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immerwiederkehrende Hornhautentzündungn im Auge

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Mizikatzitatzi, 17. Oktober 2013.

  1. Hallo an alle!:)

    Ich habe immer wiederkehrende Hornhautentzündungen im Auge. Was genau die Ursache dafür ist, ist irgendwie unklar. :confused:Wahrscheinlich so mein Augenarzt ist das Sjögren-Syndrom dafür verantwortlich. Ich habe dann ein Stechen im Auge das sehr unangenehm ist und muss dann diese Entzündung mit Kortison behandeln. Ansonsten nehme ich sowieso täglich Tränenersatzstoffe gegen die Augentrockenheit.
    Kennt ihr diese Augenentzündungen auch? Was macht ihr dagegen?

    Bin dankbar für jeden Tipp.

    Ganz liebe Grüße von

    Mizikatzitatzi
     
  2. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Hallo Mitzikatzitatzi,

    ich kann mir gut vorstellen, dass die Hornhautentzündungen vom Sicca-Syndrom der Augen kommen.
    Es gibt neuere Erkenntnisse darüber, dass Kineret (Wirkstoff Anakinra, eigentlich zugelassen für die systemische Gabe bei RA, oft eingesetzt gegen autoinflammatorische Syndrome) unter Umständen lokal angewendet gute Erfolge dabei zeigen könnte. Vielleicht kann auf diesem Weg die mit der Zeit ja bedrohliche und sicher lebensqualitätsmindernde Augenproblematik gebessert werden.

    Ich suche dir mal entsprechende Daten ;)
    P. S. Schande auf mein Haupt: guck einfach auf die Startseite von r-o, dort habe ich das gelesen....:rolleyes:

    Lieben Gruß, Frau Meier
     
    #2 17. Oktober 2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. Oktober 2013
  3. evi61

    evi61 Mitglied

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    Augenentzündung

    Hallo Mitzikatzitatzi,
    lass das genau untersuchen,, ich habe das auch gehabt und dann stellte sich raus das ich Uveitis habe,ich hatte immer wieder (alle 4-6 Wochen) entzündungen im Auge was sehr schmerzhaft war.Mein Augen Doc hat mich dann zum Spezialisten nach Münster geschickt hat unteranderem mit MB zu tun.
    LG Evi
     
  4. Sarie

    Sarie Neues Mitglied

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    4. Mai 2011
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    Hallo Mizikatzitatzi,

    ich habe zur Zeit das gleiche Problem.
    zuerst habe ich gedacht es kommt vom Infekt. Die Augen Probleme habe ich schon länger.
    Der Augenarzt sagte gestern es ist autoimunbedingt und hat Inflanefran forte Tropfen verschrieben.
    Ich spritze MTX und Orencia.
    Jetzt bin ich doch verunsichert das ich trotz dieser Medikamente auch noch Probleme mit den Augen habe.

    @ all : Falls noch jemand Tipps hat ich bin sehr interessiert,

    liebe Grüße Sarie
     
  5. Sprodde

    Sprodde Mitglied

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    Hallo,

    ich hab auch schon seit einigen Jahren immer wiederkehrende Augenentzündungen, die schubweise auftreten. Es ist aber immer nur das linke Auge. Die Augenärzte haben immer nur im akuten Stadium Kortison-Augensalbe verschrieben. Meine Rheumatologin hat mir jetzt eine Überweisung gegeben, dass das mal richtig untersucht werden soll. Sie sagt, dass es vermutlich auch eine Autoimmungeschichte ist. Dies könne man aber nicht feststellen, sondern nur anderes aussschließen. Und an der Behandlung würde sich auch nix ändern. Ich nehme schon Kortison und MTX. Ich vermute auch einen rheumatologischen Zusammenhang, denn meine Entzündung ist wieder aktiv und die Schübe im Auge sind auch häufiger in letzter Zeit. Bin gespannt, was die Augenärztin nächste Woche sagt. Ich gehe diesmal zu einer, die ich persönlich kenne.
     
  6. Danke Ihr Lieben für Eure Antworten.

    Vieleicht sind ja noch andere von Euch davon betroffen.

    Würde mich noch über zahlreiche Antworten freuen.:top:

    Vielen Dank für Eure Angagement.:)

    Liebe Grüße von
    Mizikatzi
     
  7. Faustina 24

    Faustina 24 Mitglied

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    26. September 2006
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    Hallo,

    leider bin ich davon auch betroffen und habe auch sonst noch Augenprobleme anderer Art. Ich habe schon die ganze Zeit überlegt, ob sich hier jemand damit auskennt und wollte schon schreiben.

