Hallo RO'ler,
vorweg gesagt habe ich laut der vielen von mir besuchten Ärzte kein Rheuma und weder Rheumafaktor noch CPR wurden nachgewiesen. Noch immer bin ich mir deshalb nicht sicher, ob es von mir richtig ist, mich hier austauschen zu wollen.
Aber jedesmal, wenn es mir an meinen vielen kleinen - wenn einzeln betrachtet gar nicht sooo schlimmen - Wehwehchen schlecht zu gehen beginnt, schau ich im Internet nach und lande immer wieder auf Euren Seiten. Auch gab es Zeiten, in der ich mich versuchte zu weigern, krank zu sein, so allmählich geht mir jedoch die Puste aus.
Ich bin 50 Jahre alt und lebe in Köln. Ich habe seit Jugend an mit großem Abstand Phasen gehabt, wo ich mir Ischiasschmerzen immer wieder habe eingefangen. Ab dem 25. Lebensjahr kam (vielleicht mal in Intervallen von 2 Jahren) dann der Schmerz hinzu, der mich aus dem Bett trieb und mich laufen ließ. Jedesmal hieß es dann Rückgratverkrümmung. Dann hatte ich 1990 einen Bandscheibenvorfall, der erst beim dritten Orthophäden diagnostiziert wurde.
Nach den Diagnosen eingeklemmter Ischiasnerv, Bandscheibenvorfall, Diabetes jedoch nur durch einen Belastungstest nachgewiesen, Basedow und Hashimoto, beides eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, bemerke ich immer mehr, das mein Körper verrückt spielt. Seit 18 Monaten reagiere ich immer mehr allergisch, Allergie gegen Frühblüher, Allergie gegen Duftstoffe, Kreuzallergien, seit ca. einem halben Jahr Darmprobleme (Spiegelung soll bald erfolgen), ein seit über einem halben Jahr allergisch bedingtes Ekzem an den Handfingerspitzen mit Nagelveränderungen.
Beurteilung dieses Ekzems nach einer Biopsie: Hyperkeratose mit fissuralen Substanzdefekten bis hin in die Epidermis mit aufgelagertem Fibrinschorf. Gut passend zu dem klinischen Aspekt eines hyperkeratotische-rhagadiformen Handekzems. Für eine Psoriasis vulgaris oder eine Tinea sind die histologischen Befunde nicht typisch.
Seit nunmehr 10 Jahren jedoch habe ich wandernde Gelenkschmerzen und fühle mich steif (konnte vor ca. 8 Jahre noch die halbe Hand bei durchgestreckten Knien auf den Boden legen, jetzt komme ich noch nicht mal auf den Boden!). Daneben, das zwei Orthopäden meinten, ich wäre nur verspannt und würde zu wenig Sport treiben, wurde zuerst vermutet, das dies durch meine Schilddrüsenerkrankung verursacht wurde, dann hieß es Wechseljahre und jetzt spricht man vom Alter.
Der Befund meines jetzigen Orthopäden: Klinisch steht die Wirbelsäule im Lot, Fingerbodenabstand 10 cm, Reklinations- und Seitneigefähigkeit endgradig eingeschränkt, leichter Hartspann der parvertebralen Rückenstrecker, ISG frei ohne Vorlaufphänomen. LWS in 2 Ebenen eine verklammernde Spondylose, beide Schultern in 2 Ebenen Sklerose im Tuberculum, bei Hände in 2 Ebenen eine beginnende Arthrose der Fingerendgelenke.
Das nach einem Test Kortison ins ISG-Gelenk gespritzt wurde, schreibt er jedoch nicht.
Nach meiner Magen- und Darmspiegelung werde ich dann als nächstes versuchen, eine Überweisung zu einem Rheumatologen zu bekommen. Schon mehrere male habe ich dies versucht, nur ohne Rheuma-Diagnose und Dringlichkeit habe ich da bei guten Ärzten sehr schlechte Karten (Erfahrung mehrerer Versuche).
In meiner Familie gibt es keine Allergien, jedoch väterlicherseits Rheuma. Kann es sein, daß ich mich trotzdem in eine Idee verrannt habe?
