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Indianerweisheiten - für Hulda :o)

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Nixe, 7. Dezember 2002.

  1. Nixe

    Nixe Guest

    Wenn du dein Herz nicht hart werden lässt, wenn du deinen Mitmenschen

    kleine Freundlichkeiten erweist, werden sie dir mit Zuneigung antworten.

    Sie werden dir freundliche Gedanken schenken. Je mehr Menschen du hilfst,

    desto mehr dieser guten Gedanken werden auf dich gerichtet sein.

    Das Menschen dir wohlgesinnt sind , ist mehr Wert als Reichtum.

    * Henry Old Coyote *



    "Wie glücklich bin ich?"

    Das ist für uns die wichtigste Frage im Leben. Für einen Indianer hängt Erfolg nicht davon ab, wieviel er verdient oder welche gesellschaftliche Stellung er einnimmt - sondern einzig und allein davon, wie glücklich er ist.

    Beryl Blue Spruce




    Die Bücher des Weißen Mannes genügen mir nicht...

    Der Große Geist hat mir die Möglichkeit gegeben,

    an der Hochschule der Natur zu Studieren,

    die Wälder, die Flüsse, die Berge und die Tierwelt.

    * Tatanga Mani Stoney *




    Beschäftigt man sich mit der Fülle indianischer Gedichte und Texte, so fällt auf, daß neben der Suche nach der eigenen Identität, den eigenen Wurzeln und der Anklage gegen die Unterdrücker eine grundlegend positive Einstellung zum Ausdruck kommt - Liebe zur Natur, Ehrfurcht vor allem Leben.
    Unsere Gleichgültigkeit der Natur gegenüber, der Egoismus, der uns dazu führt, unsere Mitgeschöpfe gering zu achten, der die "Mutter Erde" zum Ausbeutungsobjekt des Menschen gemacht hat, bedroht die Welt und wird zu einer Katastrophe führen. Da wir uns nicht ändern, werden wir die Atombombe gar nicht brauchen, um uns zu zerstören. Solange wir in einem Fluß die Kilowattstunden sehen, die da ungenützt vorüberfließen, solange das Sterben der Bäume uns nicht aus dem Schlaf der Bequemlichkeit weckt, solange wir an den eigenen Wohlstand denken, ohne Rücksicht auf künftige Generationen, werden wir nicht imstande sein, unsere Erde bewohnbar zu erhalten.
    Der indianische Weg könnte uns zu einer anderen Einstellung führen, einer Lebenshaltung, die die Schöpfung in ihrer Vielfalt achtet und respektiert.
    nach Käthe Recheis und Georg Bydlinski




    VIELES IST TÖRICHT
    an eurer sogenannten Zivilisation. Wie Verrückte lauft ihr Menschen dem Geld nach, bis ihr so viel habt, daß ihr gar nicht lang genug leben könnt, um es auszugeben. Ihr plündert die Wälder, den Boden, ihr verschwendet die natürlichen Brennstoffe, als käme nach euch keine Generation mehr, die all dies ebenfalls braucht. Die ganze Zeit redet ihr von einer besseren Welt, während ihr immer größere Bomben baut, um jene Welt, die ihr jetzt habt, zu zerstören.
    Tatanga Mani (Walking Buffalo), 1871-1967 - Stoney Nation



    Es gibt mehr als eine Strasse, die zum Leben nach dem Leben führt

    Es gibt mehr als eine Art zu lieben, es gibt mehr als einen Weg,

    die andere hälfte seines Selbst in einen anderen Menschen zu finden,

    es gibt mehr als eine Art, den Feind zu bekämpfen.

    Wer sein Selbst nicht lieben kann, kann niemanden lieben.

    Wer sich seines Körpers schämt, schämt sich alles Lebendigen.

    Wer seinen Körper schmutzig findet, ist verloren.

    Wer die schon von der Geburt erhaltenen Gaben nicht respektieren

    kann, kann nie etwas richtig respektieren

    * Eine Nokta *




    Nahe den Bergen
    klingt der Felsboden
    hohl
    unter den Schritten.

    Er sagt dir: Denk daran,
    die Erde ist eine Trommel.

