Susi Schatz
Mitglied
Ich Susi 47, würde gerne etwas Bedrückendes loswerden in der Hoffnung auf Erfahrungsaustausch und eure Meinung.
Vor 12 jahren stationärer Aufenthalt Rheumaklinik Verdacht auf dies oder jenes oder Sjögren , vielleicht Lupus, MS oder ganz was anderes ......
Überraschung: keine Auffälligkeiten im Blutbild, also fehlt nix.
Ergo, es wirde zwar nicht ausgesprochen, aber ich fühlte mich trotz Vollzeit Arbeitende mit so gut wie keinen Krankenständen als Simulantin.
Es vergingen 12 Jahre mit milden Schüben, die ich mit Hilfe meines HA einigermaßen gut überstanden habe.
Plötzlich Zack Bumm im November 2018 ist der bisher schlimmste Schub da und ich wusste sofort, diesmal reicht der Hausarzt nicht aus.
Widerwilliger Anruf in der Rheumaambulanz, frühestmöglicher Termin in 6 Wochen,
"Lassen sie sich bis dahin vom HA helfen."
Kurz überlegte ich, ob ich mich vom Notarzt in die Klinink bringen lassen sollte.
Denn ich war unter anderem nicht fähig , etwas zu greifen und aufrecht zu gehen .
Entschied mich aber gegen den Notarzt weil die Diagnose von 2006
"Blut gut - fehlt nix - Simulantin" für mich immer noch präsent war.
Deshalb hab ich ja die Klinik seit 12 Jahren gemieden wie die Pest.
Ich schluckte Novalgin ohne Ende, zwei schlaflose Nächte bis mein HA Dienst hatte. Infusionsreihe mit sofortigem Beginn und Medis vom HA um die Zeit bis zum Termin in der Klinik zu überbrücken.
Insgeheim hoffte ich sogar (kopfschüttel über mich selbst) dass die Symptome bis zum Termin in der Rheumaambulaz anhalten, damit ich endlich ernst genommen werde und eine Diagnose erhalte.
Als der Termin am 12.12.18 dann endlich da war, meinte die Ärztin in der Rheumaambulanz , mich daran erinnern zu müssen, dass ich ja vor 12 Jahren schon stationär da war und der Verdacht auf Sjögren aufgrund meines Blutbildes nie bestätigt wurde.
Bumm - wie wir Österreicher sagen -
A gscheite Watschn!!!
Kurzer Blick auf meinen oberen Rücken: "Sie sind sehr verspannt, ihre Symptome werden wohl von der Verspannung kommen."
HÄÄÄ????
Entzündung und Verfall von Kieferknochen, Verlust von 2 gesunden Zähnen,Rote Flecken, Gewichtsabnahme, Entzündungen am ganzen Körper, Nebennierentumor 12cm Durchmesser wurde samt Nebenniere entfernt, Ripp- und Bauchfellentzündung, unzählige Operationen bei denen Rheumaknoten entfernt würden...usw. kommen von einer Verspannung im Nacken?????
Ich hatte über Wochen vorsorglich Schmerz- und Symptomtagebuch geführt in dem auch meine zahlreichen Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte, Operationen usw. aufgelistet habe, da mittlerweile mein Gedächnis - speziell in Stresssituationen - nur noch mit schriftlicher Unterstützung funktioniert.
Ich hab ihr gesagt, dass ich diese Aufzeichnungen extra für sie gemacht hatte, weil ich mir meiner Gedächislücken und Konzetrationsschwierikeiten durchaus bewußt bin.
Antwort:
"Nicht nötig, wir machen Blut- und Röntgenbilder dann wissen wir Bescheid."
Das war die nächste gscheite Watschn! Meine Hoffnungen waren mit dieser Aussage total zerstört.
Sie verweigerte tatsächlich meine Aufzeichnungen.
Was soll man da noch sagen...Ich war sprachlos, wie auch mein HA, der mich seit Jahren bei unzähligen Schüben behandelt. Ich befürchte sehr, dass sich der Alptraum von 2006 wiederholt!
Nun kann ich aufgrund unzähliger Sjögren- Rheuma- und Lupus Symptome , oder doch nicht, vielleicht aber schon.....nicht mehr arbeiten, nicht mal meinen Haushalt allein in Ordnung halten, geschweige denn Autofahren (das ist mein Job).
Warte nun seit 3 Wochen mit Endlosschleife im Kopf:"Blut gut - fehlt nix -Simulantin"
mit meinem HA auf den Befund der Klinik.