Lieben Gruss
vorweg gesagt habe ich laut der vielen von mir besuchten Ärzte kein Rheuma und weder Rheumafaktor noch CPR wurden nachgewiesen. Noch immer bin ich mir deshalb nicht sicher, ob es von mir richtig ist, mich hier austauschen zu wollen.
Aber jedesmal, wenn es mir an meinen vielen kleinen - wenn einzeln betrachtet gar nicht sooo schlimmen - Wehwehchen schlecht zu gehen beginnt, schau ich im Internet nach und lande immer wieder auf Euren Seiten. Auch gab es Zeiten, in der ich mich versuchte zu weigern, krank zu sein, so allmählich geht mir jedoch die Puste aus.
Ich bin 50 Jahre alt und lebe in Köln. Ich habe seit Jugend an mit großem Abstand Phasen gehabt, wo ich mir Ischiasschmerzen immer wieder habe eingefangen. Ab dem 25. Lebensjahr kam (vielleicht mal in Intervallen von 2 Jahren) dann der Schmerz hinzu, der mich aus dem Bett trieb und mich laufen ließ. Jedesmal hieß es dann Rückgratverkrümmung. Dann hatte ich 1990 einen Bandscheibenvorfall, der erst beim dritten Orthophäden diagnostiziert wurde.
Nach den Diagnosen eingeklemmter Ischiasnerv, Bandscheibenvorfall, Diabetes jedoch nur durch einen Belastungstest nachgewiesen, Basedow und Hashimoto, beides eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, bemerke ich immer mehr, das mein Körper verrückt spielt. Seit 18 Monaten reagiere ich immer mehr allergisch, Allergie gegen Frühblüher, Allergie gegen Duftstoffe, Kreuzallergien, seit ca. einem halben Jahr Darmprobleme (Spiegelung soll bald erfolgen), ein seit über einem halben Jahr allergisch bedingtes Ekzem an den Handfingerspitzen mit Nagelveränderungen.
Beurteilung dieses Ekzems nach einer Biopsie: Hyperkeratose mit fissuralen Substanzdefekten bis hin in die Epidermis mit aufgelagertem Fibrinschorf. Gut passend zu dem klinischen Aspekt eines hyperkeratotische-rhagadiformen Handekzems. Für eine Psoriasis vulgaris oder eine Tinea sind die histologischen Befunde nicht typisch.
Seit nunmehr 10 Jahren jedoch habe ich wandernde Gelenkschmerzen und fühle mich steif (konnte vor ca. 8 Jahre noch die halbe Hand bei durchgestreckten Knien auf den Boden legen, jetzt komme ich noch nicht mal auf den Boden!). Daneben, das zwei Orthopäden meinten, ich wäre nur verspannt und würde zu wenig Sport treiben, wurde zuerst vermutet, das dies durch meine Schilddrüsenerkrankung verursacht wurde, dann hieß es Wechseljahre und jetzt spricht man vom Alter.
Der Befund meines jetzigen Orthopäden: Klinisch steht die Wirbelsäule im Lot, Fingerbodenabstand 10 cm, Reklinations- und Seitneigefähigkeit endgradig eingeschränkt, leichter Hartspann der parvertebralen Rückenstrecker, ISG frei ohne Vorlaufphänomen. LWS in 2 Ebenen eine verklammernde Spondylose, beide Schultern in 2 Ebenen Sklerose im Tuberculum, bei Hände in 2 Ebenen eine beginnende Arthrose der Fingerendgelenke.
Das nach einem Test Kortison ins ISG-Gelenk gespritzt wurde, schreibt er jedoch nicht.
Nach meiner Magen- und Darmspiegelung werde ich dann als nächstes versuchen, eine Überweisung zu einem Rheumatologen zu bekommen. Schon mehrere male habe ich dies versucht, nur ohne Rheuma-Diagnose und Dringlichkeit habe ich da bei guten Ärzten sehr schlechte Karten (Erfahrung mehrerer Versuche).
In meiner Familie gibt es keine Allergien, jedoch väterlicherseits Rheuma. Kann es sein, daß ich mich trotzdem in eine Idee verrannt habe?
Lieben Gruss