Huhu danke für Eure Nachrichten.
Also ich werde in Brakel am 20. Mai operiert mit der sogenannten Arthroskopie.
Liebes Norchen. Du fragst mich was den Schmerz verursacht.
Ja der Witz war, dass der Arzt mich fragte, was ich arbeite. Ich bin seit 4 Jahren berentet gab ich zur Antwort. Der Arzt guckte nicht schlecht. Er konnte sich das selbst nicht erklären. Dazu hatte er meine Röntgenbilder in Vergleich vom Januar und MRT von Jetzt vorliegen. Innerhalb 3 Monaten hatte ich dieses Impigementsyndrom ausgebildet. Im Januar war von der Arthrose im Schultereckgelenk noch nichts zu sehen. Ja da ich es nun nicht durch starke Arbeit haben kann(früher vielleicht) , ist es bei mir rheumatisch. Ich hatte nämlich nach dem Januar einen Schub. Da ich nun 50 Jahre bin, kann man nun noch nicht von Verschleiß reden. Aber ich habe auch beide Hüften, Füße, Hände und eben Schultern betroffen.
Die vorgegebene Enge zwischen Schulterdach und Oberarmkopf ist ja vorgegeben. Dazwischen liegen die Bizepssehne, die Supraspinatussehne und der Schleimbeutel. Jetzt kam raus , dass die Ärzte bei mir am Acromion , am Schultereckgelenk rumschnippeln und den Schleimbeutel entfernen müssen. Es hat eben zu einer Reibung und Einquetschung der Sehnen durch zusätzliche Anbauten und zum Erguss und Entzündung des Schleimbeutels geführt. Dazu noch das kaputte Schultereckgelenk. Da liegt immer genau der BH Träger drauf.

Ich werde operiert, weil ich den Arm nicht mehr über 90 Grad anheben kann und meine Oberarmmuskeln atropieren. KG hatte ich. Aber dadurch wurde es noch schlimmer. Ich habe auch lange gewartet. ca. 1/2 Jahr. Die Ärzte sagen zu lange. Es kann sein , dass bei bestehender Entzündung und Quetschung es auch zum Reißen der Sehnen kommt. Aber wie gesagt, ist mein Bizeps zurückgebildet und total fühlbar knotig bis ans Ellenbogengelenk. Soviel dazu, wenn man wartet. Hast Du denn schon Probleme mit der Armmuskelatur? Also so eine Stoßwellentherapie ist ja wahsinn.200€ kostet das?

Könnte ich nicht. Aber Verkalkung liegt bei mir nicht vor.Nur es würde Dir bei bestehender Arthrose und Anbauten auch auf Dauer wahrscheinlich nicht helfen. Eben höchstens aufschieben. Weil nun doch die OP etwas umfangreicher sein wird, muss ich 4 Tage stationär bleiben. Ich merke ja auch sehr unter dem Schlüsselbein die Schwellung und Entzündung. Sie machen das wahrscheinlich mit einer axilären Narkose. Darüber erfahre ich aber erst später mehr. Habe aber die Narkosebögen schon. Da ich aber die Klinik kenne und dort erst im Januar gelegen habe, weiß ich, ich bin gut aufgehoben. Die ganze Physio ist im Haus und es wird sofort begonnen. Darüber war ich echt überrascht. Die haben alles. Auch eine Eiskammer. (da war ich nun im Januar drin) Es ist beim letzten Mal schon gewesen wie eine kleine MiniReha. Ich finde dass ganz gut. Besser als zu Hause. Ich bin dann in der Rheumaklinik in Brakel, St. Vincent Hospital.
Liebe Tiangara,
Ich kann leider seit Monaten den Arm nicht mehr als 90 Grad anheben, dann ist nicht nur der Schmerz unerträglich, sondern sind meine Oberarmmuskeln total blockiert. Ich habe schon zwischenzeitlich Lidocain in die Schulter gespritzt gekriegt. Das ist natürlich nur kurzfristige Abhilfe. Leider vertrage ich überhaupt keine NSAR. Führte immer zu starken Nebenwirkungen. Aber sind einmal knöcherne Umbauten und Arthrose da, nützt auch Dieses auf Dauer wenig. Es kann eigentlich danach nur besser werden. Ich will danach schwimmen gehen bzw meine Aquagym. Zusätzlich habe ich für die Armmuskelatur, Die bei mir arg betroffen ist, weil es schon Monate so geht, ein Tensgerät zu Hause. Ob das nun so funktionieren wird, wie ich das mir denke, werde ich später berichten.
Aber wie sehr man so Flügellahm eingeschränkt ist, ist echt der Hammer. Das geht schon die ganze Zeit mit den Problemen der Bekleidung. Man fühlt sich wie 90!
Ich werde Euch berichten.
Und danke für Eure lieben Nachrichten und Erfahrungen.
Danke auch an Marie!