    Meine letzte Hornhautentzündung hatte ich im Juli und bekam sie erst im dritten Anlauf mit Cortison in den Griff.:eek: Danach traten Schmerzen im rechten Auge auf und der Visus verschlechterte sich massiv. Trotz verschiedener Untersuchungen in der Augenklinik wurde nichts gefunden, es wurde eine Retrobulbärneuritis vermutet. Nach einer weiteren Cortisonstoßtherapie sind die Schmerzen im Auge nun besser, alllerdings sehe ich immer noch sehr schlecht und weiß nun einfach nicht weiter.

    Vielleicht hat jemand von Euch einen Rat für mich???? ich bin für jeden Tipp dankbar!

    @Mizikatzitatzi, ich hoffe, Du bist nicht böse, dass ich mich hier dranhänge:)

    Liebe Grüße,
    Faustina
     
  8. Liebe Faustina,:)

    ich bin dir überhaupt nicht böse im Gegenteil. Wir sind doch eine Gemeinschaft und nur zusammen können wir was erreichen, oder?
    Also nur her mit den Fragen und Antworten zu diesem Thema.:top:
    Ich freue mich auf viele neue Erkenntnisse.:)

    Liebe Grüße von

    Mizikatzitatzi
     
  9. Lusella

    Lusella Mitglied

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    1. November 2011
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    572
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    Retrobulbärneuritis

    Hallo,
    ich hatte schon 2x Mal eine Retrobulbärneuritis.
    Beim letzten Mal wurde ich mit einer hochdosierten Cortisonstoßtherapie behandelt. Der Visusverlust ging nach ein paar Tagen zurück. Bleibende Schäden sind keine.

    Was ich nicht ganz verstehe, wieso wird vermutet?
    Um das zu diagnostizieren gibt es doch schon seit vielen Jahren Möglichkeiten.

    Bei mir wurde immer ein VEP gemacht. Da hat man diese Entzündung gesehen.
    Außerdem wurde ein Blickfeldtest gemacht.

    Du wirst zwar mit Cortison richtig behandelt. Aber trotzdem sollte ein Arzt mehr als nur vermuten!

    Gute Besserung,
    Lusella
     
  10. Luna-Mona

    Luna-Mona Aktives Mitglied

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    5. Dezember 2011
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    Hallo Mizikatzitatzi,
    gerade habe ich einen neuen Schub meiner Augenerkrankung hinter mir. Zum Glück wurde es keine Uveitis dieses Mal, wie die anderen Male und ich war diesmal nicht wochenlang außer Gefecht gesetzt. Es war nicht nur Glück, sondern eine gute Augenärztin war tätig. Ich weiß, dass es bisher nur nachts während des Schlafes zu diesen Symptomen gekommen ist und habe mit einer Augenärztin verabredet, dass ich mit dem Taxi zu ihr komme und sie mich bitte sofort drannimmt. Bisherige Augenärzte haben mich immer in die Augenklinik geschickt und dort wurde ich nach vielen Stunden Wartezeit mit starken Schmerzen stationär aufgenommen und habe eine Infusion erhalten. Es hatte sich jedes Mal eine Uveitis entwickelt, also eine Entzündung.

    Jetzt kam ich also mit dem Taxi vorgefahren, sagte dass ich morgens beim Aufstehen trübe milchige Sicht hatte, nach den schon lange verordneten Augentropfen (Cosopt sine, Clonid ohpta sine und Voltaren sine) keine Besserung gab und jetzt noch Kopfschmerzen dazu gekommen sind. Der Augendruck wurde auf 35 gemessen und eine Blutung im Augenhintergrund gesehen. Ich bekam sofort Diamox, sollte 1 Stunde warten und nachdem der Augendruck auf 26 fiel, sollte ich jetzt 3 x tägl. Diamox-Tbl. dazu nehmen und zur Nacht noch Taflotan tropfen und am nächsten Tag wiederkommen. Am nächsten Tag war dann der Augendruck auf 20 gefallen. Ich wurde für den übernächsten Tag bestellt und dann wurden die Diamox-Tbl. abgesetzt. Es war keine Entzündung im Auge entstanden, der Druck war konstant auf 20 "und da machen wir hier nichts", wurde mir gesagt. Ich wurde nochmal zur Kontrolle in einer Woche bestellt und da schaute auch der Professor auf meinen Augenhintergrund. Ich wollte nun unbedingt wissen, wie die Diagnose sei und sagte, dass ich mir zu Hause schon den Kopf zerbrochen habe, was ich selbst tun oder lassen soll, damit das nicht immer wieder vorkommt. Dieser Professor sagte ganz lieb: "Ja, vom Kopfzerbrechen, da kann so eine Blutung kommen. Auch von nächtlichem hohen Blutdruck. Oder von Diabetes."
    Ich sagte, hohen Blutdruck habe ich nicht, eher zu niedrigen und Diabetes auch nicht, nur grenzwertig erhöhte Werte. Aber Kopfzerbrechen, das mache ich mir schon, mein Rheumatologe sagt, es wäre Rheuma und deshalb spritze ich MTX, habe aber wegen einer dicken Erkältung die Spritze ausgesetzt. Der Professor sagte, ich hätte es schon richtig gemacht, MTX ist gut gegen die Entzündung im Auge, im Moment wäre da aber keine Entzündung zu sehen, nur alte Blutgerinsel, die sich bald auflösen werden, manchmal bleiben die auch wochenlang, dann sieht man Flusen, sie sich im Auge mitbewegen. Sofort kommen soll ich, wenn Blitze im Auge zu sehen sind, oder bei starken Kopfschmerzen. Ansonsten brauche ich erst in 2 Wochen wiederkommen.

