auch die Homepage glaube ich genannt.
     
  9. Elinor

    Elinor Guest

    Hallo Dano,
    das Kernstück von Ayurvedakuren ist ja, nach allem, was ich so darüber aufgeschnappt habe, die Panchakarmakur, also konsequente Entgiftung. Ein Weg, den ich persönlich sehr gut finde und auch schon seit einiger Zeit beschreite. Ich hätte jetzt aber vermutet, dass man eine ernsthafte Ayurvedakur nur machen kann, bzw. dass diese nur was bringt, wenn man keine Immunsuppressiva, Antimalariamittel etc. nimmt. Aber Du scheinst ja entsprechende Medikamente zu nehmen, noch, und schreibst, dass Du kurz davor seist, Deine Medikamente abzusetzen. Wie handhaben es denn Ayurvedaärzte, wenn Rheumapatienten Ihre Mittel weiternehmen möchten/müssen? Wird die Dosierung irgendwie angepasst während der Kur? Könnte mir vorstellen, dass diese stärker oder auch schwächer wirken als normalerweise. Oder wird die Kur irgendwie "entschärft"?
    Und: magst Du mir vielleicht auch den Kontakt zu der genannten Klinik schicken? Würde gern irgendwann mal eine Panchakarma-Kur auf meine diversen anderen Entgiftungstherapien "oben drauf setzen".... ach, habe den Namen der Klinik gerade gefunden, hast Du ja geschrieben.....
    LG Anni
     
  10. Dano

    Dano Neues Mitglied

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    Hello Anni,
    Die Panchakarmakur ist aufgeteilt in 4 Phasen. In Absprache mit den örtlichen Ärtzen, wird dir berichtet, wie du mit den Medikamenten umgehen musst. Alle Ayurveda Ärzte haben auch eine Ausbildung in der Schulmedizin und kennen sich mit den Medikamenten aus.
    Mein Ziel war es ebenfalls, von den Medikamenten runterzukommen. Es wird aber jedes Medikament ausgeschlichen. Die Überforderung für den Körper wäre zu groß und man muss den Körper auch ersteinmal soweit gestärkt bekommen und aufbauen, dass er es alleine ohne Medikamente schafft. Der Körper braucht nach der Kur weitere Monate, um zu gesunden. In der Zeit würde ich bis heute, per Whatsapp, ständig bei Fragen von den Ärtzen begleitet. Kortison könnte ich so "schnell" absetzen, aber Mtx nehme ich noch immer. Die Biologicals habe ich seit dem ersten Besuch dort, nie wieder angerührt.
    In meinen Augen ist eine Kur die schnellste und beste Abhilfe gegen die Schmerzen mit dem Ziel zur Gesundung und nicht Symptome Behandlung....
    Grüße,
     
  11. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Elinor,

    das ist aber sehr bedauerlich, dass Du so viel entgiften musst - wovon eigentlich?
    Oder ist die Vorstellung von der eigenen Toxizität eine spezielle Lebensphilosophie?
     
  12. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Ist das "Gesundungskonzept" nicht ein wenig einfach?
    Es ist ja nicht so, dass alle Symptome (z. B. Schmerz) und alle pathophysiologischen Abläufe ultimativ beeinfluss- oder vermeidbar wären und "Krankheit" mal eben so verschwindet.
    Mir ist jedenfalls keine Kur bekannt, die eine Universalgesundung (das schließt auch psychische Vorgänge mit ein, über die man bei bestimmten Ansätzen und Betroffenen trefflich diskutieren könnte...) komplexerer Erkrankungen bewirken könnte - außer vielleicht bei der Eradikation von Helicobacter, der Antibiotika"kur" anderer Infektionen wie Syphilis, Clostridenenteritis, atypischen Lungenentzündungen oder einer Herzinnenhautentzündung.

    Für einfache Probleme mag es auch einfache Lösungen geben - in der Regel (sogar außerhalb derselben!) ist es doch etwas anspruchsvoller :)
     
  13. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    aischa,

    dagegen ist ja nichts zu sagen; es gibt sogar Belege für (klinische!) Wirksamkeit von ayurvedischen Anwendungen bei bestimmten Störungen. Ich möchte allerdings die "heilende" Wirkung bei ernsthaften Erkrankungen doch deutlich in Zweifel ziehen.

    Mir stößt immer wieder dieser inflationäre Gebrauch des Begriffs "Entgiftung" auf - und die beschworenen Heilserwartungen und getätigten -versprechungen, für die es keine realistische Grundlage gibt.
    Das Wort Entgiftung ist der Beseitigung des Gegenteils - einer Vergiftung (z. B. mit Medikamenten, die in suizidaler Absicht oder versehentlich genommen wurden, z. B. mit Substanzen mit erheblichem Suchtpotenzial und potenziell bedrohlichen Auswirkungen, z. B. mit so schlimmen Substanzen wie E 604, z. B. mit Blei, Cadmium, Quecksilber etc.) - zugeordnet.
     