    Wir müssen sorgsam auf unsere Schritte achten,
    um im Rhythmus zu bleiben.

    Joseph Bruchac



    Die Botschaft des Regens

    als ich ein kind war
    war ich ein eichhörnchen ein blauhäher ein fuchs
    und redete mit ihnen in ihren sprachen
    kletterte auf ihre bäume grub ihre höhlen
    und kannte jeden grashalm
    und jeden stein
    wußte warum die sonne schien
    verstand die botschaft der nacht

    jetzt bin ich alt
    arbeit und kampf liegen hinter mir
    und ich schäme mich nicht
    allein in den wald zu gehn
    von neuem mit eichhörnchen fuchs und vogel zu reden
    von der erde zu kosten
    den wind zu verstehn
    und die botschaft des regens zu hören

    Norman H. Russel




    Friede ist nicht nur die Zeit zwischen zwei Kriegen.

    Friede ist das Gesetz menschlichen Handelns.

    LEHRE DER IROKESEN





    Hügel sind immer schöner als Häuser aus Stein.
    In einer großen Stadt wird das Leben zu einem künstlichen Dasein.
    Viele Menschen spüren kaum noch richtig die Erde unter den Füßen,
    sie sehen kaum noch Pflanzen wachsen, außer in Blumentöpfen,
    und lassen nur selten die Lichter der Straßen hinter sich,
    um den Zauber eines sternenübersäten Nachthimmels auf sich wirken zu lassen.
    Wenn Menschen so weit weg von all dem Leben, was der große Geist geschaffen hat,
    dann vergessen sie leicht seine Gesetze.
    Tatanga Mani






    "Das echte Gefühl ist wie der Fluss, der im Sonnenschein dahinfliesst und später mit
    demselben freudigen Murmeln die Dunkelheit der Nacht durchquert."
    Indianer Wapiti



    Wer wird das Wort ergreifen?

    Wenn alle Tiere von den Hügeln kämen,
    wenn alle Fische aus den Flüssen kämen
    und die Vögel vom Himmel herabkämen,
    würden wir erkennen,
    wie klein unser Leben ist,
    irgendwo zwischen dem Berg
    und der Ameise.
    Wir würden begreifen,
    woran wir achtlos vorbeigehen,
    und würden zurückkehren
    die Erdkrümmung entlang.

    Ich weiß, wie Wasser strömt
    und die Luft und den Wind,
    die mit ihren unsichtbaren Händen
    die Bäume formen,
    bis sie gebeugten Greisen gleichen-
    dann nur noch Leere,
    eine Sehnsucht, die vergeht.

    Diese Trauer sagt mir:
    Wer wird seine Stimme erheben,
    um für die Tiere zu sprechen?
    Wer wird Heimstätten bauen
    aus ihren sprachlosen Worten?

    Da ist der Mund eines Mannes,
    seine Zunge,
    verschwistert dem Gras und dem Licht
    und den vierbeinigen Geschöpfen.
    Er spricht von einem neuen Morgen.
    Er gibt den kleinen Tieren eine Stimme.
    Er gibt den Adlern das Mitspracherecht.
    Er spricht für die Fische.
    Das Licht der Schöpfung erstrahlt.

    Licht.
    Helleuchtend.
    Die Welt beginnt neu.

    Ich will diesen Zauber nicht brechen.
    Ich will, daß diese Worte ihre Kraft bewahren.
    Ich will diesen Zauber nicht brechen.





    "Verzichte niemals auf die Liebe, auch nicht in Zeiten der Prüfung und der Dürre des
    Herzens. Die Liebe ist die grosse Kraft, die das Universum zusammenhält. Ohne sie
    würde die Welt in einem ewigen Winter erstarren."
     
  2. Hallo Nixe

    Also lieber Spät als nie?


    Ich hab heut mal zeit um im Forum zu Lesen ,und da lese ich doch diese Zeilen

    Man ich bin wirklich ne Ewigkeit nicht dazu gekommen sorry

    Diese Zeilen finde ich sehr schön

    Vielen Dank Hulda

    ps. wolltest du mir damit was sagen???????????????????