    Ich soll jetzt 5 x tägl. Novalgin ophta sine tropfen, dazu 3 x tägl. Cosopt sine und 2 x tägl. Clonid ophta sine. Ich habe den Wecker von meinem Handy gestellt, denn das kann ich mir nicht merken. Und ich gehe wieder arbeiten. Insgesamt bin ich sehr erleichtert, mein schon ziemlich geringer Visus hat sich nicht weiter verschlechtert.
    Aber warum es immer wieder zu Blutungen in meinen Augen kommt, mal rechts, mal links, weiß niemand zu sagen. Cortison kann ich nicht vertragen, bin Cortison-Responder. Ich habe also, außer Rheuma, keine genaue Diagnose.

    Ich wünsche allen Uveitis-Patienten eine so schnelle Behandlung wie ich sie hatte. Und gute Besserung.


    Luna-Mona
     
  11. dorelio

    dorelio Registrierter Benutzer

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    Welche Tropfen nimmst du?

    Hallo,

    welche Tropfen verwendest du wie häufig?
    Konservierungsmittelfrei ist wichtig.
    Artelac rebalance ist gut, da noch Vit B 12 drin ist für die Nerven in der Hornhaut.
    Vitamin A pos AS ist für nachts gut, das schmiert ordentlich. Panthenol Jenapharm AS ist auch super, gibt es aber zwischendruch immermal nicht in.
    In der Nacht wird keine Tränenflüssigkeit produziert, dadurch ist die Gefahr nachts bzw morgens mit dem ersten Lidschlag die Hornhaut die gereizte Hornhaut wieder zu verletzten.

    Hoffe ich konnte dir helfen.

    Dorelio

    Interdisziplinäres Uveitiszentrum in der Uniklinik in Heidelberg, da arbeiten Rheumatologen und Augenärzte in einem Zentrum!!
    Sehr gut, die Wissen was sie tun.
     
    #11 19. Oktober 2013
    Zuletzt bearbeitet: 19. Oktober 2013
  12. Hallo Dorelio,

    vielen Dank für deine guten Tipps. Ich werde sie ausprobieren.
    Ich verwende Artelac Lipids EDO. Ungefähr jede Stunde einmal.

    Alles Gute für Dich!:)

    Liebe Grüße

    Mizi
     
  13. kerstin

    kerstin Mitglied

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    Hallo!

    Ich habe auch eine Erkrankung die sich u.a. an den Augen zeigt. Kortisontropfen und -salben verwende ich schon seit über 9 Jahren ständig. Je nach Bedarf passe ich die Dosis an und dazu kommen natürlich regelmäßige augenärztliche Kontrollen bzgl. Erkrankung/Entzündungsgeschehen und natürlich auch Augendruck.

    Um etwas lokales Kortison einzusparen, nehme ich auch systemisch Cyclosporin und eine geringe Dosis systemisches Kortison. Dazu dann noch lokal Augendrucksenker, künstliche Tränen, Bepanthen AS und Cyclosporin als Augentropfen.

    Durch diese Therapie ist zum Glück das Erkrankungsgeschehen an meinen Augen weitestgehend unter Kontrolle. Allerdings musste ich mich gerade diese Woche auch wieder "notfallmäßig" beim Augenarzt vorstellen, da ich die Schmerzen und Entzündung nicht unter Kontrolle bekam. Ergebnis war dann, dass ich das lokale Kortison jetzt deutlich erhöhen muss, um die aktuelle Entzündung weg zu bekommen. Ein gewisses auf und ab bleibt eben immer.

    Mein Augenarzt hat bereits vor Jahren unmißverständlich festgelegt, dass ich bei Problemen 24 Stunden - rund um die Uhr - zu erscheinen habe. Das finde ich sehr hilfreich und habe es auch schon mehrfach nutzen müssen, wobei es leider fast nie "ein Fehlalarm" war.

    Ich wünsche Euch auch eine gute und kompetente augenärztliche Behandlung, wirksame Therapie und einen langen Erhalt Eurer Sehkraft!

    Euch noch einen schönen Rest-Sonntag und liebe Grüße
    Kerstin