bei impfungen halt ich es so:
auf LEBENDIMPFSTOFFE VERZICHTEN
totimpfstoffe sind weniger risikoreich
meine tochter bekam durch eine rötelimpfung (lebendimpfstoff), das erste mal einen rheumaschub. die zweite teilimpfung hab ich ihr nicht mehr geben lassen (und man riet und auch von seiten der kinderrheumatologen von der kinderklinik in garmisch davon ab).
ich hab meine tochter jetzt mal auf antikörper testen lassen, weil ich denke, es ist wichtig, wenn ein mädel vor der pubertät geklärt hat, was im falle eine schwangerschaft später mal für "gefahren" herrschen. das ergebnis: sie hat noch immer einen sehr guten antikörper-titer bei den röteln, ohne zusätzliche impfung. es wäre also unnötig gewesen sie dem risiko auszusetzen, einen weitern schub heraufzubeschwören.
totimpfstoffe (hepathitis, polio, diphterie, tetanus etc....) werden vom körper besser verarbeitet, sind weniger aggressiv.
lebendimpfstoffe (röteln, FSME etc....) vermeide ich, so weit das sinnvoll ist. da wir in einem gebiet wohnen, in denen die zeckengefahr nicht groß ist, ist meine tochter auch nicht geimpft.
wenn der grippeimpfstoff ein lebendimpfstoff ist, würd ich ihn meiner tochter nicht geben, da mir das risiko zu groß ist. ist jedoch das risiko größer, das ein kind auf eine akute erkrankung mit rheuma heftiger reagiert, als mit der abgeschwächten virusform der impfung im blut, wäre es vielleicht andersrum besser.
ich denke, das muss man von kind zu kind entscheiden. je nachdem, welche erfahrungen man mit infektionen gemacht hat.