  14. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    P. S.
    Es ist natürlich E 605 gemeint - der Lapsus ist meiner kognitiven Malaise geschuldet :D
     
  15. kukana

    kukana Moderatorin

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    @aischa

    Wenn es dir um eine Ergänzung zur Behandlung geht, dann könntest du auch ins Europa. Zentrum TCM fahren mit chinesischen Ärzten die individuell eine Behandlung ausarbeiten.
    Das geht dort stationär aber auch ambulant, du bist doch gern um Auto unterwegs. Wäre zum Testen günstiger als nach Indien zu reisen.

    Ayurveda kannst du danach ja zusätzlich machen? Mir persönlich ist es zu weit weg und die Werbung dafür immer ein bisschen zu gewagt, was nutzt es wenn die Schmerzen weg sind, wenn im Hintergrund Gelenke oder Organe zerstört werden?

    LG kuki
     
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  16. Dano

    Dano Neues Mitglied

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    Eine Genesung ist vielleicht ja nicht im Sinne von ganz gesund zu sehen. Es geht nicht um Heilung der Krankheit, sondern um Einstellung der Probleme. Die Schulmedizin nimmt die Schmerzen weg, aber die Probleme an Organen und Gelenken bleiben. Bei Ayurveda ist es das Ziel, die Entzündungen vollkommen einzudämmen und damit eben auch die Zerstörung der Gelenke entgegenzukommen. Das macht die Schulmedizin nicht. Ich mache diese Kur in Indien, weil die Medizin 5000 Jahre alt ist und ei Schulmedizin gerade mal 200 Jahre. der Weg ist auch mir zu weit, die Angst in die Fremde ist jedes Mal da, aber ich verlasse mich lieber auf den Ursprung und deren Kenntnisse bei einer Ausbildung die ca. 10 Jahre andauert, während eine Kur in Deutschland und Umgebung viele 1000 € teurer ist, und ich mir nicht sicher sein kann, ob diese Ärzte auch wirklich die gleiche lange Ausbildung hinter sich haben.
    Für mich war diese Behandlung die Rettung. Keine Spritzen oder Pillen etc haben bei mir das erreicht, was diese Kur geschafft hat. Für jemanden, der einen alternativen Weg einschlagen will, ist die Reise ein weiter Weg, das was dabei herauskommt ist aber mehr wert als jede Schulmedizin einem bieten kann. Es gibt keine Nebenwirkungen, die Organe etc. zusätzlich schaden.
     
  17. Dano

    Dano Neues Mitglied

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    ich reise Anfang April wieder dorthin. Ich habe mich hier angemeldet, um vielleicht jemanden zu finden, der mit mir dort die 26 Tage verbringt, denn die Zeit ist lang und es gibt nicht viel zu tun. Wenn du Interesse hast, melde dich gerne auch persönlich bei mir.Lg
     
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  18. Dano

    Dano Neues Mitglied

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    Ja, ich bin eine 32 jährige Frau :)
     
  19. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Hast Du irgend einen belastbaren Beleg für Deine Aussage?

    Und was

    bitte schön ist jetzt konkret die Feinunterscheidung von Gesundung - im Vergleich zur "Symptombehandlung" - und wieso macht die Gesundung "nicht ganz gesund", wenn sie doch so überaus effektiv ist, dass sie die Entzündungen viel besser eindämmen, den Gelenkschäden vollkommen entgegen wirken und (Deine Behauptung!) die konventionelle Medizin (ich mag das Wort "Schulmedizin" nicht, es ist substanzlos) so wundersam übertreffen oder überholen kann?

    Abgesehen davon mag das glauben, wer will.....

    Erkläre m
     
  20. Elinor

    Elinor Guest

    Vielen Dank, Dano, für Deine Auskünfte und dass Du das Thema hier neu aufgerollt hast!

    Ja, Resi, das finde ich in der Tat auch sehr bedauerlich.....aber auch genauso nachvollziehbar. Dass Luft und Nahrung seit Jahrzehnten zunehmend tox. belastet sind, ist ja bekannt, also finde ich es nur logisch, dass man quasi immer, zumindest kurmäßig, was machen sollte, um den Müll wieder los zu werden. Erst recht, wenn man wie ich z.B. ein schlechter Entgifter ist (genetischer SOD2-Polymorphismus, ist übrigens nicht so selten...).
    Bei mir wurde eine ziemlich heftige Cadmium- und Quecksilberbelastung gefunden, sowie ein Schimmelpilzmetabolit- sogar mit entsprechenden umweltmedizinischen Verfahren nachweisbar auf der DNA. Übrigens von "ganz normalen" schulmedizinischen Umweltmedizinern untersucht.
    Wo das herkommt? Tja, keine Ahnung.... vielleicht u.a. dadurch, dass ich 25 Jahre an einer vielbefahrenen 6-spurigen Straße gelebt habe.
    Jedenfalls hat mir Entgiftung definitiv geholfen. Nicht nur, dass die entsprechenden Befunde extrem viel besser wurden, ich fühle mich insgesamt fitter, schlafe besser, habe keinen Haarausfall mehr etc... Von daher, und weil ich viele vergleichbare Fälle kenne, ist die Sichtweise, dass Entgiftung in sehr vielen Fällen von chronicher Erkrankung hilfreich sein kann, in der Tat mittlerweile vielleicht zu meiner Lebensphilosophie geworden....
    VG Anni
     
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