Was haltet ihr davon? Falls jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht hat, bitte melden, es würde mir sehr helfen.
Vor 12 jahren stationärer Aufenthalt Rheumaklinik Verdacht auf dies oder jenes oder Sjögren , vielleicht Lupus, MS oder ganz was anderes ......
Überraschung: keine Auffälligkeiten im Blutbild, also fehlt nix.
Ergo, es wirde zwar nicht ausgesprochen, aber ich fühlte mich trotz Vollzeit Arbeitende mit so gut wie keinen Krankenständen als Simulantin.
Es vergingen 12 Jahre mit milden Schüben, die ich mit Hilfe meines HA einigermaßen gut überstanden habe.
Plötzlich Zack Bumm im November 2018 ist der bisher schlimmste Schub da und ich wusste sofort, diesmal reicht der Hausarzt nicht aus.
Widerwilliger Anruf in der Rheumaambulanz, frühestmöglicher Termin in 6 Wochen,
"Lassen sie sich bis dahin vom HA helfen."
Kurz überlegte ich, ob ich mich vom Notarzt in die Klinink bringen lassen sollte.
Denn ich war unter anderem nicht fähig , etwas zu greifen und aufrecht zu gehen .
Entschied mich aber gegen den Notarzt weil die Diagnose von 2006
"Blut gut - fehlt nix - Simulantin" für mich immer noch präsent war.
Deshalb hab ich ja die Klinik seit 12 Jahren gemieden wie die Pest.
Ich schluckte Novalgin ohne Ende, zwei schlaflose Nächte bis mein HA Dienst hatte. Infusionsreihe mit sofortigem Beginn und Medis vom HA um die Zeit bis zum Termin in der Klinik zu überbrücken.
Insgeheim hoffte ich sogar (kopfschüttel über mich selbst) dass die Symptome bis zum Termin in der Rheumaambulaz anhalten, damit ich endlich ernst genommen werde und eine Diagnose erhalte.
Als der Termin am 12.12.18 dann endlich da war, meinte die Ärztin in der Rheumaambulanz , mich daran erinnern zu müssen, dass ich ja vor 12 Jahren schon stationär da war und der Verdacht auf Sjögren aufgrund meines Blutbildes nie bestätigt wurde.
Bumm - wie wir Österreicher sagen -
A gscheite Watschn!!!
Kurzer Blick auf meinen oberen Rücken: "Sie sind sehr verspannt, ihre Symptome werden wohl von der Verspannung kommen."
HÄÄÄ????
Entzündung und Verfall von Kieferknochen, Verlust von 2 gesunden Zähnen,Rote Flecken, Gewichtsabnahme, Entzündungen am ganzen Körper, Nebennierentumor 12cm Durchmesser wurde samt Nebenniere entfernt, Ripp- und Bauchfellentzündung, unzählige Operationen bei denen Rheumaknoten entfernt würden...usw. kommen von einer Verspannung im Nacken?????
Ich hatte über Wochen vorsorglich Schmerz- und Symptomtagebuch geführt in dem auch meine zahlreichen Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte, Operationen usw. aufgelistet habe, da mittlerweile mein Gedächnis - speziell in Stresssituationen - nur noch mit schriftlicher Unterstützung funktioniert.
Ich hab ihr gesagt, dass ich diese Aufzeichnungen extra für sie gemacht hatte, weil ich mir meiner Gedächislücken und Konzetrationsschwierikeiten durchaus bewußt bin.
Antwort:
"Nicht nötig, wir machen Blut- und Röntgenbilder dann wissen wir Bescheid."
Das war die nächste gscheite Watschn! Meine Hoffnungen waren mit dieser Aussage total zerstört.
Sie verweigerte tatsächlich meine Aufzeichnungen.
Was soll man da noch sagen...Ich war sprachlos, wie auch mein HA, der mich seit Jahren bei unzähligen Schüben behandelt. Ich befürchte sehr, dass sich der Alptraum von 2006 wiederholt!
Nun kann ich aufgrund unzähliger Sjögren- Rheuma- und Lupus Symptome , oder doch nicht, vielleicht aber schon.....nicht mehr arbeiten, nicht mal meinen Haushalt allein in Ordnung halten, geschweige denn Autofahren (das ist mein Job).
Warte nun seit 3 Wochen mit Endlosschleife im Kopf:"Blut gut - fehlt nix -Simulantin"
mit meinem HA auf den Befund der Klinik.
Was haltet ihr davon? Falls jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht hat, bitte melden, es würde mir sehr helfen.